DEP0012176DA - Verstärkerschaltung mit Photozelle zur Wiedergabe von Reintonfilmen. - Google Patents

Verstärkerschaltung mit Photozelle zur Wiedergabe von Reintonfilmen.

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Publication number
DEP0012176DA
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
photocell
grid
changes
amplifier circuit
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Emmendingen Stauffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
Publication date

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Description

Kl-θ-ngfilm- Gesellschaft mbH
Verstärkerschaltung mit !fotozelle zur "Wiedergabe von Reintonfilmen«
Die Erfindung behandelt eine Verstärkerschaltung mit Fotozelle zur Wiedergabe von Reintonfilmen unter selbsttätiger Dynamikregelung * D bei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, dass sich bei Reintonfilmen das mittlere Licht mit der aufgezeichneten Lautstärke ändert, indem es mit abnehmender Amplitude abnimmt« Diese Änderung des ,mittleren Lichtes zieht eine Änderung des Widerstandes der Fotozelle nach sich. Diesen Effekt ausnutzend, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die Fotozelle mit dem ersten Verstärkerrohr so zu koppeln, und die Kopplungsglieder so zu bemessen, dass die Änderung des mittleren Lichtes die Steilheit des Ve-rstärkerrohres ändert* Zweckmässig wird_ die Schaltung so getroffen, dass die Kathode der Zelle direkt am Gitter der ersten Röhre liegt und das Kathoden-Potential dieser Röhre so gross ist, dass auch bei Änderung des inneren Widers", τ^ = der Zelle infolge Änderung des mittleren Lichtes die Gitterspannung negativ Llciot. Besonders vorteilhaft ist cc, als erstes l.ohr eine sogenannte Regelröhrc zu verwenden, die eine hinreichende Änderung der Steilheit für die Dynamik©rweiterung aufweist, wein sich ihr Arbeit spunkt verlagert»
Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Abbildung naher Lcscl·rieben. Die Kathode der Fotozelle F liegt direkt am Gitter der Verstärkerröhre V, die eine Schirmgitterröhre ist. Die fotozelle F erhält ihre Vorspannung über den Widerstand R 1. Die von ihr abgegebene Wechselspannung an das Gitter der Röhre V wird bestimmt durch den Spannungsteiler, der gebildet ist aufj dem Widerstand R 1 und dem Innenwiderstand der ZgIIg einerseits und dem Widerstand R 2 andererseits. Die Verstärkerröhre V besitzt eine Spannung an der Kathode am Punkt b, die durch den Spannungsteiler R 3 und R 4 bestimmt ist* Die Diincnsionierung der Schaltmittel werden nun so getroffen, dass an dem Punkt a je nach dem Licrv.Huss, den die Fotozelle trifft, eine posi-
tive Spannung, auftyi/trt^ die gegen die Spannung- an der Kathode um so viel negativer ist, als dies für den gewünschten Arbeitspnnkt notwendig ist. Wonn die Röhre V 1 den gewünschten Regelbereich bei liuu1 Gittervorspannung von -20 bis -2,5, Volt erreicht, so wird an Punkt b durch R 3 und R 4 eine jojitive Spannung von -,-25 Volt gelegt„ Das Gitter ist also um 25 Volt negativer als die Kathode-* Bei der Wiedergabe einer Reinton-Ruhespur liegt am Punkt a eine positive Spannung von 5 Volt über den Spannungsteiler R 1, F und R 2j damit wird das Gitter um -25 Volt + 5 Volt also um -20 Volt negativ vorgespannt. Wird nun ein Rcinton-Strcifen abgespielt, dessen mittleres Licht sich von dem kl einet en 7/ert in der Ruhespur bis zum grössten Wert bei der pro's st en Amplitude ändert, so durchläuft die Vorspannung alle Werte bis +22,5 Volt, was am Gitter eine negative Vorspannung von -25 +22e5 odor mit anderen Worten -2,5 Volt ergibt« Dabei ändert sich kontinuierlich die Steilheit der Röhre V 1 und zwar im gleichen Sinn mit dem mittleren lieht) diese Steilheitsänderung ergibt damit eine Erweiterung der Dynamik. Zur Einrichtung der Zeitkonstanten kann in Reihe mit dem Widerstand R 2 noch -ein weiterer Widerstand und zu diesem parallel ein Kondensator liegen in an sich bekannter Methode.
Reintonfilme im Sinne der vorlie^anden Erfindung sind solche Filme, bei denen sich die mittlere Transparenz in Abhängigkeit von kleinerer Lautstärke kleiner ist als bei grösscrenj diese Aufzeichnungen sind bekannt und können beispielsweise in Zacken oder Sprossenschrift ausgeführt sein*

Claims (1)

Patentansprüche· ι
1. Verstärkerschaltung mit Fotozelle zur Wiedergabe von Reir.roniilmen dadurch gekennzeichnet, d^ss die Fotozelle (F) mit d^r e/slen Verstärkerröhre vorzut^v-.cise Re ge Ii öhre (V) so gekoppelt und die Ko-pplungsglieder (R 1, R 25 R 3? R A) so bemessen sind, dass bei Änderung des mittleren LichteB sich die Steilheit der Verstärkerröhre (V) ändert*
2e Schaltung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die ""athodo der Zelle (F) direkt am Gitter der ersten Röhre (V) liegt und das Kathodenpotential dieser Röhre so gross ist, das.s auch bei Änderung des inneren T'i der Standes der Zelle (F) infolge Änderung des mittleren Lichtes die Gitterspannung n.egativ bleibt»
,3, Schaltung nach einem der Ansprüche 1-3 gekennzeichnet durch Zeitkonstanten-Glicder ±m Gitterkreis der Röhre«
1 Abbildung», 3 Patentansprüche

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