DEP0012173DA - Filmband für magnetische Tonaufzeichnungen, insbesondere Tonbildaufzeichnungen - Google Patents

Filmband für magnetische Tonaufzeichnungen, insbesondere Tonbildaufzeichnungen

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Publication number
DEP0012173DA
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DE
Germany
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magnetic
film tape
sound
layer
recordings
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Emmendingen Jahn (Bad)
Hans-Christoph Dr. Emmendingen Wohlrab (Bad)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Filmbänder mit einer oder mehreren magnetischen Schichten, die in Form von schmalen Streifen nebeneinander für die Tonaufzeichnung aufgebracht sind. Wenn diese magnetischen Schichten nur einen Teil der Bandbreite einnehmen, wie es z.B. dann der Fall ist, wenn der magnetische Streifen bei Bildtonfilmen an Stelle des bisherigen Lichttonstreifens tritt, so bringt die Aufwicklung des Bandes Schwierigkeiten mit sich. Die magnetische Schicht besitzt eine endliche Dicke, die sich etwa um 10 - 15% der Gesamtdicke über die Filmebene erhebt, sodass sich der Film beim Umspulen ungleichmässig entwickelt und einseitig locker liegt. Dies ist für den Wickelvorgang selbst ungünstig und beeinträchtigt auch die Handhabung der Filmrollen sowie ihre Lagerung. Um die hierbei auftretenden Mängel zu beseitigen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dem Filmband eine zusätzliche Schicht in der Dicke der Magnetschicht in der Form zu geben, dass das Gleichgewicht beim Wickeln wieder hergestellt ist. Diese Schicht kann dabei selbst wiederum eine Magnetschicht sein. Bei einem Bildtonfilm wird hierzu gemäss der Erfindung vorgeschlagen, ausser dem
Tonstreifen wenigstens noch den Rad in der Dicke des Tonstreifens zu beschichten, der vom Tonstreifen aus am weitesten entfernt ist; zweckmässig kann dabei die ganze <Nicht lesbar> beanspruchten Teile des Filmes, beschichtet werden.
Die Erfindung und dazugehörige weitere Einzelheiten werden anhand der Abb. 1 beispielsweise erläutert.
Abb. 1a zeigt einen Bildtonstreifen F in üblichem Format (35 mm), der neben der Bildreihe B eine schmale Tonspur T von etwa 1,8 mm auf der einen Seite neben dem Bild enthält. Der Tonstreifen liegt also ansymetrisch zur Bandmitte. Diese Tonspur ist gemäss der Erfindung so eingerichtet, dass sie eine magnetische Tonaufzeichung aufnehmen kann; dementsprechend besteht sie aus einer magnetierbaren Schicht; diese Schicht hat aus magnetischen Gründen eine solche Dicke, dass sie, wenn auch nur ein wenig, über die Bildschicht ragt, sodass beim Wickeln eines solchen Filmbandes der Wickel auf der einen Seite einen grösseren Durchmesser bekommt als auf der anderen, wie dies in Abb. 1b dargestellt ist. Es besteht dabei die Gefahr, dass der Wickelvorgang nicht ordnungsgemäss vor sich geht und wenn das auch der Fall wäre, so würden die Wickel bei der späteren Handhabung sehr leicht auseinanderfallen. Zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes erhält das Band eine zusätzliche Schicht S am Rande des Filmbandes und zwar in derselben Dicke wie sie die Magnetschicht im Tonstreifen T besitzt. Dadurch wird der sonst freie Rand abgestützt und der Wickelvorgang gesichert. Diese zusätzliche Schicht kann sich auch über den Bereich der Perforation bis zu dem Bildstreifen erstrecken. Es ist ferner auch möglich, zur weiteren Vergleichmässigung auch noch den entgegengesetzten Rand, der dem Tonstreifen benachbart ist, einschliesslich dem Bereich der Perforations <Nicht lesbar> zusätzlich zu beschichten. Es ist am einfachsten, wenn diese zusätzlichen Schichten genau S sind, wie die Magnetschicht, sie können dann in einem Arbeitsgang mit dieser Schicht aufgetragen werden; sonst können diese Schichten aber auch aus unmagnetischen Material bestehen. Bei den hier beschriebenen Bildtonfilm hat diese Anordnung noch den besonderen Vorteil, dass das Bild gegen
Abnutzung durch Verschrammen oder dergleichen beim Umrollen gesichert ist. Der Erfindungsgedanke ist sowohl für unbeschriftete, wie auch beschriftete Filme zweckmässig. Die Erfindung kann sinngemäss auch bei anderen Formaten <Nicht lesbar> angewendet werden, überall dort, wo ein schmaler Tonstreifen unsymmetrisch zur Bandmitte liegt. Sofern die zusätzlichen Schichten aus magnetischem Material bestehen, können sie vorteilhaft zur Anbringung weiterer Aufzeichnungen verwendet werden.

Claims (6)

1. Filmband mit streifenförmiger auf der Oberfläche einer Bandhälfte aufgetragener und diese überragender magnetischer Schicht, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Schicht (S), die geeignet ist, das Wickelgleichgewicht wieder herzustellen.
2. Filmband nach Anspruch 1 mit lichtempfindlichen Schichten für das Bild neben dem magnetischen Tonstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ränder oder wenigstens der Rand, der vom Tonstreifen am weitesten entfernt ist, in derselben Dicke wie die magnetische Schicht beschichtet ist.
3. Filmband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte nicht vom Bild- und Tonstreifen belegte Oberfläche eine Schicht in der Dicke der Schicht des Tonstreifens (T) aufweist.
4. Filmband nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Schicht (S) magnetisch ist.
5. Filmband nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Schicht (S) aus unmagnetischem Material besteht.
6. Filmband nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Schicht (S) geeignet ist für die Aufzeichnung sichtbarer oder akustisch wiedergebbarer Signale oder Markierungen.

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