DEP0011936DA - Verfahren zur Herstellung von Schweißverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchweißverbindungenInfo
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Description
Pat ent amael dung
Yejrf ali^
Bei der Herstellung von oclTweiosverbinduncen zwischen , die mittels induktiver Erwärmung - zoBe mit Hochfrequenz auf
Schweisstemperatur gebracht sind, ist oft eine überhitzung dieser Aus senflachen zu beobachten* Ebenfalls ungünstig ist oft
eine ungleiclinäasige C emp/eratiirver teilung an den Terbindungsflachen» Die Ursache für diese unzweckmässig hohe !Temperaturbeawo
für ein ungünstiges !Temperaturfeld können verschiedenartig sein? beispielsweise sind sie grundsätzlich verursacht durch
die G-eatalt des Schweissgutes, die !Form der Induktionsspule oder aber durch Eigentümlichkeiten des zu sohweissenden Werkstoffesp
■wie etwa Inhomogenitäten hinsichtlich der elektrischen leitfähigkeit oder des magnetischen Verhaltens«
Solche Schwierigkeiten können nach der Erfindung vorteilhaft dadurch unterbunden werden, dass bei einem verhältnismässig
hohen Y/ert des die induktive Erwärmung herbeiführenden Stromes eine Senkung der Durchschnittserwärmung bezw. ein lemperaturausgleich
in den Terbindungsflachen dadurch geschaffen wird, dass der Strom und/oder die Zraft, mit der die zu verbindenden
Flächen gegeneinander gepresst werden, in vorzugsweise rasch aufeinander folgende Impulse - gegebenenfalls nach einem vorbestimmten
Programm - zeitlich unterteilt ist. Die einseinen Impulse können gleiche Stromstärke und gleiche Zeitdauer haben
oder in besonders zweckmässiger Tieise verschieden sein, bezw, sich zeitlich ändern,, Beispielsweise kann bei einer Erwärmung s—
dauer von der G-rössenordnung einer oder mehrerer Sekunden ein Spiel von Stromdauern von 10 oder meLr ms bei Strompausen von
etwa der gleichen Grosse angewendet werden. Die praktisch resultierende gleichmässigere !Temperaturverte llung ergibt eine
— 2 —
günstigere Wärmeverteilung, als wenn mit niedrigerem Erwärmmigsstrom "bei längeren Erwärmungsdauern gearbeitet würde^ Beispie Is-Tseise
kann die Erwärmung verhältnismässig dünner Oberflächenschiehten gleichmässiger !Temperatur ohne Überhitzung erreicht herden»
Das "vorstehend gekennzeichnete Verfahren kann beispielsweise zum Stumpfsehweissen rohrTörmiger Xörper aus Stahl angewendet
werden»
Die Mittel zur Erzeugung der Stromimpulse können sehr verschiedenartig sein, beispielsweise mechanisch bewegte Schaltkontaktep
Yakuumsehalter oder Gasentladungsgefässe mit Steuergittern, Zündstiften iisw» Die Strominipulse zur Erwärmung können entweder
in bestimmter zeitlicher Anordnung oder nach sonstigen, die Erwärmung bestimmenden Faktoren gesteuert werden» Das gleiche
gilt sinngemäsa auch für eine eventuelle veränderliche Eraftwirkung oder Eraftprogramme, nach denen der Druck der aufeinander gepressten
Yerbindttngsflächen gesteuert werden kann«
Claims (1)
1 Patentanspruch
0 Figuren*
Patentanspruch
Verfahren zur Herstellung von Schweissverbindungen zwischen Flächen, die mittels induktiver Erwärmung - z„B* mit Hochfr
equena - auf Schweisstemperatur gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei e inem verhältnismässig hohen Wert
des die induktive Erwärmung herbeiführenden Stromes eine Senkung der durchschnittlichen Erwärmung^ bezwo ein !Temperaturausgleich
in der Yerbindungsflache dadurch, geschaffen wird, dass der Strom und/oder die Kraft, mit der die zu verbindenden
Flächen gegeneinander gepresst werden, in vorzugsweise rasch aufeinander folgende Impulse - gegebenenfalls nach
einem vorbestimmten Programm - zeitlich unterteilt ist«
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