DEP0011841DA - Verfahren zur Zerlegung von Kohlenoxydhydrierungsprodukten in reines Methanol und höhere Alkohole - Google Patents

Verfahren zur Zerlegung von Kohlenoxydhydrierungsprodukten in reines Methanol und höhere Alkohole

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DEP0011841DA
DEP0011841DA DEP0011841DA DE P0011841D A DEP0011841D A DE P0011841DA DE P0011841D A DEP0011841D A DE P0011841DA
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DE
Germany
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methanol
decomposition
carbon dioxide
higher alcohols
extract
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Herbert Dr. Graßhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Description

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/ TJnBer Z®ionens QoZ8 19 220» Ha/H&
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!erfahren aar 4^wwb-lftai'-«itt?g ■of-^-«^», «*■«,«.*, «,«^ )/"L^
B@i #®r umsetzung yoa K®fel@n@xyd nit läseerstoff
©nt st ©ban je nach &©n isfbeitsfe^dingaagen meto gross© Mengen τοπ K®b@nprodakt@u, wie höher© Alkoholes g0Bo Igobutanolj Aldehyd©s £©tQne und Kohlenwasserstoffea Ba dl« Abtrennung dieser Stoffe diareh fraktioniert© Destillation nor sehr tinvollkQiimen gelingt» hat man schon vorgeschlagen? das mit Wasser verdünnte, Methanol enthaltend® G-emiseh mit Lösungsmitteln za. behandeln, die mit Wasser kaum mischbar sind and di<s Terunreinigangen stärker lösen al? das Methanol, Die-* Verfahren hat jedooh den Nachteil, dass das Isobatanol mmen mit den anderen wertloseren Verunreinigungen gewonnen wird und aus diesem Gemisch nar schwer rein abgetrennt werden kann«
Ea wurde nun gefunden, dass man aus Kohlenoxydhydrierungs» produkten reines Methanol und höher® Alkohole, insbesondere leobutanol, getrennt gewinnen kanns wenn man das roh© Produkt $it einem Methanol schlecht, die übrigen organischen G-emieehb®- standteile dagegen gut lösenden Mittel extrahiert, den Extrakt jait wasser halt igepi Methanol auswäscht und aus den wässrigen gfiethanolhaltigen Lösungen das Methanol und dann di© höheren Alkohole abdestilliert=,
Als Extraktionsmittel für das rohe Hydrierungsprodukt eignen eich besonder® Flüssigkeiten, di® tiefer al« Methanol sieden, vor alle» n=Pentan, Isopentan, n-Amylen? Isoamylen, Butene oder Gemische davon»
Dies© Lösungsmittel werden in s©lohen Mengen angewandt; dass bS® praktisch alle organischen Yeronr@ijiigung®n9 die neben Methanol in öem Hyörierungeprodukt enthalten sinds aufn®hm®iio um aus dem Extrakt Xsobutanol and andere höhere Alkohol© abaö.» trenn©n5 wird er mit wässrigem !©thanol behandelt» Di^ hierfür benötigte M^ng© und der Wassergehalt d@ai Methanol®, &©r gw®ek~ massig zwischensfcwa 10 unä 50 f» liegt» richten sich naoh&nr Menge der in dem && zerlegenden Gemisch enthaltenen Nebenprodukt©* insbesondere des IsQbutanolss und lassen sieh durch Y©sv versueh® leicht ermitteln»
Sie anschließende Behandlung mit wässrigem Methanol kann in einer besonderen (Segenstromkolonne erfolgen oder in der gleichen Kolonne? inker das za zerlegende Gemisch mit Pentan oder einem der anderen Lössungsmiti@l behandelt wird« Man führt z.B. das Rohprodukt etwa in der Mitte, das Lösungsmittel am unteren und das wässrige Methanol am oberen Ende einer mit Raschig-Ringen gefüllten G-egenetromkolonn© ©in» Aus der oben austrat endenf die Verunreinigungen enthaltenden Lösung wird in einer Destillierkolonne daa Lösungsmittel abgetrieben? um es im Kreislauf in das Verfahren zurückzuführen* Die onten austretende;, Methanol und Ieobutanol enthaltende Mischung wird sonächst von den geringen Mengen Lösungsmittel befreit and dann durch Destillation in Methanol und Ieobutanol serlegt» Dabei ist es zweekinässigj den Methanoldampf in eine sweit© Kolonne zu führen und dort die mitgerissenen höheren Stoffe durch fraktionierte Kondensation oder Abziehen von einem der unteren Böden abζutrennen* Durch Einführen kleiner Mengen von Oxydationsmitteln in die Destillierkolonne kann der Reinheitsgrad de,s Methanols noch weiter verbessert werden«
Beispiel 1,
Ixi ein© Kolonne von 3200 um Länge und 27 aim lichter Weite, die mit Raschig-Ringen von 5 hue Durchmesser gefüllt ist, führt nan unten Pentans oben wässriges 80 $iges reines Methanol und in der Mitte sin durch Hydrierung von Kohlenoxyd gewonnenes Gemisch ©in, das 54 $ Methanol, 20 £ Wasser? 12 % IsobutenQl und im übrigen höher siedende Alkohole and andere organische Verunreinigungen enthält» Die Pentanlösung verlässt die Kolonne am oberens das extrahierte Produkt am unteren Ende, an beiden
Stellen nach Da^ehlaufen einer B®rahlgungsson©o Dar stündlich« Daroheais b^trSg-t? 1,0$ Ltr» Pentan? 1,04 Xtr« Eohprodukt and 0923 LtS1Q SO $ig®ü Methanol» Die Pentanlöeung wird daxeh Destillation von Ptntan befreit° Man eyhält stündlich O8 065 (sä So2 $ d®s Rohprodukt®®) "Bsrtsrakt? d@r nor S9 2 $ (w Q„26 $ d®$ Eohprodoktea) enthält und la übrigen aus hoch siedenden Alkohol©ns ungesättigten Kohlenwaaserstoff@n und aaaerstoffiialtigenp nicht alkoholischen ?®rbindungen besteht» Die Bromzahl ist 125O0
Wird zum Vergleich die Extrafetion &ee©@lb©n Eohprodaktea in derselben Kolonne bei gleiche® Durchsatz; »toer ohne di® Auswaschong der Pentanlöaung mit yerdiinnteo Methanol vorgenoB@ieslf so erhält man stündlich 0,185 Ltr, (» 17,8 + d@e Eohpröduktt®) Extrakt mit -einem Gehalt von 18,0 Isobutanol <■ 312 ^ d@i Rohprodukte®) und d@r Bromsahl S50»
Baa dareh P^ntanextraktion gereinigte G@»is<Af S^hX vo» 190 ent 24 surtiokg®gang©n ist, wird durch in fast wasserfreie^ Methaxiol von der Bröasahl 0?ß und eine» & en alt an Yermnrelxilgungen von nur 0?4 % und I®obw.tanol Postuliert iagua water denselben Bedingungen, aas d«sa nioht trahaerten Rohprodukt Methanol ab, ^o hat diessfg di@ BrOBsab.1 158 und enthält 4A $ Verunreinigungen«.
Beispiel 2,
In Beiepiel X b©isohrieb©ne rohe Kohlenoxydhydrleronga» wird in cUn mittleren !Teil einer B^traktionekolonn© e±»l·- gebracht ? der anten in einem Abstand Ycm 2500 um νου «ley SohpyodalcteiniUhrtWigs^telle ^©ntan und ofe©n in eine« Abetwid von 1500 um von der Bohprodu1ct®i.p,fyhrangQst@13,e 80 ^igaa wäaa3?ig®p reine» ethanol sug®ftlhrt wird» Der stündliche Durohsat» beträgt 3j6 Ltr«.P©ntan? 496 Ltr» Rohprodukt und 1 I»te. Methanol« laoh AMeetillleren des fentan© »as ct@r oben austretenden I*b*«ttng er«» hält aan stündlich 0?5 Ltr» Extrakt .(» 6,5 ^ des Rohprodaktf©) mit eine® gehalt von ü?6 ^ Isobut^nop. (- 0,04 $ des EohprodiÄt@i) oxid, einer BromsahX von Χ2Θ0, Um die
verlaeeende Peatan (3,2 Ltr./Stift»;
enthält 1,8 ¥oli^ Methanol , während dem eus d^B extrahiert#n Produkt ausgetriebenen Penta» (0,4 Ltrs/Std») bei einer Übergangs temper at or VQB 45° O915 Xitr0 Methanol beigemengt sind
O0Z, 15 220
Dae aus d®ü gereinigten Produkt abdestilliert® Methanol hat die Bromsahl 093 und enthalt G?l? Verunreinigungen.»
Beispiel 3.
In der in Beispiel'2 beschriebenen Weise wird das gleich® Kohlenoxy&hydrierungspyodakt nils folgendem s tödlichem Durohasata verarbeitett 5 It r· Rohprodukt, 6,1 LUr9 Pente»? 1,5 Ltr» 73 $ig@s reines Methanol» Man erhält ©in Methanol mit d®r Br©»™ »ahl O $3 und einer Permang anat b ©ständigkeit von 2 Minuten« Di®«· @@§ wird in einer aweiten Kolonne sq destilliert? d&s^ 12j5 Yorlauf übergehen und 12 s 5 % Naohlaui1 aurtiokbleibea, Di© Hauptfraktioß ist ©in s@hr reines Methanol mit ©iner Permanganate bestSndigkeit von 6 Minuten und der Bromzahl 0?2* Des? (behalt an lasser beträgt O903 VoI·#,

Claims (4)

Patentansprüche9
1) Verfahren ssur Zerltgung-von Kohlewoxydhydri@3?w3,gepro« in 3?@in©8 Methanol und höher© Alkohol©„ inibeeondert Ieo-
dadu^oh gekennzeichnet, das» man d«s rofte PpQdokt Bit Mtthanol gscfrUcht? die übrigen organischen QeaisohbeitRn^- teile &b©x? gut lösenden Mittel extrahiert, dtn Bxtr^kt mit was- ^trhaltigfm reine» Methanol ©uswäsqht und aus den @® gowonatata wässrigen Lösungen das !ethanol und die höheren AlkohpXf fraktionierte Destillation, abtrennt»
2) Twfahren naoh Anspruch 1? dadurch daai man die Extraktion &e® Rohprodukt®» und di.· Extraktes incfer gleiohen Kolonne vor?s.iMato
5) Yerfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch das@ man als Bstraktionsmittel Pentg^n oder Amylan odtr verwendete
4) ¥@rfahr®n naoh Anspruch 1 bis 3f dadurch das© man zum Waschen des Extraktea reines Methanol mit 10 bis 30 ψ Wassergehalt verwendet„
BADISOHE ANILIN- ft SODA-FABRIK

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