DEP0011570DA - Spule mit gesintertem magnetisierbarem Kern - Google Patents
Spule mit gesintertem magnetisierbarem KernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spule mit gesintertem, magnetisierbarem Kern und ein Verfahren zur Herstellung solcher gesinterter, magnetisierbarer Kerne aus Manganferrit, wie sie in der Hochfrequenztechnik, insbesondere für Hochfrequenzspulen verwendet werden. Diese Kerne werden durch Mischungen von Eisen- und Manganverbindungen, insbesondere Oxyde, hergestellt, wobei durch ein- oder mehrmaliges Pressen die gewünschten Kerne geformt werden und die Presslinge dann einem Sinterungsprozess unterworfen werden. Es hat sich dabei gezeigt, dass Manganferrite, die aus reinen Ausgangsstoffen hergestellt sind, in dem Mischungsgebiet von 0,35 g At Mangan : 1 g At Eisen bis etwa 0,7 At Mangan : 1 g At Eisen eine hohe Permeabilität ergeben. Die dabei erzielbare magnetische Güte bei Hochfrequenz, d.h. das Verhältnis des induktiven Blindwiderstandes zum Wirkwiderstand bei der betreffenden Messfrequenz einer mit einem solchen magnetisierbaren Kern ausgerüsteten Spule hat dabei aber nicht den Erwartungen entsprochen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren zu suchen, bei dem sich bei hoher Permeabilität auch eine hohe Güte bei Hochfrequenzspulen ergibt.
Es hat sich herausgestellt, dass bei einer Zusammensetzung des Gemisches von 0,35 bis etwa 0,7 g At Mangan : 1 g At Eisen sich die Güte erheblich steigern lässt, wenn anstelle reiner Ausgangsstoffe solche verwendet werden, die in Königswasser unlösliche Rückstände, insbesondere Kieselsäure, enthalten. Dieselbe Wirkung tritt auch ein, wenn man diese Verunreinigungen in fein verteilter Form der Mischung vor dem Sintern zusetzt. Aus dieser Erkenntnis heraus besteht die Erfindung darin, dass bei einem Mischungsverhältnis von 0,35 bis 0,7 g At Mangan : 1 g At Eisen etwa 3-10 Gewichts-Prozent in Königswasser unlösliche Rückstände in fein verteilter Form vorhanden sind. Solche in Königswasser unlöslichen Rückstände können mit Vorteil z.B. Kieselsäure enthalten.
Die unlöslichen Rückstände können durch in fein verteilter Form befindliche Kieselsäure gebildet sein, oder auch aus einer Mischung von Kieselsäure und Aluminium-Oxyd im Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 1 bestehen. Weiterhin eignen sich Mischungen von Kieselsäure, Aluminium-Oxyd und Titan-Oxyd.
Claims (3)
1. Spule, insbesondere Hochfrequenzspule, mit gesintertem magnetisierbarem Kern aus Manganferrit mit einem Mischungsverhältnis von 0,35 bis 0,7 g At Mangan : 1 g At Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsmischung für den Kern etwa 3-10 Gewichts-Prozent in Königswasser unlösliche Rückstände, vorzugsweise Kieselsäure, in fein verteilter Form enthält.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unlöslichen Rückstände aus Kieselsäure und Aluminium-Oxyd etwa im Gewichtsverhältnis 1 : 1 bestehen.
3. Spule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unlöslichen Rückstände aus Kieselsäure, Aluminium-Oxyd und Titan-Oxd bestehen.
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