DEP0011530MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0011530MA DEP0011530MA DEP0011530MA DE P0011530M A DEP0011530M A DE P0011530MA DE P0011530M A DEP0011530M A DE P0011530MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- intermediate frequency
- receiving
- mixer
- tube
- coupling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 23
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 23
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 23
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 6
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 claims description 5
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. März 1954 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung beizieht sich auf ein Überlagefrungs-Empfangsgerät,
vorzugsweise ein Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen wenigstens eines
Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung umgewandelt
und. einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden und das zum Empfang eines Fersehtonsignals
eingerichtet ist.
Vielfach ist es erforderlich, ein derartiges, bereits für einen oder mehrere Empfangsbereiche vorgesehenes
Gerät noch nachträglich für den, Empfang eineis FerseJitonsignals geeignet zu machen. Wegen
der wesentlich höheren Frequenz dieser Signale kann die vorliegende Rundfunkschaltung nicht ausgenutzt
werden, jedenfalls nicht ohne größere Anderungen, die jedoch nicht durch einen, beliebigen
Händler od. dgl., sondern nur in der Fabrik mit ausreichender Genauigkeit und Sicherheit ohne *
größere Kosten, vorgenommen, werden könnten. Es ist daher zweckmäßig, eine fertig abgeglichene
Mischstufe gegebenenfalls mit Vorstufe einzubauen und die von, ihr erzeugten Zwischenfrequenzsignale
niedrigerer Frequenz dem vorhandenen, Zwischenfrequenzverstärker zuzuführen.
609 547/3S8
P 11530 VIIIa J'21 a4
Induktive Kopplung über eine Spule oder kapazitive Kopplung über einen Kondensator beträchtlicher
Größe muß vermieden werden, weil dadurch auch eine Verstimmung des Rundfunkempfängers
eintreten kann. Auch das Anlöten einer neuen Verbindung,
z. B. eines Kondensators kleinster Kapazität, ist unerwünscht, weil dabei leicht unbeabsichtigte
Schäden im Gerät auftreten können, die beim Kunden, oder in, einer Händlerwerkstatt nicht ohne
ίο weiteres, jedenfalls nicht ohne erheblichen Aufwand,
behoben werden können. Auch ist eine längere Leitung von dem meist oberhalb des Chassis,
z. B. neben, dem Lautsprecher, angebrachten Zusatzgerät zur Ankopplungssteille zu vermeiden. Es soll
somit von jedem direkten Eingriff in die bestehende Schaltung abgesehen: werden.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten
Art werden, diese Schwierigkeiten vermieden, und ohne Beeinträchtigung ■ der vorhandenen
Schaltungsanordnung kann gegebenenfalls nachträglich eine Erweiterung des Empfangsbereichs,
auch für'Fernsehtonsignale, vorgenommen, werden, wenn gemäß der Erfindung in einer zweiten Mischstufe
aus Schwingungen des Fernsehtonsignals . 25 Zwischenfrequenzschwingungen gleicher Frequenz
gebildet und mittels eineis außen, auf dem Kolben einer Elektronenröhre angeordneten Kopplungselementes kapazitiv auf eine mit dem Zwischenfrequenzverstärker
verbundene Röhrenelektrode übertragen, werden.
Es ist zwar für Meißzwecke bekannt, daß eine Prüfschwingung über ein. außen am Kolben einer
Elektronenröhre angeordnetes Kopplungselement auf eine Röhrenelektrode kapazitiv übertragen
wird. Diese an sich bekannte Anordnung, die dort nur für eine vorübergehende Verbindung ausgenutzt
wird, wird beim Anmeldungsgegenstand, angewendet, um das spezielle Problem der dauernden,
jedoch rückwirkungsfreien Ankopplung eines Empfangskanals an Teile eines vorhandenen Empfangskanals zu lösen, ohne daß an, die Sorgfalt der
mechanischen und elektrischen Durchführung dieser Ankopplung zu hohe Anforderungen gestellt zu
werden brauchen.
Mit der Erfindung wird somit eine der wesentlichen, Schwierigkeiten überwunden, die bisher der
Ausnutzung z.B. eines vorhandenen, Rundfunkempfängers auch für den Empfang des Fernsehtonsignals
im Wege standen.
Das bei einer Anordnung nach der Erfindung benutzte Kopplungselement wird zwar vorzugsweise
etwa Zylinderform:"haben, kann aber auch z.B. ring- oder platten- oder streifenförmig ausgebildet
sein. Die Form' richtet: sich, im einzelnen, nach der
gewünschten Koppelkapazität, nach der Lage der Koppelelektrode innerhalb der Röhrenhülle, nach
.der äußeren Foirrri der Röhrenhülle, nach der Anbringüngs'möglichkeit
und anderen, Gegebenheiten. Der Zwischenfrequenzverstärker kann in bekannter
.Weise,..z. B.durch eingangs- oder ausgangsseitig in
iReihe1 geschaltete Filtersätze, In, beiden Empfangsbereichjen.
; verschieidenen .Bandbreiten: arbeiten.
Wenn das ursprungHche'Empfangsgerat schon, für
zwei verschiedene Zwischenfrequenzen ausgelegt ist, wird man zweckmäßig beim Empfang des zusätzlichen,
Bereiches die höhere Zwischenfrequenz benutzen, weil bei dieser die Ankopplung über die
meist nur geringe Kapazität des Kopplungselementes nach, der Erfindung am wirksamsten, ist.
Die Abschaltung des jeweils nicht benutzten Empfangsteiles erfolgt zweckmäßig durch, die
Unterbrechung und/oder Erdung einer hochfrequenz freien, Speiseleitung der letzten Röhre vor
der Kopplungsstelle. Dafür kommen, die Kathoden- und die Schirmgitterleitung in Betracht. Es ist
jedoch zweckmäßig, insbesondere bei Trioden, wie sie; beim Empfang ultrakurzer Wellen als Mischröhren
vielfach verwendet werden, die Anodenleitung zu unterbrechen, vorzugsweise dann, wenn
die Ankopplung nach der Erfindung gerade auf diese Anode vorgenommen wird. Da nämlich so1 der
ElektiOnenstrom dieser Elektrode unterbunden und
damit der Innenwiderstand, dieser Elektrode gegenüber Erde praktisch unendlich groß wird, ergibt
sich, daß keine Dämpfung oder andere störende Einnuß nähme auf die Ankopplung und/oder weitere
Verstärkung der Schwingungen des anderen Kanals eintritt. Auf diese Weise ist eine Umschaltung
hoehfrequenzführender Leitungen, die praktisch stets gewisse Schwierigkeiten, verursacht, umgangen,
und ein nachträglich einzubauender Umschalter kann an beliebiger Stelle ohne Rücksicht auf die
Leitungslänge oder störende Kopplungen angebracht werden.
Die Abschaltung der jeweils nicht benutzten Röhren, verringert auch die Einstreuung von, Störungen,
insbesondere von Rauschen, über den betreffenden, Kanal, und es kann, sich dabei der Vorteil
ergeben, daß die zusätzlichen Stufen — die ja nur dann arbeiten, wenn die entsprechenden, Stufen
des ursprünglichen Gerätes abgeschaltet sind — ohne Gefahr der Überlastung aus dem vorhandenen
Netzteil mit versorgt werden können,
Es ist zwar möglich, die Ankopplung nach, der Erfindung an, einer beliebigen, Röhre des Zwischenfrequenzverstärkers
vorzunehmen, Mit Rücksicht auf die Erzielung höchster Verstärkung wird man
die Ankopplung jedoch am besten, auf die Anode der Mischröhre, in deren; Ausgang der erste .Zwischenfrequenzkreis
liegt, vornehmen. Um trotz der kleinen Ankopplungskapazität den Zwischenfrequenzverstärker
voll aussteuern zu können, kann es zweckmäßig sein, nach, der zweiten Mischstufe
und vor der Ankopplungsstelle noch wenigstens eine Zwischenfrequenzverstärkerstufe anzuordnen,
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die die für die Erfindung notwendigen Teile eines Rundfunkempfängers
ι darstellt, der nachträglich, mit einem Zusatzgerät 2 zum Empfang eines Fernsehtonsenders
ausgerüstet wurde.
Die Anode 3 der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers ι ist über ein, Zwischenfrequenzausgangsfilter
5, 6 mit dem positiven Pol der Speisequelle verbunden, deiren negativer Pol in bekannter Weise
geerdet ist. An den'Sekundärkreis 6 des Zwischen-
<609 547/398
P 11530 VIIIal21 α4
frequenzfilters ist ein nicht dargestellter Zwischenfrequenzverstärker
mit Demodulator, Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher üblicher Art . angeschlossen.
Zum Empfang eines Fernsehtonsenders sind im Vorsatzgerät 2 in bekannter Weise Anteinneneingangsklemmen,
Abstimmkreise, gegebenenfalls Vorverstärker und ein Oszillatorkreis angebracht,
derart, daß einem Zwischenfrequenzfilter 8, g im
ίο Anodenkreis einer Mischröhre io Zwischenfrequenzschwingungen
entnommen werden, können,, die die gleiche Frequenz haben wie die Zwischenfrequenzschwingungen,
die in der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers 1 gebildet werden. Über eine
abgeschirmte Leitung 11 werden diese Zwischenfrequenzschwingungen
gemäß der Erfindung einem . über den Glaskolben dier Mischrohr« 4 geschobenen.
Koppelzylinder 12 zugeführt, der vorzugsweise eng anliegt und durch Federn, Gummizwischenlagen,
Klebschichten od. dgl. gehaltert ist. Die Zwiseheiifrequenzschwingungen des Zusatzgerätes 2
werden, kapazitiv auf die Anode 3 der Röhre 4 eingekuppelt
und so> dem Filter 5, 6 und den folgenden Stufen des Rundfunkempfängers 1 zugeführt.
Im Rundfunkgerät 1 ist noch ein Umschalter 13
angebracht, durch, den je nach dem gewünschten Empfangsbereich die Anodenspannung entweder
an, die Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers 1 oder an, die Mischröhre 10 und, gegebenenfalls die
weiteren. Röhren des Fernsehtonzusatzgerätes 2 gelegt wird. Zur Sicherstellung der Hochfrequenzerdung
der Filter 5 bzw. '8 sind noch Blockkonden-■satoren
14 und 15 vorgesehen, An dem rechten Kontakt des Umschalters 13 können auch noch
Speiseleitungen der weiteren, auf Fernsehtonempfang nicht benutzten, Vorröhre des Rundfunkgerätes
angeschlossen sein, die dann ebenfalls mit außer Betrieb gesetzt werden. Der Umschalter 13 kann,
auch im Zusatzgerät 2 angeordnet sein, und gegebeneiifalls
auch die Heizung der in, Betracht kommenden Röhren mit aus- bzw. umschalten.
Claims (5)
1. Überlagerungs-Empfangsgerät, vorzugsweise Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen
wenigstens eines Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung
umgewandelt und einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden und das
zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
zweiten Mischstufe1 aus Schwingungen des Fernsehtonsignals Zwischenf requenzschwingungen
gleicher Frequenz gebildet und mittels eines außen auf dem Kolben einer Elektronenröhre
angeordneten Kopplungselementes in an, sich bekannter Weise kapazitiv auf eine mit dem
Zwischenfrequenzverstärker verbundene Röhrenelektrode übertragen werden.
2. Überlagerungs-Empfangsgerät nach, An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kopplungselement etwa, zylindrisch ausgebildet ist.
3. Überlagerungs-Empfangsgerät nach Anspruch, ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Mischstufe einem vorzugsweise nachträglich eingebauten. Zusatzgerät, z. B-. zum
Empfang eines Fernsehtonsenders, angehört.
4. Überlagerungs-Empfangsgerä,t nach, Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet:, daß
der jeweils nicht benutzte Empfangsteil abgeschaltet wird durch Unterbrechung und/oder
Erdung einer hochfrequenzfreien Speiseleitung der letzten Röhre vor der Kopplungsstelle,
5. Überlagerungs-Empfangsgerät nach An-Spruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung durch Unterbrechen der Anodenspeiseileitung
erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: .
»Funkschau« (Ing.-Ausg.), 1953, Heft 23, S. 458.
»Funkschau« (Ing.-Ausg.), 1953, Heft 23, S. 458.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungeni
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0761038B1 (de) | Frequenzveränderbare oszillatoranordnung | |
| DEP0011530MA (de) | ||
| DE955435C (de) | UEberlagerungs-Empfangsgeraet, das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist | |
| DE1265240C2 (de) | Schaltungsanordnung zum empfang elektrischer signale | |
| DE69017731T2 (de) | Verkürzte Stabantenne mit Kompensationsschaltungen. | |
| DE1011478B (de) | UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen | |
| DE807630C (de) | Mischschaltung, bei welcher der Mischstufe eine Hochfrequenzstufe vorgeschaltet ist | |
| DE643816C (de) | UEberlagerungsvorsatzstufe zum Empfang kurzer Wellen mit Empfaengern fuer laengere Wellen | |
| DE1924680B2 (de) | Transistor-mischschaltung | |
| CH166025A (de) | Empfangsschaltung zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz. | |
| DE965853C (de) | UEberlagerungsradioempfaenger mit Spiegelfrequenzunterdrueckung | |
| DE1177219B (de) | Verstaerker oder Mischstufe mit Transistor | |
| DE970418C (de) | UEberlagerungsempfaenger, der wenigstens fuer zwei Ultrahochfrequenzbereiche umschaltbar ist | |
| DE969399C (de) | Schaltungsanordnung mit einer Elektronenroehre zur Verstaerkung und/oder Mischung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere des Ultrakurzwellenbereiches | |
| DE684956C (de) | Abstimmbares Kopplungsglied fuer die Eingangskreise von Mischroehren von UEberlagerungsempfaengern | |
| DE1026800B (de) | Eingangsschaltung eines UKW-UEberlagerungsempfaengers | |
| DE678188C (de) | System von elektrischen Schwingungskreisen mit erhoehter Abstimmschaerfe | |
| DE977626C (de) | Kaskodeverstaerker fuer hohe Frequenzen | |
| DE975513C (de) | Eingangsschaltung eines Ultrakurzwellenempfaengers | |
| DE1202318B (de) | UHF-Abstimmschaltung fuer einen Fernseh-empfaenger | |
| DE1087183B (de) | Selbstschwingende, additive Mischstufe | |
| DE2717185C2 (de) | Fernsehkanalwähler für die Frequenzbereiche VHF und UHF | |
| DE900954C (de) | UEberlagerungsempfaenger, bei dem eine Zwischenfrequenzverstaerkerroehre in Reflexschaltung zur Hochfrequenzverstaerkung, insbesondere beim Empfang kurzer Wellen, verwendet wird | |
| DE946297C (de) | Oszillatormischschaltung | |
| DE2836608A1 (de) | Eingangsschaltung fuer empfaenger und antennenverstaerker von elektromagnetischen signalen |