DEP0011530MA - - Google Patents

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DEP0011530MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. März 1954 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung beizieht sich auf ein Überlagefrungs-Empfangsgerät, vorzugsweise ein Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen wenigstens eines Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung umgewandelt und. einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden und das zum Empfang eines Fersehtonsignals eingerichtet ist.
Vielfach ist es erforderlich, ein derartiges, bereits für einen oder mehrere Empfangsbereiche vorgesehenes Gerät noch nachträglich für den, Empfang eineis FerseJitonsignals geeignet zu machen. Wegen der wesentlich höheren Frequenz dieser Signale kann die vorliegende Rundfunkschaltung nicht ausgenutzt werden, jedenfalls nicht ohne größere Anderungen, die jedoch nicht durch einen, beliebigen Händler od. dgl., sondern nur in der Fabrik mit ausreichender Genauigkeit und Sicherheit ohne * größere Kosten, vorgenommen, werden könnten. Es ist daher zweckmäßig, eine fertig abgeglichene Mischstufe gegebenenfalls mit Vorstufe einzubauen und die von, ihr erzeugten Zwischenfrequenzsignale niedrigerer Frequenz dem vorhandenen, Zwischenfrequenzverstärker zuzuführen.
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Induktive Kopplung über eine Spule oder kapazitive Kopplung über einen Kondensator beträchtlicher Größe muß vermieden werden, weil dadurch auch eine Verstimmung des Rundfunkempfängers eintreten kann. Auch das Anlöten einer neuen Verbindung, z. B. eines Kondensators kleinster Kapazität, ist unerwünscht, weil dabei leicht unbeabsichtigte Schäden im Gerät auftreten können, die beim Kunden, oder in, einer Händlerwerkstatt nicht ohne
ίο weiteres, jedenfalls nicht ohne erheblichen Aufwand, behoben werden können. Auch ist eine längere Leitung von dem meist oberhalb des Chassis, z. B. neben, dem Lautsprecher, angebrachten Zusatzgerät zur Ankopplungssteille zu vermeiden. Es soll somit von jedem direkten Eingriff in die bestehende Schaltung abgesehen: werden.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art werden, diese Schwierigkeiten vermieden, und ohne Beeinträchtigung ■ der vorhandenen Schaltungsanordnung kann gegebenenfalls nachträglich eine Erweiterung des Empfangsbereichs, auch für'Fernsehtonsignale, vorgenommen, werden, wenn gemäß der Erfindung in einer zweiten Mischstufe aus Schwingungen des Fernsehtonsignals . 25 Zwischenfrequenzschwingungen gleicher Frequenz gebildet und mittels eineis außen, auf dem Kolben einer Elektronenröhre angeordneten Kopplungselementes kapazitiv auf eine mit dem Zwischenfrequenzverstärker verbundene Röhrenelektrode übertragen, werden.
Es ist zwar für Meißzwecke bekannt, daß eine Prüfschwingung über ein. außen am Kolben einer Elektronenröhre angeordnetes Kopplungselement auf eine Röhrenelektrode kapazitiv übertragen wird. Diese an sich bekannte Anordnung, die dort nur für eine vorübergehende Verbindung ausgenutzt wird, wird beim Anmeldungsgegenstand, angewendet, um das spezielle Problem der dauernden, jedoch rückwirkungsfreien Ankopplung eines Empfangskanals an Teile eines vorhandenen Empfangskanals zu lösen, ohne daß an, die Sorgfalt der mechanischen und elektrischen Durchführung dieser Ankopplung zu hohe Anforderungen gestellt zu werden brauchen.
Mit der Erfindung wird somit eine der wesentlichen, Schwierigkeiten überwunden, die bisher der Ausnutzung z.B. eines vorhandenen, Rundfunkempfängers auch für den Empfang des Fernsehtonsignals im Wege standen.
Das bei einer Anordnung nach der Erfindung benutzte Kopplungselement wird zwar vorzugsweise etwa Zylinderform:"haben, kann aber auch z.B. ring- oder platten- oder streifenförmig ausgebildet sein. Die Form' richtet: sich, im einzelnen, nach der gewünschten Koppelkapazität, nach der Lage der Koppelelektrode innerhalb der Röhrenhülle, nach .der äußeren Foirrri der Röhrenhülle, nach der Anbringüngs'möglichkeit und anderen, Gegebenheiten. Der Zwischenfrequenzverstärker kann in bekannter .Weise,..z. B.durch eingangs- oder ausgangsseitig in iReihe1 geschaltete Filtersätze, In, beiden Empfangsbereichjen. ; verschieidenen .Bandbreiten: arbeiten. Wenn das ursprungHche'Empfangsgerat schon, für zwei verschiedene Zwischenfrequenzen ausgelegt ist, wird man zweckmäßig beim Empfang des zusätzlichen, Bereiches die höhere Zwischenfrequenz benutzen, weil bei dieser die Ankopplung über die meist nur geringe Kapazität des Kopplungselementes nach, der Erfindung am wirksamsten, ist.
Die Abschaltung des jeweils nicht benutzten Empfangsteiles erfolgt zweckmäßig durch, die Unterbrechung und/oder Erdung einer hochfrequenz freien, Speiseleitung der letzten Röhre vor der Kopplungsstelle. Dafür kommen, die Kathoden- und die Schirmgitterleitung in Betracht. Es ist jedoch zweckmäßig, insbesondere bei Trioden, wie sie; beim Empfang ultrakurzer Wellen als Mischröhren vielfach verwendet werden, die Anodenleitung zu unterbrechen, vorzugsweise dann, wenn die Ankopplung nach der Erfindung gerade auf diese Anode vorgenommen wird. Da nämlich so1 der ElektiOnenstrom dieser Elektrode unterbunden und damit der Innenwiderstand, dieser Elektrode gegenüber Erde praktisch unendlich groß wird, ergibt sich, daß keine Dämpfung oder andere störende Einnuß nähme auf die Ankopplung und/oder weitere Verstärkung der Schwingungen des anderen Kanals eintritt. Auf diese Weise ist eine Umschaltung hoehfrequenzführender Leitungen, die praktisch stets gewisse Schwierigkeiten, verursacht, umgangen, und ein nachträglich einzubauender Umschalter kann an beliebiger Stelle ohne Rücksicht auf die Leitungslänge oder störende Kopplungen angebracht werden.
Die Abschaltung der jeweils nicht benutzten Röhren, verringert auch die Einstreuung von, Störungen, insbesondere von Rauschen, über den betreffenden, Kanal, und es kann, sich dabei der Vorteil ergeben, daß die zusätzlichen Stufen — die ja nur dann arbeiten, wenn die entsprechenden, Stufen des ursprünglichen Gerätes abgeschaltet sind — ohne Gefahr der Überlastung aus dem vorhandenen Netzteil mit versorgt werden können,
Es ist zwar möglich, die Ankopplung nach, der Erfindung an, einer beliebigen, Röhre des Zwischenfrequenzverstärkers vorzunehmen, Mit Rücksicht auf die Erzielung höchster Verstärkung wird man die Ankopplung jedoch am besten, auf die Anode der Mischröhre, in deren; Ausgang der erste .Zwischenfrequenzkreis liegt, vornehmen. Um trotz der kleinen Ankopplungskapazität den Zwischenfrequenzverstärker voll aussteuern zu können, kann es zweckmäßig sein, nach, der zweiten Mischstufe und vor der Ankopplungsstelle noch wenigstens eine Zwischenfrequenzverstärkerstufe anzuordnen,
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die die für die Erfindung notwendigen Teile eines Rundfunkempfängers ι darstellt, der nachträglich, mit einem Zusatzgerät 2 zum Empfang eines Fernsehtonsenders ausgerüstet wurde.
Die Anode 3 der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers ι ist über ein, Zwischenfrequenzausgangsfilter 5, 6 mit dem positiven Pol der Speisequelle verbunden, deiren negativer Pol in bekannter Weise geerdet ist. An den'Sekundärkreis 6 des Zwischen-
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P 11530 VIIIal21 α4
frequenzfilters ist ein nicht dargestellter Zwischenfrequenzverstärker mit Demodulator, Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher üblicher Art . angeschlossen.
Zum Empfang eines Fernsehtonsenders sind im Vorsatzgerät 2 in bekannter Weise Anteinneneingangsklemmen, Abstimmkreise, gegebenenfalls Vorverstärker und ein Oszillatorkreis angebracht, derart, daß einem Zwischenfrequenzfilter 8, g im
ίο Anodenkreis einer Mischröhre io Zwischenfrequenzschwingungen entnommen werden, können,, die die gleiche Frequenz haben wie die Zwischenfrequenzschwingungen, die in der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers 1 gebildet werden. Über eine abgeschirmte Leitung 11 werden diese Zwischenfrequenzschwingungen gemäß der Erfindung einem . über den Glaskolben dier Mischrohr« 4 geschobenen. Koppelzylinder 12 zugeführt, der vorzugsweise eng anliegt und durch Federn, Gummizwischenlagen, Klebschichten od. dgl. gehaltert ist. Die Zwiseheiifrequenzschwingungen des Zusatzgerätes 2 werden, kapazitiv auf die Anode 3 der Röhre 4 eingekuppelt und so> dem Filter 5, 6 und den folgenden Stufen des Rundfunkempfängers 1 zugeführt.
Im Rundfunkgerät 1 ist noch ein Umschalter 13 angebracht, durch, den je nach dem gewünschten Empfangsbereich die Anodenspannung entweder an, die Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers 1 oder an, die Mischröhre 10 und, gegebenenfalls die weiteren. Röhren des Fernsehtonzusatzgerätes 2 gelegt wird. Zur Sicherstellung der Hochfrequenzerdung der Filter 5 bzw. '8 sind noch Blockkonden-■satoren 14 und 15 vorgesehen, An dem rechten Kontakt des Umschalters 13 können auch noch Speiseleitungen der weiteren, auf Fernsehtonempfang nicht benutzten, Vorröhre des Rundfunkgerätes angeschlossen sein, die dann ebenfalls mit außer Betrieb gesetzt werden. Der Umschalter 13 kann, auch im Zusatzgerät 2 angeordnet sein, und gegebeneiifalls auch die Heizung der in, Betracht kommenden Röhren mit aus- bzw. umschalten.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Überlagerungs-Empfangsgerät, vorzugsweise Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen wenigstens eines Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung umgewandelt und einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden und das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zweiten Mischstufe1 aus Schwingungen des Fernsehtonsignals Zwischenf requenzschwingungen gleicher Frequenz gebildet und mittels eines außen auf dem Kolben einer Elektronenröhre angeordneten Kopplungselementes in an, sich bekannter Weise kapazitiv auf eine mit dem Zwischenfrequenzverstärker verbundene Röhrenelektrode übertragen werden.
2. Überlagerungs-Empfangsgerät nach, An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungselement etwa, zylindrisch ausgebildet ist.
3. Überlagerungs-Empfangsgerät nach Anspruch, ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mischstufe einem vorzugsweise nachträglich eingebauten. Zusatzgerät, z. B-. zum Empfang eines Fernsehtonsenders, angehört.
4. Überlagerungs-Empfangsgerä,t nach, Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet:, daß der jeweils nicht benutzte Empfangsteil abgeschaltet wird durch Unterbrechung und/oder Erdung einer hochfrequenzfreien Speiseleitung der letzten Röhre vor der Kopplungsstelle,
5. Überlagerungs-Empfangsgerät nach An-Spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung durch Unterbrechen der Anodenspeiseileitung erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: .
»Funkschau« (Ing.-Ausg.), 1953, Heft 23, S. 458.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungeni

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