DEP0011401DA - Elektromagnetisch betätigter Hammer - Google Patents

Elektromagnetisch betätigter Hammer

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DEP0011401DA
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DE
Germany
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bear
electromagnetically operated
operated hammer
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hammer
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Inventor
Friedrich Dipl.-Ing Berlin-Charlottenburg Brockmann
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

Elektromagnetisch betätigte Hämmer sind bekannt. Bei derartigen Hämmern hat man beispielsweise zwei Spulen vorgesehen, welche abwechselnd erregt werden und einen Kern anziehen. Die Umschaltung der Spulen geschieht mit Hilfe eines vom Schlagwerkzeug gesteuerten Schalters, doch sind derartige Schalteinrichtungen teuer. Man hat deshalb Hammer in der Weise gebaut, dass man aus einem Wechselstromnetz die Spulen über Quecksilberdampfgleichrichter so erregt hat, dass die eine Spule vom Strom der anderen Halbwelle erregt wird. Bei dieser Anordnung ist die Schlagzahl festgelegt. Sie beträgt 3000 Schläge je Minute bei einer Frequenz von 50 P/sec. des Antriebsstromnetzes. Die Erfindung zeigt nur einen Weg, wie man bei gegebener Frequenz des Wechselstroms ohne Umschaltung einen Hammer erhält, dessen Schlagzahl je nach der Bemessung verschieden gewählt werden kann. Gemäß der Erfindung wird der Bär an einer freischwingenden Feder aufgehängt. Die Schlagzahl ist dann im wesentlichen durch die Federkonstante und die Masse des Bären bestimmt. Durch entsprechende Wahl dieser beiden Größen kann man die Schlagzahl einstellen. Durch richtige Ausbildung der elektromagnetischen Erregung muss man lediglich dafür sorgen, dass dem System die Energie in möglichst wirtschaftlicher Weise zugeführt wird.
Wird die Schwingungszahl gleich 3000 gewählt, so muss, falls man die skizzierte Ausführung mit Einweggleichrichter am 50 Hz = Netz voraussetzt, der Magnet den Bär jeweils bei seiner Bewegung zur Aufschlagstelle hin beschleunigen. Bemisst man Feder und Masse derart, dass 1500 Schläge in der Minute erzielt werden, so ist der
Bär auf dem Hin- und Rückwärtsgang zu beschleunigen. Baut man Hämmer für noch kleinere Schlagzahlen, so kann man bei geeigneter Wahl der Amplitude des Bären und seiner Entfernung von den Polschuhen des Magneten gewisse Erregerzustände des Magneten ganz ausschalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Bär ist mit 1 bezeichnet. Er ist an einer freischwingenden Feder 2 aufgehängt, deren Aufhängepunkt 3 fest ist. Zur Beschleunigung des Bären dient ein Elektromagnet 4, der über einen Einweggleichrichter 5 von dem Wechselstromnetz 6 erregt wird. Mit 7 ist der Meißel bezeichnet. Wie bereits erwähnt, muss bei Abstimmung auf 3000 Schläge je Minute der Elektromagnet den Bär bei jedem Niedergang beschleunigen. Bei einer halb so großen Schlagzahl muss die Beschleunigung bei der Vorwärts- und bei der Rückwärtsbewegung erfolgen. Bei einer kleineren Schlagzahl werden nicht alle Zeiten, in welchen der Magnet erregt ist, zur Beschleunigung ausgenutzt, sondern durch geeignete Wahl der Amplitude und des Abstandes des Bären von den Polschuhen werden gewisse Erregungszustände ausgeschaltet. Macht man die Schlagzahl höher als 3000, z.B. 6000, so ist bei der Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel der Bär bei jedem zweiten Niedergang zu beschleunigen. Man kann auch bei Schlagzeiten, die größer sind als 3000 sind, in vielen Fällen auf den Gleichrichter verzichten.

Claims (1)

  1. Elektromagnetisch betätigter Hammer, dadurch gekennzeichnet, dass der Bär an einer freischwingenden Feder aufgehängt ist.

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