DEP0011292DA - Armierungsorgan für Boden Wandkonstruktionen u. dgl. - Google Patents

Armierungsorgan für Boden Wandkonstruktionen u. dgl.

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DEP0011292DA
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DE
Germany
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reinforcement
another
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arniierungsorgan
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English (en)
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Johannes Dipl.-Ing. Gillberg
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Description

Patentanwälte Dr. Bock und Dr. jooß Braunschweig
Jasperallee la
Petentaneeldung:-
fr Hf?!'7?*?*
Johannes Glllberg, Dipl.-Ing.,
SveavUgen 122, Stockholm, Schweden.
Armierungsorgan fJr Böden, Wandkonstruktionen u.dgl.
Beim Glessen von Böden u.dgl. aus armiertem Baton hat man bisher in der Kegel eine Armierung verwendet, die aus einer grossen Ansahl gerader Arolerungseleen besteht, die an den Enden mit hakenartigen Biegungen versehen sind, die bela Eingiessen in den Beton nach oben gerichtet sein gollen. Die getrennten Armierungselsen werden .alt einem dMnnen Sisendraht zusammengebunden, sodass sie beim Glessen des Betons ihre gegenseitige Lage beibehalten. Uie Montage einer derartigen Armierung ist seitraubend, und die Aroiarung 1st vor und nach den Slngiassen sehr empfindlich. Die Arbeiter treten oft auf sie und dabei kommt es leicht vor« dass dia Arolerungselsen gegeneinander verschoben und verdreht «erden, sodass ihre Endhaken oft nach der Seite hin liegen. Eine derartig :i Verschiebung der Armierungselsen erfolgt auch leicht, wann die einseinen Eisen beim Unferfullen des Betons u$d bela
Vibrieren usw. der Betonmasse gehoben werden, wodurch die Festigkeit der fertigen Konstruktion beeinträchtigt wird.
Die angefahrten Nachteile werden durch ein gemäss der Erfindung ausgebildetes Armierungsorgan vermieden. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass das Armierungsorgan aus hin und her gehenden Teilen aus Amierungaeisen besteht, wobei diese Teile kontinuierlich zusammenhängen und abwechselnd verschieden lang ausgebildet sind, sodass die Endbiegungen des ArmierungSelsens abwechselnd nach einer oder beiden Selten hervorragen, und dass das Araierungseisen vor der Verwendung zu einem Bündel susaaaenlegbar 1st, aus dem dIe durch ihre Endbiegungen voneinander getrennten hin und her gehenden Teile an der Verwendungsstelle auf den gewünschten seitlichen Abstana voneinander auseinander gesogen werden können.
Da das Armierungsorgan fortlaufend zusammenhangt, liegt die Armierung nach ihrer Anbringung mit einem Miniaum an Befeatlgungsdrähten sicher. Auch die Arbeit, die sonst sum Abschneiden der Aruiltirungeeisen in richtige Längen und sub Umbiegen der Enden erforderlich 1st, füllt weg. Infolg« des Uaatandes, dass -lie Teile des fortlaufend susaaaenhängenden Armlerungsorganes verschieden lang ausgebildet sind, kann die Armierung auf Stellen im gegossenen Boden konzentriert werden, wo sowohl das Peldaoaient wie auoh das StUtzmoaent ihre grKssten Werte haben. An den Handteilen, wc die Uoaente geringere Werte haben, wird such die Armierung geringer, wodurch Material gespart wird. ·
Infolge des Umstandes, dass das «rmisrungsorgan von der Fabrik in einem zusammengebundenen Bündel geliefert rlru, wird die Versendung in hoh«m «lasse erleichtert im Vergleich mit dem Falle, dass lose Eisenstäbe verwendet werden.
PUr die Zugfestigkeit ist die Gesamtquerschnittsfläche der Armierungseisen massgebend, doch ist es zwecks Vorbeugung von Missbildungen im Beton und zwecks Erzielung einer grösseren Heftfläche am besten, eine grössere Ansshl dünnere Eisen zu verwenden statt elnor geringeren Anzahl stärkere Eisen. Bei der Verwendung getrennter Ar ierungseisen ist es dagegen mit Rücksicht auf Montage und Transport umständlicher und teurer, dünne äisen zu verwenden. Durch die vorliegend© Erfindung werden diese zusätzlichen Umständlichkeiten beseitigt und man hat daher die Möglichkeit, die vorteilhafteren geringeren Eisendimensionon zu versenden, die für die Dauerhaftigkeit der Eetonkonstruktion förderlich sind. Die Erfindung führt slso eine E.rsparnis an Zeit und Material mit sich und hat gleichzeitig einu Verbesserung dor Güte der Dettnkonstruktion zur Folge.
Die Erfindung ist im folgenden näher unter Hinweis auf in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Λusführungsbeispiele beschrieben.
Fig. ] zeigt in Seitenansicht ein zusammengebündeltes Anniferungsorgan gemäss der Erfindung. Flg. 2 geigt das gleiche Armierungsorgan in perspektivischer Darstellung und UraufslcLt während des Auselnandertlehens der Schenkel. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit. Flg. V und 5 geigen ein zweite»
Ausfunrungsbeispiel, wobei Flg. 5 eine h'orizontalansicht des Araierungsorgans während des /.useinanacrziehens der Schenkel darstellt. Flg. 6 und 7 zeigen in entsprechender Veise ein drittes Ausführungsbeispiel. Fig. Ö-13 zeigen Armierungsorgane gemäss Fig. 1-7 in Drpufsieht und Iin Schnitt. Fig. Ik zeigt in Draufsicht eine Kombination verschiedener Araierungsorgane. Fig. 15 zeigt einen Schnitt iurch eine armierte ".Vand. Fig. 16 zeigt ein viertes AusfUhrungsbeispiel.
In den Fig. 1 und 2 ist das Armierunesorgan in zusammengebündelter Lage dargestellt, d.h. so wie es in der Fabrik fertiggestellt und zum Verwendungsplatz transportiert wird. Das Arminrungsorgan 1st aus einem gewöhnlichen Kundelsen, aber in fortlaufender Länge ausgebildet, «Obel durch Knd- oder Wendebiegungen 3, h hin und her gehende Teile 5 gebildet sind. Die Teile 5 sind abwechselnd verschieden lang ausgeführt, sodass Ihre Endbiegungen abwechselnd aus beider. Seiten des Bündels hernusrap.en. Die äusseren Endbiegungen sind mit 3 und die linieren mit h bezeichnet. In zusammengebündelter Lage sind aneinander grenzende Schenkel kreuzweise aufeinandergelegt. Für die Verwendung werden die Schenkel 5 senkrecht zur Höhenrichtung des Bündels (senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 1) auseinandergezogen, wie Jias in Flg. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Di® Schenkel 5 liegen dabei 1.» wesentlichen in der gleichen Ebene und können parallel zueinander gelegt werden ^der falls erwünscht einen Winkel miteinander bilden.
In den Flg. ti una 9 sind zwei g©aös3 den Fig. I uqq
2 Eusgeblldote Armierungsorgane 1 und 2 in Gebrauchslage in einem Boden 9 dargestellt. 3ie Armierungsorgane 1 und 2 sind rechtwinkelig zueinander angebracht. Ihre hervorstehenden Endbiegungen 3 ruhen" auf den Beuern 6, während die ündbiegungen k innerhalb der Mauern liegen. Die Armierungsorgan© werden vom Hersteller nit den gewünschten LSngen der Schenkel 5 bestellt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, können die umgebogenen Enden 3 und K unter einem Winkel zur Ebene der Schenkel 5 nach oben gebogen sein, um eine sichere Verankerung im Beton zu erhalten.
Im AusfUhrungsbeispiel gemäss den Fig. h und 5 sind die durch die Endbiegungen 3, ^ voneinander getrennten, angrenzenden Teile 7, 8 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet. ZseckaiUssig sind die oben liegenden Teile 7 zwischen den Endbiegungen schwach nach unten gebogen, damit sie Zugspannungen besser aufnehmen können.
Beim Beispiel gemäss den Fig. h und 5 werden die Teile 7 und 8 in derselben Richtung auseinandergezogen, Iii der das Bündel zusammengebunden ist, wie dies durch strichpunktiert® Linien in ^lg. 5 angedeutet ist. Die Teile 7, 8 bilden in auseinandergezogener Lage je nach Wunsch «inen grösseren oder kleineren Winkel miteinander. In eines soleben Armlerungsorgan bilden die Teil© 7 eine obers Reih® und die Teile 8 eine untere Reihe »on ArinieruugsstMoen.
In Figo 10 iat eine aus swel derartigen Araleiiuigsorganen IU und 11 geblldete Armierung in Draufsicht darge-
stel-t, während Flg. 11 el i»-n Querschnitt in grösserem üassstab zeigt.
Beim Ausfui rungsbeispiel gennss den Fig. 6, 7, 12 und 13 sind die "ndbiegungen 13, I1+ doppelt ausgeführt, d.h. mit einer zusätzlichen schleife versehen. Infolgedessen ist es möglich, die Schenkel 7 und 8 in eine iia wesentlichen zueinander parallele Lage auseinander zu ziehen, wie dies aus den Fig. 7 und 12 ersichtlich ist.
In Fig. Ii+ ist eine Koabination elr.es Ariaierungsorgans gemäss Flg. 1, 2 mit einem solchen gemäss Fig. h und 5 dargestellt. In gleicher v.'else können die drei Ausfuhrungsbeispiele ie nach \unsch miteinander kombiniert werden.
Fig. 15 zeigt einen Schnitt durch eine 3etonwand. Die zueinander parallelen Reihen der Schenkel liegen hier längs je einer Seite dar A'and. Gegebenenfalls ist innerhalb des Armierungsorganes 10 ein zweites Uuieruntjsorgan 11 angeordnet.
In Fig. 16 ist ein Armierungeorgan mit auseinandergezogenen Schenkeln 5 dargestellt, liier ragen die Hndbiegungen 3 nur an einer Jelte hervor, während die Sndblegungen 12 auf der anderen Seite in einer Linie liegen.
Obwohl die Armierungsorgane ^t>iuiisg der Erfindung in erster Linie für Betonkonstruktionen bestimmt siad, können sie natürlich auch far die Armierung anderer Baustoffe verwendet Verden»

Claims (5)

Patentansprüche.
1. Zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen ia Büden, Viandkonstruktionen u.dgl. 3us aralcrtem Beton oder einen anderen für Ariaierung geeigneten Laustoff Destitutes Arniierungsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das /Lraierungsorgan aus hin und her gehenden Teilen aus Arciierungselsen besteht, wobei diese Teile fortlaufend zusammenhängen und abwechselnd verschieden lang ausgebildet sind, sodass die Undbiegungen des AraierungSfaisens abwechselnd nach einer oder beiden Selten hervorragen, und dass das Armierungseisen vor der Versendung zu einen Bioidel zusammenlegbar ist, aus des die durch ihre Endblsgungen voneinander getrennten hin und her gehenden Teile an der Verwendungsstelle auf den gewünschten seitlichen Abstain vcriuinan-or auseinander gezogen werden können.
2. AriDlerungsorgan nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander grenzenden Teile des Armierung sorgans in zusammengebündelter Lage einander kreuzen.
3. Armierungsorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die h.nubiegungen voneinander getrennten Teile in der zusammengebündelte» Lage im vesentlichen parallel zueinander liegen.
k. Aralerunüscrgan nach "iispruch 3» dadurch ge-Kennzeichnet, dass die bei Aruiorung in ei-.ier Sbene oberot liegenden Telle des Armierungaorgons schwach nach unten gegen die darunterliegenden Teile hin bogenförmig sind.
5. Armierungsorgon nach einen der Voransprüch®, dadurch gekennzeichnet, dass dit ' ndbi-igungen zwischen den Teilen mehrfach ausgebildet sind, sodass sie von der Seite gesehen eine geschlossene Schleife bilden.

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