DEP0011183DA - Einrichtung zur Erwärmung von pulverförmigen Stoffen durch ein elektrisches Hochfrequenzfeld - Google Patents

Einrichtung zur Erwärmung von pulverförmigen Stoffen durch ein elektrisches Hochfrequenzfeld

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DEP0011183DA
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heating
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electrical high
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English (en)
Inventor
Dr. Krüger Manfred
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erwärmung von pulverförmigen Stoffen mit Hilfe eines elektrischen Hochfrequenzfeldes; insbesondere ist dabei an die Erwärmung von Kunststoffen gedacht, die zur Anfertigung von kunststoffgepressten Gegenständen dienen.
In der Kunststoffpresserei war es bisher üblich, den Kunststoff in Tablettenform oder in pulverisiertem Zustand in die Pressform zu bringen. In der Pressform wird er dann durch Wärmezufuhr über den elektrisch geheizten Stempel und die ebenfalls geheizte Matritze erwärmt. Zur Entfernung der etwa 5 - 10 % betragenden flüchtigen Bestandteile muss der Stempel, zumindest bei grösseren zu verpressenden Mengen, kurzzeitig gehoben werden. Beim abermaligen Niederdrücken setzt der eigentliche Pressvorgang ein. Bei diesem Verfahren geht selbst bei den kleinsten Materialstärken der grösste Teil der Presszeit für die Erwärmung des Presstoffes verloren.
Es ist bekannt, dass der Kunststoff sowohl in Tablettenform als auch in pulverartiger Konsistenz unter gleichzeitiger Entgasung auch durch Hochfrequenz vorgewärmt werden kann; er wird dann nur zum kurzzeitigen Pressvorgang in die Pressform gebracht.
Die Erfindung gibt eine zweckmässige Anordnung für eine Hochfrequenzerwärmung von Stoffen pulverartiger Konsistenz an. Sie wird in der Verwendung eines mit elektrischer Hochfrequenzenergie gespeisten Zylinder-Kondensators gesehen, durch den der zu erwärmende Stoff hindurchgeführt wird. Es empfiehlt sich dabei, die Aussenelektrode des Kondensators auf Erd- potential zu legen, und der Innenelektrode, die zweckmässig über den Aussenzylinder hinaus steht, die Hochfrequenz zuzuführen. Ein Ausführungsbesipiel für diesen Vorschlag ist in der Zeichnung dargestellt. Der Zylinderkondensator besteht aus dem Zylinder a und der Innenelektrode b, die in diesem Falle als zylindrischer, an der Spitze abgerundeter Dorn ausgebildet ist und in die Aussenelektrode hineinragt. Der Presstoff wird in Pfeilrichtung durch den Zylinderkondensator hindurchgedrückt.
Der Transport des Stoffes zu dem Zylinderkondensator erfolgt zweckmässig bis zu der Innenelektrode mittels einer üblichen Förderwendel. Die Einfüllung des Kunststoffes kann durch einen Schacht mit einem zur Kondensatorachse senkrechten Eingang erfolgen.
Die Verwendung von Hochfrequenz hat bei der vorgeschlagenen Einrichtung erhebliche Vorteile gegenüber andersartigen Erwärmungsmethoden für Kunststoffmasse, weil im Gegensatz hierzu bei der Hochfrequenzerwärmung die Erwärmung hauptsächlich im Innern der zu bewegenden Kunststoffmasse vor sich geht. Die Führungsflächen, das sind der Dorn und der Kondensatorzylinder, bleiben verhältnismässig kühl und können zudem noch gekühlt werden, wodurch eine Verstopfung an den Enden der Führungsflächen vermieden wird.
Die vorgeschlagene Erfindung kann grundsätzlich für alle pulverartigen Stoffe Verwendung finden, die für ihre Weiterverarbeitung erwärmt werden müssen. Besonders geeignet ist die Einrichtung daher für die Massenfabrikation von aus Presstoff hergestellten Teilen.

Claims (3)

1) Einrichtung zur Erwärmung von pulverförmigen Stoffen durch ein elektrisches Hochfrequenzfeld, gekennzeichnet durch einen mit Hochfrequenzspannung gespeisten Zylinderkondensator, durch den der zu erwärmende Stoff hindurchgeführt wird.
2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenelektrode des Zylinderkondensators auf Erdpotential gelegt ist.
3) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Kondensators eine übliche Förderwendel vorgesehen ist, die den Transport des zu erwärmenden Stoffes im Innern des Zylinderkondensators vornimmt.

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