DEP0011109DA - Tiefenschärfeanzeiger an Objektiven, insbesondere photographischer Kameras - Google Patents
Tiefenschärfeanzeiger an Objektiven, insbesondere photographischer KamerasInfo
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Description
Es sind bereits Tiefenschärfeanzeiger an Objektiven bekannt, die aus einem über eine Entfernungsskala bewegbaren Kurvenkörper bestehen, der in Abhängigkeit von der Einstellung der Blende angetrieben wird. Der Keil oder Kurvenkörper ist jedoch bei dieser bekannten Ausführungsform nicht in räumlichen Zusammenhang am Objektiv angeordnet, so daß die Blendeneinstellung am Objektiv ebenso, wie die Entfernungseinstellung an anderer Stelle abgelesen werden muß, als die Tiefenschärfe, abgesehen davon, daß diese bekannte Konstruktion kompliziert, sperrig und damit teuer ist.
Die vorliegende Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß der Keil oder Kurvenkörper über der am Objektivgehäuse selbst angeordneten Entfernungsskala in axialer Richtung zum Objektivgehäuse verschiebbar angeordnet ist. Dabei ist der Kurvenkörper zweckmäßig, etwa wie das Objektivgehäuse, gekrümmt. Er kann den Indikatorteilstrich für die Einstellung der Entfernung und, bzw. oder der Blende tragen. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß der Keil oder Kurvenkörper mindestens halbdurchsichtig ist.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform, die namentlich durch die Anbringung des Kurvenkörpers über der Entfernungsskala des Objektivgehäuses selbst gefördert wird, besteht darin, daß der Keil oder Kurvenkörper den Abstand zweier auf der Entfernungsskala verdrehbar angeordneter Ringteile steuert, die unter Belastung bestrebt sind, sich einander zu nähern.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tiefenschärfeanzeigers zusammen mit einem Objektiv einer photographischen Kamera und zwar
Figur 1 eine Ausführungsform in Draufsicht auf das Objektivgehäuse,
Figur 2 eine andere Ausführungsform in der gleichen Ansicht.
Das Objektiv besteht aus den beiden Teilen 1 und 2, von denen der einen Teil der Optik enthaltende Teil 1 gegenüber dem Teil 2 axial verschiebbar ist. Der Teil 1 trägt nächst seinem der Kamera zugekehrten Rande die Entfernungsskala 3, die in Zusammenhang mit dem festen Indikatorstrich 4 eines parallel zu optischen Achse des Objektives verschiebbaren Keiles 5 die eingestellte Entfernung anzeigt.
Die Entfernungsskala 3 ist zweckmäßig auf einem gesonderten, über den Teil 1 verdrehbaren Ring angeordnet, bei dessen Verdrehung die axiale Verschiebung des Teiles 1 und damit die Entfernungseinstellung erfolgt. Der der Entfernungseinstellung dienende Ring kann natürlich auch neben der Skala liegen. Die Blende ist im Inneren des Gehäuses 1 angeordnet und wird verstellt durch den üblichen Blendenring 6. Dieser verdreht im Inneren des Gehäuses 2 einen zu diesem Gehäuse gleichachsigen Hohlzylinder, der auch einen Nocken 7 trägt.
Dieser Nocken steht in Wechselwirkung mit einer Kurve 8 des Keiles 5, der unter Belastung, z.B. Federbelastung bestrebt ist, sich in Richtung der Kamera 9 zu bewegen. Eine Verdrehung des Blendenringes 6 hat ein Verschieben des Nockens 7 entlang der Kurve 8 zur Folge und damit eine Verschiebung des Keiles 5, der in Figur 1 in der höchst ausgezogenen Stellung dargestellt ist und bei Einstellung einer Blende mit größerer Öffnung zunehmend in das Gehäuse 2 verschwindet.
Der Keil 5 verschiebt sich bei Verstellung der Blendenöffnung auf der Entfernungsskala 3 des Teiles 1. Der von ihm abgedeckte Teil der Entfernungsskala ergibt den Bereich der Tiefenschärfe, der keineswegs proportional der Verstellung der Blende ist, weshalb auch die geschweifte Keilform gewählt ist.
Der Keil 5 kann mindestens halbdurchsichtig sein, um die Tiefenschärfe besser ablesen zu können. Er kann auch als Stufenpyramide oder jedenfalls stufenförmig ausgebildet sein, um gleichfalls die Ablesung zu erleichtern. Der Blendenring 6 trägt die Skala 10 der Blendeneinstellung, die auch im Zusammenhang mit dem festen Indikatorstrich 4 des Keiles 5 arbeitet.
Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Tiefenschärfeanzeigers besteht darin, daß alle erforderlichen Werte in größtmöglichen räumlichen Zusammenhang auf einer einzigen Seite des Objektives, d.h. also stets an der gleichen Stelle abgelesen werden können, nicht zuletzt bedingt dadurch, daß die Entfernungsskala 3 auf einem verdrehbaren Teil und der feste Indikatorstrich 4 auf einem nicht verdrehbaren Teil angeordnet sind.
Besonders zweckmäßig und übersichtlich ist die Ablesung, wenn man sich der Ausführungsform der Figur 2 bedient. Gemäß dieser ist die Entfernungsskala durch zwei Ringhälften oder Ringteile 11, 12 überdeckt, die über der Entfernungsskala gegeneinander verdrehbar sind. Sie stehen ebenfalls unter einer Belastung, die bestrebt ist, die beiden Kanten 13 einander zu nähern. Die beiden Kanten werden jedoch durch den Keil 5 auseinander gehalten und durch Verschiebung des Keiles 5 in Abhängigkeit von der Einstellung des Blendenringes verstellt. Die Ablesung ist in diesem Falle übersichtlicher, da die Begrenzung der beiden Abdeckschieber 11 und 12 parallel zur optischen Achse verläuft. Die beiden Abdeckschieber 11 und 12 können natürlich ebenfalls mindestens halbdurchsichtig sein, um auch in diesem Falle die Ablesung zu erleichtern. Der Keil 5 bewegt sich im gezeichneten Falle unter der Entfernungsskala.
Claims (5)
1) Tiefenschärfeanzeiger an Objektiven, insbesondere photographischer Kameras, bestehend aus einem in Abhängigkeit von der Einstellung der Blende angetriebenen, über einer Entfernungsskala bewegbaren, mit einer Steuerkurve versehenen Keil, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil über der am Objektivgehäuse selbst befindlichen Entfernungsskala in axialer Richtung (parallel zur optischen Achse) derart verschiebbar angeordnet ist, daß ein Nocken an einem mit dem Gehäuse gleichachsigen Hohlzylinder durch Verdrehen des Blendenringes in Wechselwirkung mit der Kurve des Keiles steht.
2) Tiefenschärfeanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil, etwa wie das Objektivgehäuse, gekrümmt ist.
3) Tiefenschärfeanzeiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil den Indikatorteilstrich für die Einstellung der Entfernung und bzw. oder der Blende trägt.
4) Tiefenschärfeanzeiger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil mindestens halbdurchsichtig ist.
5) Tiefenschärfeanzeiger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil den Abstand zweier auf der Entfernungsskala verdrehbar angeordneter Ringteile steuert, die unter Belastung bestrebt sind, sich einander zu nähern.
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