DEP0010902DA - Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Wechselstrommotoren - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Wechselstrommotoren

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DEP0010902DA
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Germany
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speed
motors
regulating
motor
alternating current
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Bremen Kietz
Original Assignee
Atlas-Werke AG, Bremen
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Description

Es ist bekannt, die Tourenzahl von Gleichstrommotoren mit Hilfe eines Fliehkraftreglers konstant zu halten, oder in mäßigen Grenzen zu variisieren. Drehstrommotoren werden bisher lediglich in ihrer Nenndrehzahl betrieben, weil sie bei herabgesetzter Spannung nicht mehr das erforderliche Drehmoment hervorbringen und bei größerer Spannungsminderung selbst im Leerlauf völlig zum Stillstand kommen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, daß dieses Verhalten der Drehstrommotoren keineswegs ihre Tourenzahlregelung auch in weiten Grenzen ausschließt. Es ist lediglich erforderlich, und hierin besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung, daß die Betriebsspannung der Motoren nicht ständig auf einen kleineren Wert herabgesetzt, sondern in für Gleichstrommotoren bekannter Weise in regelmäßiger rascher Zeitfolge vorübergehend abgeschaltet oder derart geschwächt wird, daß der Motor im Dauerzustand zwar zum Stillstand kommen würde, aber durch die immer wieder vorübergehend zugeschaltete Betriebsspannung auf der gewünschten Tourenzahl gehalten wird und das erforderliche Drehmoment entwickelt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Die Tourenzahlregelung in den verschiedenen Anwendungsbeispielen erfolgt regelmäßig in der Weise, daß, wie in Figur 1 schematisch dargestellt, die Betriebsspannung von einem Wert A auf einen Wert B in regelmäßigen Zeitabständen herabgesetzt wird, derart, daß wechselweise während einer Zeitspanne t 1 die Betriebsspannung A und während einer Zeit t 2 die Betriebsspannung B wirkt. Während der Zeit t 1 entwickelt der Motor das volle, der Normalspannung entsprechenden Drehmoment; während der Zeit<Nicht lesbar> 2 dagegen ist, je nach der Art des geregelten Motors, das Drehmoment infolge der verminderten Spannung B erheblich herabgesetzt, im Dauerzustand würde der Motor der Spannung B sogar zum Stillstand kommen können. Der Wirkungsgrad eines so geregelten Motors ist naturgemäß gegenüber dem Wirkungsgrad bei Nenndrehzahl herabgesetzt. Dies spielt jedoch in vielen Fällen keine wesentliche Rolle, so daß der Motor wegen seiner völlig stetigen Regelbarkeit in weiten Grenzen von 1 : 10 der Nenndrehzahl für viele Zwecke anwendbar ist, wo eine solche weitgehende und stetige Tourenzahlregelung erwünscht ist.
Die Drehzahlregelung kann, wie aus Figur 2 hervorgeht, mit Hilfe eines Fliehkraftreglers geschehen, welcher auf die Welle a des Motors aufgesetzt ist. Die Bewegung der Fliehkraftgewichte d wird auf eine axialbewegliche Scheibe c übertragen, die über ein Hebelgestänge die Kontakte b, g zur Regelung der Tourenzahl betätigt. Durch eine Feder f kann die gewünschte Drehzahl eingestellt werden. Mit der Einstellvorrichtung h für die Feder f ist ein Zeiger i verbunden, der an einer Skala k die Drehzahl anzeigt.
Figur 3 zeigt einen Wechselstrom-Reihenschlußmotor m, dessen Ankerspannung durch Kontakte n während der Zeit t 2 völlig abgeschaltet wird.
Bei dem Drehstrommotor der Figur 4 sind in die drei Phasen Widerstände (Theta) eingeschaltet, welche durch Kontakte p während der Zeit t1 überbrückt werden; r sind Störschutzkondensatoren zur Unterdrückung der Funkenbildung an den Kontakten p. Bei größten Leistungen werden zweckmässig mehrere Widerstände s und Kontakte t hintereinander geschaltet, um die Funkenbildung zu unterdrücken.
Während normaler Weise die Drehstrommotoren im Leerlauf hohen Blindstrom aufnehmen, so verändert sich die aufgenommene Leistung bei den nach der Erfindung geregelten Motoren in Abhängigkeit von der abgegebenen Leistung, so daß bei Leerlauf keine wesentlichen Blindströme auftreten.

Claims (2)

1.) Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Wechselstrommotoren, insbesondere von Drehstrommotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannung in für Gleichstrommotoren bekannter Weise in regelmäßiger rascher Zeitfolge vorübergehend abgeschaltet oder derart geschwächt wird, daß der Motor im Dauerzustand zum Stillstand kommen würde, während ihn die Betriebsspannung vorzugsweise auf die Nenndrehzahl zu beschleunigen sucht.
2.) Anwendung spasmodischer, vorzugsweise während des Betriebs einstellbarer Fliehkraftschalter zur Drehzahlregelung in weiten Grenzen bei Wechselstrommotoren nach dem anspruch 1.

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