DEP0009822DA - Lampenfeld für Lichtrufanlagen - Google Patents
Lampenfeld für LichtrufanlagenInfo
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Description
Zum Herbeirufen von Dienstpersonal in Hotels, Krankenhäusern, Bürogebäuden usw. werden Gruppenlampen, auch Stockwerklampen genannt, verwendet, welche aus einer größeren Anzahl von Leuchtfeldern bestehen, wobei jedem Leuchtfeld eine besondere Bedeutung gegeben wird. Wird eine größere Anzahl von Leuchtfeldern benötigt, so hat man mit Vorliebe einfeldrige Lampen von konstanter Breite zum Zusammenbau zu mehreren Feldern verwendet. Dies hat jedoch wirtschaftliche und räumliche Grenzen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Gruppen- bzw. Stockwerklampe zu schaffen, welche bei möglichst geringem Materialaufwand in abgestuften Längen hergestellt werden kann und eine Veränderung der Leuchtfeldbreite zuläßt, um bei einer Vielzahl von Feldern die Gesamtlänge der Lampe in mäßigen Grenzen halten zu können. Dies wird dadurch erreicht, daß die Fassungen der einzelnen Lampen des Feldes verschiebbar in einer Führung befestigt und durch verschiebbare Blenden zwischen den Lampen Leuchtkammern veränderlicher Größe hergestellt werden können.
Durch diese Anordnung ist es möglich, eine Lampenarmatur bestimmter Länge in eine veränderliche Anzahl von Leuchtfeldern zu teilen. Dabei kann die Breite dieser Leuchtfelder voneinander verschieden sein. Durch die unterschiedliche Leuchtfeldbreite kann man z.B. unter Beibehaltung derselben Felderfarbe den Leuchtfeldern eine unterschiedliche Bedeutung geben. Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt es ferner, bei Änderungen in bestehenden Lichtrufanlagen die Anzahl der Leuchtfelder nachträglich durch Verkleinerung bzw. Vergrößerung der Leuchtfeldbreiten zu vergrößern, bzw. zu verkleinern. Durch die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich schließlich vor allem auch die Montage und die Verdrahtung der Gruppenlampe äußerst einfach durchführen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß als Abdeckung des Lampenfeldes eine Hohlzylinderkappe aus durchscheinendem Material, gegebenenfalls in verschiedenen Farbfeldern verwendet wird, die leicht abgenommen werden kann, so daß sich eine gute Zugänglichkeit der einzelnen Teile ergibt.
Die beigegebene Figur zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Die Gruppenlampe enthält einen Grundrahmen 1 mit der Führungsschiene 1b, in deren Mitte der Führungsschlitz 1a verläuft. Der Grundrahmen 1 wird je nach Bedarf für eine Befestigung an einer Unterputzdose 2 oder auch für eine direkte Wandbefestigung vorgesehen. Er erhält zu diesem Zweck zwei Bügel 9 auf der Rückseite, deren Schlitze in die Schrauben der Unterputzdose eingehängt werden. Die Lampensockel 3 für die Soffittenlampen 4 können in dem Führungsschlitz 1a verschiebbar an der gewünschten Stelle je nach Bedarf befestigt werden. Die einzelnen Leuchtstellen werden durch die Lampenblenden 5 in die einzelnen Leuchtkammern geteilt, wobei auch eine breitete Leuchtkammer durch mehrere Leuchtstellen gebildet werden kann. Die Lampenblenden 5 sind federnd auf einem Blendenrahmen 6 befestigt und lassen sich entsprechend der Lage der Lampenfassungen leicht verschieben. Der Blendenrahmen 6 mit den aufgesetzten Blenden wird durch die Befestigungsschrauben 7 zusammen mit der Lampenkappe 8c am Grundrahmen 1 gehalten. Die Lampenkappe 8c besteht aus einer Platte aus durchscheinendem Material, zweckmäßigerweise Cellon, die in den Rahmen 8 eingesetzt wird. Die Lampenkappe ist oben und unten durch zwei gleiche halbkreisförmige Kappen 8a abgeschlossen, welche z.B. durch Halbierung eines gezogenen Topfes gewonnen werden können. Durch zwei U-förmige Schienen 8b werden die beiden Abschlußkappen zu einem Rahmen 8 verbunden, welcher zur Halterung der Cellonkappe 8c dient. Mit Rücksicht auf Längenänderungen durch Feuchtigkeit- oder Temperatureinflüsse wird die Cellonkappe einerseits farblos lackiert und zur Vermeidung einer Falten- oder Rißbildung andererseits an keiner Stelle des Rahmens befestigt; sie stützt sich lediglich an den Abschlußkappen und den Lampenblenden ab und ist in den Schlitzen der beiden U-förmigen Schienen nur geführt. Die Cellonkappe kann, da sie vor dem Einbau aus einer Tafel besteht, leicht mit den gewünschten Farbfeldern 8d versehen werden.
Wie aus der Figur zu ersehen, liegen bei der vorstehenden Anordnung die Anschlußstellen für die Verdrahtung nach Abnahme des Blendenrahmens völlig frei. Die Verdrahtung wird unter der Führungsschiene 1b verlegt. Nachdem der Blendenrahmen eingesetzt ist, werden die Blenden ausgerichtet, die Cellonkappe kann aufgesetzt und mit den Schrauben 7 befestigt werden.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion der Gruppenlampe genügen wenige feste Längen in Lichtrufanlagen für alle vorkommenden Bedürfnisse.
Claims (7)
1. Lampenfeld für Lichtrufanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen der einzelnen Lampen des Feldes verschiebbar in einer Führung befestigt sind und durch verschiebbare Blenden zwischen den Lampen Leuchtkammern veränderlicher Größe hergestellt werden können.
2. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Lampenfassungen für Soffittenlampen verwendet werden, die in einer Schlitzführung verschiebbar befestigt werden können.
3. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzführung an einem Rahmen befestigt ist, an dem der die Lampenblenden tragende Rahmen befestigt ist.
4. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenblenden am Blendenrahmen durch federnde Befestigungen so gehaltert sind, daß sie entlang dem Rahmen beliebig verschoben werden können.
5. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Lampenkappe ein Hohlzylinder aus durchscheinendem Material, zweckmäßig Cellon, gegebenenfalls in farbige Felder geteilt, verwendet wird.
6. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenkappe am oberen und unteren Ende halbkreisförmige Abschlußkappen trägt, welche zur Halterung der Seitenkanten der Cellonkappe mit zwei U-förmigen Schienen zu einem Rahmen vereinigt sind.
7. Lampenfeld für Lichtrufanlagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Cellonkappe in den beiden U-förmigen Schienen lediglich lose geführt sind.
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