DEP0009819DA - Schauzeichen für Fernsprechanlagen - Google Patents

Schauzeichen für Fernsprechanlagen

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Publication number
DEP0009819DA
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DE
Germany
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indicator
relay
pulse
actuated
windings
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Herbert Töpter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

In Fernsprechanlagen, besonders Fernämtern, werden häufig Schauzeichen zur Kennzeichnung des Besetztzustandes von Fernleitungen in grosser Anzahl verwendet. Bei der bisherigen Ausführung bestanden diese Schauzeichen aus einem Relais, dessen Wicklung während der Dauer der Anzeige unter Haltestrom stehen musste. Bei einer grossen Anzahl von Fernleitungen sind, zumal in der Hauptverkehrsstunde,eine grosse Anzahl von Schauzeichen gleichzeitig in Betrieb. Dies bringt einen ungewöhnlich hohen Stromverbrauch mit sich. Dieser wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Wicklungen des Schauzeichens nicht mehr durch Dauerstrom, sondern durch Stromimpulse am Anfang und Ende der Anzeige betätigt werden. Zu diesem Zweck werden Schauzeichen mit zwei Wicklungen verwendet, von denen abwechselnd jeweils eine durch einen Impuls am Anfang und Ende der Anzeige erregt wird.
Die Schaufahne kann sowohl in einer horizontalen Ebene seitlich gedreht, als auch in einer vertikalen Ebene von unten nach oben gehoben werden. Es lassen sich auch polarisierte Relais mit Permanentmagneten, zweckmässig mit einer einzigen Wicklung, verwenden. Diese wird vorzugsweise durch Wechselstrom gespeist, der mit Hilfe von vorgeschalteten, entsprechend gepolten Gleichrichtern in Gleichstromimpulse bestimmter Richtung umgewandelt wird.
Die beigegebenen Figuren1 und 2 zeigen in schematischer Form einige konstruktive Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung.
In Figur 1 besitzt das Schauzeichenrelais einen zangen- oder hufeisenförmigen Magnetkern 1, an dessen Mitte die Ankerachse 2 vertikal gelagert ist, wodurch sich die am Anker 3 befestigte Zeigerfahne 4 in einer horizontalen
Ebene von rechts nach links drehen muss. Symmetrisch zu beiden Seiten des Ankerdrehpunkts sind auf dem Eisenkern die beiden Wicklungen 5 und 6 angebracht, von denen die eine durch einen Impuls am Beginn der Anzeige erregt den Anker in die eine Lage, die andere durch einen Impuls am Ende der Anzeige im entgegengesetzten Wicklungssinn erregt den Anker in die andere Lage zieht.
Figur 2 zeigt einen mantelförmigen Magnetkern des Schauzeichens mit drei Schenkeln. Auf dem mittleren Schenkel ist die Ankerachse wiederum vertikal gelagert, wodurch die Ankerfahne in einer horizontalen Ebene gedreht wird. Die beiden Wicklungen 5 und 6 sind symmetrisch auf dem Eisenkern angeordnet und werden abwechselnd jeweils durch einen Impuls erregt, wodurch die Schauzeichenfahne von einer Endlage in die andere gedreht wird. Die Drehung der Zeigerfahne um eine vertikale Achse hat den Vorteil, dass der Einfluss des Eigengewichts ausgeschaltet ist.
Die Figuren 3 bis 5 zeigen einige Schaltungen für das Schauzeichen gemäß der Erfindung.
In Figur 3 ist das Überwachungsrelais E einer Leitung x im unbelegten Zustand der Leitung erregt. Die Kontakte e(sub)1 und e(sub)2 dieses Relais befinden sich in der punktiert gezeichneten Lage. Sobald die Leitung durch das Belegungsrelais C belegt wird, wird das Relais E durch den Arbeitskontakt c kurzgeschlossen. Relais E fällt ab und schliesst dabei einen Erregungsstromkreis für das Hilfsrelais H. Während der Ansprechzeit des Relais H erhält die Wicklung I des Schauzeichenrelais SZ einen Impuls: Spannung, Kontakte e(sub)2, h(sub)1, Wicklung I des Relais SZ Erde. Dieser wird durch das Ansprechen des Relais H beendet.
Ist die Belegung der Leitung x zu Ende, so fällt das Belegungsrelais C ab. Nach Schliessen des Kopfkontaktes k im nachgeordneten Wähler spricht das Überwachungsrelais E über die Leitung x wieder an. Dadurch wird der Stromkreis für das verzögert abfallende Hilfsrelais H unterbrochen. Während der Abfallzeit des Relais H erhält die Wicklung II des Schauzeichenrelais einen Impuls: Spannung, Kontakte e(sub)2, h(sub)2, Wicklung II, des Relais SZ, Erde. Dieser Impuls wird durch den Abfall des Hilfsrelais H beendet.
In Figur 4 werden die Impulse für die beiden Wicklungen des Schauzeichenrelais unter Vermeidung eines Hilfsrelais mit Hilfe eines Kondensators K gegeben. Beim Abfall des Überwachungsrelais E wird der Kondensator K über die Wicklung I des Schauzeichenrelais Sz aufgeladen; beim Anzug des Relais E erhält die Wicklung II des Relais SZ einen Entladestoss.
In Figur 5 ist ein von einem polarisierten Relais betätigtes Schauzeichen mit einer einzigen Wicklung dargestellt. Diese wird jeweils durch einen Gleichstromstoss entgegengesetzter Richtung bei Ein- und Ausschaltung des Schauzeichens erregt. Man kann die Gleichstromstösse, wie in Figur 5 gezeigt, mit Hilfe von Wechselstrom erzeugen, der durch die Gleichrichter GR(sub)1 und GR(sub)2 umgeformt wird.

Claims (7)

1. Schauzeichen für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schauzeichen bei der Ein- und Ausschaltung jeweils durch einen Impuls betätigt wird.
2. Schauzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das ein Schauzeichen mit zwei Wicklungen verwendet wird, welche abwechselnd bei Beginn und Ende der Schauzeichengabe jeweils durch einen Impuls erregt werden.
3. Schauzeichen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eisenkern in Hufeisen- oder Mantelform verwendet wird, an dessen Mitte oder Mittelschenkel die Ankerachse vertikal gelagert ist, während die beiden Wicklungen symmetrisch zum Ankerdrehpunkt auf den Kernschenkeln angeordnet sind.
4. Schauzeichen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Gleichstromimpulse mittels eines Hilfsrelais oder als Kondensatorstösse auf die beiden Wicklungen des Schauzeichens gegeben werden.
5. Schauzeichen nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein polarisiertes Schauzeichen vorzugsweise mit einer Wicklung verwendet wird.
6. Schauzeichen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das von einem polarisierten Relais betätigte Schauzeichen am Anfang und Ende der Schauzeichengabe jeweils durch einen Gleichstromimpuls bestimmter Richtung betätigt wird.
7. Schauzeichen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das polarisierte Relais durch Wechselstrom betätigt wird, der durch vorgeschaltete Gleichrichter in Gleichstromimpulse bestimmter Richtung umgewandelt wird.

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