DEP0009585DA - Verfahren bei der Herstellung von Spinnköpfen aus nicht rostendem Stahl - Google Patents

Verfahren bei der Herstellung von Spinnköpfen aus nicht rostendem Stahl

Info

Publication number
DEP0009585DA
DEP0009585DA DEP0009585DA DE P0009585D A DEP0009585D A DE P0009585DA DE P0009585D A DEP0009585D A DE P0009585DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
spinning head
spinning
bores
stainless steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Clarencé Edward Bishop
Samuel Allison Mansfield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

WMILLE
130 Madison Avenue Hew fork 16, H.T. ÜSä.
Case 48/7
..»l>X^» /-ην X!*»~.j~l- — 1 T ■- trrt 1Ί i-ΐ-ϊ i-i rl f 1 ΐ i-t l-i m m M«.<nram
Die Erfindung besieht sich a«*-^»eetrH&s*imk-i^i:L'LbM iua-
lie Herstellung von Spinnköpfen., wie sie in Geräten zum Spinnen von künstlichen Pasern gebraucht werden, aus nicht rostendem Stähl.
Bei dem Verfahren zum Spinnen von künstlichen Fasern wird ein faserbildender Stoff unter Druck durch die öffnungen einee gewöhnlich aus Metall, wie nichtrostendem Stahl, hergestellten Spinnkopf es hindurch in ein Fällmittel gedruckt, wobei die Zahl der gebildeten Fasern der Zahl der öffnungen In dem Spinnkopf entspricht, iie Fasern, der-r; Zahl von 20 bis 120 und mehr betr^re^ kann, werden zusammengefasst, um ein Garn zu bilden, und das Garn wird auf
einer Spule oder einem anderen geeigneten Träger gesammelt, um eine Garnpackung ^u. bilden. Obgleich im allgemeinen das D@niex" oder die Feinheit der einzelnen Fasern in starkem Ma3e durch einen Terdünnungs?organg(durch Strecken der Fasern bei ihrer Bildung, geregelt
# wird, muss der Durchmesser der Öffnungen, durch die
im Spinnkopf der fsserbildende Stoff herausgedrückt wird, in Übereinstimmung mit dem Denier gewählt werden. Je feiner du D-nier der einzelnen Fasern ist, umso weicher und biegsamer ist das Garn und umso feiner müssen die Öffnungen des Spinnkopfes, mit denen das Garn gesponnen wird, sein.
Die Herstellung von Spinnkopfen, die Öffnungen von not-
wendig kleinem Durchmesser haben, erfordert einen ausaerorüentlichen Grad von Gew=.ndheit una Genauigkeit. Obgleich die Öffnungen so fein sind, dass sie kaum durch ein unbewaffnet es «o^gs zu sehen sind, ist es notwendig, dass sie glatt und mit gleichmäßigem Durchmesser gebohrt sind« Normalerweise erfordert die Herstellung dieaer Spinnköpfe eine Reihe von feinmechanischen Arbeitsvorgängen wie das Versenken und Bohren der Öffnungen mit einer anschliessenden sorgfältigen Nachbearbeitung der Spinnkopfflächen und =öffnungen von Hand* Die Uachbearbeitungshandlungen sind notwendig, um irgendwelchen Grat zu beseitigen und um die Öffnungen auf eine gleichförmige feite zu polieren. Die Feinheit der Arbeit und «ie geringen zulässigen Toleranzen machen die Herstellung dieser Spinnköpfe zu einem langsamen und teuren Vorgang.
Es hat sich herausgestellt, da.o_ uie Herstellung von Spinnköpfen, die zur Bildung von künstlichen Fasern durch Ausdruckvorgänge verwendet werden, und insbesondere von solchen Spinnköpfen aus 18/8 nicht rostendem Stahl,schneller und zufriedenstellender und unter Vermeidung manueller Polier= und Nachbearbeitaagsvorgänge bewirkt wurden kann, indem die Spinnköpfe während gewisser Stadien ihrer Herstellung elektrolyt!sch« ^®hu4^ag-4äj£t®#- *e*#m^.-«e?ä-e*xr· Entsprechend der Erfindung werden bei dem Verfahren zur Herstellung von Spinnköpfen aus nicht rostendem Stahl die Spinnköpfe, nachdem .in, ihnen die Öffnungen gebildet sinq^, einer elekt roj-yt ischen'
i-u, .„obei ai» Spinnkopfe als Anode dienen, wodurch der Oberfläche des Spinnkopfes einschliesslich der der Bohrungen der Strahlöffnungen ein glattes Äussere verliehen -aird. Vorzugsweise werden bei der Bildung der Öffnungen in den Spinnkopfen diese zuerst an ihren inneren Flächen, und zwar en den
Stellen, an denen öffnungen vorgesehen were en sollen, versenkt, worauf die Öffnungen von dem Boden der versenkten Ausspsrxingen aus nach der Außenflache öse Kopfes durchgeführt werden· In diesem Falle ist es zweckmäßig, den Soinnkopf sowohl nach dem Versenken und vor dem Bohren^.ls auch na.ch den Bohren cer Öffnungen einer elektrolytisehen ¥#£fe®@-g]zu unterwerfen.
Dijpch das beschriebene Verfahren wird allen Teilen der Spinnkopfoberfläche einschließlich der Wände der Bohrungen ein glattes, hochpoliertes, selbst unter einem Mikroskop von Bearbeitungsspuren freies Äußere gegeben. Durch zweckmäßige Ausdehnung der Dauer der elektrolytischen Behandlung kann der Durchmesser der in den Spinnköpfen vorgesehenem öffnungen auf Jede vorbestimmte Weitet
werden. Es ist wünschenswert, die Lage des Spinn-
kopfes im Verlaufe der elektrolytischen V*3i**sg «birch intermittierendes Drehen um seine Achse zu ändern, wobej. die Fläche des Spinnkopfes, die parallel zu der nächsten Kathodenfläche gehalten wird, in einem bestimmten Abstande von dieser verbleibt. Die intermittierende Drehung vermeidet einen ungeeigneten, ungleichen und eine unerwünschte Abrundung der Kanten herbeiführenden Angriff &ec^
^A. * Tl 1 «
scharfen Kanten der öffnungen. Während der elektrolytischen ann der Spinnkopf einmal um einen Winkel von 180° gedi»eht werden oder er kann durch mehrfaches Drehen um kleinere Winkel von 2.B. 45° oder 90 um einen Gesamtwinkel von 180° gedreht werden.
Die besten Ergebnisse werden entsprechend der Erfindung er@eicht, indem ein Elektrolyt benutzt wird,der Ortho-Phosphorsäure enthält, in der ein lösliche" aliphatischer -Polyhydroxyl-Alicohol von geringer Flüchtigkeit gelöst ist, der eine oder mehrere freie Hydroxylgruppen enthält. Beispiele für die aliphatischen Polyhydroxyi-Verbindungen geringer Flüchtigkeit, die verwendet werden können,siads Glyzerin, Äthylen, Glykol, Diäthylenglykol, Äthylenglykol-Monomethyläther, Äthylenglykolf Monoäthylather, #iIthylens?lykol-Monobutyläth@i*,
Diäthylenfflykol-Monomethylather, Diäthylen?ly!<ol-MonoäthXläther, Diäthylenelykol-Monobutyläther. Zweckmäßig ,a
Lroäuigeng- eine,/'
Mischung von Orthophosphorsäure und Glyzerin, und zwar einerMischung von 40 bis 50 Volumprozen 85prozenti?er Orthophosphorsäure und von 50 bis 60 Volumprozent Glyzerin.
Die Temperatur des Elektrolyt^wird während der elektrolytischen Behandlung der Spinnköpfe aus rostfreiein Stahl vorzugsweise auf über etwa 400C gehalten und kann bis 125 C und höher sein. Besonders gute Ergebnisse werden Jedoch erzielt, wenn die Temperatur des elektrolytischen Bades während der Behandlung der Spinnkopfe aus nichtrostendem Stahl bei etwa 800C liegt
« Um die gewünschte Stromdichte, die zweckmäßig zwischen
£^ß
und ®yö Ampere, vorzugsweise bei etwa £^ß> Ampdre, pro lieert, aufrecht, zu erhalten, genügt für gewöhnlich eine Spannung von 15 bis 20 Volt.
Die während der elektrolytischen Behandlung benutzte Kathode besteht zweckmäßig aus nichtrostendem Stahl, obgleich auch andere geeignete Metalle verwendet werden können. Für die erfolgreiche Behandlung von Spinnköpfen aus nichtrostendem Stahl hat es sich als wünschenswert herausgestellt, eine viel geringere^ Anoden- £athoden-Flächeih»fei*/zu verwenden, als bisher fü^^aiVroiSeren der behandelten Flächen von Met al Ige genständen <stoE®fe-«sit®
für notwendig gehalten wurde. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise eine Kathode verwendet, die ein© Fläche aufweist, die nur etwa 5 mal so groß ist %fes die Fläche der Anode, statt, wie man es früher für nötig hielt, eine Katnodenflache zu verwenden, die 15 bis 20 oder gar 30 mal so groß ist sA-@ die
Ιαι Folgenden ist sin --iusfiihruL-p-sbeis üiel cei Verfahrens nach der Zrfindung beschrieben:
aas j. an_ ,.^gsbeispiel
Ein Spinnkopf-Rohling aas 18/8 r,i ent rost end eiL -tdhl wirä an seiner Innenfläche -^n mehreren Punkten entsprechend den Stellen, an denen äie Spinnkopföffnungen gebohrt werden sollen, mit Versenkungen versehen. Der Spinnkopf wird ä^rm in ein «1 cktroljti-uhi-Bad gebracht, das zu 50 Volumteilen aus Glyzerin besteht, das in 50 Volumteilsn einer 85-prozentigen ^rthoohosohori-g·®*! Säure gelöst ist, und auf einer Temperatur von 80 «ehalten wird, «ine Kathode gua nichtrostendem Stahl, die eine 5 mal gröSere Fläche aufweist als der Spinnkopf, »ird in das Bad gebracht und durch einen elektrischen Strom, in welchem der Spinnkopf die Anode bildet, mit dem Spinnkoof verbunden. Durch Verwendung eines geeigneten Generators wird die Spannung des Stromes auf etwa 15 Volt und di'e^Stroodicht® auf etwe ·3τ6* «jnpere pro *ml' @^#«**aa&e gehalten. Der Strom wird für άΌ Minuten eingeschaltet, um die gewünschte ^modische .»'irkung auszuüben, sodäss jede vorhandene Bearbeitungsspur beseitigt wirä. Der Spinnkopf wird dann aus dem elektrolytischen Bad herausgenommen, die Locher werden gebohrt und der gebildete G-rat wird im wesentlichen abgestoßen. Der Bohrer wird nochmals durch die Bohrungen geschickt. Der gebohrte Spinnkopf wird dann einer anodischen elektrolytischen Behandlung unterworfen, die die gleichet Spannung und Stromdichte verwende ο. Der gebohrte Spinnkopf wird für 5 Minuten , oder bis die gewünschte anodische Wirkung Bl*fe^-g^4«^»*a4, in dem elektrolyt ischen Bad gehult^u, -^b i die Lage des Spinnkopfes während der Behandlung durch Drehung tun einen Winkel von 180° geändert wird, wobei aber die ^ussenfläch® (fa^ie) in derselben Ebene gehalten wird. Alle Flächen des S.pinnkopfes einschliesslich der Bohrungen der Spinnkopfoffnungen erhalten
a arch aie=» S^h- α..ιαη_, in aasserordentlich s-lattes, reines Nassere Bag glatte lassere, das auf diese »eise allen ,jpinnkoufflächen erteilt Ixv, -idcriteht G^m Niederschlägen vor. Fremdstoff en in den Spinnkopf öffnungen, wenn der Spinnkopf zu fas ermüdenden Spinnvorgängen benat2t wird.

Claims (1)

  1. -anspräche:
    Verfahren "eerVKerat el lung von Spinnkopf en ._uo iiicht rostendem Stähl gekennzeichnet, <iüSw nie opinnkopfe, ru^u die Öffnungen gebildet sind, aijj«^ji—λ nischen. Losung eines unorganischen Elektrolyts imter?;orfen werden, rfobei die 3 ρ innkο ρfe^gia «node dienen, wodurch den Oberflächen des Spinnkopfes^einschliesslich der Bohrungen der üpinnkopfb'ffnungen
    «a. Verfahren nach .»napruch 1, dadurch gekennzeichnet cUsa die Innenflächen des spinnkopfes »n denjenigen stellen, an welchen Offnungen gebildet werden aollen, Versenkungen erhalten und der Spinnkopf
    sowohl
    nach der Versenkung, und zwar/bevor die öffnungen gebildet werden
    als -UCη nachdem die Öffnungen gebildet sind, @
    j.i^^it^fcrlca-iB! UiiiaL QA-mjuj mü «L ιΌ".
    o. Verfahren n-au einem der -ansOrüche 1 oder ^ , dadurch gekennzeichnet dass dwH^Sreie.l^ prthophoaphor&s®-Säure un# eine aliphatische Polyhydrox^verbindung geringer Fluchtigkei die wenigstens eine freie Hydroxiigruppe hat.
    4. v=rr hren n..ch «jiapruch ύ, dadurch gekennzeichnet das a^*s53Ö^aSS9'Glyzerin ®#^te»t ^^^^^^Λ^ stnjvV
    5. Verfahren nsch einem der vorhergehenden^nsprüche, ä^-urch gekönnzeichneo dass i±B bei der
    /A/ein© Fläch© von etwa der fiinff-üLen Größe der Fläche des tjpinnkopfea h^t»
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden anspräche, dadurch gekennzeichnet dass di= öpinnkößfe während der elektrolytischemÄTto^^ intermittieranä um ihre «tch^o gedreht «erden.
    7. «=fffrat.fti I 11^11 ng von Spinja^Ü pf η ngt .%h1
    m ,
    .jfefe-e>br§r~~^^Tn~nkügf e einschliesslicia üer Bohrungen üer Spinnkopf of fnangen ein glatte- au--j' - erhalten, im wesentlichen wie in dem ,»usführtingsbeispiel beschrieben.
    8. Verfahren zur Herstellung von spinnkopfen aus nichtrostendem Stähl, die eine Anzahl von feinen Öffnungen äuivseisen, wobei α ie Oberflächen der Spinnköpfe einseht!esslieh der Bohrungen der Spinnkopfoff nungen eine glätte Oberfläche haben, im wesentlichen wie beschrieben.
    9. Sin Spinnkopf aus nichtrostendem St^hI, der durch ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt ist»und eine Mehrzuhl/von feinen Öffnungen in der ^ussenflache aufweist, wobei die OiJerflachen des Spinnkopfea einschliesslich der Bohrungen der
    ein gl,attea fiesere haben»
    1^*4****;^ SUtV. i-u-um /S VaCi

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE378711C (de) Kuenstliches Textilgebilde und Verfahren zu seiner Herstellung
DE807741C (de) Verfahren bei der Herstellung von Spinnkoepfen aus nicht rostendem Stahl
DEP0009585DA (de) Verfahren bei der Herstellung von Spinnköpfen aus nicht rostendem Stahl
DE905418C (de) Verfahren zur Herstellung von Caseinfaeden oder -fasern
DE2164235A1 (de) Stark alkalische laugier- und mercerisierloesungen
DE686558C (de) Verfahren zum Herstellen von Stickerein (Luftstickereien) oder Geweben
DE727289C (de) Spalten von Mineraloelemulsionen
DE1471764A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden fuer alkalische Akkumulatoren
DE1950716C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Farbanodisierung von Aluminiumwerkstoffen
DE556527C (de) Verfahren zur Abscheidung von Kautschuk aus waessrigen Kautschukdispersionen
DE583545C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektrolytnickel
DE962871C (de) Schaumschwimmaufbereitungsverfahren
DE2044344C3 (de) Bad zum elektrolytischen Ablösen von Metallüberzügen von eisenhaltigen Grundkörpern
DE615618C (de) Verfahren zur Herstellung von Bleistiften mit in dem Umhuellungsschaft eingeleimter fetthaltiger Mine
DE702628C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Textilien
DE752264C (de) Netzmittel
DE502541C (de) Verfahren zur Herstellung von gemusterten Schussflorgeweben
DE740875C (de) Pseudoloesungen fuer die Schaum-Schwimmaufbereitung
DE925306C (de) Nadelelektrode fuer Kristalloden
DE348853C (de) Verfahren zur Entfernung und Gewinnung von Alkaloiden, Bitterstoffen u. dgl. aus pflanzlichen und tierischen Produkten, insbesondere aus Lupinen
AT203055B (de) Verfahren zur Herstellung von Kontaktnadeln für Halbleitergegenstände, insbesondere für Transistoren
AT160742B (de) Elektrolytischer Kondensator.
DE625174C (de) Elektroden, insbesondere Kathoden, fuer elektrolytische Zellen zur Wasserzersetzung
DE608829C (de) Verfahren zur Behandlung von pflanzlichen, tierischen oder kuenstlichen Fasern oder Geweben
DE975801C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Textilien mit Metallsalze enthaltenden waessrigen Dispersionen von Paraffin oder Wachsen im Einbad-Verfahren