DEP0009576DA - Fadenführungstrichter mit Flüssigkeits- oder Luftzufuhr für hängende Spinnzentrifugen - Google Patents
Fadenführungstrichter mit Flüssigkeits- oder Luftzufuhr für hängende SpinnzentrifugenInfo
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Description
tA 3?265
Aktena. ρ 9576 VII/29a D, Pos. 693/9
Fadenführungstrichter nit Flüssigfceits- oder Luftzufuhr für hangende.Spinnzentrifugen*
Dr. .Heinriok- Hampel
Ob ernau.se n/RIild.
Ob ernau.se n/RIild.
Einer S;p inn zentrifuge,, &*L·. einer Topf-Splnn- oder Zy/irnYorrichtung
pflegt nan das .zu. -yersWlriiende' fadenbündel durch .einen .auf- und: abgehend
en Fadentricht er ..zuzuführen.. Bei - stehenden Zentrifugen ent spr 1 eh t di s
Länge des Fadentrichters annähernd der flöhe des verwendeten Spinntopfes» Die im Innern .des umlaufenden, Doof es auftretende Zentrifugalbesehleu'
onigung muss dabei. äen-Faden straff: halten,: von der Galette ablösen., :y ■ :
durch den Spinntrichter -ziehen : und''''sdhlie-sslivch mit, ausreichender Wife- .-·■:'
kelfestigkeit an die Irmenwandung des ίοpfes bzw» des in der ^ntste- '■/:■..;
hung -begriffeneii Spinnkuchen^ Bchleudern« : Als v/irksam.e' Zugkraft. :s:teht '
hierau nur die '.zentrifugale ^Schleudermas-ae dee fcursen:, vom unteren -: ■
Ende- d:es .SpinntrichterZOhres^rpis a.ur':Innenwandung des".'Spinnkuchens' ■■ "' '
reichenden. Fadenstückes 2ur Verfügung. Auch ;.bei schnell lauf enden Z:en- ■,.'.
trif ugen. istv:di,e .hierdurch' era eug te ^Fadenspannung' so. gering;, "'■.'das's·.' nur ;;
mit' hinreichend/■groBs.em'''S-pinnkucheia-'Ιηη^
messer) eine befriedigende Wlckelfesti.gkeiterreielit werden kann.- Bei ν ■'zu geringem'-Aufwindediirchiae.sBer besteht u.a, die Gefahrf äass. sich .; .':
messer) eine befriedigende Wlckelfesti.gkeiterreielit werden kann.- Bei ν ■'zu geringem'-Aufwindediirchiae.sBer besteht u.a, die Gefahrf äass. sich .; .':
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der Faden wegen mange Indan Jlaehsuges . um das-untere Ende des Spinnt rieh- .
'■.-t-er rohre θ v/i ekelt»
Besonders- gross. ?/erden .die Schwierigkeiten der Fadenförderung bei hängenden
Spinnaentrifugen, denen das ^u verawirnende·· Fadenbündel durch die hohle Antriebswelle auläuft. Bei der .hängenden Bauart muss der
Spinntrichter eine besonders grosse Länge aufweisen, .weil zur1 Höhe .
des benutzten Spinntopfes noch die Baulänge des Antriebsmotors und ' ■ seine Lagerstellen hinzukommen. Ausserdem'ist zu beachten* dass hängende
Spinnzentrifugen sweckmässig mit Spinntöpfen von besonders geringem durchmesser arbeiten. Umstände, die nicht nur die zu überwindende
Fadenreibung v/esentlich erhöhen, sondern auch die zentrifugale Fadenspannung vernin&em.
Zur Erleichterung der Fadenförderung hat man bereits vorgeschlagen, gleichseitig mit dem zulaufenden Faden flüssigkeiten.in den Fadentrichter
einzu.lei ten». Diese; kr beitsvvei.se lässt eich mit Aussicht auf praktischen Erfolg allerdings nur bei Spinntopfen anwendens die keinen
völlig geschlossenen Boden oder nur einen Siebboden aufweisen,/ da nur bei ihnen die .Flüssigkeit ungehindert nach unten ablaufen kanns
den Fadenkuchen unbeeinflusst lässt und ihn nicht zu durchdringen braucht.
flenn die Begleitflüssigkeiten dem-Fadentrichter frei fallend sufliesserM
erreichen sie innerhalb des Trichterrohres nicht annähernd öle heute üblichen^Spinngesciiwindigkelten (ca 60 m/Min).. Werden sie jedoch
Ton oben /her in Form eines Druokstrahles zugeleitet, dann besteht die Gefahrj daae innerhalb des Spimitrichters bsw. an der Übergangsstelle
sum ans chlie se enden Trieb', ter rohr Wirbelbewegungen auftreten und. eine Schädigung bzw* .unzulässige Verwirrung des noch, frischen
und unverswirnten Fadenbündels .■ verursachen.
Es wurde gefunden, dass die '"irb el bildung auch bei schnell .strömenden unter hohem Druck, zugef uhr ten .Flüssigkeiten nicht auftritt s wenn
2 Trichter so ineinander gesetzt ..sind.·, dass eine ■ In'^ektoOTirkung eintritt«,
Der innere Trichter 'reicht alt .seinen !Rohransatz./nur ein kleines Stück' in den -;usseren Trichter hinein. Der Rohransatz des äus.seren
'Trichters reicht bis in 'den'Spinntopf hinein und führt die.Portier flüssigkeit,,
In der Z-eic-.hnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Fadenführungstrichters dargestellt.
Fig» 1 veranschaulicht den in die sugehörige Hängezentrifuge ■eingebauten Fadenführungstrichter, . .
'Fig. (2 seigt einen Längsschnitt durch den Facie nf ührungs trichter
und
Fig. 3 eine .Aufsicht auf denselben«,
Bin völlig glattes Rohr 1, das durch die hohle Zentrifugenwelle bis in den untergebauten Spinntopf 2 hinunterreicht .-(Fig. 1) , tragt an
■selnera oberen Ende einen grossen, zylinderformigen · Trichter 3S der
mit einem seitlichen Zuflussrohr 4 ausgestattet ist. In den zylinderfömigen Trichter 3 ist ein kegelförmiger Trichter 5 eingesetzt ,
der an seinem unteren **nde ein kurz.es Trichterrohr 6 aufweist» Die "beiden Trichter 3 und 5 bestehen aus Glas? Kunstharz, Aluminium oder
korrosionsbeständigem. StShIe*. und sind an ihrem oberen Hände fiüssigksitsaicjrcV^verschmolsen,
verlötet oder verfalzt..
Der AusBenäurchiaesser des Rohres 6.ist um etwa 1— 2 mm 'kleiner als der Innendurchmesser-des .-Rohres 1·. Beim Zusammenschmelzen bzw«, Zusamme
nieten vvird durch seitweises Überschieben einer entsprechanden Hetallhülse vom unteren Ende des Rohres-1 her dafür gesorgt., darjs der
Rohransatz'-6 genau ze.ntrisch innerhalb des Rohres 1 au liegen kcrnm-t« A;af diese Weise entsteht swis'cheh Rohr 1 und 6 eine ringförmige Düse.
Sobald man durch das. seitliche Zuflussrohr 4 'Plüssigkeiten oder Gase '(Druckluft) ..einleitet., wird'das Padentriciiterrohr 1; an seiner Innenfläche
mit einer dünnen■-Plussigkelts- oder Luftschicht be.aufBchii gt« Die- Plüssigkeits-.·.oder Luft-Zulei tung erfolgt -m.it Hilfe -eines Solilauc.;aee
7 (Fig« 1) s der .an-eine Hauptleitung S angeschlossen ist. Seine !ringe ist so ausreichend bemessen, dass er der Bewegung des Faden-.trichters■
zwanglos folgen kann.
Die '.Geschwindigkeit, -der im Rohr 1 herab strömenden Medien ist ύόώ. dem
Überdruck'abhängig-, .mit α em die Flüssigkeiten oder Gase durch das Roiiiw4-":.T-ustrb'men:. Bei . eiüem hydraulischen 'überdruck von ca o,5. - ο.-,β
;. !ass eis aale, .-entsteht an der Innenwand des Rohres- 1 ein. rohrfö.rraige.r
^Iu3ai-±eixsfilinVv'-derinit einer Geschwindigkeit von ea 15o -.'m/Min wirbelfrei
abwäi-t'B 'Strömte.Er reisst den Faden mit und überwindet alle Transport- und Reibungswiderstandes, die von der Galette bis .zu dem;
unteren Ende des ' Padentricb.terroh.res den Fadendurchgaiig. entgegenste-LiBTj.-*
Das su verswirn-ende Fadenbündel wird'also nicht von der Zentrifugalkraft in'den-Spinntopf hineingesogen, sondern hydraulisch oder
pneumatisch in den Spinntopf hineinbefördsrt. Auch am unteren Rande des Fadentrichters 1 kann/keine Reibung auftreten, weil bei ausreichender
Geschwindigkeit des' fördernden v'/asser- oder Luftstrahles Io (Fi.g-.. 1) der Faden die untere Roiiröffnung auf dein Wege einer $urflcurve
13 verlasst.
Die Zentrifugalkraft des umlaufenden .Topfes hat dann nur. noch das kurze Fadenstück anzuschleudern, das. .vom unteren Ende des Fadentrichters 1 bis sur Innenwand ixng;:fte;s /opinnkuchens 9 reicht. Eiersu
genügen derart geringe Beschleunigungen,· dass man die Spinntöpfe bis su einem, sehr geringen Innendurchmesser vollschleudern kann,
ohne dass die ^ickelfeatigkeit des Spinnkuchens leidet,,
Das die ,.Fadenförderung bewirkende Flüssigkeits- oder Luftvolumen ■■■verlässt den Spinntopf in Form eines geschlossenen Strahles Io f
für dessen Abfluss das Spinntopfgehäuse 11 eine untere BodenÖffnung 12 besitzt»
'Renn die zwischen Galette und •Fadentrichter-Unterkante auftretenden
Fadenwiderstände von der Schleudermasse des·'kurzen., vom Fadentrlehter. bis zur Aufwindefläche reichenden Fadenstückes bisher nur mit Mühe
überwunden werden konnten, dann tritt, hierin durch einen mitlaufenden Luft- oder Flüssigkeitsstrahl eine . grun&sä'tsli.cn e Änderung ein«
Für äen Aufbau des Spinnkuchens steht nunmehr die gesamte Schleuderkraft des umlaufenden kopfes sur Verfügung1. Sie ist wesentlich grösserr
und ζ war auch bei sehr kleinen Aufwindedur chiness er, als die heute
nach Absug der Fadenförderwiderstände noch sur Verfügung stehende restliche Schleuderkraftο
.Mit Hilfe des^.E-adenfuhrungstrichters nach der. Erfindung gewinnt man .Spinn]cu-chen,P :;-.deren feste .Wi.ckedung eine schnelle und einwandfreie .Ab-.haspelung
nach Art. guter'■ Krausspulen ohne weiteres -aulässt. Diese ;. Wirkung kann jedoch nur bei'©rfindungsgewässer Zuleitung des Faden-Begleitnii-ttels,
nicht aber S0B8 bei nur .fallendem Flüssigkeitszulauf erreicht werden.
Zur wirkungsvollen Aufhebung der swisehen Galette und. unterem Ende des Trichterrohres .1 auftretenden Fadenreibung genügt bereits eine
Flüssigkeits-.oder Luftgeschwindigkeit, die annähernd der Spinngeschwindigkeit entspricht« Bei wesentlich höheren Geschwindigkeiten :
.dieser Fördermittel kann man auf ein durch Koagulation'.erzeugtes Kunst— fadenbündels, s,B« auf Viskoseseide, bei' Einhaltung .geeigneter Fällungsb
ed indungen noch eine zusätisliche Streckvvirkung ausüben,· Voraus setaung hierfür ist jedoch eine möglichst gleichmässige.., von schädlichen
Claims (1)
- WirbeIdewegangen.freie Führung des Flüssigkeitsstrahles, wie sie nur In dein erfindungsgemassen Fadenführimgstrichter möglich ist«Wenn der FadAntransport durch einen'Luftstrahl unter st lit st v/ird·, S = Bc beim Zwirnen von ver streckten WoIl-, Baumwoll- und Jute vorgarnen,1 ist es: swecinaässigy.' die eingeführte Luft- so feucht au .halten, dass der Faden von. störenden: elektrostatischen Auf ladungen frei bleibt οAus der deutschen Patentschrift 452 666 sind bereits -'Fadenfüh- . run^strichter bekannt.,' die durch ein seitliches Ansatarohr eine , · Druckluft-Zufuhr erhalten, ^ie.se Anordnung hat den Nachteil., ;dass der Faden einseitig gegen, die Trichterwand gepresst'.wird» Hierbei besteht die'-Gefahr, dass .er durch Luf'twirbel in iinerwü.nschter Weise beansprucht und ge.schädigt wird.· Beim erfindungsgemässen .Fadenfülarongstrichter sind diese Nachteile dadurch vermieden.·, dass der Faden von einem ihn. hul.senf5.rmig umgebenden Luftstrahl --umachlossen und ".fortbewegt v/i.rd·.·P a t e η t a n's ρ r u c .h »Fadeiifuhrungstrichter .mit. Flüssigkeits- oder Lui';tsufu.hr für hängende Spinnsentrifugenj denen das '.au, ver zwirnende Fadenbündel, durch1 die hohle Aiitriebswelle anläuft,, dadurch gekennzei'chnet., dass das. bis in den Spinntopf'bzw.. die Spinnhülse (2) hinabreichende Fadenführizngs-, .ro'hr (1) an seinem oberen Ende in: einen weiten·,·'mit einem seitlichen Luft- oder FIüssigkeitsa.uAaufratar. (4) versehenen Trichter (3) übergeht· und iiinerhalb des Trichters :(3)..--ein zweiter Trichter (.5) angeordnet ist, der nur ein kurzes Trlehterrohr "(6) 't-esitzty' dessen Aussendurchmescer kleiner- ist ·3ΐε der' Innendurchmesser des Fadenführungsrohres ,(1).? wobei die oberen Ränder' des äusseren (3) und des inneren Trichters (5) flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind.'.
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