DEP0009365DA - Kurzkappe für den Grubenausbau - Google Patents
Kurzkappe für den GrubenausbauInfo
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Description
Beim Kappenausbau in Grubenbetrieben wird eine aus Holz oder Stahl bestehende Kappe unter dem Hangenden verlegt und von zwei oder drei senkrecht zu ihr gestellten Stempeln <Nicht lesbar>. Bei Stahlkurzkappen von etwa 1 m Länge wird nun meist nur ein Stempel unter die erste Kappe gesetzt und durch Anlenken einer zweiten der stempelfreie Arbeitsstoss geschaffen.
Die aus Stahl hergestellten Kappen haben jedoch den Nachteil, dass sie verhältnismässig schwer und daher unhandlich sind, auch ist ihre Herstellung umständlich und teuer, da sie oft aus mehreren Teilen zusammengeschweisst werden. Vielfach ist der Kopf oder das Ende höher als der übrige Teil der Stahlkappe, sodass keine durchlaufend glatte Oberfläche vorhanden ist. Beim Abstützen einer solchen Kappe biegt sich daher diese Kappe wegen der ungleichmässigen Auflage der Last leicht durch, oder aber man muss besondere Füllstücke zwischen Kappenoberfläche und dem Hangenden anordnen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die Kurzkappe aus Leichtmetall herzustellen, und zwar vorteilhaft aus aushärtbaren Aluminiumlegierungen, z.B. solchen mit Kupfer- oder Zinkzusätze oder aus aushärtbaren Magnesiumlegierungen, beispielsweise Elektron. Eine solche Kappe kann aus einem Stück hergestellt sein, da das Leichtmetall leicht verformbar ist. Diese Kappe kann dann mit Einschluss des Kopfes überall die gleiche Höhe aufweisen.
Auch ist die Bearbeitung dieser Kappe durch die Verwendung von Leichtmetall erheblich leichter. Durch die gleichmässige Anlage der Leichtmetallkappe an das Hangende tritt kein Punkdruck sondern ein Flächendruck auf, und damit eine Verringerung des spezifischen Druckes.
Zur Verbesserung der statischen Eigenschaften kann die Kappe, zumal wenn sie in einem Gesenk warm gepresst ist, mit zusätzlichen Querrippen, gleich welcher Art (senkrecht, diagonal u.dgl.) versehen werden, um auf diese Weise das Verwinden des Profils zu erschweren. Wegen des grösseren Elastizitätsmoduls gegenüber einer gleichen oder ähnlichen Kappe aus Stahl trägt eine solche Kappe an mehreren Stellen und schmiegt sich gewissermassen dem Hangenden an, und sie nimmt als überkragendes Ende den vorhandenen Druck erheblich besser auf, als eine gleiche oder ähnliche Stahlkappe.
Der gegenüber Stahlkappen etwas erhöhte Werkstoffpreis für die Leichtmetallkappen wird zum grössten Teil durch den hohen Schrottpreis für Leichtmetall ausgeglichen.
Die dem Verschleiss unterworfenen Teile des Kopfes und des Kappenendes können mit Rücksicht auf die einzutreibenden Bolzen und Teile durch Stahlauflagen abgeschirmt werden.
Die Oberflächen solcher Leichmetallkappen können in bekannter Weise durch eine anodische Oxydation veredelt werden, wodurch die Härte und Verschleissfestigkeit sowie die chemische Widerstandsfähigkeit wesentlich erhöht wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kurzkappe gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 4 die Stirnansicht des Kopfes und
Fig. 5 den Einbau einer Kappe als Schaleisen.
Die im Querschnitt I-förmigen Kappen a mit geneigten inneren Flanschenflächen sind erfindungsgemäss aus Leichtmetall, insbesondere aus Duraluminium oder Elektron hergestellt und zwar in einem Stück mit dem Kopf b und dem Kappenende c in einer Pressform gepresst. Die Ober- und Unterseite der Kappe sind dabei vollkommen eben. Im mittleren Teil der Leichmetall-Kappen sind z.B. senkrechte Verstärkungsrippen d angeordnet, wodurch die Steifigkeit der Kappe erhöht wird. Der Kopf der Kappe erhält in bekannter Weise eine Aussparung e, in die das Kappenende der benachbarten Kappe eingeschoben wird. Durch entsprechende Bohrungen f bzw. g wird ein Bolzen h gesteckt, durch den die beiden Kappen gelenkig miteinander verbunden sind. Neben der Bohrung f im Kopf der Kappe sind zwei Schlitze i und k vorgesehen, durhc die ein Teil 1 getrieben werden kann. Mit Hilfe eines in dem unteren Schlitz eingetriebenen Keiles kann das freie Ende der Kapppe angehoben werden (Fig. 5).
Die beim Anlenken oder Vorspannen durch die Keile oder Bolzen dem Verschleiss unterliegenden Teile der Kappe, insbesondere die Bohrungen g am Kappenende und die Keilfläche an diesem Kappenende, sie die Keilfläche in der Aussparung des Kopfes, können durch entsprechende Stahlauflagen m und n abgeschirmt sein.
Die gesamte Oberfläche der Kappe kann auch in bekannter Weise durch eine anodische Oxydation veredelt werden. Ebenso können auch nur die bei Gemischtbauweise aus Stahl bestehenden Teile gegen Korrosion geschützt werden, z.B. durch eine geeignete Oberflächenbehandlung, z.B. durch Bonderung.
Claims (6)
1. Kurzkappe für den Grubenausbau, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Leichtmetall, vorzugsweise aus aushärtbaren Aluminiumlegierungen, z.B. solchen mit Kupfer- oder Zinkzusätzen oder aus aushärtbaren Magnesiumlegierungen, beispielsweise Elektron hergestellt ist.
2. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Stück besteht und z.B. in einem Gesenk warm gepresst ist.
3. Kappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe mit Einschluss des Kopfes überall die gleiche Höhe aufweist und mit Verstärkungsrippen (d) o.dgl. ausgesteift ist.
4. Kappe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Verschleiss unterworfenen Teile durch Stahlauflagen (m und n) abgeschirmt sind.
5. Kappe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Kappe eineer anodischen Oxydation unterworfen worden ist.
6. Kappe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gemischtbauweise die Stahlabschirmungen gleichfalls einen Oberflächenschutz, z.B. eine Bonderung, erfahren haben.
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