DEP0008840DA - Verfahren zur gleichzeitigen Volumen-, Schwund- und Frequenzregelung einer Funkverbindung - Google Patents
Verfahren zur gleichzeitigen Volumen-, Schwund- und Frequenzregelung einer FunkverbindungInfo
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Description
I el ef unken
Gesellschaft für drahtlose TeIegraphie Bub.H·
Gesellschaft für drahtlose TeIegraphie Bub.H·
Dachau, den 23«.<September 1948
Dr.Joh/Ge*
Dr.Joh/Ge*
Verfahren zur gleichzeitigen Volumen-, Schwund- und Frequenzregelung einer Funkverbindung
Mir Funkverbindungen ist es häufig erforderlich, ausser einer Schwundregelung auch eine selbsttätige Frequenzregelung vorzusehen,
sodass der Empfänger ständig scharf auf den Sender abgestimmt bleibt« Ferner besteht für manche Funkverbindungen die Aufgabe f eine
Volumenregelung vorzunehmen, derart, dass die Hachrichtenstrome auf der Bmpfängerseite jeweils auf denselben Pegel gebracht werden
Tide die dem Sender zugeführten Ströme derselben Nachricht« Für die Funkübertragung ist es nämlich zweckmässig, den Sender jeweils voll
durchzumodulieren, sodass ein günstiges Verhältnis der zu übertragenden Signalamplituden zu den Störamplituden hergestellt wird» Die
dem Sender zugeführten Hachrichtenstrome haben aber je nach Eigenschaft der Mikrpphone und der verschiedenen Lautstärke des Sprechenden
und der verschiedenen Dämpfungen des Übertragungsweges zwischen Mikrophon und Sender verschiedene Amplituden» Auf der Sendeseite
müssen also die Ifachrichtenströme geringer Amplitude in stärkerem Masse angehoben ?;erden als diejenigen höherer Amplitude. Dass dann
auf der Smpfängerseite zweckmassig dasselbe implitudenverhältnis für die einzelnen Hachrichtenstrome wiederhergestellt wird, wie es beim
Eintritt in den Sender vorhanden war, hat seinen Grund darin, dass sonst die Gefahr der Selbsterregung der Verstärker bestände, die bei
Gegensprechanlagen besonders gross ist«
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, in einer Funkverbindung gleichzeitig eine Volumen-, Schwund- und Frequenzregelung durch-
zuführenβ Erfindungsgemäss Yierden zu diesem Zweck zwei aur Volumenregelung gegensinnig geänderte Hilf sfrequenzen verwendet,
deren Frequenzabstand der Volumenregelung, deren Amplituden der Schwundregelung und deren Summenfrequenzen der Frequenzregelung
dienen«
Anhand der Abbildung Si)Il ein Äusführungsbeispiel der Erfindung erläutert werden * Die niederfrequenten Haehrichtenströme Hf werden
dem Sender S über einen selbstregelnden Modulationsverstärker M zugeführt j der alle Signalströme auf das gleiche Volumen bringt«
Der Sender 8 wird also mit allen Signalströmen, gleichgültig in welcher Stärke sie beim Modulationsverstärker eintreffen, gleichmassig
durchmoduliertj sodass sich für alle Nachrichten auf der Funkverbindung die gleichgeringe Störanfälligkeit ergibt«
Auf der Sendeseite werden zwei Eilfsfrequenzen zugesetzt, durch die die Volumen-, Schwund- und frequenzregelung beim Empfänger bewirkt
werden« Bei M wird in Abhängigkeit Uer Eegelgrösse des Modulationsverstärkers ein Blindwiderstand geändert, der die Abstimmung
des G-enerators PfG für die niederfrequente llilfsfrequenz beeinflusst» Beträgt die niederfrequente Ililf sfre quenz z*B. im Mittel
3 kHz, so ändert sich diese um ±4f je nach dem Betrag der Regelgrösse des Modulationsverstärkers 11. Bei GM wird diese Niederfrequenz
durch einen Gegentaktmodulator auf den Träger der llilfsfrequenz moduliert, der z.B. 120 kHz betragen mag. Dadurch entstehen
die mittleren Hilf,sf requenzen 112 und 128 kHz» Bei einer Änderung der niederfrequenten Hilfsfrequenz auf z*3e 9 kHz betragen die bei"
den Hilfsfrequenzen 111 und 129 kHz· Die Summe bleibt mit 24-5 kHz konstant« Zweckmässig wird der Träger der llilfsfrequenz so gewählt,
dass er in der Mitte des der Nachrichtenübertragung dienenden Frequenzbandes liegt» Die beiden Hilfsfrequenzen können dann ausserhalb
des Hachrichtenfrequenzoandes liegen und beide von dem
Kachrichtenfrequensband den gleichen Abstand haben» Dieser Abstand wird zweckmässig so gross gewählt, dass bei der grössten vorkommenden Inderung der Eilfsfrequens durch die ßegelgrösse des Modulationsverstärkers
noch kein Zusammenfallen mit dem Hachriehtenfrequenzband erfolgt«
Auf der Impfängerseite wird die ankommende Hochfrequenz bei 1 verstärkt und in eine Zwischenfrequenz Zf umgesetzt» Bei B werden mittels
einer Bandsperre die Hilfsfrequenzen von den Ifachrichtenfrequenzen befreit. Die Ililfsfrequenzen werden dann einerseits dem Hegelspannungserzeuger
E, andererseits dem Amplitudenbegrenzer A zugeführt» Wird durch ein an sich bekanntes Ablöseverfahren im fiegelspannungserzeuger
immer diejenige der beiden Ililfsfrequenzen ausgewertet, die den grösseren ^etrag hat, so wird daesdurch die ^egelspannungserzeugung
weitgehend von den Einflüssen des selektiven Schwundes befreit. Die Hegelspannung wird dann dem Empfänger 1 zugeführt»
In dem in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine rückwärts wirkende Schwundregelung durchgeführt. Man kann aber
auch vorwärts regeln, indem die der Bandsperre B zugeführte Zwischenfrequenz einer vor der Zuführung der in E gei?onnenen -^egelspannung
gelegenen ^telle des Empfängers entnommen wird*
Die dem Amplitudenbegrenzer A zugeführten Ililfsfrequenzen werden dort auf eine bestimmte Amplitude gebracht und anschliessend Schaltmitteln
Ύ zugeführt, durch die ans der Frequenzdifferent der beiden Ililfsfrequenzen in an sich bekannter Weise eine Kegelgrösse gewonnen
wird, die zur Yolumeaänderung des Zwischenfrequenzverstärker^ ZT dient» Im Zwischenfrequenzverstärker ZT werden also die einzelnen
Sig^Lnalströme zwischenfrequenzmässig in demselbem Verhältnis herun·*. tergeregelt, wie sie auf der Sendeseite bei M heraufgeregelt wurden«
Bei D findet dann die Demodulation statte Die Volumenregelung konnte statt in der Zwisohenfrequenzstufe auch nach der Demodulation
im Wiederfrequenzverstärker erfolgen. Die Hilfsfrequenzen ■werden nach der Amplitudenbegrenzung in A auch noch schaltmitteln
zugeführt Ci1R) 9 durch die aus der Summe der beiden Hilf sfrequenzen
eine Eegelgrösse für die Frequenznachstellung des Empfängers gebildet wird* Da auf der Sendeseite die änderung der Hilf sfrequenzen
in Abhängigkeit der Volumenregelung gegensinnig erfolgte, ändert sich die Summe der Hilf sfrequenzen dabei nicht, sodass die
Arbeitsweise der selbsttätigen frequenzregelung von derjenigen der Volumenregelung unabhängig bleibte
Claims (1)
- Patele) "Verfahren zur gleichzeitigen Volumen-, Schwund- und Regelung einer Funkverbindungs gekennzeichnet durch die Anwendung zweier zur Tolumenänderung gegensinnig geänderter Ililfsfrequenzen, deren frequenzabstand der Volumenregelung, deren implituden der Schwundregelung und deren Summenfreguenzen der frequenzregelung dienen«2«) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass die Schwundregelung aus den Implituden der Hilfsfrequenzen im Abloseverfahren erfolgt»
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