DE1002805B - Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet - Google Patents
Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes FunksprechgeraetInfo
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Description
DEUTSCHES
In einer besonderen Art von Funksprechgeräten benutzt man die mit dem eigenen Signal modulierte
hochfrequente Trägerschwingung des Senderzweiges außer zur Bildung der auszustrahlenden Sendeschwingung
auch zur Überlagerung mit der empfangenen Schwingung und zur Zwischenfrequenzbildung im
Empfängerzweig. Diese doppelte Ausnutzung einer im Senderzweig erzeugten Schwingung ergibt nicht
nur den Vorteil, daß eine Oszillatorstufe des Empfängerzweiges erspart wird; sie trägt auch in wesentlichem
Maße dazu bei, die praktisch unübersehbare Vielzahl der in einem Gerät mit mehreren Oszillatorstufen
auftretenden Interferenzschwingungen wesentlich herabzusetzen und dadurch einen großen Teil der
Störungen durch diese Schwingungen zu vermeiden, so daß weitere wesentliche Ersparnisse durch den
Wegfall sonst notwendiger Abschirmungen, Siebmittel u. dgl. eintreten. Diese letztgenannten Vorteile sind
es auch, welche mehr als die Ersparnis einer besonderen Oszillatorstufe im Empfängerzweig die Gründe
dafür bilden, daß diese Schaltungsweise für Funksprechgeräte häufig die Möglichkeit der Verwendung
getrennter Oszillatoren im Empfänger- und Senderzweig vorgezogen wird.
Durch die Verwendung der mit dem eigenen Signal modulierten Trägerschwingung zur Überlagerung und
Zwischenfrequenzbildung im Empfänger erscheint dieses Signal neben dem empfangenen Signal am
Empfängerausgang. Der Benutzer hört also im Telephon neben der Nachricht der Gegenstation auch sein
eigenes Sprechen. Dies ist manchmal unerwünscht, wenn diese Erscheinung allein auch nicht als eine den
Gebrauchswert wesentlich herabsetzende Störung zu bewerten ist. Schwierigkeiten ergeben sich aber auf
Grund dieser Erscheinung, wenn ein derartiges Funksprechgerät als Zwischenglied einer Kette von Übertragungsmitteln
eingesetzt werden soll, wobei in irgendeiner Form zwischen dem Empfängerausgang
und Modulationseingang des Senderzweiges eine Verbindungsschleife gebildet wird, über welche eine
Spannung rückübertragen werden kann. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn der Modulationsfrequenzeingang
und der Modulationsfrequenzausgang des Gerätes über eine Gabelschaltung mit einer Fernleitung
für Gegensprechbetrieb verbunden sind. Durch Symmetriefehler der Gabelschaltung kann sich ein
unmittelbares Übersprechen vom Empfängerausgang zum Modulationseingang des Senders ergeben, so daß
bei hochgeregelter Verstärkung des Empfängers die Gefahr einer Schwingungserregung über die unter
Einschluß der Verbindung zur Ableitung der Überlagerungsschwingung des Empfängerteiles vom Senderteil
und der Gabelschaltung gebildete geschlossene Rückkopplungsschleife besteht. Auch im Falle des
Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung
zu bringendes Funksprechgerät
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Theodor Willers, Berlin-Lichterfelde,
und Horstmar Wilke, Berlin-Zehlendorf,
sind als Erfinder genannt worden
Einsatzes eines derartigen Funksprechgerätes oder zweier gleichartiger Funksprechgeräte zum Aufbau
einer Funkrelaisstelle können durch die Übertragung des im Senderzweige eines Gerätes vorhandenen
Signals auf den zugehörigen Empfängerzweig ähnliche Störungen auftreten. Eine Schwingungserregung kann
in solchen Fällen auch über die akustische Kopplung zwischen dem Telephon und Mikrophon eines Sprech-
und Hörgerätes zustande kommen. Häufig stört bei der Verwendung in Kraftfahrzeugen auch das über
das Mikrophon aufgenommene, im eigenen Telephon wiedergegebene Fahrgeräusch das Abhören der Signale
der Gegenstation.
Angesichts der sonstigen Vorzüge eines Funksprechgerätes der zugrunde liegenden Art ergibt sich daher
die Aufgabe, die durch die Übertragung des Signals als Modulation des Hochfrequenzträgers vom Senderzweig
auf den Empfängerzweig auftretenden Schwierigkeiten zu beheben. Um ein Funksprechgerät, in
welchem eine aus dem Senderzweig entnommene, mit dem zu übermittelnden Signal modulierte Hochfrequenzspannung
dem Empfängerzweig zur Überlagerung und Zwischenfrequenzbildung zugeführt wird, als Funkrelaisstelle einsetzbar zu machen oder
mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung bringen zu können, soll erfindungsgemäß außer der
Übertragung der modulierten Hochfrequenzspannung vom Senderzweig auf den Empfängerzweig dem
Modulationsfrequenzteil des Senderzweiges auch die Signalschwingung selbst entnommen und einer Stufe
des Empfängerzweiges mit derart gewählter Amplitude und Phasenlage als Gegenspannung zugeleitet
sein, daß die Amplitude der am Ausgang des Empfängerzweiges auftretenden entsprechenden Signal-
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schwingung wenigstens in wesentlichem Maße herab- das Phasendrehglied 18 zum Eingang des Niederfregesetzt
oder praktisch ausgelöscht ist. Beispielsweise quenzverstärkers 15 im Empfängerzweige führt,
kann die Gegenspannung dem Modulationsfrequenzteil Durch die Bemessung der Verstärkung in dem Verdes
Empfangszweiges, vorzugsweise an einem Punkt stärker 17 kann die Amplitude der übertragenen
zwischen dem Demodulator und dem Niederfrequenz- 5 Signalschwingung derart bemessen werden, daß sie
verstärker, zugeleitet sein. Eine andere Möglichkeit der Amplitude der gleichen Signalschwingung am
besteht darin, die Gegenspannung einem als Über- Eingang des Niederfrequenzverstärkers 15 entspricht,
lagerer zur Zwisehenfrequenzbildung dienenden Oszil- welche auf dem Wege über die Verbindung zwischen
lator, vorzugsweise dem zweiten Oszillator eines dem Oszillator 4 und der Mischstufe 9 auf den Emp-Empfängers
mit zweifacher Frequenzumsetzung, als io fängerzweig gelangt ist. Dieser letztere Teil der
modulierende Spannung zuzuleiten. Die Erfindung Signal schwingung ist mit dem empfangenen Signal
kann grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Art der in zusammen durch die Stufen 10, 11, 13 und 14 des
dem Funksprechgerät verwendeten Modulation an- Empfängerzweiges hindurchgegangen und in diesem
gewendet werden. In der nachfolgenden Beschreibung entsprechend verstärkt und demoduliert worden. Die
einiger Ausführungsbeispiele von Geräten, bei -denen 15 geeignete Phasenlage für die gegenseitige Auslöschung
die Erfindung benutzt ist, wird jedoch die Verwen- dieser beiden Teile der vom Mikrophon 1 ausgegandung
von Frequenzmodulation vorausgesetzt, weil genen Signalschwingung kann mit Hilfe des Phasendiese
Modulationsart für solche Geräte am häufigsten drehgliedes 18 eingestellt werden. Auf diese Weise
angewendet wird. läßt sich entsprechend der Erfindung die Amplitude
In Abb. 1 sind in Form eines Blockschaltbildes die 20 der verbleibenden Signalschwingung wenigstens so
einzelnen Stufen eines Funksprechgerätes mit den zu- weit herabsetzen, daß eine Störung durch sie nicht
gehörigen Stromläufen dargestellt. Der Senderzweig mehr zu befürchten ist.
beginnt mit dem Mikrophon 1, dessen Ausgangsspan- Im gleichen Schaltbild ist noch eine weitere Mög-
nung in dem Modulationsverstärker 2 verstärkt wird. lichkeit für die Erzeugung einer kompensierenden
Die verstärkte Modulationsspannung wird dem Modu- 25 Signal spannung im Empfängerzweige angedeutet. Zu
lator 3 zugeführt, der die Frequenz des Oszillators 4 diesem Zweck ist eine Verbindung von dem Punkt
entsprechend der Modulationsschwingung ändert. Die zwischen dem Modulationsverstärker 2 und dem
hochfrequente, frequenzmodulierte Trägerschwingung Modulator 3 über den Verstärker 19 und das Phasengelangt
zum Eingang des Leistungsverstärkers 5 und drehglied 20 zu dem Modulator 21 geschaffen, von
von dessen Ausgang mit der zur Aussendung erforder- 30 dem aus der zweite Oszillator 12 des Empfängerlichen
Leistung über die Frequenzweiche 6 auf die zweiges in seiner Frequenz gegenmoduliert wird, so
Antenne 7. Der Empfängerzweig beginnt bei der An- daß die zweite Zivischenfrequenz hinter der Mischtenne
7 und führt über die Weiche 6 zum Eingang des stufe 11 die an sich unerwünschte Frequenzmodulation
Hochfrequenzverstärkers 8. Von diesem gelangen die durch die zur ersten Mischstufe 9 geführte Überlageverstärkten
Empfangsschwingungen zu der ersten 35 rungsschwingung nicht mehr aufweist. Auch in diesem
Mischstufe 9, in welcher unter Zuhilfenahme einer Falle ist es erforderlich, die Verstärkung des Verstär-Überlagerungsschwingung
vom Oszillator 4 die erste kers 19 so anzupassen bzw. abzugleichen, daß die Zwischenfrequenz gebildet wird; diese wird im unerwünschte Signalschwingung verschwindet. Dies
Zwischenfrequenzverstärker 10 verstärkt und gelangt bedeutet, daß im Falle der angenommenen Frequenzzur
zweiten Mischstufe 11, in welcher die zweite 40 modulation der Oszillator 12 mit gleichem Hub modu-Zwischenfrequenz
mit Hilfe einer aus dem Oszillator liert werden muß wie der Oszillator 4. Dabei ist zu
12 entnommenen Überlagerungsschwingung gebildet berücksichtigen, daß in dem in Abb. 1 dargestellten
wird. Die zweite Zwischenfrequenz wird dann im Beispiel die üblicherweise vorgesehenen Frequenzver-Zwischenfrequenzverstärker
13 verstärkt und im De- vielfachungen im Senderzweig nicht dargestellt modulator 14 demoduliert. Die hinter dem Demodu- 45 worden sind. Wird von einer Frequenzvervielfachung
lator vorhandene, dem empfangenen Signal ent- innerhalb der zur ersten Mischstufe 9 führenden
sprechende Modulationsschwingung wird darauf im Schleife Gebrauch gemacht, so ist auf die Hubver-Niederfrequenzverstärker
15 verstärkt und mit Hilfe änderung entsprechend Rücksicht zu nehmen,
des Telephons 16 hörbar gemacht. Wenn auch in Abb. 1 gleichzeitig zwei zusätzliche
Wenn man zunächst von der Wirkung der noch 50 Verbindungen zwischen dem Senderzweig und dem
nicht besprochenen zusätzlichen Verbindungszweige Empfängerzweig zur Kompensation der unerwünschmit
den Elementen 17,18 und 19, 20, 21 absieht, so ten Signalspannung dargestellt sind, so ist doch zu
stellt die beschriebene Anordnung ein Funksprech- unterstellen, daß in einem praktisch ausgeführten
gerät bekannter Art dar, in welchem zur Zwischen- Gerät im allgemeinen die Verwendung einer der
frequenzbildung im Empfangszweig (in der Misch- 55 beiden dargestellten Verbindungen ausreicht. Es kann
stufe) eine aus dem Senderzweig entnommene Über- also entweder die rein modulationsfrequent wirksame
lagerungsschw'ingung verwendet wird, welche die dem Kompensation mittels der über die Teile 17 und 18
abgehenden Signal entsprechende Modulation trägt. führenden Schleife oder die Kompensation mit einem
Daher erscheint dieses Signal, welches der durch das zusätzlichen Modulationsvorgang über die Schleife
Mikrophon 1 aufgenommenen Sprache entspricht, auch 60 mit den Teilen 19 und 20 verwendet werden. Von
in dem zugehörigen Telephon 16. Entsprechend der diesen beiden angegebenen Ausführungsmöglichkeiten
Erfindung wird die Amplitude dieser unerwünschten besitzt die zweitgenannte noch einige Vorzüge gegen-Signalschwingung
wenigstens in wesentlichem Maße über der erstgenannten. Wenn nämlich die Kompenherabgesetzt
oder praktisch ausgelöscht durch die im sation der durch einen Modulationsvorgang in den
vorliegenden Beispiel über die genannten zusätzlichen 65 Empfängerzweig gelangten, vom eigenen Mikrophon
Verbindungszweige übertragenen Spannungen. ausgegangenen Signale durch eine Gegenmodulation
Es sei zunächst die Wirkung des zusätzlichen Ver- erfolgt, so erstreckt sich die Auslöschung wegen der
bindungszweiges besprochen, der am Senderzweig Gleichartigkeit der beiden Vorgänge und der daraus
zwischen dem Modulationsverstärker 2 und dem folgenden Ähnlichkeit ihrer Arbeitskennlinien auch
Modulator 3 beginnt und über den Verstärker 17 und 7° bis zu einem gewissen Grade auf die bei der Modu-
lation entstehenden Harmonischen der Signalschwingung. Außerdem sind, wie man aus Abb. 1 unmittelbar
erkennt, der Zuführungspunkt der modulierten
Schwingung des Oszillators 4 am Empfängerzweig
und der Zuführungspunkt der gegenmodulierten
Schwingung des Oszillators 12 voneinander innerhalb
•des Empfängerzweiges durch weniger Röhrenstufen
getrennt als im Falle der rein niederfrequenten Kompensation. Daher tritt auch zwischen den. genannten
Schwingung des Oszillators 4 am Empfängerzweig
und der Zuführungspunkt der gegenmodulierten
Schwingung des Oszillators 12 voneinander innerhalb
•des Empfängerzweiges durch weniger Röhrenstufen
getrennt als im Falle der rein niederfrequenten Kompensation. Daher tritt auch zwischen den. genannten
Mit dieser Anordnung ist demnach die Aufgabe lösbar, von einem Funknetz einen Gegensprechbetrieb zu
einem Teilnehmer eines vorhandenen Fernsprechziffern versehen, jedoch sind zur Verbesserung der
Übersichtlichkeit die einzelnen in Abb. 1 noch unterschiedenen Stufen in Abb. 2 zu größeren Blöcken zugrunde liegenden Art mit einer Gabelschaltung abzuschließen, ohne daß die Gefahr der Selbsterregung auftritt. Wenn Frequenzmodulation verwendet wird, wie es in Abb. 2 vorausgesetzt ist, besteht ein prak-5 tisch linearer Zusammenhang zwischen dem momentanen Frequenzhub und der Momentanspannung des vom Eingang des Modulators 3 aufgenommenen Signals. Wird angenommen, daß die Verstärkung des Empfängerzweiges ausreicht, um die üblicherweise Zuführungspunkten innerhalb des Empfängerzweiges io vorgesehenen Begrenzerstufen zum Ansprechen zu ein vergleichsweise geringerer Phasenunterschied der bringen, so wird die unerwünschte Amplitudenmodu-Signalschwingungen ein, so daß das zur Berücksichti- lation zum Verschwinden gebracht, und die Stärke der gung dieses Phasenunterschiedes vorgesehene Phasen- Signalschwingung hinter dem Demodulator (14 in drehglied 20 nur für diesen kleineren Phasenunter- Abb. 1) ist nur noch von dem Frequenzhub, aber nicht schied bemessen zu werden braucht und daher die An- 15 mehr von zufälligen Änderungen der Verstärkung im Ordnung leichter zu einer stabilen Arbeitsweise über vorausgehenden Teil des Empfängerzweiges abhängig, breite Modulationsbänder gebracht werden kann. Infolge dieses eindeutigen Zusammenhanges der
einem Teilnehmer eines vorhandenen Fernsprechziffern versehen, jedoch sind zur Verbesserung der
Übersichtlichkeit die einzelnen in Abb. 1 noch unterschiedenen Stufen in Abb. 2 zu größeren Blöcken zugrunde liegenden Art mit einer Gabelschaltung abzuschließen, ohne daß die Gefahr der Selbsterregung auftritt. Wenn Frequenzmodulation verwendet wird, wie es in Abb. 2 vorausgesetzt ist, besteht ein prak-5 tisch linearer Zusammenhang zwischen dem momentanen Frequenzhub und der Momentanspannung des vom Eingang des Modulators 3 aufgenommenen Signals. Wird angenommen, daß die Verstärkung des Empfängerzweiges ausreicht, um die üblicherweise Zuführungspunkten innerhalb des Empfängerzweiges io vorgesehenen Begrenzerstufen zum Ansprechen zu ein vergleichsweise geringerer Phasenunterschied der bringen, so wird die unerwünschte Amplitudenmodu-Signalschwingungen ein, so daß das zur Berücksichti- lation zum Verschwinden gebracht, und die Stärke der gung dieses Phasenunterschiedes vorgesehene Phasen- Signalschwingung hinter dem Demodulator (14 in drehglied 20 nur für diesen kleineren Phasenunter- Abb. 1) ist nur noch von dem Frequenzhub, aber nicht schied bemessen zu werden braucht und daher die An- 15 mehr von zufälligen Änderungen der Verstärkung im Ordnung leichter zu einer stabilen Arbeitsweise über vorausgehenden Teil des Empfängerzweiges abhängig, breite Modulationsbänder gebracht werden kann. Infolge dieses eindeutigen Zusammenhanges der
In Abb. 2 ist ebenfalls als Blockschaltbild eine An- Amplitude der vom Oszillator 4 über die Querverbinordnung
dargestellt, in welcher ein Funksprechgerät dung auf den Empfängerzweig gelangten, am Empder
in Abb. 1 im einzelnen dargestellten Art mit einer 20 fängerausgang auftretenden Signalschwingung mit
Drahtfernsprechleitung in Verbindung gebracht ist. der Amplitude des am Eingang des Modulators 3 vorhandenen
Signals bleibt der mit Hilfe der Querverbindung vom Eingang des Modulators 3 zum Eingang
des Modulators 21 erzielte Abgleich auch bei Vernetzes durchzuführen. In den Abb. 1 und 2 sind in- 25 Stärkungsänderungen im Hochfrequenzteil der Empeinander
entsprechende Teile mit den gleichen Bezugs- fängerkaskade bestehen.
Wenn jedoch Amplitudenmodulation vorgesehen ist, besteht eine wesentliche Abhängigkeit der Amplitude
der niederfrequenten Signalschwingung von der Versammengefaßt. Man erkennt, daß der Eingang des 30 Stärkung im Hochfrequenz- und Zwisehenfrequenzteil
Modulators 3 von einem Transformator 22 her ge- des Empfängerzweiges. Wenn man in diesem Zuspeist
wird, dessen Primärseite symmetrisch aufgeteilt sammenhang Abb. 1 noch einmal betrachtet, erkennt
ist und mit dem einen Leiter der Fernleitung 23 so- man, daß der zweite Zwischenfrequenzverstärker 13
wie mit der Leitungsnachbildung 24 verbunden ist. von der über die Querverbindung vom Oszillator 4
Der Ausgang des Empfängerzweiges ist an die Mittel- 35 zur Mischstufe 9 übertragenen Schwingungskompoanzapfung
der Primärseite des Transformators 22 und nente und von der über die Verbindung vom Eingang
an die Verbindung zwischen dem anderen Leiter der des Modulators 3 zum Eingang des Modulators 21
Fernleitung 23 und der Leitungsnachbildung 24 an- übertragenen Komponente gemeinsam durchflossen
geschlossen. Diese Verbindungen unter Einschluß des wird. Eine Änderung der Verstärkung dieses Teiles
Transformators 22 stellen eine an sich bekannte Gabel- 40 der Empfängerkaskade ändert daher das für den Abschaltung
dar, welche nach dem Prinzip einer abge- gleich einzuhaltende A^erhältnis der Amplituden nicht,
glichenen Widerstandsbrücke aufgebaut ist und den Die Verstärkung des Zwischenfrequenzverstärkers 13
Zweck hat, die Rückübertragung von Spannungen aus kann infolgedessen der üblichen selbsttätigen Regedem
Ausgang des Empfängerzweiges auf den Eingang lung unterworfen werden, ohne daß der Abgleich gedes
Modulators 3 zu verhindern. Praktisch ist diese 45 stört wird. Jedoch wird die Verstärkung des ersten
angestrebte Wirkung jedoch nur mit einer gewissen Zwischenfrequenzverstärkers 10 zweckmäßigerweise
Annäherung erreichbar, so daß stets ein gewisser Rest- konstant gehalten, da eine Änderung seiner Verstärbetrag
der Empfängerausgangsspannung wieder zum kung die Amplitude der über die Querverbindung 4-9
Modulatoreingang zurückgelangt. Infolgedessen be- ankommenden Signalschwingungskomponente allein
steht über die Verbindung vom Oszillator 4 zur Misch- 50 beeinflussen würde. Da in einer Schaltung nach Abb. 1
stufe 9 des Empfängerverstärkers und von dem Aus- oder 2 der zweite Oszillator 12 des Empfängerzweiges
gang des Empfängerzweiges über die nicht völlig symmetrische Gabelschaltung zum Modulatoreingang eine
geschlossene Rückkopplungsschleife. Unter ungünstigen Bedingungen, wenn also bei Anwesenheit des 55 Mehraufwand auch eine Regelung seiner mittleren Empfangssignals die Verstärkung des Empfänger- Frequenz auf die Mittenfrequenz des dem zweiten zweiges sehr hoch eingestellt ist, kann sich über diese
Rückkopplungsschleife eine Selbsterregung ergeben.
Dieser Erscheinung wird in der Weise der Erfindung
geschlossene Rückkopplungsschleife. Unter ungünstigen Bedingungen, wenn also bei Anwesenheit des 55 Mehraufwand auch eine Regelung seiner mittleren Empfangssignals die Verstärkung des Empfänger- Frequenz auf die Mittenfrequenz des dem zweiten zweiges sehr hoch eingestellt ist, kann sich über diese
Rückkopplungsschleife eine Selbsterregung ergeben.
Dieser Erscheinung wird in der Weise der Erfindung
in dem Beispiel nach Abb. 2 dadurch entgegengewirkt, 60 dem frequenzbeeinflussenden Element des Modulators
daß am Modulatoreingang des Senderzweiges eine 21 zugeführt wird.
Signalspannung abgezweigt und über den Transfer- Abb. 3 zeigt eine Anordnung, welche derjenigen
mator 25 dem Eingang des Modulators 21 zugeleitet nach Abb. 2 hinsichtlich des Verwendungszweckes
ist, der den zweiten Oszillator 12 des Empfänger- gleicht. Auch in Abb. 3 ist das Funksprechgerät über
zweiges in Gegenphase zu der vom Oszillator 4 verur- 65 eine Gabelschaltung mit der Fernleitung 23 verbunsachten
Modulation moduliert, so daß etwa über den den. Es besteht jedoch ein Unterschied hinsichtlich der
Transformator 22 auf den Modulationseingang des Führung der zusätzlichen Verbindungsschleife, mit
Senderzweiges rückgeführte Signalspannungsreste deren Hilfe die unerwünschte Rückübertragung von
ausgelöscht werden können. Auf diese Weise ist es Signalspannungen und damit die Selbsterregung vernach
der Erfindung möglich, Funksprechgeräte der zu- 70 mieden werden. In Abb. 3 führt diese Schleife vom
mit einem zusätzlichen Modulator 21 versehen ist, der im Falle der Verwendung von Frequenzmodulation
auf seine Frequenz einwirkt, kann ohne wesentlichen
Zwischenfrequenzverstärker folgenden Diskriminators bewirkt werden, indem eine von diesem Diskriminator
erzeugte Regelspannung in an sich bekannter Weise
Modulationseingang des Senderzweiges über den Transformator 25 unmittelbar zum Niederfrequenzverstärker
15, wobei entsprechend den im Zusammenhang mit Abb. 1 gemachten Ausführungen zu unterstellen
ist, daß diese Verbindungsschleife hinsichtlich Verstärkungsgrad und Phasenmaß so abgeglichen ist,
daß eine möglichst vollständige Kompensationswirkung erzielt wird.
Aus der Darstellung gemäß Abb. 3 ist zu entnehmen:, daß die als Ursache für die Schwingungserregung anzusehende
Rückkopplungsschleife sich zwischen dem Senderzweig und dem Empfängerzweig aus zwei einander
parallelen Verbindungen zusammensetzt. Damit die gesamte Schleifenverstärkung Null und demnach
eine Selbsterregung unmöglich wird, muß ein bestimmter Gleichgewichtszustand bzw. ein bestimmtes
Amplitudenverhältnis zwischen den Energiebeträgen vorhanden sein, welche über diese beiden parallelen
Wege vom Senderzweig auf den Empfängerzweig gelangen. Wenn dieser Gleichgewichtszustand im normalen
Betrieb besteht, d. h. in dem Falle, daß auch die von der Antenne 7 aufgenommene Empfangsschwingung
- mit genügender Stärke vorhanden ist, so ist diese Bedingung doch sofort wesentlich gestört, wenn
diese Empfangsschwingung wegbleibt. In diesem Falle wird nämlich in der Mischstufe 9 keine Zwischenfrequenz
mehr gebildet, und die vom Oszillator 4 zum Empfängerzweig geführte Überlagerungsschwingung
bleibt in der Mischstufe wirkungslos. Übrig bleibt jedoch die Wirkung über die Verbindungsschleife mit
dem Transformator 25, so daß jetzt wieder die Gefahr einer Selbsterregung entsteht. Dieser Gefahr kann entsprechend
einem weiteren Gedanken der Erfindung dadurch entgegengewirkt werden, daß in dem von der
Signalschwingung und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung durchlaufenen Teil des Empfängerzweiges
eine Sperrschaltung vorgesehen ist, welche die Übertragung sperrt, wenn eine der beiden
Schwingungen nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist. Durch die Wirkung dieser Sperrschaltung
wird die Rückkopplungsschleife demnach jedesmal unterbrochen, wenn der erwähnte Gleichgewichtszustand
gestört ist. Vielfach bedarf es zu diesem Zweck keines zusätzlichen Aufwandes an Schaltmitteln, wenn
nämlich als Sperrschaltung die ohnehin vorgesehene sogenannte Rauschsperre verwendet wird, welche die
Übertragung im Niederfrequenzverstärker 15 sperrt, wenn der Hochfrequenzträger des zu empfangenen
Signals nicht mit genügender Stärke vorhanden ist.
Besondere Bedeutung besitzt die Anwendung der Erfindung in allen den Fällen, wenn Funksprechgeräte
der zugrunde liegenden Art als sogenannte Funkrelaisstellen verwendet werden sollen. Dieses Bedürfnis
tritt bekanntlich häufig in Funknetzen auf, wenn die Reichweite einer Station nicht ausreicht, um mit
der gewünschten Gegenstation in Verkehr zu treten. Man kann dann eine derartige Funksprechstation etwa
in die Mitte der zu überbrückenden Entfernung stellen und als Relaisstation arbeiten lassen. Aus Abb. 4 ist
ersichtlich, daß zu diesem Zweck eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang
des Empfängerzweiges zum Modulationsspannungseingang des Senderzweiges hergestellt
ist. Die Stationen 26 und 27, deren Antennen 7' und 7" zu weit voneinander entfernt sind,
so daß sie sich gegenseitig nicht direkt erreichen können, haben nun die Möglichkeit, über die Antenne 7
und die als Relais geschaltete, in der Mitte der Zeichnung befindliche Station miteinander zu sprechen.
Beide Stationen 26 und 27 senden dabei mit der Trägerfrequenz/2 und empfangen die von der mittleren
Station ausgestrahlte Trägerfrequenz fv
Durch die Verbindung des Modulationsausganges des Empfängerzweiges mit dem Eingang des Modulators.
3 wird wieder die bei der Besprechung der vorherigen Beispiele schon wiederholt erwähnte Rückkopplungsschleife
gebildet. Zur Vermeidung einer Selbsterregung wird bei der Ausführungsform gemäß
Abb. 4 von dem schon in Abb. 2 dargestellten Mittel
ίο Gebrauch gemacht, nämlich von einer zusätzlichen
Gegenmodulation des Oszillators 12 über den Modulator 21, der seine Eingangsspannung über den Transformator
25 vom Modulationseingang des Senderzweiges erhält.
Die in Abb. 4 dargestellte Relaisanordnung besitzt zwar den Vorzug einer großen Einfachheit; sie erlaubt
es j edoch nicht, in der Relaisstelle beim Verkehr in den beiden Richtungen, also mit den Stationen 26 und
27, mit zwei verschiedenen Frequenzpaaren zu arbeiten.
ao Beide Endstationen senden auf der Frequenz f„ und
empfangen auf fv Da nicht beide Sender der Stationen
26 und 27 gleichzeitig auf f2 senden dürfen, um Störungen
des Empfanges in der Relaisstelle zu vermeiden, ergibt die dargestellte Anordnung nur die Möglichkeit
des Wechsel Sprechens. Wird die Möglichkeit des uneingeschränkten Gegensprechens gefordert, so
ist die Verwendung einer aus zwei Funksprechgeräten der beschriebenen Art aufgebauten Relaisstelle erforderlich.
Eine solche Anordnung mit einer Relaisstelle für verschiedene Frequenzpaare in den beiden Verkehrsrichtungen
ist in Abb. 5 dargestellt. Die Relaisstation ist aus zwei Funksprechgeräten in der Weise
aufgebaut, daß eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des
ersten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des zweiten Gerätes und eine entsprechende Verbindung
vom Modulationsspannungsausgang des zweiten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des ersten
Gerätes hergestellt sind. Die bei früheren Beispielen schon erwähnten Teile der Geräte sind in Abb. 5 mit
den gleichen Bezugsziffern versehen, jedoch für das links dargestellte Funksprechgerät mit dem Zusatzbuohstaben
α und für das rechts dargestellte Funksprechgerät der Relaisstation mit dem Zusatzbuchstäben
b. Ganz rechts in der Zeichnung ist die Endstation 26 dargestellt, deren Teile zum Unterschied
von denjenigen der Relaisstation mit einem zusätzlichen Strich C) versehen sind. Die von der Station 26
ausgesandte Trägerwelle f2 gelangt von der Antenne T
zur Antenne 7b der Relaisstation, von dort über die
Weiche 6h in den Empfängerzweig, wo sie demoduliert
wird und als Signalschwingung zum Modulatoroszillator 3a, 4a weitergeführt wird. Im Senderverstärker
5a wird die mit der Signalschwingung modulierte Trägerschwingung f3 verstärkt und über die Weiche 60
und die An tenne 7a ausgestrahlt. In umgekehrter Richtung
gelangt das Gegensignal von der Antenne 7a in
Gestalt der modulierten Trägerschwingungen fi über
den Empfängerzweig der α-Station zum Modulatorteil der fr-Station und nach entsprechender Umformung
usw. über die Antenne 7b als modulierte Trägerschwingung
ft wieder zur Antenne 7' der Endstation 26. In der dargestellten Anordnung treten wieder die
bereits bei der Besprechung früherer Beispiele erwähnten Rückkopplungsschleifen auf, welche eine Selbsterregungsgefabr
bedingen. Dieser Gefahr wird wirksam begegnet durch Gegenmodulation der Oszillatoren
12„ und 12& mit Hilfe der zugehörigen Modulatoren
21a und 21f/. In der vereinfachten Darstellung sind in
den zur Gegenmodulation vorgesehenen Verbindungen
die notwendigen Mittel zur Verstärkung und Phasendrehung weggelassen worden. Es ist aber klar, daß
solche Mittel, wie sie in Abb. 1 im einzelnen dargestellt sind, in diesen Verbindungen im allgemeinen
vorgesehen sein sollen, um die Erfüllung der Amplituden- und Phasenbedingung zu erleichtern.
Claims (12)
1. Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu
bringendes Funksprechgerät, in welchem eine aus dem Senderzweig entnommene, mit dem zu übermittelnden
Signal modulierte Hochfrequenzspannung dem Empfängerzweig zur Überlagerung und Zwischenfrequenzbildung zugeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß außerdem dem Modulationsfrequenzteil des Senderzweiges die Signalschwingung
entnommen und einer Stufe des Empfängerzweiges mit derart gewählter Amplitude und
Phasenlage als Gegenspannung zugeleitet ist, daß die Amplitude der am Ausgang des Empfängerzweiges
auftretenden entsprechenden Signalschwingung wenigstens in wesentlichem Maße herabgesetzt
oder praktisch ausgelöscht ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannung dem Modulationsfrequenzteil
des Empfängerzweiges, vorzugsweise an einem Punkt zwischen: dem Demodulator (14) und dem Niederfrequenzverstärker (15)
zugeleitet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannung einem als Überlagerer
zur Zwischenfrequenzbildung dienenden Oszillator, vorzugsweise dem zweiten Oszillator (12)
eines Empfängers mit zweifacher Frequenzumsetzung, als modulierende Spannung zugeleitet ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulationsfrequenzeingang
und der Modulationsfrequenzausgang über eine Gabelschaltung mit einer Fernleitung
(23) für Gegensprechbetrieb verbunden sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu seiner Verwendung
als Relaisstation eine wenigstens einen Teil der Signalspannung übertragende Verbindung vom
Modulationsspannungsausgang des Empfängerzweiges zum Modulationsspannungseingang des
Senderzweiges vorgesehen ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von der Signalschwingung
und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung durchlaufenen Teil des
Empfängerzweiges eine Speirschaltung vorgesehen ist, welche die Übertragung sperrt, wenn eine der
beiden Schwingungen nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung als sogenannte Rauschsperre
ausgebildet ist, welche die Übertragung im Niederfrequenzverstärker (15) sperrt, wenn der
Hochfrequenzträger des zu empfangenden Signals nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Gegenspannung
vom Senderteil zum Empfängerteil übertragenden Verbindung Mittel zur Einstellung der
Amplitude und Phase (18 bzw. 20) vorgesehen sind.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch seine Ausbildung für die
Aussendung und den Empfang frequenzmodulierter Wellen.
10. Anordnung mit zwei Funksprechgeräten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrer Verwendung als Relaisstation
eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des
ersten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des zweiten Gerätes und eine entsprechende Verbindung
vom Modulationsspannungsausgang des zweiten Gerätes zum Modulationsspannungseingang
des ersten Gerätes hergestellt sind.
11. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Amplitudenmodulation eine in an sich bekannter Weise
vorgesehene Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Verstärkung des Empfängerzweiges lediglich
auf den von der Signalschwingung und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung gemeinsam
durchlaufenen Teil des Empfängerzweiges, beispielsweise auf den zweiten Zwischenfrequenzverstärker
(13), einwirkt.
12. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Frequenzmodulation
dem als Überlagerer dienenden Oszillator (12) außer der Gegenspannung eine von einem auf die Zwischenfrequenz abgestimmten
Diskriminator gelieferte Regelspannung zugeleitet wird, durch welche die mittlere Oszillatorfrequenz
nahezu konstant gehalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
® 609 836/181 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10528A DE1002805B (de) | 1955-02-02 | 1955-02-02 | Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10528A DE1002805B (de) | 1955-02-02 | 1955-02-02 | Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002805B true DE1002805B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=7546415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10528A Pending DE1002805B (de) | 1955-02-02 | 1955-02-02 | Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002805B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206499B (de) * | 1957-03-08 | 1965-12-09 | Standard Elektrik Lorenz Ag | FM-Gegensprech-Funkgeraet |
| DE1280992B (de) * | 1962-01-24 | 1968-10-24 | Siemens Ag | Funksystem |
| DE2538349A1 (de) * | 1974-08-29 | 1976-03-11 | United Technologies Corp | Frequenzgesteuertes sendeempfangsgeraet mit nur einem oszillator |
| EP0165265A4 (de) * | 1983-12-05 | 1985-12-30 | Motorola Inc | Duplexfähiger verbindungssender/-empfänger mit modulationsunterdrückung. |
| EP0135816A3 (en) * | 1983-08-24 | 1986-02-05 | Toyo Communication Equipment Co.,Ltd. | Signal transmission and reception system |
| EP0171997A1 (de) * | 1984-08-09 | 1986-02-19 | BRITISH TELECOMMUNICATIONS public limited company | Zweiweg-Mikrowellengerät mit einem einzigen Mikrowellenoszillator |
| DE3631068A1 (de) * | 1986-09-12 | 1988-03-24 | Hagenuk Telecom Gmbh | Drahtloses telefonsystem |
| EP0471952A3 (en) * | 1990-07-04 | 1992-11-25 | Grundig E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig Hollaend. Stiftung & Co. Kg. | Transmitter- and multiple conversion superhet receiver for a telecommunication device |
-
1955
- 1955-02-02 DE DET10528A patent/DE1002805B/de active Pending
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