DE1002805B - Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet - Google Patents

Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet

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DE1002805B
DE1002805B DET10528A DET0010528A DE1002805B DE 1002805 B DE1002805 B DE 1002805B DE T10528 A DET10528 A DE T10528A DE T0010528 A DET0010528 A DE T0010528A DE 1002805 B DE1002805 B DE 1002805B
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DE
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Theodor Willers
Horstmar Wilke
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES
In einer besonderen Art von Funksprechgeräten benutzt man die mit dem eigenen Signal modulierte hochfrequente Trägerschwingung des Senderzweiges außer zur Bildung der auszustrahlenden Sendeschwingung auch zur Überlagerung mit der empfangenen Schwingung und zur Zwischenfrequenzbildung im Empfängerzweig. Diese doppelte Ausnutzung einer im Senderzweig erzeugten Schwingung ergibt nicht nur den Vorteil, daß eine Oszillatorstufe des Empfängerzweiges erspart wird; sie trägt auch in wesentlichem Maße dazu bei, die praktisch unübersehbare Vielzahl der in einem Gerät mit mehreren Oszillatorstufen auftretenden Interferenzschwingungen wesentlich herabzusetzen und dadurch einen großen Teil der Störungen durch diese Schwingungen zu vermeiden, so daß weitere wesentliche Ersparnisse durch den Wegfall sonst notwendiger Abschirmungen, Siebmittel u. dgl. eintreten. Diese letztgenannten Vorteile sind es auch, welche mehr als die Ersparnis einer besonderen Oszillatorstufe im Empfängerzweig die Gründe dafür bilden, daß diese Schaltungsweise für Funksprechgeräte häufig die Möglichkeit der Verwendung getrennter Oszillatoren im Empfänger- und Senderzweig vorgezogen wird.
Durch die Verwendung der mit dem eigenen Signal modulierten Trägerschwingung zur Überlagerung und Zwischenfrequenzbildung im Empfänger erscheint dieses Signal neben dem empfangenen Signal am Empfängerausgang. Der Benutzer hört also im Telephon neben der Nachricht der Gegenstation auch sein eigenes Sprechen. Dies ist manchmal unerwünscht, wenn diese Erscheinung allein auch nicht als eine den Gebrauchswert wesentlich herabsetzende Störung zu bewerten ist. Schwierigkeiten ergeben sich aber auf Grund dieser Erscheinung, wenn ein derartiges Funksprechgerät als Zwischenglied einer Kette von Übertragungsmitteln eingesetzt werden soll, wobei in irgendeiner Form zwischen dem Empfängerausgang und Modulationseingang des Senderzweiges eine Verbindungsschleife gebildet wird, über welche eine Spannung rückübertragen werden kann. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn der Modulationsfrequenzeingang und der Modulationsfrequenzausgang des Gerätes über eine Gabelschaltung mit einer Fernleitung für Gegensprechbetrieb verbunden sind. Durch Symmetriefehler der Gabelschaltung kann sich ein unmittelbares Übersprechen vom Empfängerausgang zum Modulationseingang des Senders ergeben, so daß bei hochgeregelter Verstärkung des Empfängers die Gefahr einer Schwingungserregung über die unter Einschluß der Verbindung zur Ableitung der Überlagerungsschwingung des Empfängerteiles vom Senderteil und der Gabelschaltung gebildete geschlossene Rückkopplungsschleife besteht. Auch im Falle des
Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgerät
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Theodor Willers, Berlin-Lichterfelde,
und Horstmar Wilke, Berlin-Zehlendorf,
sind als Erfinder genannt worden
Einsatzes eines derartigen Funksprechgerätes oder zweier gleichartiger Funksprechgeräte zum Aufbau einer Funkrelaisstelle können durch die Übertragung des im Senderzweige eines Gerätes vorhandenen Signals auf den zugehörigen Empfängerzweig ähnliche Störungen auftreten. Eine Schwingungserregung kann in solchen Fällen auch über die akustische Kopplung zwischen dem Telephon und Mikrophon eines Sprech- und Hörgerätes zustande kommen. Häufig stört bei der Verwendung in Kraftfahrzeugen auch das über das Mikrophon aufgenommene, im eigenen Telephon wiedergegebene Fahrgeräusch das Abhören der Signale der Gegenstation.
Angesichts der sonstigen Vorzüge eines Funksprechgerätes der zugrunde liegenden Art ergibt sich daher die Aufgabe, die durch die Übertragung des Signals als Modulation des Hochfrequenzträgers vom Senderzweig auf den Empfängerzweig auftretenden Schwierigkeiten zu beheben. Um ein Funksprechgerät, in welchem eine aus dem Senderzweig entnommene, mit dem zu übermittelnden Signal modulierte Hochfrequenzspannung dem Empfängerzweig zur Überlagerung und Zwischenfrequenzbildung zugeführt wird, als Funkrelaisstelle einsetzbar zu machen oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung bringen zu können, soll erfindungsgemäß außer der Übertragung der modulierten Hochfrequenzspannung vom Senderzweig auf den Empfängerzweig dem Modulationsfrequenzteil des Senderzweiges auch die Signalschwingung selbst entnommen und einer Stufe des Empfängerzweiges mit derart gewählter Amplitude und Phasenlage als Gegenspannung zugeleitet sein, daß die Amplitude der am Ausgang des Empfängerzweiges auftretenden entsprechenden Signal-
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schwingung wenigstens in wesentlichem Maße herab- das Phasendrehglied 18 zum Eingang des Niederfregesetzt oder praktisch ausgelöscht ist. Beispielsweise quenzverstärkers 15 im Empfängerzweige führt, kann die Gegenspannung dem Modulationsfrequenzteil Durch die Bemessung der Verstärkung in dem Verdes Empfangszweiges, vorzugsweise an einem Punkt stärker 17 kann die Amplitude der übertragenen zwischen dem Demodulator und dem Niederfrequenz- 5 Signalschwingung derart bemessen werden, daß sie verstärker, zugeleitet sein. Eine andere Möglichkeit der Amplitude der gleichen Signalschwingung am besteht darin, die Gegenspannung einem als Über- Eingang des Niederfrequenzverstärkers 15 entspricht, lagerer zur Zwisehenfrequenzbildung dienenden Oszil- welche auf dem Wege über die Verbindung zwischen lator, vorzugsweise dem zweiten Oszillator eines dem Oszillator 4 und der Mischstufe 9 auf den Emp-Empfängers mit zweifacher Frequenzumsetzung, als io fängerzweig gelangt ist. Dieser letztere Teil der modulierende Spannung zuzuleiten. Die Erfindung Signal schwingung ist mit dem empfangenen Signal kann grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Art der in zusammen durch die Stufen 10, 11, 13 und 14 des dem Funksprechgerät verwendeten Modulation an- Empfängerzweiges hindurchgegangen und in diesem gewendet werden. In der nachfolgenden Beschreibung entsprechend verstärkt und demoduliert worden. Die einiger Ausführungsbeispiele von Geräten, bei -denen 15 geeignete Phasenlage für die gegenseitige Auslöschung die Erfindung benutzt ist, wird jedoch die Verwen- dieser beiden Teile der vom Mikrophon 1 ausgegandung von Frequenzmodulation vorausgesetzt, weil genen Signalschwingung kann mit Hilfe des Phasendiese Modulationsart für solche Geräte am häufigsten drehgliedes 18 eingestellt werden. Auf diese Weise angewendet wird. läßt sich entsprechend der Erfindung die Amplitude
In Abb. 1 sind in Form eines Blockschaltbildes die 20 der verbleibenden Signalschwingung wenigstens so einzelnen Stufen eines Funksprechgerätes mit den zu- weit herabsetzen, daß eine Störung durch sie nicht gehörigen Stromläufen dargestellt. Der Senderzweig mehr zu befürchten ist.
beginnt mit dem Mikrophon 1, dessen Ausgangsspan- Im gleichen Schaltbild ist noch eine weitere Mög-
nung in dem Modulationsverstärker 2 verstärkt wird. lichkeit für die Erzeugung einer kompensierenden Die verstärkte Modulationsspannung wird dem Modu- 25 Signal spannung im Empfängerzweige angedeutet. Zu lator 3 zugeführt, der die Frequenz des Oszillators 4 diesem Zweck ist eine Verbindung von dem Punkt entsprechend der Modulationsschwingung ändert. Die zwischen dem Modulationsverstärker 2 und dem hochfrequente, frequenzmodulierte Trägerschwingung Modulator 3 über den Verstärker 19 und das Phasengelangt zum Eingang des Leistungsverstärkers 5 und drehglied 20 zu dem Modulator 21 geschaffen, von von dessen Ausgang mit der zur Aussendung erforder- 30 dem aus der zweite Oszillator 12 des Empfängerlichen Leistung über die Frequenzweiche 6 auf die zweiges in seiner Frequenz gegenmoduliert wird, so Antenne 7. Der Empfängerzweig beginnt bei der An- daß die zweite Zivischenfrequenz hinter der Mischtenne 7 und führt über die Weiche 6 zum Eingang des stufe 11 die an sich unerwünschte Frequenzmodulation Hochfrequenzverstärkers 8. Von diesem gelangen die durch die zur ersten Mischstufe 9 geführte Überlageverstärkten Empfangsschwingungen zu der ersten 35 rungsschwingung nicht mehr aufweist. Auch in diesem Mischstufe 9, in welcher unter Zuhilfenahme einer Falle ist es erforderlich, die Verstärkung des Verstär-Überlagerungsschwingung vom Oszillator 4 die erste kers 19 so anzupassen bzw. abzugleichen, daß die Zwischenfrequenz gebildet wird; diese wird im unerwünschte Signalschwingung verschwindet. Dies Zwischenfrequenzverstärker 10 verstärkt und gelangt bedeutet, daß im Falle der angenommenen Frequenzzur zweiten Mischstufe 11, in welcher die zweite 40 modulation der Oszillator 12 mit gleichem Hub modu-Zwischenfrequenz mit Hilfe einer aus dem Oszillator liert werden muß wie der Oszillator 4. Dabei ist zu 12 entnommenen Überlagerungsschwingung gebildet berücksichtigen, daß in dem in Abb. 1 dargestellten wird. Die zweite Zwischenfrequenz wird dann im Beispiel die üblicherweise vorgesehenen Frequenzver-Zwischenfrequenzverstärker 13 verstärkt und im De- vielfachungen im Senderzweig nicht dargestellt modulator 14 demoduliert. Die hinter dem Demodu- 45 worden sind. Wird von einer Frequenzvervielfachung lator vorhandene, dem empfangenen Signal ent- innerhalb der zur ersten Mischstufe 9 führenden sprechende Modulationsschwingung wird darauf im Schleife Gebrauch gemacht, so ist auf die Hubver-Niederfrequenzverstärker 15 verstärkt und mit Hilfe änderung entsprechend Rücksicht zu nehmen, des Telephons 16 hörbar gemacht. Wenn auch in Abb. 1 gleichzeitig zwei zusätzliche
Wenn man zunächst von der Wirkung der noch 50 Verbindungen zwischen dem Senderzweig und dem nicht besprochenen zusätzlichen Verbindungszweige Empfängerzweig zur Kompensation der unerwünschmit den Elementen 17,18 und 19, 20, 21 absieht, so ten Signalspannung dargestellt sind, so ist doch zu stellt die beschriebene Anordnung ein Funksprech- unterstellen, daß in einem praktisch ausgeführten gerät bekannter Art dar, in welchem zur Zwischen- Gerät im allgemeinen die Verwendung einer der frequenzbildung im Empfangszweig (in der Misch- 55 beiden dargestellten Verbindungen ausreicht. Es kann stufe) eine aus dem Senderzweig entnommene Über- also entweder die rein modulationsfrequent wirksame lagerungsschw'ingung verwendet wird, welche die dem Kompensation mittels der über die Teile 17 und 18 abgehenden Signal entsprechende Modulation trägt. führenden Schleife oder die Kompensation mit einem Daher erscheint dieses Signal, welches der durch das zusätzlichen Modulationsvorgang über die Schleife Mikrophon 1 aufgenommenen Sprache entspricht, auch 60 mit den Teilen 19 und 20 verwendet werden. Von in dem zugehörigen Telephon 16. Entsprechend der diesen beiden angegebenen Ausführungsmöglichkeiten Erfindung wird die Amplitude dieser unerwünschten besitzt die zweitgenannte noch einige Vorzüge gegen-Signalschwingung wenigstens in wesentlichem Maße über der erstgenannten. Wenn nämlich die Kompenherabgesetzt oder praktisch ausgelöscht durch die im sation der durch einen Modulationsvorgang in den vorliegenden Beispiel über die genannten zusätzlichen 65 Empfängerzweig gelangten, vom eigenen Mikrophon Verbindungszweige übertragenen Spannungen. ausgegangenen Signale durch eine Gegenmodulation
Es sei zunächst die Wirkung des zusätzlichen Ver- erfolgt, so erstreckt sich die Auslöschung wegen der bindungszweiges besprochen, der am Senderzweig Gleichartigkeit der beiden Vorgänge und der daraus zwischen dem Modulationsverstärker 2 und dem folgenden Ähnlichkeit ihrer Arbeitskennlinien auch Modulator 3 beginnt und über den Verstärker 17 und 7° bis zu einem gewissen Grade auf die bei der Modu-
lation entstehenden Harmonischen der Signalschwingung. Außerdem sind, wie man aus Abb. 1 unmittelbar erkennt, der Zuführungspunkt der modulierten
Schwingung des Oszillators 4 am Empfängerzweig
und der Zuführungspunkt der gegenmodulierten
Schwingung des Oszillators 12 voneinander innerhalb
•des Empfängerzweiges durch weniger Röhrenstufen
getrennt als im Falle der rein niederfrequenten Kompensation. Daher tritt auch zwischen den. genannten
Mit dieser Anordnung ist demnach die Aufgabe lösbar, von einem Funknetz einen Gegensprechbetrieb zu
einem Teilnehmer eines vorhandenen Fernsprechziffern versehen, jedoch sind zur Verbesserung der
Übersichtlichkeit die einzelnen in Abb. 1 noch unterschiedenen Stufen in Abb. 2 zu größeren Blöcken zugrunde liegenden Art mit einer Gabelschaltung abzuschließen, ohne daß die Gefahr der Selbsterregung auftritt. Wenn Frequenzmodulation verwendet wird, wie es in Abb. 2 vorausgesetzt ist, besteht ein prak-5 tisch linearer Zusammenhang zwischen dem momentanen Frequenzhub und der Momentanspannung des vom Eingang des Modulators 3 aufgenommenen Signals. Wird angenommen, daß die Verstärkung des Empfängerzweiges ausreicht, um die üblicherweise Zuführungspunkten innerhalb des Empfängerzweiges io vorgesehenen Begrenzerstufen zum Ansprechen zu ein vergleichsweise geringerer Phasenunterschied der bringen, so wird die unerwünschte Amplitudenmodu-Signalschwingungen ein, so daß das zur Berücksichti- lation zum Verschwinden gebracht, und die Stärke der gung dieses Phasenunterschiedes vorgesehene Phasen- Signalschwingung hinter dem Demodulator (14 in drehglied 20 nur für diesen kleineren Phasenunter- Abb. 1) ist nur noch von dem Frequenzhub, aber nicht schied bemessen zu werden braucht und daher die An- 15 mehr von zufälligen Änderungen der Verstärkung im Ordnung leichter zu einer stabilen Arbeitsweise über vorausgehenden Teil des Empfängerzweiges abhängig, breite Modulationsbänder gebracht werden kann. Infolge dieses eindeutigen Zusammenhanges der
In Abb. 2 ist ebenfalls als Blockschaltbild eine An- Amplitude der vom Oszillator 4 über die Querverbinordnung dargestellt, in welcher ein Funksprechgerät dung auf den Empfängerzweig gelangten, am Empder in Abb. 1 im einzelnen dargestellten Art mit einer 20 fängerausgang auftretenden Signalschwingung mit Drahtfernsprechleitung in Verbindung gebracht ist. der Amplitude des am Eingang des Modulators 3 vorhandenen Signals bleibt der mit Hilfe der Querverbindung vom Eingang des Modulators 3 zum Eingang des Modulators 21 erzielte Abgleich auch bei Vernetzes durchzuführen. In den Abb. 1 und 2 sind in- 25 Stärkungsänderungen im Hochfrequenzteil der Empeinander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugs- fängerkaskade bestehen.
Wenn jedoch Amplitudenmodulation vorgesehen ist, besteht eine wesentliche Abhängigkeit der Amplitude der niederfrequenten Signalschwingung von der Versammengefaßt. Man erkennt, daß der Eingang des 30 Stärkung im Hochfrequenz- und Zwisehenfrequenzteil Modulators 3 von einem Transformator 22 her ge- des Empfängerzweiges. Wenn man in diesem Zuspeist wird, dessen Primärseite symmetrisch aufgeteilt sammenhang Abb. 1 noch einmal betrachtet, erkennt ist und mit dem einen Leiter der Fernleitung 23 so- man, daß der zweite Zwischenfrequenzverstärker 13 wie mit der Leitungsnachbildung 24 verbunden ist. von der über die Querverbindung vom Oszillator 4 Der Ausgang des Empfängerzweiges ist an die Mittel- 35 zur Mischstufe 9 übertragenen Schwingungskompoanzapfung der Primärseite des Transformators 22 und nente und von der über die Verbindung vom Eingang an die Verbindung zwischen dem anderen Leiter der des Modulators 3 zum Eingang des Modulators 21 Fernleitung 23 und der Leitungsnachbildung 24 an- übertragenen Komponente gemeinsam durchflossen geschlossen. Diese Verbindungen unter Einschluß des wird. Eine Änderung der Verstärkung dieses Teiles Transformators 22 stellen eine an sich bekannte Gabel- 40 der Empfängerkaskade ändert daher das für den Abschaltung dar, welche nach dem Prinzip einer abge- gleich einzuhaltende A^erhältnis der Amplituden nicht, glichenen Widerstandsbrücke aufgebaut ist und den Die Verstärkung des Zwischenfrequenzverstärkers 13 Zweck hat, die Rückübertragung von Spannungen aus kann infolgedessen der üblichen selbsttätigen Regedem Ausgang des Empfängerzweiges auf den Eingang lung unterworfen werden, ohne daß der Abgleich gedes Modulators 3 zu verhindern. Praktisch ist diese 45 stört wird. Jedoch wird die Verstärkung des ersten angestrebte Wirkung jedoch nur mit einer gewissen Zwischenfrequenzverstärkers 10 zweckmäßigerweise Annäherung erreichbar, so daß stets ein gewisser Rest- konstant gehalten, da eine Änderung seiner Verstärbetrag der Empfängerausgangsspannung wieder zum kung die Amplitude der über die Querverbindung 4-9 Modulatoreingang zurückgelangt. Infolgedessen be- ankommenden Signalschwingungskomponente allein steht über die Verbindung vom Oszillator 4 zur Misch- 50 beeinflussen würde. Da in einer Schaltung nach Abb. 1 stufe 9 des Empfängerverstärkers und von dem Aus- oder 2 der zweite Oszillator 12 des Empfängerzweiges gang des Empfängerzweiges über die nicht völlig symmetrische Gabelschaltung zum Modulatoreingang eine
geschlossene Rückkopplungsschleife. Unter ungünstigen Bedingungen, wenn also bei Anwesenheit des 55 Mehraufwand auch eine Regelung seiner mittleren Empfangssignals die Verstärkung des Empfänger- Frequenz auf die Mittenfrequenz des dem zweiten zweiges sehr hoch eingestellt ist, kann sich über diese
Rückkopplungsschleife eine Selbsterregung ergeben.
Dieser Erscheinung wird in der Weise der Erfindung
in dem Beispiel nach Abb. 2 dadurch entgegengewirkt, 60 dem frequenzbeeinflussenden Element des Modulators daß am Modulatoreingang des Senderzweiges eine 21 zugeführt wird.
Signalspannung abgezweigt und über den Transfer- Abb. 3 zeigt eine Anordnung, welche derjenigen
mator 25 dem Eingang des Modulators 21 zugeleitet nach Abb. 2 hinsichtlich des Verwendungszweckes ist, der den zweiten Oszillator 12 des Empfänger- gleicht. Auch in Abb. 3 ist das Funksprechgerät über zweiges in Gegenphase zu der vom Oszillator 4 verur- 65 eine Gabelschaltung mit der Fernleitung 23 verbunsachten Modulation moduliert, so daß etwa über den den. Es besteht jedoch ein Unterschied hinsichtlich der Transformator 22 auf den Modulationseingang des Führung der zusätzlichen Verbindungsschleife, mit Senderzweiges rückgeführte Signalspannungsreste deren Hilfe die unerwünschte Rückübertragung von ausgelöscht werden können. Auf diese Weise ist es Signalspannungen und damit die Selbsterregung vernach der Erfindung möglich, Funksprechgeräte der zu- 70 mieden werden. In Abb. 3 führt diese Schleife vom
mit einem zusätzlichen Modulator 21 versehen ist, der im Falle der Verwendung von Frequenzmodulation auf seine Frequenz einwirkt, kann ohne wesentlichen
Zwischenfrequenzverstärker folgenden Diskriminators bewirkt werden, indem eine von diesem Diskriminator erzeugte Regelspannung in an sich bekannter Weise
Modulationseingang des Senderzweiges über den Transformator 25 unmittelbar zum Niederfrequenzverstärker 15, wobei entsprechend den im Zusammenhang mit Abb. 1 gemachten Ausführungen zu unterstellen ist, daß diese Verbindungsschleife hinsichtlich Verstärkungsgrad und Phasenmaß so abgeglichen ist, daß eine möglichst vollständige Kompensationswirkung erzielt wird.
Aus der Darstellung gemäß Abb. 3 ist zu entnehmen:, daß die als Ursache für die Schwingungserregung anzusehende Rückkopplungsschleife sich zwischen dem Senderzweig und dem Empfängerzweig aus zwei einander parallelen Verbindungen zusammensetzt. Damit die gesamte Schleifenverstärkung Null und demnach eine Selbsterregung unmöglich wird, muß ein bestimmter Gleichgewichtszustand bzw. ein bestimmtes Amplitudenverhältnis zwischen den Energiebeträgen vorhanden sein, welche über diese beiden parallelen Wege vom Senderzweig auf den Empfängerzweig gelangen. Wenn dieser Gleichgewichtszustand im normalen Betrieb besteht, d. h. in dem Falle, daß auch die von der Antenne 7 aufgenommene Empfangsschwingung - mit genügender Stärke vorhanden ist, so ist diese Bedingung doch sofort wesentlich gestört, wenn diese Empfangsschwingung wegbleibt. In diesem Falle wird nämlich in der Mischstufe 9 keine Zwischenfrequenz mehr gebildet, und die vom Oszillator 4 zum Empfängerzweig geführte Überlagerungsschwingung bleibt in der Mischstufe wirkungslos. Übrig bleibt jedoch die Wirkung über die Verbindungsschleife mit dem Transformator 25, so daß jetzt wieder die Gefahr einer Selbsterregung entsteht. Dieser Gefahr kann entsprechend einem weiteren Gedanken der Erfindung dadurch entgegengewirkt werden, daß in dem von der Signalschwingung und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung durchlaufenen Teil des Empfängerzweiges eine Sperrschaltung vorgesehen ist, welche die Übertragung sperrt, wenn eine der beiden Schwingungen nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist. Durch die Wirkung dieser Sperrschaltung wird die Rückkopplungsschleife demnach jedesmal unterbrochen, wenn der erwähnte Gleichgewichtszustand gestört ist. Vielfach bedarf es zu diesem Zweck keines zusätzlichen Aufwandes an Schaltmitteln, wenn nämlich als Sperrschaltung die ohnehin vorgesehene sogenannte Rauschsperre verwendet wird, welche die Übertragung im Niederfrequenzverstärker 15 sperrt, wenn der Hochfrequenzträger des zu empfangenen Signals nicht mit genügender Stärke vorhanden ist.
Besondere Bedeutung besitzt die Anwendung der Erfindung in allen den Fällen, wenn Funksprechgeräte der zugrunde liegenden Art als sogenannte Funkrelaisstellen verwendet werden sollen. Dieses Bedürfnis tritt bekanntlich häufig in Funknetzen auf, wenn die Reichweite einer Station nicht ausreicht, um mit der gewünschten Gegenstation in Verkehr zu treten. Man kann dann eine derartige Funksprechstation etwa in die Mitte der zu überbrückenden Entfernung stellen und als Relaisstation arbeiten lassen. Aus Abb. 4 ist ersichtlich, daß zu diesem Zweck eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des Empfängerzweiges zum Modulationsspannungseingang des Senderzweiges hergestellt ist. Die Stationen 26 und 27, deren Antennen 7' und 7" zu weit voneinander entfernt sind, so daß sie sich gegenseitig nicht direkt erreichen können, haben nun die Möglichkeit, über die Antenne 7 und die als Relais geschaltete, in der Mitte der Zeichnung befindliche Station miteinander zu sprechen. Beide Stationen 26 und 27 senden dabei mit der Trägerfrequenz/2 und empfangen die von der mittleren Station ausgestrahlte Trägerfrequenz fv
Durch die Verbindung des Modulationsausganges des Empfängerzweiges mit dem Eingang des Modulators. 3 wird wieder die bei der Besprechung der vorherigen Beispiele schon wiederholt erwähnte Rückkopplungsschleife gebildet. Zur Vermeidung einer Selbsterregung wird bei der Ausführungsform gemäß Abb. 4 von dem schon in Abb. 2 dargestellten Mittel
ίο Gebrauch gemacht, nämlich von einer zusätzlichen Gegenmodulation des Oszillators 12 über den Modulator 21, der seine Eingangsspannung über den Transformator 25 vom Modulationseingang des Senderzweiges erhält.
Die in Abb. 4 dargestellte Relaisanordnung besitzt zwar den Vorzug einer großen Einfachheit; sie erlaubt es j edoch nicht, in der Relaisstelle beim Verkehr in den beiden Richtungen, also mit den Stationen 26 und 27, mit zwei verschiedenen Frequenzpaaren zu arbeiten.
ao Beide Endstationen senden auf der Frequenz f„ und empfangen auf fv Da nicht beide Sender der Stationen 26 und 27 gleichzeitig auf f2 senden dürfen, um Störungen des Empfanges in der Relaisstelle zu vermeiden, ergibt die dargestellte Anordnung nur die Möglichkeit des Wechsel Sprechens. Wird die Möglichkeit des uneingeschränkten Gegensprechens gefordert, so ist die Verwendung einer aus zwei Funksprechgeräten der beschriebenen Art aufgebauten Relaisstelle erforderlich. Eine solche Anordnung mit einer Relaisstelle für verschiedene Frequenzpaare in den beiden Verkehrsrichtungen ist in Abb. 5 dargestellt. Die Relaisstation ist aus zwei Funksprechgeräten in der Weise aufgebaut, daß eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des ersten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des zweiten Gerätes und eine entsprechende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des zweiten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des ersten Gerätes hergestellt sind. Die bei früheren Beispielen schon erwähnten Teile der Geräte sind in Abb. 5 mit den gleichen Bezugsziffern versehen, jedoch für das links dargestellte Funksprechgerät mit dem Zusatzbuohstaben α und für das rechts dargestellte Funksprechgerät der Relaisstation mit dem Zusatzbuchstäben b. Ganz rechts in der Zeichnung ist die Endstation 26 dargestellt, deren Teile zum Unterschied von denjenigen der Relaisstation mit einem zusätzlichen Strich C) versehen sind. Die von der Station 26 ausgesandte Trägerwelle f2 gelangt von der Antenne T zur Antenne 7b der Relaisstation, von dort über die Weiche 6h in den Empfängerzweig, wo sie demoduliert wird und als Signalschwingung zum Modulatoroszillator 3a, 4a weitergeführt wird. Im Senderverstärker 5a wird die mit der Signalschwingung modulierte Trägerschwingung f3 verstärkt und über die Weiche 60 und die An tenne 7a ausgestrahlt. In umgekehrter Richtung gelangt das Gegensignal von der Antenne 7a in Gestalt der modulierten Trägerschwingungen fi über den Empfängerzweig der α-Station zum Modulatorteil der fr-Station und nach entsprechender Umformung usw. über die Antenne 7b als modulierte Trägerschwingung ft wieder zur Antenne 7' der Endstation 26. In der dargestellten Anordnung treten wieder die bereits bei der Besprechung früherer Beispiele erwähnten Rückkopplungsschleifen auf, welche eine Selbsterregungsgefabr bedingen. Dieser Gefahr wird wirksam begegnet durch Gegenmodulation der Oszillatoren 12„ und 12& mit Hilfe der zugehörigen Modulatoren 21a und 21f/. In der vereinfachten Darstellung sind in
den zur Gegenmodulation vorgesehenen Verbindungen
die notwendigen Mittel zur Verstärkung und Phasendrehung weggelassen worden. Es ist aber klar, daß solche Mittel, wie sie in Abb. 1 im einzelnen dargestellt sind, in diesen Verbindungen im allgemeinen vorgesehen sein sollen, um die Erfüllung der Amplituden- und Phasenbedingung zu erleichtern.

Claims (12)

Patentansprüche: 10
1. Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgerät, in welchem eine aus dem Senderzweig entnommene, mit dem zu übermittelnden Signal modulierte Hochfrequenzspannung dem Empfängerzweig zur Überlagerung und Zwischenfrequenzbildung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem dem Modulationsfrequenzteil des Senderzweiges die Signalschwingung entnommen und einer Stufe des Empfängerzweiges mit derart gewählter Amplitude und Phasenlage als Gegenspannung zugeleitet ist, daß die Amplitude der am Ausgang des Empfängerzweiges auftretenden entsprechenden Signalschwingung wenigstens in wesentlichem Maße herabgesetzt oder praktisch ausgelöscht ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannung dem Modulationsfrequenzteil des Empfängerzweiges, vorzugsweise an einem Punkt zwischen: dem Demodulator (14) und dem Niederfrequenzverstärker (15) zugeleitet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannung einem als Überlagerer zur Zwischenfrequenzbildung dienenden Oszillator, vorzugsweise dem zweiten Oszillator (12) eines Empfängers mit zweifacher Frequenzumsetzung, als modulierende Spannung zugeleitet ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulationsfrequenzeingang und der Modulationsfrequenzausgang über eine Gabelschaltung mit einer Fernleitung (23) für Gegensprechbetrieb verbunden sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu seiner Verwendung als Relaisstation eine wenigstens einen Teil der Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des Empfängerzweiges zum Modulationsspannungseingang des Senderzweiges vorgesehen ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von der Signalschwingung und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung durchlaufenen Teil des Empfängerzweiges eine Speirschaltung vorgesehen ist, welche die Übertragung sperrt, wenn eine der beiden Schwingungen nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung als sogenannte Rauschsperre ausgebildet ist, welche die Übertragung im Niederfrequenzverstärker (15) sperrt, wenn der Hochfrequenzträger des zu empfangenden Signals nicht mit ausreichender Amplitude vorhanden ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Gegenspannung vom Senderteil zum Empfängerteil übertragenden Verbindung Mittel zur Einstellung der Amplitude und Phase (18 bzw. 20) vorgesehen sind.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch seine Ausbildung für die Aussendung und den Empfang frequenzmodulierter Wellen.
10. Anordnung mit zwei Funksprechgeräten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrer Verwendung als Relaisstation eine die Signalspannung übertragende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des ersten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des zweiten Gerätes und eine entsprechende Verbindung vom Modulationsspannungsausgang des zweiten Gerätes zum Modulationsspannungseingang des ersten Gerätes hergestellt sind.
11. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Amplitudenmodulation eine in an sich bekannter Weise vorgesehene Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Verstärkung des Empfängerzweiges lediglich auf den von der Signalschwingung und der der Gegenspannung entsprechenden Schwingung gemeinsam durchlaufenen Teil des Empfängerzweiges, beispielsweise auf den zweiten Zwischenfrequenzverstärker (13), einwirkt.
12. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Frequenzmodulation dem als Überlagerer dienenden Oszillator (12) außer der Gegenspannung eine von einem auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Diskriminator gelieferte Regelspannung zugeleitet wird, durch welche die mittlere Oszillatorfrequenz nahezu konstant gehalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
® 609 836/181 2.57
DET10528A 1955-02-02 1955-02-02 Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet Pending DE1002805B (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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