DEP0007776DA - Vorrichtung zum einpackfertigen Abteilen und Stapeln von gleichgeformten Körpern, vorzugsweise Dosendeckeln - Google Patents
Vorrichtung zum einpackfertigen Abteilen und Stapeln von gleichgeformten Körpern, vorzugsweise DosendeckelnInfo
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Description
Patentanwälte
K. Mimdf, O. Fricke
K. Mimdf, O. Fricke
Braunschweig
Dankwardstraße 2Il4594>
Telefon 3598
Telefon 3598
Helmut Fricke, Braunschweig, Tuckermannstrasse 4
"Vorrichtung zum einpackfertigen Abteilen und Stapeln von gleiangeformten Körpern, vorzugsweise Dosendeckeln"
Beschreibung.
Gegenstand der Erfindung ist eine in erster Linie in Dbsenfabriken und ähnlichen Betrieben zum eiripackfertigen Abteilen
und Stapeln von Böden und Deckeln vorteilhaft verwendbare, mit gleich gutem Erfolge aber auch zum Abteilen sonstiger gleich,
geformter Körper brauchbare Vorrichtung, die sowohl von Hand als auch maschinell angetrieben werden kann und die sich ohne
nennenswerte Schwierigkeiten auch in den laufenden Betrieb als halb- oder vollautomatische Abteilvorrichtung einbauen lässt
Ein weiterer Vorteil dieses neuen Abteile's ist darin zu erblicken, dass er in vorhandene Maschinen,ζ.B.in Signier- oder
Gummiermaschinen,sogar nachträglich eingebaut und ohne weiteres auch mit einer selbsttätigen Zählvorrichtung vereinigt werden
kann.
Erfindungsgemäss kennzeichnet sich die neue Abteilvorrichtung dadurch, dass zwei oder mehr Abteilglieder, vorzugsweise
gegenläufige T7ellen mit Abstütz- und Abteilzähnen für die in Stapelform auf ihnen ruhenden abzuteilenden Körper, mit einer
die Abteilbewegung überwachenden,zweckmässigerweise einstellbaren Kontrollvorrichtung vereinigt sind, die nach dem
Abteilen und Stapeln einer vorausbestimmten Anzahl von Körpern die Abteiler stillsetzt.
Eine lediglich als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig.1,2 und 3 im
Aufriss, im Grundriss und im vergrösseren senkrechten Teilschnitt als Dasendeckelabteiler schematisch dargestellt» Fig.
4 deutet in einer Seitenansicht (verkleinert) eine Ausführung an, bei der unterhalb der Abteilstelle ein die abgeteilten
Körper sammelnder, für die Entleerung abkippbarer Schacht angeordnet ist, und Figur 5 deutet in einem Teilgrundriss eine
zweite Ausführung an .
Nach den Fig.l,2*und 3 sollen von einem Deckelstapel 1, der durch aufrechte Führungsstangen 2 ordnungsmässig
zusammengehalten wird, gleiche Mengen, z.B. je 100 Stück, abgeteilt werden. Die' Deck"el können fortlaufend von
einer Stange, einer Gummiermaschine oder einer Signiervorrichtung auf irgend eine Weise mit dem Schachte 2 zugeführt werden,
Das Abteilen erfolgt in diesem Falle durch zwei parallele, tangential zum Stapel verlegte Wellen 3? die im Bereiche des
Stapels mit Abteilzähnen 4 versehen sind. Wie namentlich Fig.3 erkennen lässt, ruht der Deckelstapel 1 so auf diesen
Zähnen 4, dass beim gegenläufigen Drehen der beiden Wellen 3 die Deckel einzeln abgeteilt und durch eine Öffnung 5 einer
Tragplatte 6 fallen gelassen werden. Sie sammeln sich unterhalb dieser Tragplatte 6, die mit Mitteln zum Befestigen
an einem Tische oder einer Maschine versehen wird,stapeiförmig in einem Schachte 7S der an späterer Stelle beschrieben
ist. Mit dem Antriebe der Abteilwellen 3*der im gezeichneten Beispiele durch eine Handkurbel 8, eine Zwischenwelle 9 und
zwei Kegelräderpaare 10 angedeutet wird, isteine Kontroll-
vorrichtung verbunden, die den Antrieb nach den Abteilen einer vorbestimmten Anzahl von Körpern 1 stillsetzt. Diese
Kontrollvorrichtung besteht nach den Fig.1 und 2 aus einem 100 Zähne tragenden Zahnrade 11, das von der linken Welle 3
aus über ein zehnzähniges Ritzel 12 angetrieben wird, und einer mit Sperrlücke 13 versehenen, mit dem Zahnrade 11 irgendwie
verbundenen Scheibe 14, auf deren Rand ein mit Sperrzahn 15 versehener einarmiger Handhebel 16 sich abstützt, der auf
einem festen Zapfen 17 drehbar ist» Solange der Sperrzahn 15 in der Sperrlücke 13 ruht (Fig.l), ist die Kurbel 8 gesperrt ,
die erst durch Anheben des Hebels 16 zur Drehung frei wird.Bei dieser Drehung teilen die beiden Wellen 3 in an sich bekannter
Weise vom Stapel 1 solange Deckel ab, bis die Sperrlücke 13 nach einer vollen Umdrehung wieder unter den Sperrzahn 15 gelangt
,der alsdann einfällt und dadurch die Kurbel 8 wieder
sperrt. Bei Anwendung von beispielsweise zehn Zähnen 4 an Jede der Welle 3 werden sonach bei Jeder vollen Umdrehung des Zahnrad
11 einhundert Deckel 1 abgeteilt, die in dem Schachte oder Käfig 7 nach Fig,4 gestapelt werden, wie das die Zeichnung
andeutet. Wollte man Jeweilig z.B.fünfzig oder fünfundzwanzig oder irgend eine andere Anzahl von Deckeln abteilen,so müsste
die Sperrscheibe 14 mit zwei oder vier oder mehr auf ihren Umfang verteilten Lücken 13 versehen sein. Deshalb empfiehlt
es sich, die Sperrscheibe 14 und gegebenenfalls auch das Zahnrad 11 allein oder mit seinem Antriebsritzel 12 leicht auswechselbar
zu gestalten.
SolH^anstelle des Handantriebes 8 ein maschineller Antrieb treten,z.B.ein solcher durch eine ständig umlaifende
Transmissionswelle,dann genügt dazu der Ersatz der Handkurbel 8 durch eine Rutschkupplung.Bei Antrieb durch einen Elektro-
motor z.B. könnte die Sperrbewegung des Hebels 1(5 für das Beta? tigen eines elektrischen nutzbar gemacht werden.
In Fig.4 ist in einem Beispiele schematisch angedeutet, wie das Abführen des jeweils abgeteilten Stapels 21
bewerkstelligt werden könnte. Danach ist unterhalb der Durchfallöffnung der Tragplatte 6 ein aus parallelen Stangen 7 und
diese tragender Bodenplatte 18 bestshender Schacht angeordnet, der durch eine Gleithülse 19 an einer Stange 20 geführt und
durch eine Feder 22 ständig in seine Hochlage gezogen wird.Die Stange 20 wird von einer Platte oder Traverse 23 getragen, die
um einen waagerechten Zapfen 24 kippbar ist und die durch einen Anschlag 25 in der gezeichneten Arbeitslage gehalten wird.In
einer Führungshülse 26 diener kuppraaren Platte oder Traverse 23 gleitet eine Stange 27, die am oberen Ende eine in den
Schacht 7 hineinragende Scheibe 23 trägt und unter dem Einflüsse einer Feder 29 steht,die diese Scheibe 28 ständig nach oben
treibt.Der Zweck dieser Scheibe ist es,die abgeteilten Deckel 21 schon nahe an ihrer Abteilstelle aufzufangen und dadurch last:
ges Geräusch sowie unerwünschtes Verlagern der Deckel zu verhüten. In dem Masse, wieder Stapel abgeteilter Deckel wächst,
gibt die Scheibe bei entsprechender Bemessung ihrer Feder 29 nach, bis sie sich schliesslich auf den Schachtboden 18 legt.
Das geschieht in dem Augenblicke,in dem die abzuteilende Menge erreicht ist. Nach dem Herabdrücken des Schachtes 7 entgegen
seiner Feder 22 kann der abgeteilte Stapel 21 in Richtung des Pfeiles χ unter dem Rade 11 hindurch seitlich abgekippt werden,
urn dann entleert und "wieder aufgerichtet zu werden.
acht !Praktischer ,weil einfacher ,ist eine Einrichtung, bei der der ScB/1'
7 senkrecht zur Papierebene nach links ader rechts ausgeschwenkt wird. In diesem Falle kippt er um eine zur vorderen Welle 3
-5 —
parallele Achse,und eine Nachgiebigkeit (Feder 22) ist hierbei entbehrlich.Lediglich zum Wiederaufrichten des abgekippten
und entleerten Schachtes 7 ist eine Rückholfeder erforderlichen deren Stelle ein Gegengewicht treten könnte.
Das Abführen der abgesteiften Stapel kann auch maschinell erfolgen, indem z.B. auf einem endlosen Bande, das absatzweise
von Hand oder automatisch, entsprechend der Tätigkeit der Kontrollvorrichtung geschaltet wird, Käfige oder Schächte
angeordnet werden, die sich unter der AusfallÖffnung 5 der Traagplatte 6 hinwegbewegen und die abgeteilten Körper 1 stapelweise
Samueln.
Nach Fig.5 ist auch die Zwischenwelle 9 als Abt eilwelle mit Zähnen ausgebildet, so dass der Deckelstapel 1 in
drei Punkten unterstützt wird und an drei Stellen gleichzeitig das Abteilen erfolgt. Gegenüber der Anordnung nach den
Fig. 1-4 bietet diese Ausbildung den Vorteil grösserer Betriebssicherheitjweil der Stapel 1 an drei Stellen seines
Umfanges abgestützt wird.
Claims (9)
1) Vorrichtung zum einpackfertigen Abteilen und Stapeln von gleichgeforniten Körpern,vorzugsweise Dosendeckelh, dadurch
gekennzeichnet,dass zwei oder mehr Abteilglieder (4),die in an sich bekannter Weise bei ihrer Bewegung
die Körper (1) von dem auf ihnen ruhenden Stapel abteilen, mit einer die Abteilwbewegung überwachenden,zweckmässigerweise
einst ellbaren,Kontrollvorrichtung (11 - 16) verbunden sind,die nach dem Abteilen einer vorausbest-
Anzahl von Körpern (1) die Abteilvorrichtung stillsetzt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
-6-
dass die Kontrollvorrichtung aus einer mit dem Abteiler-Antriebe (359,10) gekuppelten Sperrsch3re»e (14) besteht,
auf deren Umfange sich ein von Hand oder maschinell bedienbarer Sperrhebel (IS) abstützt, der beim Anheben
die Sperrscheibe freigibt und beim Einfallen Beines Sperrzahnes (13) in eine Sperrscheibenlücke (15) den
Abteilerantrieb stillsetzt.
3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrscheibe (14) mit mehreren auf den Umfang
verteilten Sperrlücken (13) versehen oder auswechselbar ist.
4) Vorrichtung nach einem der Ansprache 1-3> dadurch gekennzeichnet ,dass die Abteilvorrichtung aus zwei oder
mehr mit Abteilzähnen (4) ausgerüsteten Wellen (3) besteht, di'e tangential zum Deckelstapel (1) auf einer
Tragplatte (6) o,dgl.gelagert und durch eine Zwischenwelle (9) mit Kegelräderpaaren (10) gekuppelt sind.
5) Vorrichtung nach Anspruch 4?dadurch gekennzeichnet,dass von der einen Abteilerwelle (3) die Drehbewegung
für eine, zweckmässigerweise auswechselbare, Teilerscheibe (Zahnrad 11) abgeleitet ist, mit der die Sperrscheibe
(14) fest oder auswechselbar verbunden ist.
6) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5? dadurch gekennzeichnet,dass ein unterhalb der Abteilvorrichtung
(4) angeordneter oder unter sie zuführender Sammelschacht (7) für die abgeteilten, zu stapelnden Körper
(1) einen nachgiebigen Boden (28) besitzt, der durch Feder- oder G-ewichtswirkung (29) nach der Abteilstelle
hin gedrängt wird und der entsprechend dem wachsenden Gewicht des Stareis (21) nach unten ausweicht.
— 7 -
7) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6,für maschinellen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb
der Abteilglieder (z.B. die eine Antriebswelle 3) mit dem maschinellen Antriebe durch eine Rutschkupplung
verbunden ist.
8) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6 für elek·*· trischen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die
Sperrbewegung der Kontrollvorrichtung (I3-I6) für das Ausschaltendes elektrischen Antriebes nutzbar
gemacht ist.
9) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet,dass der die abgeteilten Körper (1)
stapelnde Schacht mit einer selbsttätigen Abführvorrichtung (Band o.dgl.) so verbunden ist, dass die
fertigen Stapel selbsttätig auf die Abführvorrichtung übergehen.
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