DEP0006322DA - Vorrichtung zum Antrieb der Spindel von Ventilen - Google Patents
Vorrichtung zum Antrieb der Spindel von VentilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb der Spindel von Ventilen, wie auch von Hähnen und Schiebern.
Der Antrieb erfolgt in manchen Fällen von Hand, in anderen Fällen über ein Zahnradgetriebe; dabei genügt in einigen Fällen ein Gleitlager für die Spindel, in anderen Fällen ist Kugellagerung notwendig oder erwünscht.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Möglichkeit zu schaffen, die Antriebsart in einfacher Weise abzuändern. Bei den bisherigen Ventilen ist eine solche Abänderung in den meisten Fällen so schwierig, daß man es vorzieht, das Ventil auszubauen und die für die Abänderung notwendigen Maßnahmen in einer Werkstatt vorzunehmen. Der Ausbau eines Ventils bedeutet aber nich nur einen erheblichen Arbeitsaufwand, sondern in den meisten Fällen auch eine Störung des Betriebes.
Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann die Abänderung der Antriebsart sehr einfach und ohne Ausbau des Ventils erfolgen. Gemäß der Erfindung ist der Ventilaufsatz, in dem das anzutreibende Betätigungsglied gelagert ist, mit einer eingeschnittenen Ringnut versehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform greift in diese Nut eine Mittel, z.B. eine Stellschraube, ein, das in einem Bau-Element befestigt ist, das zur Halterung der Lagerung oder eines anderen Teiles des Antriebes dient.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Die Fig. 1 - 4 zeigen im Längsschnitt den gleichen Ventilaufsatz mit verschiedenen Antriebsarten.
In dem mit dem Ventilgehäuse festverbundenen Ventilaufsatz 1 ist die Mutter 2 gelagert, durch deren Drehung die Ventilspindel 3 auf- und abwärts bewegt wird. Die Drehung der Mutter 2 erfolgt durch ein Handrad 4, das mittels eines Keiles 5 auf der Mutter 2 befestigt ist. Der Ventilaufsatz 1 besitzt an seinem anderen Ende eine eingedrehte Nut 6.
Will man die Mutter 2 statt durch das Handrad durch ein Kegelradgetriebe antreiben, so kann man, wie Fig. 2 zeigt, den Radkasten 7, in dem das Kegelrad 8 läuft und in dem das nicht dargestellte Kegelritzel gelagert ist, auf den Ventilaufsatz aufschieben. Der Radkasten 7 kann dann in die Stellung gedreht werden, die nach der Richtung der Antriebswelle notwendig ist und durch eine Stellschraube 9, welche in die Nut 6 eingreift, in seiner Stellung festgehalten werden.
Will man mit Rücksicht auf größeren Öffnungs- und Schließdruck des Ventils eine Kugellagerung anordnen, so dient, wie Fig. 3 zeigt, die Nut 6 zur Befestigung des das Kugellager haltenden Halteringes. Fig. 3 ist zwischen das Handrad 4 (das auch als Kettenrad ausgebildet werden kann) und den Ventilaufsatz 1 ein Kugellager 10 eingelegt. Ein Überwurfring 11, der über den oberen Teil des Ventilaufsatzes 1 geschoben ist, hält und schützt das Kugellager 10. Der Überwurfring 11 wird gehalten durch Rollen 12, die in einer Nut liegen, die einerseits durch die Nut 6, andererseits durch eine entsprechende Nut 13 im Haltering gebildet wird. Die Rollen 12 werden in die Nut 6, 13 durch eine Öffnung 14 des Halteringes 11 eingeführt, nachdem der Haltering über den oberen Teil des Ventilaufsatzes 1 aufgeschoben worden ist. Anstelle der Rollen 12 können auch andere Mittel benutzt werden, die ein Abheben des Halteringes 11 verhindern, z.B. ein elastischer Flachstahl, der durch die Öffnung 14 in den Ringraum 6, 13 eingeführt wird. Nachdem die Rollen 12 bzw. das andere Haltemittel durch die Öffnung 14 eingeführt worden sind, wird die Öffnung 14 durch eine Stellschraube 9 verschlossen. Durch Anziehen der Stellschraube 9 wird der Ring 11 in seiner Lage gegenüber dem Ventilaufsatz 1 festgestellt.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Anordnung bei der anstelle des Handrades 4 und des Ringes 11 ein Kegelrad 8 und ein Radkasten 18 benutzt ist.
Die Erfindung gilt natürlich auch für Konstruktionen, bei denen Antriebsrad und Ventilspindel miteinander starr verbunden sind.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Antrieb der Spindel von Ventilen, Hähnen und Schiebern, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz, in dem die Spindel gelagert ist, mit einer eingeschnittenen Ringnut (6) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Aufsatz ein Bau-Element (7, 11, 18) aufgesetzt ist, das ein Mittel (9, 12) aufweist, das nach dem Aufsetzen in die Nut eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Nut eingreifende Mittel eine Stellschraube ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Nut eingreifende Mittel eine Anzahl von Rollen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzusetzende Bau-Element (11, 18) seinerseits eine mit der Nut des Ventilaufsatzes korrespondierende Nut besitzt, wobei in dem durch die beiden Nuten gebildeten Hohlraum ein Mittel (12) liegt, welches das Bau-Element gegen ein Abnehmen vom Ventilaufsatz sichert.
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