DEP0006319DA - Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite.Info
- Publication number
- DEP0006319DA DEP0006319DA DEP0006319DA DE P0006319D A DEP0006319D A DE P0006319DA DE P0006319D A DEP0006319D A DE P0006319DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- beams
- ceiling
- wall
- length
- concrete
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 11
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 2
- 241001609030 Brosme brosme Species 0.000 claims 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Description
Dipl.Ing,
H.ledler
Düsseldorf.
H.ledler
Düsseldorf.
Verfahren sum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite.
Die Erfindung betrifft ein Verfallren zum Herstellen von
Decken verschiedener Spannweiten aus Fertigbalken. Zur Herstellung solcher Decken benötigt man regelmässig Fertigbalken, deren
Länge der Spannweite der Decke entsprechen. Man muss also ebenso viele Arten von Balken herstellen oder bereithalten, wie Spannweiten
vorhanden sind. Man hat eine übergroße Lagerhaltung verschieden großer Deckenbalken dadurch au verringern versucht, dass
man die Spannweiten der Decken normalisiert. Das geht aber häufig nur auf Kosten der aus Wohngründen gewünschten Raumaufteilung.
G-emäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten in einer
Weise überwunden, dass für alle üblichen Decken nur z?;ei Sorten
von Balken notwendig sind. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in einer Konstruktion einer Decke, die ohne Schwierigkeit
zwischen freistehenden Wänden eingebaut werden kann, eine Aufgabe, die sich bei Häusern, deren Decken ausgebrannt sind,
jetzt häufig ergibt.
Die Erfindung besteht darin, dass abwechselnd ein Deckenbalken auf der einen oder der gegenüber liegenden anderen Mauer
oder einer entsprechenden Stütze aufliegt, während die anderen
Enden frei tragen und auf einer Länge, die ein Mehrfaches ihrer Breite ist, nebeneinander liegen. Die Anordnung kann dabei so getroffen
v/erden, dass die Balken dort, wo sie nebeneinander liegen, nur einen kleinen Zwischenraum zwischen sich lassen, der
mit Beton ausgefüllt wird, oder aber auch in einem solchen Abstand
liegen, dass zwischen ihnen überall Deckensteine eingesetzt werden.
Weitere Merkmale, Anweiidungsarten und Vorteile ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführuiigsbeispielei
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Decke gemäss der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig» I. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
- 2
Mg· 4 zeigt die Draufsicht auf eine andere Art einer Decke
der Erfindung.
fig. 5 zeigt einen Schnitt nach linie 5-5 der Mg. 4.
Mg. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie 6-6 der fig. 4.
Mg. 7 zeigt eine Draufsicht auf eine andere Decke nach der Erfindung.
Mg. 8 zeigt einen Schnitt nach linie 8-8 der Pig- 7.
Mg. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie 9-9 der Mg. 7.
3?ür die Decken der Mg. 1-6 sind nur zwei Sorten von
Deckenbalken benutzt worden, nämlich der Deckenbalken a von einer Länge von 2 m und die Deckenbalken b von einer Länge von
3s50 m. Mit Hilfe dieser Deckenbalken a und b können alle Dekken
von 2-6 m Spannweite überdeckt werden, also praktisch alle Wohnungsdecken.
Mg. 1 zeigt eine Decke von etwa 4 m. Spannweite. Die
Balken a und b liegen an ihrem einen Ende a-, be zw. b-, auf der
Mauer c bezw. d auf. An ihrem freien Ende a_ bezw. -bo liegen
die Balken a und b auf einer länge von etwa 60 cm. lifUi'esem
Bereich werden die Zwischenräume e zwischen den Balken durch Beton
ausgefüllt, wie Fig. 2 deutlicher zeigt. In die weiteren Zwischenräume, zwischen die Balken a und bs werden Deckensteine
f eingesetzt, wie Fig. 3 deutlicher zeigt.
Mg. 4 zeigt eine Decke von 5 m Spannweite unter Benutzung
von Balken b von je 3?50 m Länge. In diesem lall sind ausserdem
die Balken" seitlich so weit voneinander gelegt, dass auch zwischen den freien Enden bp und den benachbarten Balken
ein Zwischenraum entsteht, in dem Deckensteine g eingesetst werden, wie Pig. 5 deutlicher zeigt. In den weiteren Zwischenraum
zwischen den Balken b werden längere Deckenstein^ h eingesetzt,
wie Fig. 6 deutlicher zeigt.
Die freien Enden der Balken können durch Quer-Riegel
miteinander verbunden werden. Fig. 5 zeigt eine solche Anordnung, die aus einer Stahleinlage i besteht, die mit den Balken
vergossen wird.
!fahrend des Bauens der 'Decke ist eine Tersclialung natürlich
nicht erforderlich, es genügt eine einfache Hilfsrüstuiig,
welche die freien Balkenenden während des Bauens trägt.
Eine Ausführungsart des erfinderischen Verfahrens, die
im besonderen Maße geeignet ist zum Einbringen von Decken zwi-
sehen freistehende Mauern, also vor allem in Häusern, deren
Decken ausgebrannt sind, zeigen die Fig. 7-9· In den·? hier
dargestellten Ausführungs-Beispiel®3s. besteht die Decke nur
aus Balken. Sie Balken k werden abwechselnd in Löcher 1 der
einen oder anderen Wand eingesetzt. Sie sind so lang, dass ihr freies 3nde einen gewissen Abstand von der Wand hält. Der Raum
zwischen dem freien Ende und der Yfand wird mit Beton oder dgl.
ausgefüllt, so dass sieh eine dichte Verbindung zwischen dem. lande und der Wand ergibt. Im übrigen werden die zwischen den
einzelnen Baifeen bestehenden Zwischenräume ebenfalls mit Beton oder dgl. ausgefüllt, so dass sich eine massive Decke ergibt.
In die mit Beton auszufüllenden Eäume kann Armierungseisen
m eingelegt werden, ebenfalls können die Balken mit Armierungseisen η versehen sein«
Die Ausfüllung des Raumes zwischen den freien Enden des Balkens und der Wand erfolgt in dem Ausführungs-Beispiel
in der Weise» dass die Balken an ihrer Unterseite mit Yorsprüngen
ο versehen sind, so dass zwischen benachbarten Balken ein
flacher Stein ρ gelegt werden kann. Der Haum oberhalb dieses Steines ρ kann dann bis zur Oberkante des Balkens k mit Beton
oder dgl. ausgefüllt werden, wobei Armierungen qi^ eingebracht
werden können.
Die Balken a, b, k können als Ganzes fabrikmässig hergestellt
werden, sie können auch aus einzelnen Steinen, z.B. einseinen Deckensteinen zusammengesetzt und nach Einbringung
einer Armierung η mit Zement vergossen ?/erden.
Claims (9)
1) Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite
aus FertigbaLken, dadurch gekemzeichnet, dass abwechselnd ein
Deckenbalken, auf der einen oder der gegenüber liegenden anderen
Mauer oder einer entsprechenden Stütze aufliegt, während die anderen Enden frei tragen und auf einer länge, die ein Hehrfaches
ihrer Breite ist, nebeneinander liegen.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Balken so nah nebeneinander gelegt werden, dass die Zwischenräume
dort j wo sie nebeneinander liegen, ausgegossen werden können,
3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
ZTiischen den Balken Deckensteine eingesetzt werden.
4-) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass die auf der einen Wand aufliegenden Balken eine andere
Länge besitzen als die auf der anderen \7and aufliegenden Balken.
5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
dass die freitragenden lOnden mittelst eines Querriegels mit
den beiden benachbarten Balken verbunden sind.
6) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Balken in einem derartigen Abstand von einander verlegt
werden, dass zwischen ihnen stets so viel Platz bleibt, dass Deckensteine zwischen ihnen eingeordnet werden.
7) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Decke aus Balken hergestellt wird, deren länge mit der Spannweite im wesentlichen übereinstimmt und wobei abwechselnd
der eine oder der andere Balken in die eine oder die gegenüberliegende
Mauer eingelassen ist und. der Baum zwischen Hauer und freiem Ende des Balkens mit Beton ausgefüllt wird.
8) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der
Zwischenraum zwischen den nebeneinander liegenden Balken mit Beton ausgefüllt wird.
9) Verfahren nach Ansprach 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Balken vor der Wand, in die sie eingelassen sind, einen flachen Deckenstein (p) tragen, der als Schalung des
Betons dient, der zwischen dem freien Ende eines zwischen ihnen liegenden Balkens und der Wand liegt.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1273729A2 (de) | Element aus Backsteinmaterial zum Erstellen vorfabrizierter Tafeln für das Bauwesen | |
| DD144938A5 (de) | Beton-deckenplatte aus vorgefertigten grundplatten | |
| DE2520105A1 (de) | Stahlbetonelement fuer verbundkonstruktionen | |
| DEP0006319DA (de) | Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite. | |
| DE4041219A1 (de) | Verfahren zur herstellung von zwischendecken und dabei verwendbarer traeger | |
| DE3210680A1 (de) | Anschlusskorb zum armieren von eisenbetonkonstruktionen und dessen verwendung | |
| DE2153495A1 (de) | Fertigteildeckenplatte fuer den montagebau | |
| DE804031C (de) | Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite | |
| DE844964C (de) | Bohlenverkaemmung, insbesondere fuer Gebaeudewaende | |
| DE1911445A1 (de) | Vorgefertigtes Bauelement fuer Betondecken und Betonwaende | |
| DE3632703A1 (de) | Fugen-schalungs-element | |
| DE2352250A1 (de) | Bauwerk mit vertikalen tragwaenden und horizontalen decken | |
| DE1804657A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Beton- bzw.Stahlbetonwaenden und nach diesem Verfahren hergestellte Beton- bzw.Stahlbetonwand | |
| DE2309722A1 (de) | Verfahren zur herstellung von betonierten gebaeudedecken | |
| EP1528173A2 (de) | Vorgespannte Flachdecke mit Hohldeckenplatten | |
| DE812596C (de) | Deckenkonstruktion | |
| DE938988C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Bauelemente zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE817503C (de) | Verfahren zur Herstellung von Stahlbetonbauteilen, wie Decken, Daecher, Traeger u. dgl., in Bauwerken und Baukoerpern zur Aus-fuehrung des Verfahrens | |
| DE822607C (de) | Verfahren zur Errichtung von Gebaeuden | |
| DE1220990B (de) | Verfahren zum Herstellen von Wandausbruechen | |
| AT346048B (de) | Mantelbeton - fertigteil - element | |
| DE810302C (de) | Deckenkonstruktion | |
| DE1921367A1 (de) | Selbsttragendes,vorgefertigtes Bauelement | |
| DE856205C (de) | Stahlbeton-Fertigbauteil | |
| DE2121503A1 (de) | Umschlossene Gebäudeeinheit |