DEP0006319DA - Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite.

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DEP0006319DA
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DE
Germany
Prior art keywords
beams
ceiling
wall
length
concrete
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl.-Ing. Fedler
Original Assignee
Fedler, Heinrich, Dipl.-Ing., Düsseldorf
Publication date

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Description

Dipl.Ing,
H.ledler
Düsseldorf.
Verfahren sum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite.
Die Erfindung betrifft ein Verfallren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweiten aus Fertigbalken. Zur Herstellung solcher Decken benötigt man regelmässig Fertigbalken, deren Länge der Spannweite der Decke entsprechen. Man muss also ebenso viele Arten von Balken herstellen oder bereithalten, wie Spannweiten vorhanden sind. Man hat eine übergroße Lagerhaltung verschieden großer Deckenbalken dadurch au verringern versucht, dass man die Spannweiten der Decken normalisiert. Das geht aber häufig nur auf Kosten der aus Wohngründen gewünschten Raumaufteilung.
G-emäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten in einer Weise überwunden, dass für alle üblichen Decken nur z?;ei Sorten von Balken notwendig sind. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in einer Konstruktion einer Decke, die ohne Schwierigkeit zwischen freistehenden Wänden eingebaut werden kann, eine Aufgabe, die sich bei Häusern, deren Decken ausgebrannt sind, jetzt häufig ergibt.
Die Erfindung besteht darin, dass abwechselnd ein Deckenbalken auf der einen oder der gegenüber liegenden anderen Mauer oder einer entsprechenden Stütze aufliegt, während die anderen Enden frei tragen und auf einer Länge, die ein Mehrfaches ihrer Breite ist, nebeneinander liegen. Die Anordnung kann dabei so getroffen v/erden, dass die Balken dort, wo sie nebeneinander liegen, nur einen kleinen Zwischenraum zwischen sich lassen, der mit Beton ausgefüllt wird, oder aber auch in einem solchen Abstand liegen, dass zwischen ihnen überall Deckensteine eingesetzt werden.
Weitere Merkmale, Anweiidungsarten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführuiigsbeispielei
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Decke gemäss der Erfindung. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig» I. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
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Mg· 4 zeigt die Draufsicht auf eine andere Art einer Decke der Erfindung.
fig. 5 zeigt einen Schnitt nach linie 5-5 der Mg. 4. Mg. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie 6-6 der fig. 4.
Mg. 7 zeigt eine Draufsicht auf eine andere Decke nach der Erfindung.
Mg. 8 zeigt einen Schnitt nach linie 8-8 der Pig- 7. Mg. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie 9-9 der Mg. 7.
3?ür die Decken der Mg. 1-6 sind nur zwei Sorten von Deckenbalken benutzt worden, nämlich der Deckenbalken a von einer Länge von 2 m und die Deckenbalken b von einer Länge von 3s50 m. Mit Hilfe dieser Deckenbalken a und b können alle Dekken von 2-6 m Spannweite überdeckt werden, also praktisch alle Wohnungsdecken.
Mg. 1 zeigt eine Decke von etwa 4 m. Spannweite. Die Balken a und b liegen an ihrem einen Ende a-, be zw. b-, auf der Mauer c bezw. d auf. An ihrem freien Ende a_ bezw. -bo liegen die Balken a und b auf einer länge von etwa 60 cm. lifUi'esem Bereich werden die Zwischenräume e zwischen den Balken durch Beton ausgefüllt, wie Fig. 2 deutlicher zeigt. In die weiteren Zwischenräume, zwischen die Balken a und bs werden Deckensteine f eingesetzt, wie Fig. 3 deutlicher zeigt.
Mg. 4 zeigt eine Decke von 5 m Spannweite unter Benutzung von Balken b von je 3?50 m Länge. In diesem lall sind ausserdem die Balken" seitlich so weit voneinander gelegt, dass auch zwischen den freien Enden bp und den benachbarten Balken ein Zwischenraum entsteht, in dem Deckensteine g eingesetst werden, wie Pig. 5 deutlicher zeigt. In den weiteren Zwischenraum zwischen den Balken b werden längere Deckenstein^ h eingesetzt, wie Fig. 6 deutlicher zeigt.
Die freien Enden der Balken können durch Quer-Riegel miteinander verbunden werden. Fig. 5 zeigt eine solche Anordnung, die aus einer Stahleinlage i besteht, die mit den Balken vergossen wird.
!fahrend des Bauens der 'Decke ist eine Tersclialung natürlich nicht erforderlich, es genügt eine einfache Hilfsrüstuiig, welche die freien Balkenenden während des Bauens trägt.
Eine Ausführungsart des erfinderischen Verfahrens, die im besonderen Maße geeignet ist zum Einbringen von Decken zwi-
sehen freistehende Mauern, also vor allem in Häusern, deren Decken ausgebrannt sind, zeigen die Fig. 7-9· In den·? hier dargestellten Ausführungs-Beispiel®3s. besteht die Decke nur aus Balken. Sie Balken k werden abwechselnd in Löcher 1 der einen oder anderen Wand eingesetzt. Sie sind so lang, dass ihr freies 3nde einen gewissen Abstand von der Wand hält. Der Raum zwischen dem freien Ende und der Yfand wird mit Beton oder dgl. ausgefüllt, so dass sieh eine dichte Verbindung zwischen dem. lande und der Wand ergibt. Im übrigen werden die zwischen den einzelnen Baifeen bestehenden Zwischenräume ebenfalls mit Beton oder dgl. ausgefüllt, so dass sich eine massive Decke ergibt. In die mit Beton auszufüllenden Eäume kann Armierungseisen m eingelegt werden, ebenfalls können die Balken mit Armierungseisen η versehen sein«
Die Ausfüllung des Raumes zwischen den freien Enden des Balkens und der Wand erfolgt in dem Ausführungs-Beispiel in der Weise» dass die Balken an ihrer Unterseite mit Yorsprüngen ο versehen sind, so dass zwischen benachbarten Balken ein flacher Stein ρ gelegt werden kann. Der Haum oberhalb dieses Steines ρ kann dann bis zur Oberkante des Balkens k mit Beton oder dgl. ausgefüllt werden, wobei Armierungen qi^ eingebracht werden können.
Die Balken a, b, k können als Ganzes fabrikmässig hergestellt werden, sie können auch aus einzelnen Steinen, z.B. einseinen Deckensteinen zusammengesetzt und nach Einbringung einer Armierung η mit Zement vergossen ?/erden.

Claims (9)

P at ent ansprüche
1) Verfahren zum Herstellen von Decken verschiedener Spannweite aus FertigbaLken, dadurch gekemzeichnet, dass abwechselnd ein Deckenbalken, auf der einen oder der gegenüber liegenden anderen Mauer oder einer entsprechenden Stütze aufliegt, während die anderen Enden frei tragen und auf einer länge, die ein Hehrfaches ihrer Breite ist, nebeneinander liegen.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken so nah nebeneinander gelegt werden, dass die Zwischenräume dort j wo sie nebeneinander liegen, ausgegossen werden können,
3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ZTiischen den Balken Deckensteine eingesetzt werden.
4-) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Wand aufliegenden Balken eine andere Länge besitzen als die auf der anderen \7and aufliegenden Balken.
5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die freitragenden lOnden mittelst eines Querriegels mit den beiden benachbarten Balken verbunden sind.
6) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken in einem derartigen Abstand von einander verlegt werden, dass zwischen ihnen stets so viel Platz bleibt, dass Deckensteine zwischen ihnen eingeordnet werden.
7) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke aus Balken hergestellt wird, deren länge mit der Spannweite im wesentlichen übereinstimmt und wobei abwechselnd der eine oder der andere Balken in die eine oder die gegenüberliegende Mauer eingelassen ist und. der Baum zwischen Hauer und freiem Ende des Balkens mit Beton ausgefüllt wird.
8) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den nebeneinander liegenden Balken mit Beton ausgefüllt wird.
9) Verfahren nach Ansprach 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken vor der Wand, in die sie eingelassen sind, einen flachen Deckenstein (p) tragen, der als Schalung des Betons dient, der zwischen dem freien Ende eines zwischen ihnen liegenden Balkens und der Wand liegt.

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