DEP0006039DA - - Google Patents

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DEP0006039DA
DEP0006039DA DEP0006039DA DE P0006039D A DEP0006039D A DE P0006039DA DE P0006039D A DEP0006039D A DE P0006039DA
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Description

Max R e t ζ a r , Regensburg, löhrdstraße 44 In ein Bett verwändelbares Sitzmöbelstuck·
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein SitzmSbelstück, vorzugsweise PolstersitzmÖbelstück, zu schaffen, welches sich mit leichten Handgriffen in ein Bett von normaler Größe verwandeln läßt, wobei die herausklappbare Sitzfläche einen Teil der Liegefläche des Bettes bildet und die anderen Teile der Liegeflache mit dieser Sitzfläche über Hebelkonstruktionen derart gelenkig verbunden sind, daß sie sich dem rechteckigen Raum unterhalb der Sitzfläche anpassen und in diesen hineinklappen lassen. Dabei werden diese Teile so in den Raum unterhalb des Sitzes eingeklappt, daß sie trotz eigener Polsterung auch noch genügend Raum für das gleichzeitige Einklappen einer über die ganze liegefläche reichenden Auflegematratze ermöglichen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Liegefläche des Bettes der Länge nach in durch Hebel gelenkig miteinander verbundene Teile derart unterteilt ist, daß sich diese Teile in eingeklapptem Zustand dem rechteckigen Raum unterhalb so-der SitzflächeVanpassen, daß die Polsterung und Bespannung der einzelnen Teile und eine Auflegematratze zwischen diesen Teilen Aufnahme findet· Der Rückenteil der Liegefläche ist in einen kürzeren oberen und längeren unteren Teil entsprechend der Länge zweier angrenzender Flächen des Sitzkastens unterteilt und der feste Drehpunkt der gesamten Liegefläbhe liegt am Gestell zwischen dem oberen und unteren
Rückenteil. Der Kopfteil und die beiden Rückenteile sind an einer Hebelkonstruktion befestigt, die aus einem starren und einem Gelenkhebel besteht, welche an dem einen Snde durch einen Zapfen gelenkig miteinander Terbunden sind, während ihre freien Enden im Abstand voneinander an dem langen Rückenteil befestigt sind, wobei der starre Hebel den kurzen oberen Rückenteil trägt und an den Gelenkzapfen de^ Kopfteileiin seinem unteren Ende angelenkt ist. Der feste Drehpunkt der Hebelkonstruktion und damit der gesaraten Liegefläche in dem Gestell liegt auf der dem langen Rückenteil zugekehrten Hälfte des starren Hebels und ein weiterer mit dem Gelenkhebel starr verbundener, am Gelenkzapfen winklig abgebogener Hebel trägt eine Stützrolle für die Liegefläche, die mit einer schrägen Fläche am Gestell zusammenwirkt. Übt mit einer nach oben stehenden Fußstütze verseheneVFußteil ist mit dem unteren langen ■Kückenteil über eine sich überkreuzende Hebelverbindung derart verbunden, daß der Fußteil im eingeklappten Zustand etwa parallel zu dem langen Rückenteil zu liegen kommt. Der lange Rückenteil bildet die Sitzfläche. Beide Rückenteile sind mit einer durchgehenden Polsterung als Liegefläche verbunden, während der im ausgeklappten Zustand etwas überstehende Fußteil lediglich mit einer Stoffbespannung versehen ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein Sofa dargestellt, welches als Bett Platz für zwei Personen bietet·
Abb. 1 ist eine Draufsicht auf das Sofa in herausgeklapptem Zustand, wobei Teile der Liegefläche der Deutlichkeit halber ohne Polsterung und Bespannung dargestellt sind.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht der Abb. t mit abgenommener Vorderseitenwand, wobei die Polsterung strichpunktiert dargestellt ist.
Abb· 3 ist eine Vorderansicht des Sofas in eingeklapptem Zustand mit abgenommener Vorderseitenwand.
1 ist der Kopfteil, 2 der kürzere ober® Rückenteil, 3 der längere untere Rückenteil und 4 der Fußteil mit Fußstütze 5. Der Kopfteil 1 und die beiden Rückenteile 2,5 sind an einer Hebelkonstruttion befestigt, die ihren gemeinsamen Drehpunkt bei β in dem oberen Teil der vorderen Füße 7 des Möbelstückes haben. Dieser feste Drehpunkt liegt auf tinem starren abgekropften Hebel 8 und zwar etwa in ein Drittel Entfernung τοη dem längeren Rückenteil Dieser starre Hebel 8 trägt mit seinem längeren Teil den kürzeren oberen Rückenteil 2. in das eine Ende dieses starren Hebels 8 ist bei 9 der lange Rückenteil 3 und an das ander® Ende bei 10 der Kopfteil t angelenkt, und zwar sind zur befestigung dieser Teile in den Gelenkpunkten 9,10 kurze Waschen angelenkt. Im Gelenkpunkt tO ist ein weiterer Winkelhebel 11 angelenkt, dessen einer Teil bei t2 mit einem weiteren etwas-gebogenen Hebel 13 gelenkig verbunden ist. Dieser Hebel 13 ist ebenfalls an dem langen Rück&nttilJ im Abstand τοη dem starren Hebel 8 befestigt. Der andere Teil des Hebels 11 trägt eine Stützrolle 14 zum Abstützen der Liegefläche auf einer schrägen Ebene 15 des Gestelles.
In seinem oberen Teil ist der Kopfteil Xf. mit einem Hebel verbunden, der mit seinem einen Ende bei 17 mit dem Gestell drehbar Terbunden ist, während sein anderes Ende mit einem Langschlitz t8 über einen Zapfen 19 zum Feststellen des Kopfteiles im aasgesogenen Zustand dient. In der Iahe des Hebels 16 ist am Gestell ein weiterer Hebel 20 gelenkig angebracht, der unter der Wirkung einer Zugfeder 21 steht und mit einem abgebogenen Teil 22 Tersehen ist, welcher dazu dient, den Kopfteil 1 im aufgeklappten Zustand nach oben zu halten. In eingeklapptem Zustand legt sich der länge Rücbanteil 5, der in diesem Fall als Sitzfläche dient, euf einen
am Gestell angebrachten Ansatz 23. An dem dem Fußteil zugekehrten Ende des Rucksnteilis 5 ist ein Paß 24 angebracht, der in zugeklapptem Zustand als Stütze für da.s Ruckenpolster 25 dient.
Im unteren Teil des langen Ruckenteiles 3 ist an einem Winkeleisen 26 eine aus sich kreuzenden Hebeln bestehende Hebelkonstruktion angeordnet, welche den Fußteil 4,5 trägt. Diese Hebelkonstruktion besteht aus zwei gleich langen Hebeln 27,28, die im gleichen Abstand an dem Winkeleisen 26 und an einer Schiene 29 befestigt sind, weicht den Fußteil 4,5 trägt. line Feder 30 bewirkt, daß der Fußteil in eingeklapptem Zustand etwa parallel zu dem Teil 3 gehalten wird.
Die beiden Rückenteile 2,3 sind mit einer durchgehenden Polsterung 5t so versehen, daß die Polsterung trotz der verschiedenen Hohe der beiden Teile 2,3 die gleiche Höhe haben.Der Fußteil 4 ist lediglich auf einem Rahmen mit einer St off be spannung Tersehen. Die Höhe der Polsterung 31 ist so vorgesehen, daß die Bespannung des Fußteiles auf gleicher Höhe mit ihr liegt. Auf den Kopfteil! können entweder die beiden herausnehmbaren Seitenkissen des Sitzpols termöbelStückes als Keilkissen aufgelegt werden oder er ist so schräg gestellt, daß eine weitere Auflage unnötig ist. Auf der
gesamten Liegefläche liegt eine Auflegematratze 32.
Das Auf- und Einklappen des Möbelstückes geschieht auf folgende Weise; Das Rückenpolster 25 wird entweder herausgenommen oder aufgeklappt und die Sitzfläche anntiner Schlaufe 33 um den Drehpunkt 6 herausgeklappt. Dabei bewegt sich der Rückenteil 2 mad ä«r Kopfteil bei dem gezeichneten Alisführungsbeispiel nach links oben in den Raum zwischen die Begrenzungswände des Sitzmobelstückes, wie in Abb. 2 dargestellt ist und der Rückenteil 3 stützt sich mit seinem freien Ende auf die Fuße 24. Bei der Bewegung des Köpfteiles 1 nach oben geht der Hebel 16 mit und stützt ihn über
den Zapfen 19 in dem Langschlitz tS ab. Bei dieser Bewegung dtr Hebelkonstruktion kommt die StQferolle 14 auf der schiefen Ebene zu liegen und stützt somit die Liegefläche zusätzlich ab. Bann wird der Fußteil 4,5 entgegen der Wirkung der Zugfeder 30 herausgeklappt. Dabei kommt der eine Kreuzhebel 28 in eine Verlängerung mit dem Hebel 29 zu liegen· Das Bett ist damit fertig, denn die mit eingeklappte Auflegematratze legt sich von selbst auf die ausgeklappten Teile.
Zum Sinklappen wird zunächst der Fußteil eingeschwenkt, so daß er etwa parallel zum Bückenteil liegt. Dann wird der isagf Rückenteil 3 in die Sitzfläche eingeklappt. Dabei legt sich das freie Inde dieses Rückenteiles auf den festen Ansatz 23 im Gestell. Er dient im eingeklappten Zustand mit dem Polster 34 als Sitzfläche, Bti dem Einschwenken des ßücksnttiles 3 verschiebt sich der Bückenteil 2 und der Kopfteil 1 nach unten in den Baum unter der Sitzfläche und zwar so, daß der kurze Bücke nt eil 2 an der vorderen Bückenwand undedtr Kopfteil 1 unten zu liegen kommt. Dabei wird der Kopfteil durch den eingeklappten Fußteil nach unten gedruckt. Der Kopfteil legt sich gegen den unter Federwirkung stehenden abgebogenen Hebel 22 und verhindert, daß der Kopfteil nach unten durchfallen kann. Der Stützhebel 16 läßt die Bewegung des Kopfteiles infolge des Langschlitzes 18 zu.

Claims (3)

Peteaiansprfie
1.) Iß ein iSett verwaadelhares 8itsni5b#lstiiek, vorzugsweise iolstemöbelstiiek, dadtireh gekennzeichnet, daä die Liegeilache (1,2,3,4) der läage nach la tier durch hebel gelenkig miteinander verbundene (ieil® derart ont«r teilt ist, d&ii sich diese feile in ©iageklapptea üuslaoct ei ©el rechteckigem teum unterh&lb der ^itziiädhe anpassen·
2·) Sitzsiöbelstüek »ach f.asprtxcs 1, äaöetreh gekesnssiefaaet, daß d«r Bücfcenteil cf«r lieget lache iß eiaen kür^erea oberes «ad längereu unteren feil (^,3) entsprechend der Lenge sweier aagreßzeaäe/ l'lächea des Mauaes aateriialb der Sitsfloche unterteilt ist and der feste Drehpuakt (6) der gesanteß Liegefliehe (1,2,3) am westftll (7) zwisehes dea oberes aod ußterem Kückenteil liegt·
3·) Sitsmöbelst!ick nach Anspruch 1 - ?, dadurch cekennzeiehnej;, daß der kopfteil (1) und die beides huckeateile (?,3) a^ einer Ke be Ikons trtikt ion befestigt sind, di© aus eines starren (β) und einem Gelenkhebel (13) besteht, die an dem ©inen Und© durch einen zapfen (12) gelenkig miteinander verbunden sind, während ihre freien Enden ia Abstand voneinander sn dem langen Rückenteil (3) befestigt sind, wobei der starre Hebel (8) den kürzeren Bücken* teil (2) trägt und an den Zapfen (10) der Kopfteil in seinem unteren ^adm (10) angelenkt ist·
4.) iltzffi&belstüok nach Anspruch 1-3» dedurch gekennzeichnet» daß der feste Drelptmkt (6) der Eeb©!konstruktion an des uestell (7) auf der d«m langen kuckenteil (3) zugekehrten Kälfte des starren Lebeis (8) liegt und ein weiterer mit dem Gelenkhebel sterr verbundener, am .apfea (10) winklig abgebogener !!©bei (11*
Stützrolle (14) für die !JegreHache trä^t, r»ie mit einer schrägen Hache (15) as bestell zusammenwirkt.
5·) 3itziaöbelstüek nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, deß der kopfteil (1) an seinem oberen Ünde von einem Zapfen (19) in dem Laiigsehlitz (18) einer Stütze (16) getragen wird, die iß dem bestell schwenkbar angeordnet ist.
υ.) Jitzaöbelßtuck nach Anspruch 1-5« daciurch gekennzeichnet, sich der kopfteil (1) im zusammengeklappten l.ustand &*r gegen einen unter iedervjirkung stehenden träger (20)
abstützt«
7·) ^it2ia5Delstuck nach Anspruch 1-b, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer nach oben stehenden fußstütze (5) versehene iüiHeii (4) an jeder Seite mit einer Schiene (26) versehen ist, an die im ^-b stand zwei eich kreuzende nebel (2?t28) aage lenkt sind, oie im gleichen ^bettmd en ein iußstüek (4) abgelenkt sind, das an dem unteren ttuckenteil (3) befestigt ist.
8.) Sitzmöbelstück nach Aaspraoh 1·?, dadurch gekennzeichnet, «laß öi® Sitzfläoa« (34) des ilßgweß ttßteren Mekenteil (3) bildet, ?,obei der Polstersitz (54) aaf der anter«a Seite der Liegefläch® zu liegea ttoanct.
3.) SitsjÄÖbelstück nach Ansprach 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß das P.ückeßpoister (25) in seinem oberen ϊβίΐ durch eine Zapfenverbindung herausschwenkbar mit dea Gestell verbunden ist.
1ü.) SitzsöbelstOck nach Ansprach 1-9g dadurch gekennzeichnet, da£( beide Rückenteile (Γ#3) ait einer durchgehenden roj^teruag (31) "verahen sind»

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