DEP0005659DA - Druckluftverstäuber für pulverförmige Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents
Druckluftverstäuber für pulverförmige SchädlingsbekämpfungsmittelInfo
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Description
Bei Druckluftverstäubern für pulverförmige Schädlingsbekämpfungsmittel bekannter Art sind meist feststehende Pulverbehälter von zylindrischer oder siloförmiger Gestalt vorgesehen. Soweit in diesen Behältern Rührwerke vorgeschlagen sind, beschränken sie sich darauf, das Pulver am Boden des Behälters zu lockern, um Brückenbildung durch Pulververdichtung zu verhindern und dasselbe möglichst gleichmässig der Entnahmevorrichtung zuzuführen.
Nachteilig ist hierbei, dass es nicht möglich ist, die Verdichtung selbst zu verhindern, so dass daher Störungen der Pulverzufuhr in den Luftstrom unvermeidbar bleiben.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass das pulverförmige Schädlingsbekämpfungsmittel im Vorratsbehälter vollkommen umgewälzt wird, so dass der Gesamtvorrat immer locker gehalten und vor Verdichtung geschützt wird. Zu diesem Zweck ist der Vorratsbehälter vollkommen oder mindestens in der unteren Hälfte von linsenförmigem oder doppelkegelförmigem Querschnitt und das Förderorgan für das Pulver als Schöpfrad, das Rührorgan als Schaufelrad ausgebildet, wobei beide in der Ebene des größten Innendurchmessers des
Vorratsbehälters um dessen Achse drehbar angeordnet sind und wobei beide Organe auch zu einem Teil vereinigt sein können.
Hierzu besitzt der Vorratsbehälter im grössten Durchmesser eine sichelförmige Rinne, die im oberen Behälterteil die grösste Tiefe besitzt und unten in den Behälterdurchmesser ausläuft, wobei in dieser Rinne das Förderorgan in Ringform mit am äusseren Umfang vorhandenen zellenförmigen Schöpforganen angeordnet ist. Die Rinne wird von einer Bohrung durchquert, welche die Druckluft zuführt und zwar mit Hilfe einer an sich bekannten Kolbenluftpumpe, durch deren Kolbenstange über eine Schlitzführung mittels eines Ritzels das Förderorgan in Drehung versetzt wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A - B.
Der Druckluftverstäuber besitzt einen Vorratsbehälter 1, dessen grösster Innendurchmesser mit dem Kreis 2 bezeichnet ist. In der Ebene dieses Durchmessers ist eine sichelförmige Rinne angeordnet, deren Innendurchmesser mit dem Kreis 3 angegeben ist und die im oberen Behälterteil die grösste Ausdehung besitzt und unten in dem Behälterdurchmesser ausläuft. Innerhalb des Behälters 1 befindet sich ein Förderorgan und ein Rührorgan für das pulverförmige Verstäubungsmittel. Das Förderorgan läuft als Zellenkranz 5 in der sichelförmigen Rinne, das Rührorgan als Schaufelräder 4 dagegen im grössten Durchmesser des Behälters um. Der Antrieb erfolgt durch ein Ritzel 6, das in die Innenverzahnung des Zellenkranzes 5 eingreift. Seine Achse 7 verläuft
in abgeflachter Form als Leiste 8 durch den Zylinder einer Kolbenluftpumpe und ragt durch eine geschlitzte Mutter 9 in die als Rohr ausgebildete Kolbenstange 10 hinein.
Das Verstäubungsmittel 12 (durch Punktierung dargestellt) füllt den unteren Teil des Behälters 1. Durch den Druckhub der Luftpumpe werden die Kolbenstange 10 und damit das Ritzel 6 um eine halbe Umdrehung oder weniger nach rechts gedreht. Dadurch dreht sich der Zellenkranz 5 in Richtung des Pfeiles 13 und führt eine grössere oder kleinere Anzahl Zellen 14 an der Ausstossöffnung 11 vorbei. Durch die Ausbildung der Rinne werden im unteren Behälterteil die Zellen 14 mit Verstäubungsmittel gefüllt, allmählich nach oben hin seitlich geschlossen, so dass immer eine gleichbleibende Staubmenge in den Zellen enthalten ist, und dem Luftstrom in der Öffnung 11 zugeführt. Durch stärkere oder geringere Rechtsdrehung der Kolbenstange beim Druckhub ist die bei jedem Druckhub auszublasende Pulvermenge regelbar. Die Schaufelräder 4, welche durch Mitnehmer vom Zellenkranz 5 in gleichgerichtete Umdrehung versetzt werden, erfüllen eine doppelte Aufgabe. Erstens bringen sie das Pulver in Umwälzbewegung und verhindern so eine Verdichtung und Brückenbildung. Zweitens schieben sie im unteren Teil des Behälters, wo die Zellen noch seitlich offen sind, Pulver vor sich her und bewirken, dass es in die Zellen eindringt.
Der Fortschritt gemäss der Erfindung besteht demnach darin, dass die ganze Masse des Verstäubermittels dauernd umgewälzt und dadurch gleichmässig locker gehalten wird. Verdichtungen und Brückenbildungen können nicht eintreten. Ferner ist es gemäss der Vorrichtung möglich, je nach dem Verwendungszweck grössere oder kleinere Pulvermengen bei jedem Kolbenhub auszusetzen. Der Antrieb des Zellenkranzes kann auch durch andere
an sich bekannte Antriebselemente wie Zahnstange, Klinken etc. erfolgen. Die Erzeugung der Druckluft kann auch durch Blasebalg oder Rotationsgebläse bewirkt werden, wobei dann der Antrieb des Zellenkranzes sinngemäß vorzunehmen ist.
Claims (4)
1. Druckluftverstäuber für pulverförmige Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, das der Vorratsbehälter vollkommen oder mindestens in der unteren Hälfte von linsenförmigem oder doppelkegelförmigem Querschnitt ist und dass das Förderorgan für das Pulver als Schöpfrad, das Rührorgan als Schaufelrad ausgebildet sind, die beide in der Ebene des grössten Innendurchmessers des Vorratsbehälters um dessen Achse drehbar angeordnet sind, wobei beide Organe auch zu einem Stück vereinigt sein können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter im grössten Durchmesser (Kreis 2) eine sichelförmige Rinne (Kreis 3) enthält, welche im oberen Behälterteil die grösste Tiefe aufweist und unten in den Behälterdurchmesser ausläuft, und dass in dieser Rinne das ringförmige Förderorgan (5) drehbar angeordnet ist, welches am äusseren Umfang zellenförmige Schöpforgane (4) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne von einer die Druckluft führenden Bohrung (11) durchquert wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 mit am Vorratsbehälter befestigter Kolbenluftpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass Drehbewegungen der Kolbenstange (10) über eine Schlitzführung (9) und ein Ritzel (6) auf das Förderorgan (5) übertragen werden.
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