DEP0005429DA - Mehrstempel-Strangpresse mit ebenen Kreuzköpfen - Google Patents

Mehrstempel-Strangpresse mit ebenen Kreuzköpfen

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Publication number
DEP0005429DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extrusion press
cross heads
frame
flat cross
cross
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Vandenherz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrstempel-Stranpresse zum Brikettieren von Braunkohle.
Bei den bisherigen Mehrstempel-Strangpressen waren die Kreuzköpfe lediglich unten mit einer ebenen, nach beiden Seiten über den Kreuzkopfkörper überstehenden Gleitflächen versehen. Zu beiden Seiten dieser Gleitfläche waren am Rahmen Führungsleisten angebracht, die den überstehenden Teil umfaßten und ein Abheben des Kreuzkopfes beim Rückhub verhinderten. Diese Führungsleisten beanspruchten jedoch viel Raum und vergrößerten die Baubreite der Presse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Baubreite von Mehrstempel-Strangpressen zu verringern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Kreuzköpfe unten sowie oben mit einer ebenen Gleitfläche versehen, die unteren oder die oberen Gleitbahnen der Kreuzköpfe vertieft sind, und dass zwischen benachbarten Kreuzkopfbahnen lediglich je eine Führungsleiste vorgesehen ist.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Pressenrahmen im Bereich der Kreuzköpfe zweiteilig hergestellt sein, und zwar aus dem eigentlichen Rahmen, der einen oder mehrere rechteckige Einschnitte zur Aufnahme der Kreuzköpfe besitzt und aus einem Deckel mit den oberen Gleitbahnen. Dies hat den Vorteil, daß die Bearbeitung der Gleitbahnen, sowie der Zusammenbau wesentlich einfacher vorzunehmen sind.
Bei einer zweiteilig hergestellten Strangpresse mit vier oder mehr Stempeln kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen je zwei oder mehr Gleitbahnen eine Zwischenwand angeordnet und diese mit dem Deckel verbunden sein.
Hierdurch erhält der Pressenrahmen eine grössere Festigkeit, ohne dass die Baubreite wesentlich größer wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar zeigt
Abb. 1 eine Strangpresse im Längsschnitt mit schematischer Darstellung des Triebwerkes,
Abb. 2 einen erfindungsgemäß ausgestalteten Schnitt nach der Linie I - I und
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie II - II.
Die einzelnen Pressenstempel 1 werden von je einem Kniehebelgetriebe, bestehend aus der Kurbel 2, der Schwinge 3 sowie der hinteren und der vorderen Druckstange 4 bzw. 5 hin- und herbewegt. Die Druckstange 5 ist mittels des Bolzens 6 gelenkig mit dem Kreuzkopf 7 verbunden, an dem der Pressenstempel angeflanscht ist. Wie man aus den Abb. 2 und 3 erkennt, tragen die einzelnen Kreuzköpfe unten je einen Gleitschuh 8 mit einer ebenen Gleitfläche 9. Mittels versenkter Schrauben 10 ist der Gleitschuh am Kreuzkopf befestigt und mit einem zylindrischen Zapfen 11 in der Bohrung 12 des Kreuzkopfes eingepaßt. Hierdurch ist einmal der richtige Sitz des Gleitschuhes gesichert, zum anderen werden die Reibungskräfte, die bei der Hin- und Herbewegung auf den Gleitschuh wirken, vom Zapfen auf den Kreuzkopf übertragen und somit von den Schrauben ferngehalten. Oben ist der Kreuzkopf mit einer ebenen Gleitfläche 13 versehen, die zwecks Verkleinerung der Bearbeitungsfläche durch die Ausnehmung 14 unterbrochen ist.
Im Bereich der Kreuzköpfe ist der Rahmen der Presse zweiteilig hergestellt und besteht aus dem eigentlichen Rahmen 15 sowie einem Deckel 16. Der Deckel ist mittels der Schrauben 20 am Rahmen befestigt und schließt zwei rechteckige Einschnitte 17, die durch die mittleren Wände 21 voneinander getrennt sind und zur Aufnahme von je zwei Kreuzköpfen im Rahmen vorgesehen sind. Wie man aus Abb. 2 sieht, sind die unteren Gleitbahnen 18 für die Kreuzköpfe vertieft, so dass Führungsbahnen mit den Seitenwänden 19 und zwischen den einzelnen Führungsbahnen Führungsleisten 23 vorhanden sind. Die Unterseite des Deckels 16 ist plangeschliffen und bildet die oberen Gleitbahnen 22 für die Kreuzköpfe. Im Betrieb werden der nach unten gerichtete Normaldruck des Kreuzkopfes beim Preßhub von der unteren Gleitbahn und der nach oben gerichtete Normaldruck von der oberen Gleitbahn aufgenommen, während die Geradführung des Kreuzkopfes durch die Führungsleisten 23 gesichert ist. Der Deckel ist entsprechend der Belastung durch den aufwärts gerichteten Normaldruck biegungssteif ausgebildet.
Es ist nicht erforderlich, zur Aufnahme von je zwei Kreuzköpfen einen besonderen Einschnitt im Rahmen anzuordnen, vielmehr kann man auch drei oder mehr in einem Einschnitt unterbringen. Es könnten z.B. alle vier Kreuzköpfe in ein und demselben Einschnitt angeordnet sein. Die mittleren Wände 21 fallen dann fort, wodurch weiterhin an Baubreite gespart wird.
Die Ausbildung der unteren Gleitfläche des Kreuzkopfes als besonderer Gleitschuh hat den Vorteil, daß man diesen bei Verschleiß leicht auswechseln oder geringen Verschleiß durch Blechzwischenlagen ausgleichen kann. Bei geeignetem Baustoff, wie z.B. Gußeisen, kann man auch den Kreuzkopf mit der unteren Gleitfläche aus einem Stück formen, so daß der Gleitschuh 8 wegfällt.
Schließlich kann auch statt der unteren die obere Gleitbahn vertieft sein und die Geradführung des Kreuzkopfes übernehmen.
Die Erfindung eignet sich besonders für Kniehebelpressen.

Claims (3)

1.) Mehrstemplige Strangpresse zum Brikettieren von Braunkohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreuzköpfe unten sowie oben mit einer ebenen Gleitfläche versehen, die unteren oder die oberen Gleitbahnen der Kreuzköpfe vertieft sind, und dass zwischen benachbarten Kreuzkopfbahnen lediglich je eine Führungsleiste (23) vorgesehen ist.
2. Mehrstemplige Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressenrahmen im Bereich der Kreuzköpfe zweiteilig hergestellt ist und zwar aus dem eigentlichen Rahmen besteht, der einen oder mehrere rechteckige Einschnitte zur Aufnahme der Kreuzköpfe besitzt, und aus einem Deckel mit den oberen Gleitbahnen.
3. Strangpresse nach Anspruch 2 mit vier oder mehr Stempeln, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei oder mehr Gleitbahnen eine Zwischenwand (21) angeordnet und diese durch Schrauben mit dem Deckel verbunden ist.

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