DEP0005304DA - Sack aus mehrschichtigem Papier - Google Patents
Sack aus mehrschichtigem PapierInfo
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Description
Säcke zum Verpacken von Zement, Kalk, Gibs,l, Zucker, Reis und sonstigen pulvrigem und feinkörnigem Gut werden aus mehrschichtigem Papier oder ähnlichem Stoff hergestellt. Die in endloser Bahn von einer Rolle ablaufenden Papierschichten werden um ihre Längsachse so zusammengefaltet, daß die Längsränder einander überlappen und verklebt werden können, sodann werden der Größe des gewünschten Sackes entsprechende Stücke abgeschnitten, die eine art Schlauch bilden, der zunächst an beiden Enden offen ist und hier mit einem sog. Boden versehen werden muß,von denen wenigstens der eine mit einer Einfüllöffnung (Ventil) auszurüsten ist. Die Bildung des Bodens erfolgt z. B. durch die bekannte Kreuzfaltung: Die in den zu bildende Boden auslaufenden Papierschichten werden zunächst (an jedem der Böden an deren einander gegenüberliegenden Enden) zu einer Ecke eingeschlagen und alsdann die beiden hierdurch gebildeten seitlichen Papierstreifen einander überlappend einwärts gefaltet. Die einerseits von links, andererseits von rechts her eingefalteten Streifen werden, soweit sie sich überlappen, miteinander verklebt. Die Bildung des Bodens geschieht, wie bekannt, in einem einzigen Arbeitsgange auf ein und derselben Maschine. Die Böden eines Sackes werden sowohl beim Füllen als auch beim Lagern besonders stark beansprucht, und es sind zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um eine Verstärkung dieser empfindlichen Teile des Sackes zu erzielen. Bekannt ist vor allem das Aufkleben eines Verstärkungsstreifens auf den fertiggestellten Boden. Man hat sowohl auf der Innen- wie auf der Außenseite des Bodens solche zusätzlichen Streifen vorgesehen und z. B. auch vorgeschlagen, daß auf der Innenseite des Bodens angebrachte Verstärkungsstreifen so lang zu machen, daß er auf die Außenseite umschlagen und hier nochmals festgeklebt werden kann. Die in dieser Weise erzielbaren besonders starken Böden verursachen jedoch einen erheblichen Mehrbedarf an Papier und erhöhten Arbeitsaufwand, zumal das Anbringen eines Verstärkungsstreifens die Bereitstellung einer besonderen Maschine erforderlich macht.
Die Erfindung betrifft gleichfalls einen Sack aus Papier oder üblichen Stoff mit oder ohne Ventil und insbesondere durch Kreuzfaltung gebildeten verstärkten Böden, erzielt aber die letzteren in einfacherer, Zeit und Stoff ersparender Weise. Es gelingt dies dadurch, daß sämtliche Papierlagen, abgesehen von der außen liegenden, in üblicher Weise gefaltet und verklebt werden und über den in dieser Weise gebildeten inneren Boden die äußere Papierlage längsgefaltet und zweckmäßig auf ganzer Auflagefläche mit der jeweils darunter liegenden Papierlage verklebt wird. Das wesentliche Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes besteht demnach darin, daß zur Bildung der beiden Böden des Sackes ausschließlich solche Papierschichten dienen, die sowieso für die Fertigung des Sackes erforderlich sind, aber zufolge der eigenartigen Faltung und die dadurch ermöglichte Gewinnung von zwei übereinander geklebten Bodenschichten ein Abschluß erzielt wird, der als völlig pulverdicht und zerreißfest net werden kann. Die Erfindung bietet erhebliche Vorteile in mehrfacher Hinsicht. Durch den gänzlichen Fortfall des bisher als unerlässlich erachteten Verstärkungsstreifens wird der Papierverbrauch erheblich herabgesetzt. Da das Ausrüsten des Sackes mit den erfindungsgemäß vorgeschlagenen Böden an beiden Enden in einem einzigen fortlaufenden Arbeitsgang möglich ist,
fällt die bisher zum Anbringen des Verstärkungsstreifens notwendige Maschine fort, was den Aufwand an Fertigungseinrichtungen bedeutend herabsetzt und eine Verminderung an Arbeitskräften mit sich bringt. Die Übereinanderanordnung eines inneren und eines äußeren Bodens, die jeder in sich und die beiden miteinander verklebt sind, bedeutet eine Festigkeitssteigerung, die allen Anforderungen gerecht wird. Das weitgehende Verkleben der die Sackböden bildenden Papierschichten gestattet ferner, das Ausmaß des Überlappens der den inneren und den äußeren Boden bildenden Papierlagen, das bisher sich fast über die ganze Breite des Bodens erstrecken musste, klein zu halten und auch auf diese Weise eine Baustoffersparnis zu erzielen. Dies gilt insbesondere dann, wenn nach einem weiteren Erfindungsvorschlage mit dem Einwärtsbiegen der beiden außen liegenden Papierlappen auf der gleichen Längsseite des Sackes begonnen wird wie bei dem vorherigen Einwärtsfalten der den inneren Boden liegenden Papierschichten. Dann liegen nämlich an der Trennfuge des Bodens abwechselnd von links und von rechts einwärts gebogene Papierlappen übereinander, so daß Teilchen des Füllgutes zum Durchtrennen der Trennfuge die Wegrichtung zweimal um 180° ändern und dabei drei Klebeschichten, die sich an der gleichen Bodenstelle gelöst haben müssten, durchsetzen müssten. Das erscheint praktisch auch bei schärfster Beanspruchung eines Sackes mit großem Fassungsvermögen ausgeschlossen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Abb. 1 lässt das eine Ende des neuen Sackbodens in schaubildlicher Darstellung erkennen; Abb. 2 zeigt eine Draufsicht auf den noch offenen Boden nach Einwärtsschlagen der Eckfalte, wobei zur Verdeutlichung sämtliche Papierlagen in einer Ebene liegend dargestellt sind; Abb. 3 stellt die lage ch Bildung des inneren Bodens dar; Abb. 4 veranschaulicht den Boden nach beendeter Fertigung; Abb. 5 zeigt schematisch einen Querschnitt durch den Boden nach Linie A-B der Abb. 4.
Der Sack a besteht aus papier,s in vier Schichten übereinander liegt. Im Zustand der einzelteile ch Abb. 1 ist die an sich bekannte Eckfalte b bereits gebildet worden und zwar durch Einwärtsschlagen sämtlicher Papierschichten. Zuvor wurde die äußere Papierschicht mit zwei Einschnitten versehen, die diese schicht n zwei Stellen (Kanten c) trennt. In der einwärts gebogenen Eckfalte b liegt also die äußere Papierschicht zu oberst, seitlich neben der nun zu schließenden Bodenfläche stehen hochkant zu letzteren die beiden äußeren Papierstreifen d(sub)1 und d(sub)2 (in dünnen Linien veranschaulicht) und die übrigen (inneren drei) Papierschichten e(sub)1 und e(sub)2 (jede Schicht in einer stärkeren Linie dargestellt). Nun beginnt das Verschließen der Bodenfläche und zwar damit, daß zuerst der aus drei inneren Papierschichten bestehende Lappen e(sub)1 nach innen in die Bodenebene gebogen wird, worauf das Gleiche mit dem zweiten, gleichfalls aus drei inneren Papierschichten bestehenden Lappen e(sub)2 geschieht, der mit dem ersteren, soweit sie sich überlappen, durch die Klebeschicht f miteinander verbunden werden (Abb. 3). Damit ist die Herstellung des inneren Bodens beendet, der, falls nicht das Anbringen einer Einfüllöffnung erwünscht ist, mit der Eckfalte b verklebt wird. An den bisherigen Vorgängen waren die beiden außen liegenden Papierlagen d(sub)1 und d(sub)2 überhaupt nicht beteiligt. Deren Umfalten erfolgt nunmehr in dem anschließenden, von der gleichen Maschine durchgeführten Arbeitsgange. Dabei wird mit dem Einfalten auf der gleichen Seite des Sackes begonnen, wie dies vorher beim Umschlagen der Papierschichten d(sub)1 und d(sub)2 geschah: Zunächst wird demnach der außen liegende Papierlappen d(sub)1 einwärts geschlagen, auf ihn folgt von der anderen Seite her der Papierlappen d(sub)2. Die Innenflächen der beiden Lappen d(sub)1 und d(sub)2 waren zuvor auf ganzer Fläche mit Klebstoff versehen, so daß, wie in Abb. 4 durch die Querschraffur angedeutet ist, der zuerst umgebogene Lappen d(sub)1 auf ganzer Fläche mit
dem Innenboden, dessen Überlappung überdeckend, verklebt ist, während der zuletzt einwärts geschlagene Lappen d(sub)1, diesen überlappend, haftet. Die Lappen d(sub)1, d(sub)2 kleben naturgemäß auch auf der Außenfläche der Eckfalte b, sofern kein Ventil vorzusehen ist.
Wie insbesondere die Abb. 4 und 5 (in der letzteren sind die einzelnen Papierlagen weiter auseinander liegend, als es der Wirklichkeit entspricht, dargestellt) erkennen lassen, ist die nicht zu vermeidende Trennfuge im Boden des Sackes durch vier aufeinander folgende Papierlagen verschlossen, nämlich (Abb. 5) von innen nach außen gesehen: Drei innere Papierschichten e(sub)1, drei innere Papierschichten e(sub)2, eine äußere Papierlage d(sub)1 und schließlich eine äußere Papierlage d(sub)2. Die Überlappung ist eine derartige, daß, wie die kleinen Pfeile in der Abb. 5 verdeutlichen, ein Füllgutteilchen dreimal seine Wegrichtung ändert und dabei drei aufeinander folgende Klebeschichten durchdringen müsste. Das Ausmaß der Klebeschichten bedeutet dabei keineswegs einen Mehrverbrauch an Klebstoff gegenüber bisherigen Bodenformen, denn eine Klebstoffmenge entsprechend den Klebeschichten g (Abb. 4) ist bei Verwendung von besonderen Verstärkungsstreifen allein schon zu deren Befestigung erforderlich, und es genügt bei den bekannten Anordnungen nicht ein so geringfügiges Überlappen von nur wenigen Millimetern wie beim Ausführungsbeispiel absichtlich vorgesehen, so daß die Klebefläche f (Abb. 3) kleiner gehalten werden kann als bei bekannten Bodenfaltungen. Zu den bereits erwähnten zahlreichen Vorzügen des Erfindungsgegenstandes kommt also noch derjenige einer heute besonders erwünschten Klebstoffersparnis hinzu. Man hat übrigens bei Anwendung der bekannten Verstärkungsstreifen versucht, deren Wirksamkeit noch dadurch zu erhöhen, daß man sie breiter hielt als die Bodenflächen und die überstehenden Teile auf die beiden Seiten des Sackes umlegte und verklebte. Das bedeutet zwar eine Festigkeitsteigerung, aber unter Inkaufnahme weiteren Papier- und Klebstoffverbrauchs. Eine noch wirksamere Festigkeitsteigerung ist beim Erfindungsgegenstand festzustellen, denn die an die stelle der bisherigen Verstärkungsstreifen tretenden Lappen d(sub)1 und d(sub)2 gehen nicht auf die Seitenteile des Sackes über, sondern sind ununterbrochen durchgeführte teile dieser Seitenwandungen und erreichen eine Festigkeitssteigerung ohne jedweden Mehrverbrauch an Papier und Klebstoff.
Die Zahl der Schichtenaus Papier (oder ähnlichem Stoff) die zur Fertigung des Sackes dienen, ist selbstverständlich für die Erfindung nebensächlich. Die Innenlappen e(sub)1, e(sub)2 können ebenso gut zwei- wie aber auch vier- und mehrschichtig sein. Es ist auch denkbar, zur Bildung des äußeren Bodens nicht nur eine einzige, nämlich die äußerste Papierlage, sondern beispielsweise die beiden äußersten Papierlagen zu verwenden. Man kann also z. B. einen Sack aus acht Schichten herstellen, wobei die Schichten 1 und 2 die Lappen d(sub)1 bzw. d(sub)2, die übrigen, weiter innen liegenden Schichten 3 bis 8 die Lappen e(sub)1 bzw. e(sub)2 bilden. Das Ausmaß des Überlappens der Teile d(sub)1, d(sub)2, e(sub)1, e(sub)2, das, wie erwähnt, beim Ausführungsbeispiel absichtlich klein gehalten ist, kann natürlich gesteigert werden. Die Erfindung ist mit gleichem Erfolg auch bei Papiersäcken mit anders gefalteten Böden, z. B. bei den bekannten quadratischen Kreuzböden anwendbar.
Claims (2)
1). Sack aus mehrschichtigem Papier o. dgl. mit oder ohne Ventil und durch Faltung gebildetem, besonders starken Boden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Papierlagen, abgesehen von der außen liegenden, in üblicher Weise gefaltet und verklebt sind und über den in dieser Weise gebildeten inneren Boden die äußere Papierlage (d(sub)1, d(sub)2) längsgefaltet und zweckmäßig auf ganzer Auflagefläche (g) mit der jeweils darunter liegenden Papierlage verklebt ist.
2). Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einwärtsfalten der beiden außen liegenden Papierlappen (d(sub)1, d(sub)2) auf der gleichen Längsseite des Sackes (a) begonnen ist wie beim vorherigen Einwärtsfalten der den inneren Boden bildenden Papierschichten (e(sub)1, e(sub)2).
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