DEP0005101DA - Herstellung eines hydraulischen Bindemittels - Google Patents

Herstellung eines hydraulischen Bindemittels

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DEP0005101DA
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DE
Germany
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lime
production
hydraulic binder
briquettes
hydraulic
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Inventor
Ernst Otto Grünwald
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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te man demnach den Kalkgehalt erheblich zu steigern.
Da nun Kalk an sich schon ein Bindemittel darstellt, so wendet man ihn gemäss der Erfindung zugleich zur Herstellung von Briketts aus Koksgrus an, wobei man berücksichtigen muss, dass die zugesetzte Kalkmenge mit der im Koks vorhandenen Achse in Einklang gebracht wird, um die richtige Zusammensetzung des gewollten Zements oder sonstigen hydraulischen Binders zu erzielen.
Der bei dem Ausführungsbeispiel verwendete Kalk machte es möglich, mit einem Zuschlag von 16% zum Koksgrus feste Briketts zu erzielen. In der Asche betrug der Kalkanteil dann 56%. Die auf Zementfeinheit zerkleinerte Asche erwies sich bei der Zementprüfung als gut hydraulisch abbindend und erbrachte nach 28-tägiger Lagerzeit eine Druckfestigkeit von etwa 180 kg/cm(exp)2, entsprach also der eines hoch hydraulischen Kalkes. Anstelle des zugefügten Baukalkes kann man natürlich auch Karbid-Schlamm verwenden oder Bestände von gebranntem Kalk, der z.T. CaCo(sub)3 enthält.
Zur Beschleunigung des Festwerdens der Briketts kann ein zusätzliches Bindemittel von Wert sein, wie z.B. Sulfitablauge, Wasserglas u. dgl., wobei sich der Zusatz in mässigen Grenzen, vielleicht um 3% bezogen auf die Mischung bewegt. Ein anschliessender Trocknungsprozess, der auch bei alleinigem Zusatz von Kalk stattfinden muss, lässt dann unmittelbar schon sturzfeste Briketts anfallen.
Eine Gefahr für die Standfestigkeit der Briketts könnte sich je nach Betrieb des Gaserzeugers aus dem Verhalten des Kalkes in der Feuerzone ergeben, da dieser hier oder kurz von Eintritt in die Feuerzone seine bindenden Eigenschaften verliert. Sofern das Brikett diese Zone so langsam durchschreitet, dass keine Bindung bis zum Kern bleibt, und auch aussen schon sich eine Schlackenkruste gebildet hat, würde es von der darüberliegenden Beschickung zermürbt werden und die Gaswege verstopfen. Um dem zu begegnen, wird gemäss weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein geringer Zusatz einer backenden Kohle, vielleicht Kohlenschlamm, der ebenfalls geringwertig ist, oder auch ein Back-

<NichtLesbar>
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung noch eine geringe Menge (z.B. 3%) eingedickte Sulfitablauge, Wasserglas oder ein ähnliches Bindemittel zugesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das im Gaserzeuger gewonnene Gas zur Beheizung einer Koksofen-Batterie benutzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der gewonnenen Asche, gegebenenfalls nach entsprechender Zerkleinerung, der zu brikettierenden Mischung fortlaufend wieder beigemengt wird.

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