DEP0004371BA - Glühvorrichtung mit einer Hochfrequenzspule für kleinere Werkstücke aus magnetischen Werkstoffen - Google Patents
Glühvorrichtung mit einer Hochfrequenzspule für kleinere Werkstücke aus magnetischen WerkstoffenInfo
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Description
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Γ 4371 TIIIa/21h E Gr.29/05
Glühvorrichtung mit einer Hochfrequenzspule für kleinere Werkstücke nBxis . !ästhetischen^ Werkstoff en*. m
Bor Bau der Haltevorrichtung;,, um kleinere Werkstücke so lange im Hochfrequensfeld festzuhalten, bis sie auf die zur Härtung erforderliche
!Semper atm? gekommen sind8 bereitet erhebliche Schwierigkeiten,,, da es nur schwer möglich ist, mechanische Torrichtungen für die beim
Sochfrequenzglühen vorkommenden Arbeitsgeschwindigkeiten von geringen Bruchteilen von Sekunden au bau en $ denn das Werkstück muss sick
innerhalb der G-lühspule befinden und darf dabei nicht durch metallische Halterung gegen das Hochfretuenzfeld abgeschirmt seias weil es
eich sonst an diesen Stellen nicht ©rhitst« Für eine Halterung aus Isolierstoff fehlt ©s jedoch an geeignetem Material, das dan hohen
temperatur©» und der grossen iemperaturweehselbesaspruehuag gewachsen 1st a
®s ist nun allgemein bekamt, dass man Gegenstände aus magnetisches Werkstoffen durch ent epr ©eh. end kräftige lagnatfelöer halten kann»
Da die ferzOmagnötischen "Sigenschaften derartiger Werkstoffe beim Erhitzen schwächer werden und beim Erreichen dee Curie-Riaktes gaas
verloren gehen und dieser Punkt stets unter der zvlz H&rtung erforderlichen
Temperatur liegt, lässt sieh das Problem hierdurch aicht ohne weiteres lösen. Auch der Torschlag, die Glühspule so lang su
machen» dass das Werkstück auf dem Fallweg durch die Spule hindurch noch bis zur Härtetemperatur erhitzt wirds ist nicht anwendbar, da
bei den hohen in Frag® kommenden Frequenzen derartig lange Spulen wegen tier hohen Verluste nicht verwendet werden können* Bs sind also
noch, besondere Massnahmen erforderlich^ um das Slühgut solange im Hocbfrequensfeld au halten, bis es auf Härtetemperatur gekommen ist.
Erfindungsgemäss geschieht aas dadurch, dass die Werkstücke auf ihrem Fallweg durch das Magnetfeld eines oder mehrerer llsktiO- oder Permanentmagnete
verzögert werden, und dass das Bociifrequsnzfeld so in seiner Steirire bemessen ISt81 dass ein feil des Werkstückes eisern spezifisch
schwächeren Hoc&fregaeaz-fcgnetfeld ausgesetzt9 also geringer erwärmt wird? so dass dieser 2?eils an dem das Haltemagnetfeld
hauptsächlich aag^eifts erst dann seine magnetischea Eigenschaften soweit Terliert,-=^^- das ferkstüei auszufallen begiaat« weaa die anderen
Seile des Werkstückes bereits über Härtetemperatur erhitst
sind* Bi© ®rfladung soll nwx aa Hand von 5 Abb„ näher erläutert
werdenι
Ia Abb*1 Ist beispielsweise ein© kleine Welle 1 mit zwei Lagerzapfen gezeigt, die gehärtet werd©a sollen, während das Mittelteil 2 der
Welle 1 sieht gehärtet werden tor mietet. Als Glühspule ist hierbei eine einfach® sylindrisciie Wendel 4 vorgesehen, bei der die Abstufung
äer Stärke des erzeugenden Eochfregueazmagnetfeldes dadurch er~ reieht wird* dass die Amp^rewinduagsaahl pro es - die die örtliche
Feldstärke "beeinflusst - für die Jiehezapferi gegenüber der ilmpirewindungszahl
pro cm für das Mittelteil 2 dadurch grosser gemacht wurde9 dass die Wendel, soweit sie die Aeiiszapfen uasohliesst, mit
geringerem Windungsabstand gewickelt wurde als bei dem fell der Wendel, der den Mittelteil umgibt. An dieser letzteren Stelle greift
das Haltsmagnetfeld 3 an« leim Einschalten des Hochfre^uenastromee erhitzt sieb, nun die WeIIe8 und zwar aa den beiden Aehsaehenfasln am
schnellsten, so dass diese !bereits über Härtetemperatur erhitzt Sinti., wenn die Haltekraft des Magnetfeldes 3 infolge des Rückganges der
magnetisehsn Eigenschaften durch die Erwärmung des Mittelteiles 3 so sehwacii geworden iet, dass die Welle aus der Spule heraus is/dsus
Abschreckbad fällt ο
In ·«,2 ist beispielsweise eine Nähmaschinennadel 1 gezeigts die einer "Siawindaagsspule bsw. einem Konzentrator S erhitzt werden ©oll«
Bie Abstufung d@s Hochfrequenafeldes wird hierbei dadurch erreicht, dass £®r Al>staad 5 des Leiters S von dem Kolben 2 der Stadel 1 gr8S©x*
gewählt mirö© als der Abstand des Leiters Ton dem Schaft der fadel* Ia dam FaIl5 dass wie hier das 01ühgut an einem Bade schwächer erhitzt
werden SoIl8 kann man die Abstufung äes Eochfrequenamagnetfel— des auch daaiirch erreichen, dass men diesen Seil, der schwacher er~
M-tat werden soll, etwas aus der Gliihspule unten oder oben heraus-ragen lässt, da hier das Sagnetfeld schwächer ist*
In *Wij? soll beispielsweise der Bolzen 1 auf g&nse Länge gleichntässig
oberflächengehärtet werden. Dabei wirö die Frequenz und Stärke des Hochfre^uensioagnetf aides so hoch gewählt s dass die Erwärmung
des inneren feiles des Werkstückes erst üaxm. so gross wirdf dass das
Haltemagnet^!"βId soweit geschwächt wird und der Bolsen zum Ausfallen
kommt s wen« die Oberflachensehicikt bereii?® über Härtetemperatur eröltzt
ist.
B©i feilen s die über ihre ganz© Läng© gehärtet sein müssen * aad bei denen die gewiineuahte Binhärtetiefe au gross ist, um nach dem Vorschlag,
der in s&^s^-dargestellt ist, rorzugehens wählt man als feil 3
der geringer erhitzt werden soll, den fell des Werkstückes 9 der ai
geringst en beansprucht ist, und bei β em ©β infolgedessen auf die, Qütre
der Härtung weniger aateoasit. SSweckiaässig wählt man den geringer ^ erhitzenden Teil im oberen Teil der Spul©« de. er dann nach
durch das Balteinagaetfeld noch am längsten in der Spule verbleib* · lim zu erreichen, dass aueh dieser Teil noch auf Härtetemperatur klommt,
erhitst man die benachbarten Seile 6 des Werkstückes starker als ßie arideren, wie es in Abb.4 für einen Bölsen 19 der in der Mitte geringer
erhitzt wird, gezeigt ist, wobei die Abstufung des magnetf«ldes beispielsweise durch entsprechende Ausbildung der
wendel erreicht wird» Bann erhitzt sieh. $eil 2 infolg© des Wärmefluss©s van den höher erhitzten Stellen 6 her währestd des Falles
weiter, so dass er auf Härtetemperatur kommt. Die lallseit kanu aan noch verlängern dadurch, dass saan weitere Magaetf elder 7 wechselnder
Polarität längs des fallweges dareh di© rSpml© anordnet« di® als Iremsmagaete wirken. A-usserdem ist ©@ mSgliclas das Slühgiit 1 niolxt
frei ausfallen su lassen^ sondern das Isolierrohr 12 etwas zu neigen,, so dass das Glühgut durch das Bohr rutschen aus® und so durch die
entstehende leibung verzögert wird.
Eine weitere Terbesserung dss Glilhergebnisses 9 besonders w<&an die zu
schwach erhitzte Stelle ©ich am oberen Ende aas ©lilhgutes befindet, kenn ©rfindungsgemäss daaurch erreicht werden, dass man einen £oQs@atrator
S anwendet, bei &em der untere fail der Slüköffnuag, in dea sichi solange das Werkstück gehaltea^ird, kein Slühgut befindet,
konisch ausgebildet ist, wie es in Mkr.5, rechts gezeigt ist. Hierdurch konaentriert sich beim Ausfallen des Werkstückes die gesamte
dem Konzentrator zugeführt© Leistung im Augenblick des Durehtrittes dos oberen Indes 6es Werkstückes dureh den Konus auf dieses, wodurofe
es in diesem Augenblick noch kräftig erhitzt wird*
Die Schwierigkeiten, die Magnete in nächster Iahe des Werkstückes anzuordnen und vor dem starken Hochfrequenzmagaefcfeld absusohirmea»
werden erfindungsgeatäss dadurch überwui^enj dass die Glühsf/Ule als Konssntrator ausgebildet wirds wie in :^m„5 dargestellt, und dass
die Ilagnet© innerhalb des inaktiven Kupfers das Eonsentrators angebracht werden» Dabei ist es zweckmassig^. den Konssstrator mit mehreren
Glüh öffnungen su versehen, wie ia 5 ss^s^E^s ^a dann bsi geringer Tergrosserung seiner Verluste gegeim&er der Anordnung mit
einer Gießöffnung f wie sie vorstehend in -ä^%2 dargestellt wurde f
gleichzeitig mehrere feile behandelt werden können, wodurch die Verschlechterung
des \?irkuagsgrades des Eonsentrators gegenüber der Ölühspule weitgehend wieder ausgeglichen wird,, besonders wenn der
A ?Γ.Γ7 7",*Ήΐ u Γ
ι I-
i : f*JU,3.
Konzentrator 8 säst der Hochfrequenzerregerspule 9 noch mit einem Maat el aus U-förmig geschnittenen dünnen Eisenblechen 11 umgeben
wird» Die einzelnen Bohrungen können den Glüherfordernissen verschiedener Werkstücke angepasst sein, ohne dass Gefahr besteht, dass
die Harteergebnisse unterschiedlich ausfallen, da das Ausfallen des Glühgutes von der erreichten Temperatur abhängig ist.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen "beschränkt, sondern kann bei allen ähnlich gelagerten
angewendet werden.
Abb.
Claims (11)
1) &lüfevorrichtaiig mit einer Hochfrequenzspule für kleinere Werk-* stücke aus magnetischen Werkstoffen, die beim Burehfallen durch
die Spule erhitzt werden8 dadurch ge&ennseich&et, dass die Werkstücke auf ihrem Fallweg durch das Miag&etf elä eines oder raehrerei
Slektro- oder Permanent-Magaetea verzögert werden, uad dass das Hochfrequenz-Magnetfeld in seiner Stärke so bemessen ist, dass
ein Teil des Werkstückes geringer bzw* später erhitzt wird und seine magnetischen ISigeasehaften erst dann verliert, wenn die
anderen feile bereits über Härtetemperatur erhitzt sind.
2) Glühvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, das© zur Abstufung des Hochfrequeazf©Ides die AmpSfrewindurigszahl pro cm
für den Teil des Werkstückes, der geringer bzw« später erhitzt werden soll, geringer gewählt ist als die Amperewiaäuagsaahl
pro cm für die höher bzw«, früher su erwärmenden feile*
3) Glühvorrichtung nach. Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstufung des Hocnfrequenzfelöes für den Teil des Werkstückes,
der geringer "bzp* später erhitzt werden soll, die Hochfrequent führenden Leiter grösseren Abstand vom Werkstück haben als von
den Teilen, die stärker bzw. früher erhitzt werden sollen«
4) Glühvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass di© Wärmeverteilung auf dem dlühgut durch eine Kombinatioa der beiden
Anordnungen nach Anspruch 2 und 3 erreicht wird.
5) Glühvorrichtung nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass die Feldverteilung derart gewählt ist, dass di® dem schwächer erhit
at en !Peil des Werkstückes benachbarten Seile so weit über Hartetemperstur erhitzt werden, dass infolge des W&rmeflusses
von diesen Seilen auch das schwächer erhitzte fell während des Falles aus der iäluiispule la das Abschreckmittel noch "fels auf Härtetemperatur
kommt»
6) C-lOavorrielitung nach Ässp-^cii 1-5 dadurch gekennzeichnet, dass ausser des. oberstes Haltemagnet!! el & noch, weitere susätsiiefa© 15a©-
aatfalöer wechselnder Polarität torgeseiien sindf mm üiirch die beim fall öiircfe die lfagaetfelaer im ?ierkstück eiwsteiienciea WirbalstrÖsie
eiae bremsende Wirkung auf das Werkstück aussuübea«
?) SlüliTorrietituns nach. Ansprucii 1-6 «laäureb. gekemaseicluaet s dass
das GXüTagjit ö.urch ©in schräg gestelltSB9 konzentrisch zur Spul© angeordnetes IsoIierrohr abrutscht, sobald die Segnete es freigelassea
iiabea.
8) GliüiTorriciit-ans aacsit Aaepruok 1-7 dadurcli gekeaazeiehaet^ dass eiae ?iawin&ungsspul©s d.i. ein Konzentrator,, als ßlUlispule äi@nt9
wobei die Hsltamagaete innerhalb des inaktiven Kupfers angeordnet uad dadurcla gegen ύ@η Sinflusß des Hocnfrequenzf eldes abgescliirarfc
sind.
9) £11 oh vorrichtung nacii Anspruch 3 dadureli gekeanseieimet, dass der komplette Konzentrator jsainfc Brr@g©rspul© von U-föriais gesciiaitte~
nen radial angeordneten "Bisenbleeiien umgeben ist«
10) Glühvorrichtung nach Anspruch 8 und 9 dadurch gekennseiehnet* dass der Konzentrator mehrere CrlühöTfnmngen besitzt, die sur Behandlung
verschiedenartiger Crlühgüter verschieden ausgebildet sein känaene
11) Ulühvorrichtuag nach Anspruch 3 - 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Glilhöffnungen im unteren Ende konisch ausgebildet sind.
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