DEP0003821DA - - Google Patents

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DEP0003821DA
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Xaver Jaud
Landabere a.Lech
Vorrichtung zusa Blaäeo, von Reisigbesen·
BIe Erfindung betrifft ein© Verrichtung, bestehend aas einer Bindung und ein Gerät mit d eigen Hilfe die einzelnen Zweige der Beisigbesen leicht la zereckraissiger Weise festgebunden werden können« Me in der Landwirtschaft, im Haushalte, zvm Strassenfegen und sonst Hi ähnlichen Arbeiten im Gebrauche befindlichen. Reisigbesen bestehen, tu B, aus Weiden- oder Birkenzweigen, di© an den dickeren Enden zusaccaengölegt w»^ dort zusammengehalten Tserden, \jrorauf dann der Stiel in das gebundene E»<Sff eingesteckt wird» Der schient dabei ζ·Β· durch Weidenruteny die um das dicke Ende UeB Zweigbondes herunsoschlunGen oder mit diesen verflechten werden« wozu süb&r eine geisisse üebaog gehört, am die nötige Festigkeit la der Bindung des Reisigs UBd den, EaIt des Stieles zu erreichen· Meist lockert sich aber die Bioäung trotzdem, weil es sehr schwer ist, dieae Bindung so fest anzuziehen, dass sie dauernd halt;· Auch trocknen die Heisigruten sehr bald ein, se dass der Stiel sich lockert, oder herausfällt, wodurch dann auch die Bindung, des Reisigs lose wird, and
das Bündel aiiseinanderfällt. Man hilft sich dadurch, dass man« sobald man mesfet», dass der Stiel los© wird, ein keil» förmiges Stuck Holz von oben in das Bündel eintreibt. Qadaren wird aber auch kein» oder nur ein vorübergehender kurzer Halt erreicht, well der Keil das Bestreben hat, nach oben sich herauszuarbeiten and durch die Bewegungen beim Arbeiten mit dem Besen sieh bald wieder lockert. Vielfach ist es auch üblich, dass die Verbraucher, besonders die Landleute sich das Reisig selbst beschaffen, and die Bündel mit Draht umeTiekoln aod diesen fest anziehen »n zudrehen. Dies© Arbeit ist schwer und durch das Bestreben, die Drahtbindung recht; fest au bekommen, wird dieser meist überdreht und reisst, so dass viel Draht nutzlos verbraucht, und viel Arbeit vergebens aufgewendet \2ird. Es ist such versucht worden, Schellen mir Bindung des Reisigs zn verwenden. Das Anlegen solcher Schellen wird aber schwer, weil solche Schellen auf 4®s Ende des Reisigbündels gesogen werden, wobei man die Reisißßtiele mit der Sand zusammenpressen muss« Das ist» aber niezsBls in des erforderlichen lasse möglich, so dass auch mit diesen Schellen nor ein vorübergehender Halt erreicht wird, and bei mir geringem Austrocknen des Reisigs, der Stiel and das Bündel sich sehr bald lockert. Man griff dann meistens wieder zu dem Mittel der Drahtbindung und hatte oar doppelte Arbeit aber keinen dauernden, zufriedenstellenden Erfolg.
Die Erfindung hilft diesem Uebelstande ab and schafft eine neuartige Bindung für BeisigbesenbÜEdel und ein dafür geeignetes einfaches Gerät· Biese Bindung ist leicht am das Ende des Reisigbündels mit dem Stiel zu legen and mittels des neuen Gerätes Icann die Bindung ausserordentlich fest angezogen werden, so dass der Zusammenhalt des Reisigs and des Stieles ein sicher«? und dauernder ist· Wird diese Bindung im Laufe der Zeit durch Eintrocknen des Holzes oder aus anderen Gründen aber doch etwas lose, so genügt mit einigen Handgriffen mittels des neuen Gerätes ein leichtes lachziehen der Bindung und der feste Salt ist wieder hergestellt»
Durch die Erfindung wird die Arbeit des Bind ens von Reisigbesen nicht nur leicht und einfach und es ist weit weniger Arbeit nötig, als dies bisher der lall war, sondern es wird auach sehr wesentlich an läafcerial gespart, weil die in bisheriger Weise gebundenen Reisigbesen vorzeitig sich in der Bindung lockerten und trotz mühevoller Versuche, wieder Bait in das Bündel mit dem Stiel zu bekommen, blieb der Besen lose und wurde bald gänzlich unbrauchbar. Durch die Erfindung ist es aber erreicht, das Reisig bis zur letzten Möglichkeit aufzubrauchen, was wirtechaftlieh schon ein wesentlicher Vorteil istf aber auch die Bindung nach der Erfind π ng kann immer wieder zum Binden neuer Besen verwendet werden, so dass auch dadurch viel Äaterial eingespart wird·
Die Erfindung besteht aas einem» um das Reisigbündel zu legenden fiing besonderer Art* aas einem Einsetzh.ebel and aus einem Zug- and Abstützteil*
An Sand der Zeichnung werden diese Einzelteile, sowie der Gebrauch derselben erläutert* Die Zeichnung zeigt ein Aasführungsbeispiel der Erfindung*
Auf der Zeichnung, veranschaulichen« Abb· λ den Hing, offen, von der Seite gesehen, Abb* 2 den Ring, geschlossen, von der Seite gesehen, Abb« % eine Ausbildung des Singes mit iaehreTen. .Einhakösen,
Abb« 4 das Einsetzen des Hebels and des Abstübzungsteiles in den noch offenen, am das Reisigbündel (letzteres nicht dargestellt) gelegten Hing,
Abb* 5 den durch Umlegen des Hebels und Heranziehen des eingehakten Zugteiles geschlossenen Ring,
Abb* 6 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abbildung 5, Abb* 7 die Draufsicht auf den geschlossenen Hing· Abb* 8 das Zagteil allein von der Seite gesehen· Abb· 9 dasselbe, wie Abbildung 8, von oben gesehen,
Abb.lO dasselbe, wie Abbildung 9, aber in Ansicht von der Seite,
Abb. 11 die Seitenansicht der Voixichtung, in einer anderen Ausführung*
Abb.12 die Seitenansicht eines feiles des Abstützteiles in der Ausführung nach Abbildung H9
Abb. 13 eine weitere - Ausführung des Hebels and des Abstützteiles and
Abb.14 eine Draufsicht nach der Abbildung 13, wobei der Deutlichkeit wegen der Zugteil weggelassen ist·
Sit 1 ist der Einsetzhebel, der aus Metall oder einem flachen kräftigen Stück Holz bestehen kann, bezeichnet«
Bei 2 hat dieser Hebel 1 ein Loch zum Einsetzen des Hakens 5 am Zagteile 4 and unten läuft dieser Hebel 1 in einen rechtwinklig abgebogenen Ansatz 3 aus, welcher in die Oese am Ende des Hinges 3 eingesetzt wird·
Der Zagteil 4- hat oben einen Haken 5 zum Einhaken In das Loch 2 des Hebels 1, Am unteren Ende des Zugteiles 4 biegt dasselbe am and geht In den Ab stütz teil 6 über, welcher am Ende in einen kurzen rechtwinklig abgebogenen Ansatz 7f welcher sich mit Druck auf die Schliesshaken 11 des Singes 8 auflegt, ausläuft.
Der Hog 8, welcher dazu dient, am das Reisigbündel mit dem Stiel gelegt zu werden, besteht aas hochwertigem Stahldraht and endet an der einen Seite in die runde oder vierkantige Oese 9· Hinter dieser Oese 9 kann der Hing 8 noch, weitere Einhakösen 9a# 9b und gegebenenfalls aach mehr solcher Einhakösen haben, wie Abbildung 3 zeigt. Hn Stück vor dem anderen Ende des Binges 8 hat dieser eine Zagöse 10, durch welche der Abstützteil 6 hinäurchgestakt wird· Am Ende des Binges 8, an dem die Zug öse 10 sitzt, ist der Schließhaken H vorgesehen, der dazu dient, hinter die ELnhakose 9 gelegt zu werden, wodurch der Verschluss des Hinges 8 bewirkt wird.
Der Hing 8 kann durchgehend rund im Querschnitt sein, öäer er kann ganz oder zum 5eilf wie bei 8a (Abbildung 5> gezeigt ist, flach sein« Der Ring 8 kann aber auch ganz aus Flachstahl bestehen, aas um. die Oesenteile and Baken herausgebogen oder herausgestanzt, oder aach angesetzt sind·
Der Sing S kann aber auch aus mehreren ©slenkig Teilea, oder auch teilweise oder ganz aus Kettengliedern gebildet sein»
DS® Abbiiauncfll und 12 zeigen eine andere beispielsweise i'.usfüürujQg des £ugte±les mit der -.bet ätzung. Der Zugteil 4 besteht dabei aus den oberen Teile mit dem Hakan 5 ist dann aber verdreht tuxi au einer län&Lichen Oeae 12 ausgebildet, die sich snf den SchlieEJShsken 11 abstützt miid diesen niederdrückt« Ber bugteil 4 läuTt daan unten in einest Haken 13 aas» der in «Sie 3u&öse IO eingreift.
L±ne weitere Aosführangsart ist in den ^bbildongen 13 und 14 gesaigt» Bar lünsetzhebel 1 hat auch hier einen anaatz 3» der in die i^inkaköse 9 ei£gäb,akt färdt hat aber \?eit©r ein be3onöeroa bei M an ihn en&sleolcfeett Abstütesteil 15« weichet mit einem längeren Aim IS9 ύ&ε am Eröe eine halbruai© Vertiefung bat aioh mit diesem IWe auf dem Ringe 8 abstützt· %r mit dem Baken 5 in das Loch 2 dös Hebels 1 eingehakte Zußteil 4 hat einen Asm 13, der durch Abkröpfung am »bsttzteil 15 vorbeiführt wa& unten dann in einen palraff? 15 ouslauft·
Die Hsndhabuno, beim Binden eines Reisigbesens mit der Torrichtung geht in folgender leise vor
sich· Sie für den Besen bestimmten Seisiss\7eiß© werden, nachdem der Stiel in der Mitte hineingesteckt ist, mit der Band attP^^y^y^yy^^i^^t und der Ring 8 deem @slegt und sog©— drückt, wie ^bildung 4 zeigt. Darauf yriLrd der /betützteil 6
durch die Zugäse 10 gesteckt und mit dem Ansatz 7 auf den Schllesshoken 11 aufgelegt« Bar Hebel I9 der bereits mit dem Zugtetl 4y verbunden iofct wird dann alt dem am unteren. Ea3e befindlichen Anssfc« 3 am anderen Pvinganäe in Sie Einhakose 9 eingesetzt^ Wird nun der Heb*«l 1 aus ü@t SteHoag la Abbildung 4 in dl® stellung In Abbilduag 5 so weacdon dl® Söieigzvreige fest em dec Stiel herum zusammengepresst bis sich dear Sohliesshateea IX hinter die Einbaköse 9 legt* Damit 1st der King B geschlossen und bietet einen Gioheren ZasEanmenhelt des Besens»
T ocknen spater beim Qebx&aclie des Besens die Zweige ein und es el poht ein Lockern des Zusammenhaltest so 1st der Hing leiciit au lösen, inüeni man mit dem lääe 7 der Gabel 4-, 6 (Abbilduns 5) orrtiGr den ßohüe3shaken 11 fasst und &e%* dieses ans seljoer Haltung hinter der Einhaköse 9 heraus^wodu3?ch die Bindung» bezw· der IHag 8 sieh, wieder Sffoet· Darauf kann man einige Reißigzweige au dem Bündel hinzulegan, v/orauf aaa den Hag Ia der beschriebenen «eise wieder schliesst. Bei der /usfiihrung nach /bbildung 5 kann nach Ausheben des i^chliesEfelcens 31 dieser hinter ein© der weiteren Einhakösen 9a, 9b usw. @ele@t werden, wodurch ohne weitere !eisigjsssgige su TsendtlgfflaL, d€s? Hag sofort wieder geaclilossea wird oma das Reisigb Judol ist äaäurch wieder fest zusaaiaeaGesogen oad der Besen eraeut ßobrauchsfertig·
Bei der Ausführung nach .bbildung. U bis 14 wird der Hebel 1 und das Zogteil 4 la gleicher '-eise angesetzt, wobei
sich der gelenkig angebrachte Abstütssteil 15* mit dem Arm 17 auf den Haken H eiuerseite» und mit dan Arne 16 auf den Αχ® 8 anderseits abstützt· Badorch wird der Sehliessfca&en 11 leicht and sicher hinter die Einhaköse 9 geführt and der Verschluss bewirkt.
Die Vorrichtung bietet als® die Vorteil·, dass der Verschlussring 8 leicht und sicher geschlossen, werden kann, and dass etwa gelockerte Bindungen «hß» jede weiteren Hilfsmittel wieder fest aod sicher nachgezogen werden können. Dadurch ist nicht nur viel Arbeit und Verdruss gespart, sondern die Besen können ahne Störung bis zu Ende aof gebraucht werden· Is wird als© nicht mehr werttolles Material an ßeisigbesen und Bindemitteln vergeudet, sondern auch viel Mühe aod Arbeit vermieden.

Claims (1)

  1. Pat© ntansprücii« ·
    1·) Varrlciituns mm Bindea von ßeisisbesen, gekennzeichnet durch einen Sing (S), der an »*»*^ Knde Mit der Zugöse (10) versehen, ist und in einen Schüesshakea (11) endet, und am anderen Ringende eine Ünhaköse (9) wa£miBt9 sov&o einen Hebel Cl) lolt Ansatssnaae (3) sum Einhaken in die SLnhakSse (9) fl>ni eirwiB LoCb (2) zum Ti?f Hakens (5) an einem Zusteil (4), vieLcber <kirch die Sugöse <10) geführt ist, aod mit dem winklig abgebogenen Teil (6) bczw. mit seinem umgeboseoea i^d® C?) sich auf den ^chliesohalcen (11)legt«
    2,) Yorrichtains nach dm. nspruoh 1, dadurch g^ennsseichoett daas der itetütsstoil (6) äarch Terdreliea des lat©rial©s des SuGtciles {4) als Langöse (12) ausgebildet ist»
    3·) IToiTichtung nach Ansprucliea 1 oder 2t dadtn-ch gelceanßeiahnet» dass der Abstützteil aus einem Ansatse an dam Sugteile (4-) bestellt.
    4#) f orriß3^»afls each ©laaeia άβτ Anqpruslio 1 bis 3§
    , dass am Hebel CD eine
    Stütze (15) angelenkt let, die sich mit dem Äsß (16) && Sing (S)* waä mit dem läirserea Aasie (17) auf den Befcliessha&en (H) aufsetzt, ·) fcß^ricMamg nacii < nsppaeh #t daäeardti gekennaeiclinet» dass die Schenkel (16« 17) de« Gelenkwinkel; (15) an iltren unteren binden nach inasn verlaufende r aufweisen.
    6.) Vorriehtuns nach einem des? Ansprücl© X bis 5, dadurch gekenaseichoöt, dass das obere Ias3e des l&nsefcshebels (1) g&belf onnig aas@3biXdefc ist.
    7.) Vorriclitans nach einem der -nspriiciae I Ms S9 dad arch gekennzeichnet* dbss der Rf-^g (B) teils aus i^juadmaterial ^f^ teils aus flacben 'fellen (6a) "besttiit,
    0.) Vorrichtung nach einem der ^nsprücke 1 bis 7, dadaroll gekennzeiciinet» d«es der Hing (β) gans; aus ζ·Β· St^lalbaod bestoiit;, an dem die üesea^eile 1IP^ Bakea durch x-ufbiegen, HSi-eußdrücken geiaildet; oder angesetzt sind·
    9.) VorriciitniDG nach eines dar Ansprüche 1 bis 6, dadurch
    das ε den? Rf1Mg, (S) aus einzelnen Teilen
    10·) Vor-riaiitLing, nach i.aspruch 9« dadurch cSass dor Üog (8) aas einer Kette besteht, aus vjelcher dia Oesesi Halssea hea?Qus^l5ild€it; oder angesetzt sind·
    11·) Vorrichtung nach einem der Ansprüsh® 1 bis 10, dadurch
    dass aa des Biag (S) s^b3»i* JÜaiiak-
    ösea (9, 9at 9b) öiigeoraneit sind»

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