DEP0003327DA - Grubenstempel - Google Patents

Grubenstempel

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DEP0003327DA
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DE
Germany
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wedge
auxiliary
punch
pit
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Hußmann
Wilhelm Dipl.-Ing Reulecke
Hermann Dr.-Ing Schäfer
Original Assignee
Gutehoffnungshütte Oberhausen AG, Oberhausen
Publication date

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Description

"Stichwort: Zwangsläufige Mitnahme"
Vt/Ka Sterkrade, den 12. Dezember I946
Grube nst emp e L.
Die Erfindung besieht sich auf einen mehrteiligen , eisernen Grubenstempel, dessen Ober- und Unterstempel * mittels eines Klemmschloases gegeneinander verspannt sind und der ein Hilfskiemmglied wie z.B. einen Rutachkeil, einen Klappkeil, einen. Schleppkeil, einen Excenter 0.dgl. oder mehrere dieser Elemente glaicher oder verschiedener Art aufweist, das die Klemtiktaft im , Schloss erhöht. '
Es sind verschiedene Arten von Grubenstempelabekannt, bei denen zum Zwecke einer gewünschten Höheneinstellung zusätzliche Klemmelernente durch den Oberstempel auf seinem rinsinkweg mitgenommen werden. Bin älterer Vorschlag geht darauf hinaus, ein in einer Keiltasche verschiebbar angeordnetes XMlstück mittels Vorsprangen oder Dornen in einen parallelv7andigen Holzinnenstempel in verschiedenen Abständen znm Eiafressen zu bringen. Es sind ferner Zahnstangenstempel bekannt, bei denen in die Zahne des Innenstempels ein entsprechend gezahntes Hilfskiemmglied eingreift, das vom QberstejJipel auf seinem gesamten,Einsinkweg mitge- - Rommen wird. Auch die Anordnung von versteifenden Querrippen 121 den Linnen von Innenstempelprofilen ZTnrecka Mitnahme von entsprechend bemessenen einfügbaren Keilstucken ist bereits vorgeschlagen worden. Bei zweiteiligen eisernen Grubenstempeln mit einem rohrförmigen querschnitt ist auch die Anbringung eines Schellenban&es am Oberstempel bekannt, das auf als Seilring ausgebildete Keile mit seinem gesamten Umfange aufliegt und beim Einsinken des Oberstöispels den Keilring in eine am Aussenstempel gebildete Keiltesche eindrückt« Hiermit soll die Möglichkeit einer zusätalichsn Belastung des Stempels geschaffen werden.
i-3t ferner ein Stempel bekannt, dessen Innenstempel' über die ganze Längs gleichen Querschnitt aufweist und an dem in verschiedenen Höhenlagen ein verschiebbarer und ihn mit geringem Spiel umgreifender Hing angesetzt werden kann, der sich einseitig auf einem Keilstück iß Schloss abstützt bzw. on diesen: befestigt ist und auf der gegenüberliegenden Seite zur,Auflage an der Aussenflache des Innenstempels kommt, wobei an den-"Berührungsstellen mit deß Innenstemgel.Schneiden vorgesehen aind, die bei .Prackaufnähme in den Werkstoff einseifen. Bei- allen diesen bekannten Stempel- , arten muss das mit der' !.'!itnehmevorrichtung gekuppelte XeilstUck den gesamten Ein3inkweg des überstempele mitmachen, bleibt also während der. gespannten Einsatz-« .zeit des Stempels mit dem Innenstempel feet verbunden.
Die Erfindung geht nun davon aus, dass es nicht
■Aufgabe- d'ss Hilfsklem.mgliedes ist, dauernd mit'dem Oberstempel verbunden eu'aein., da dann seine Wirkung ebensogut, wenn nicht besser, durch einen entsprechend keilig ausgebildeten Oberstempel erzielt werden könnte, 'Aufgabe des Hilf aklemmgliedea .ist es vielmehr»· zu Be- -ginn.de3. Binainkvorganges ö«ß Oberstempeis.;.-eine-Erhöhung des inpressdruck.es hervorzurufen, d.h.-, des An-" ■steigen der Kennlinie .des Stempels gleich zu Beginn steiler zu gestalten oder mit anderen Worten., : anfangs schon eins grosse Lastaufnähme deä Stempels ''-zu- erzie-'-len. Bisher wurde el, ie, Mitnahme des. Hilf sklemmgliedes lediglich der Reibung zwischen diesem und dem Oberstempel überlassen, ein Faktor, der eich in, der Praxis als .gehr unzuverlässig erwiesen hat, da trot~z-Εeibungsbeilegen. Aufrauhüngen, Anwendung von Hut^nreibung"usw.
.eine" Mitnahme in dem gewünschten Umfange nicht -lamer stattgefunden hat bzw-« die Bauart umständlich oder kostspielig-geworden ist*. . ■- . ■
Um diese Kachteile zu beseitigenf schlägt die -Er-
vor, -Hilfsklemsiglieder, wie.:ButBOhJteilfc/ Klappkei Ie , .Schleppkeile, ■ Excenter usw., vom Ober Stempel" ' über eine bestimmte Länge des Einainkweges 'des·' letzte r.en zwangsläufig derart -mitn^hme-n· jsu lassen, dass ihre Mitnahme1 von den· Reibungsbeiwerten am Hilfafc!«aan ~
glied unabhängig ist. Dies geschieht vorteilhafterweise, durch einen am Oberstempel angeordneten Mitnehmer, z.B. in Form eines Vereckringes, Verkantungsbügels oder ähnliche Vorrichtung, der sich-nach einem bestimmten Sinuinlcweg des Oberstempels selbsttätig ausschaltet. Her Mitnehmer kann z.B. auf dem ünterstempel bzw. auf einem mit dem Ünterstempel verbundenen.Teil derart aur Auflage kommen, dass 'seine Verbindung mit dem Obersteapel gelöst und damit das Hilfsklemmglied frei wird. Die Auflage kann-sowohl' fest als-auch verstellbar ausgebildet sein. Wird der Mitnehmer als Vereckring ausgebildet, erfolgt sein ,Auslösen vorteilhaft durch einseitige Auflage» Es bildet sich an'der.AufIag'erstelle ein S:chwenkpunkt, um den der Vereckfing schwenkt, sich dadurch vom Oberetempel lost und das Hilfßklemmglied. freigibt. Letzteres, wird dann unter Berücksichtigung des durch die , S tesipe !bauweise, gegebenen -Spiele durch geeignete K&ttei, wie Anschlüge o.d.gl. in seiner" Bewegungsmöglichkeit begrenzt" ...Me Begrenzung - 'kann s-owohl hinsichtlich der ,Ausgangsstellung des Hilf sklenifiifLledes als auch-seiner-Ends teilung, im Schloss oder beider Stellungen .erfolgen .-Die ''Anseiilage zur Begrenzung sind fest oder verstellbar'/ Vorteilhaft-ist es, das oder die- Hilfskleaaiglleder"-durch '■■eine.ii Seil in ihre Ausgangsstellung zu'.bringen.,. z,B. durch Eintreiben eines Keiles "unter" einen',Vorsprung oder' Käse am Hilfskle
· ■■''In -einer besonderen Ausfährungsform-.wird die ' Spannvorrichtung des Stempels, jb.B. ein-Keilpaar, als .Ganzes als Hilf sklesünglied be&utist,'.wodurch, der -E '■Batζ eines zusätzlichen Xeilf-S entfällt.
Wird'bei "einem Grubenstempel <ier 'Obe . ausgef ühr.t und 'als -BSitneiiiaer" ein; V er eckring ber iiützt, so"·wird, durch die Erfindung, ,.ein weiterer tech·- :,·■: ,nischer .Fortschritt ©risielt*. OeB-Väesiring 'Mmiat W ,-.' Ob>rs!temi©l;in;Bet-riebs'steiiTäng eine .-Schräglage/ *!»■, :
' -di β·.' tinter·;.Vb,rä)ia&etzu&g -elaer' s'leichVleibenden Öf iimhg' ; ;-d©s, Rlnge;^;^on. "der ■ Mcke^es.'' .Oberetempel«^an'd'er -JSa-"'; - ■;^riffsstelle-be&-tipm.t'-'wtrd. /Gleichzeitig le%'-4ejfci-t '--<i%r'-■," Abstand'. deaVV.eieetaringeÄ „ .also dea;-;JMltneiiaeTS,?yon "Äe'r'
Auslösestelle bestimmt. Dieser Abstand ist aber gleich der Länge des Einsinkwege«' des Hilfskleamgliedes, wofc-
■-faus::·" sich wiederum die Erhöhung der Klemmkraft ergibt. Je weiter nun der .Qberstsmpel in den Unterstempel eingeführt ist, je breiter v/ird der Oberstempel an der Anlagestelle des Mitnehmers,, dabei wird die. Gesamtstempellänge oder Knicklänge also kleiner, somit die
'■noch zulässige- Lastaufnahraemöglichksit grössqr. Die zunehmende Verbreiterung, des Oberstempels hat zur ■polge, da3s die Schräglage des Vereckringes flaoher wird. Da jedoch die Ausgangs lage des -Eilfaklemmgliede's bzw. des Rutachkeiles durch Anschlag-unverändert bleibt und der Mitnehmer in seiner Ausgangsstellung auf diesem Keil aufliegt, kann nur dia'Mitnehmersei te über der Auslösestelle höher zu liegen kommen, der ' Abstand also grosser v/erden. Damit wird aber auch der
■ Sinsinkweg des Hilfsklemmgliedes langer, so dass die Klemmkraft zunimmt. Daraus .folgert, dass .der Abstand des Mitnehmers von der Auslösestelle.'-zait abnehmender Gesamtlänge des Stempels zunimmt, so dass mit Verkürzungdar Knicklänge des Stempels „;, die1 Länge des Sinain-kweges des ,HiIi^sklemmgliedes zunimmt tttief sich" die zusätzliche-Klemmkraft. erhöht«. Es .erfolgt also beidieser Ausführung eine .selbsttätige Steuerung der Stempellast in. Abhängigkeit .von der.' Knie klänge d-ee .Stern- '. pels. ... . " .-
'■ - In den beigefügten' Abb.. ist eine Ausführungsform des irfindungsgegenstandes schematiseh dargestellt. Ss seigsn; ' " ·.· · " . · ' > ' ■ \
'Abb. Ί einen Querschnitt durch einen Teil eines Stempels mit einem. Vere'ckring und einem ■ Eutschkeil:in Ausgangsstellung, . . M · .2' einen gleichen Querschnitt im -Augenblick
, · . .der Auslösung des. Vereck'ringes. , '.-In den'Abb. bezeichnet 1 den Gbersteapel, 'der in den Unterst ampel 2 einsinkt und durch dasbö 3'versp'annt wird. -Ein· äilfeklearäglied-,-' in l
-stellung «in Eutschkeil ^fdient 'äut·. Erhöhung -des 'An- '" pressdruckes "gleich zn Beginn des-Einainkyorganges ■■' ' ■des. Obefstempels-.n 5 stellt einen Tereckring" oder -Ver-\
k&ntungsbügel dar, der siüh einerseits auf den Rutachkeil 4 auflegt, andererseits sur Auflage an dein Überstempel könnt· Da der Rutschseil 4 dem Bing 5 Widerstand leistet, wird letzterer sieh am Oberstempel verklemmen und den Rutschkeil 4 währenü des linsinkens dee überstempele zwangsläufig mitnehmen. Diese Mitnahme erfolgt so lange, bin die gegenüberliegende infolge dar Schräglage des Vereckringea 5 tieferliegende Seite desselben ζ .3. auf dem Schlossband zur Auflage < kommt. Von diesen Augenblick ab versucht der Eine 5 um den Auflagepunkt su schwenken, seine Klemmwirkung am Oberstempel wird aufgehoben, danit gleichzeitig sein Druck auf den Hutschkeil. Letzterer ist frei und behält seine L'ige bei oder rutscht infolge seiner Reibung am Oberstempel mit diesem noch bis zur Überiviniunp; dP3 infolge der rauhen Bau-weise vorhandenen Spiels bzw. bis zu einem seine Endstellung festlegenden Begrenaungsmittel, z.B. einem Anschlag, mit. An dar Auflagestelle kann eine Stellschraube 6 angebracht s^in, die es ermöglicht, den Abstand zwischen V9reckring und Auflagestelle zu vergrössern oder zu ' verkleinern, so dass dadurch der Einsinkvveg des Hilfsklemmgliedes beeinflusst werden kann.
lie Erfindung beschränkt sich, nicht auf die dargestellte Au3führangoart des Stempels, sondern kann auch bei Stempeln mit andersartig ausgebildeter Yerspor.rworrxchtung Anwendung finden. Auch die Mitnahme-V02T1ortung kann enders ausgeführt sein, nur muss sie
dp.s Hilfcklemmglied sicher mitnehmen und sich nach einem vorher festgelegten Einsinkweg des Oberstempels von diesem losen können, um dao Hilfsklenmglied freicu-/geben. Die Ausführungsform des letzteren kenn ebenfalls beliebig gewählt werden, so kann z.B. bei Verwendung eines r.utschkeiles als Hilfskleirmglied, dies-er Abstufungen aufweisen, um das Saumaß in der Breite zu verringerno-

Claims (1)

  1. GUTEHOFFNUNGSHÜTTE
    JBERBAÜSEN AKTIENGESELLSCHAFT OberIiSussn9 den 2£0 öepteiaber 1949
    V t/BP
    (Meue) Patentansprüche %
    KGlirteiliger Grubenstempel, dessen Teile mittels eines ILleamseIilGsses geQeneincnder verspannt sinds wobei ein oder mehrere Ililfsklciomglieder (Butschkeil *»»%■»} die Kleaiakraft erhölien, dadurch gclienn zeichnet? daß Hilfsicleiwa^lieder (4) von am Oberstompel angeb2?a eilten LitHelimer(n) SeBe Ve reeler ing, übfex· eine bestiioißte des Sinsinkweees ^g s Ober stempele (1)
    von den Leibun&sbeivjerten aa Uilfe ltlenun£,lied (4)
    2„ Grubenstempel nach Anspruch I9 d a d α r c .i
    £e,fcennzeiciinet? daß die Ausgangs» und/oder lindste llung des Eilislileinmgliedes durch feste oder verstellbar Anschläge (6) oder dergl« begreast ict·
    3β Grubenstenipel nach den Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekennzeichnet,
    daß das Hilfsfelemmglied (4) durcii einen keil in se ixe Ausgangsstellung gebracht wird.
    4« Grubenstempel nach d en Anaprüciien 1 bis 3?
    dadurch gekennzeichnet, daß die ü-leimavorrichtung (Keilpaar, üeilgetxiebe oder dergl.) gleichzeitig das ililfs-
    bildet.

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