DEP0003152DA - Verfahren zur Herstellung von Massen auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-Magnesiumsulfatgemisch - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Massen auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-Magnesiumsulfatgemisch

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DEP0003152DA
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DE
Germany
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die
magnesium
production
ble
mixture
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Oberursel Ebner (Taunus)
Willy Dr. Frankfurt/M. Franke
Paul Dr. Frankfurt/M. Royen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Description

Ire 128
ALLÖBSBl^ÖHM
Akt i enge se 1 Is chaft
frankfurt/Main
Verfahren zur Herstellung von Masuen auf der Grundlage von Ma^eslumoayd~i^gaesiTmsulfat*
gemisch »
Mr die Herstellung von Steinholz verwendet man bekanntlich Magneeiiamoxyd und Magneaiumehloridlösungen. Diese beiden Ausgangsstoffe werden unter Zueats geeigneter Klllstoffef s, B, Sägemehl, kurz vor der Heretellung dee Steinholzesf z. D. beim Verlegen der PussbÖden, gemischt und eo wird die Mischung zu den gewünschten Gebilden ausgebreitet« Sie erhärtet dann gewöhnlich in einigen Stunden» Versuche, Magnesiumchlorid durch Magnesiumsulfat zu ersetzen, haben bisher wenig Erfolg gehabt, da sich eine Eeihe schwerwiegender Ϊ ,enteile bemerkbar machten insbesondere Yiaren Härte, ^asserbestandigksitf Hassfestigkeit der aus Magnesiumoxyd und MagnesiumsulfatlSsungen hergestellten Massen zu gering und sie zeigten !Teigung zu Sclirumpfungen und Ri β i!düngen β
Is wurde nun gefunden, dass sich erhärtete Massen aus Magnesiumoxyd Bhd Magnesiumsulfat, a» B. Steinholzfussböden, dadurch mit gutem jSrfolg herstellen lassen, dass man die Herstellung auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-Magneeiumsulfatgemischen vornimmt, die durch teilweise Zersetzung, z. B» teilweise Eeduktion von Kagnealumsulfat gewonnen wurden« Bie Sersetsung soll zweckmässig mindesten© soweit getrieben werden, dass noch etwa 70 ^ des Sulfates in der Mischung erhalten bleiben« Beispielsweise wird bis auf 40-55 $ Magnesiumsulfat gehalt reduziert um schnell erhärtende Massen zu erhaltene Die Hurtungsseiten betragen in diesem falle etwa wenige Minuten bis zu einigen Stunden. Derartige Massen eignen sich vorzüglich als
>Nr. 128
IETAliLGESElLSOHAfT
Akt i enge s e11schaft
Fraa icf urt/Haiii
Gipsersatz, "Dübelmasse, für Bauzwecke oder der gl. Langsamer erhärtende Massen9 die für das Abbinden mehrere Stunden und sogar Tage brauchen, erhält man durch weitergehende Zersetzung des Magnesiumsulfates . Diese kann in besonderen Fällen ziemlich weitgehend , ζ . Β, bis auf Sulfatreste τοη etwa 6-10 durchgeführt werden, für Steinholzfussbcden sind solche Massen gut geeignet, die bis auf etwa 15 - 35 $ Magnesiumsulfat zersetzt worden sind. Das Verfahren gemäss der Erfindung führt zu einem Magnesiumoxyd-Magnesiumsulfatgemisch j das die vorerwähnten Nachteile nicht mehr hat. Die Härte der abgebundenen Massen ist mindestens ebenso gut, wie frei den Massen, die aus den bisher bevorzugten Magnesiumoxyd-Magnesiumchloridgemisch en hergestellt wurden. Gewöhnlich liegt sie hoher. Wasserbeständigkeit und Hassfestigkeit sind durchaus genügend und es treten Schrumpfungen und Rissbildungen nicht ax f. Als Füllstoffe können die gleichen Stoffe verwendet werden, die man auch bisher bevorzugte.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass man nicht
erst
wie z. B, bei Sorelzementen jedesmal Oxydr Salzlösungen und Füllstoffe mischen und die Mengen der Komponenten aufeinander abstimmen muss, Vielmehr kann man jetzt das Gemisch aus Oxyd, Sulfat und gegebenenfalls Füllstoffen in der Sabrik anfertigen und, da diese Massen gute Lagerfähigkeit haben, auch beliebig lange auf Vorrat halten. Bei der Anwendung ist nur noch erforderlich, Wasser in abgemessenen Mengens die aber auch in erheblichen Grenaen BGiwanken können, zuzusetzen. Hierbei lassen sich durch die Bienge des zugesetzten Wassers noch besondere Wirkungen erzielen.
Für die Herstellung des erfindungsgemässen Gemisches aus Magnesiumoxyd und Magnesiumsulfat eignet sich beispielsweise ein
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Dis SerfSSitsang lleet tieft tuöh Ib *οSeren *fen <ä arehfCThren, beie.nlelsweiee in ^ehretageBfen1 die entsprechend betrieben tep5*8» ecier <??8 fc*nn fles S«!i neoheinf'. näer in veraaUieflenen ftf en behendelt srerSens 2.B,»irS ee in © inefö P©hret«.f©<vf©n ent* frSssert u«v. fltrtaf iß ©ine^- Drehrohrofen «er set?.t o£er un'$-©Kenrt.
Des giß st ig® Veraalten-Qer erf IaduiigBgeffiieseB Sr« eugaisse ist, insofern Überraschend, «l-s atne Bass*, telefee durch Miselies von ISftgneel»asslfat oder seinen Hydraten alt Magaesiusi-αχyd is dem oben als opt Iml angegebene» VerhffltBie Icei see wege Br-SOTgnies® v-m der Gute ergibt^ die durch die ärfindung erzielt wird. Hierbei spielt» offenbar die te*p:.-eheaiiaeheB VerbfltBieee bei® Iatetehen der föagaesiumoxyd-Phase innerhalb der Iagnesiumeulfatfcristell« ein« bee end ere Erllef' da hierdurch eins sehr feine Verteil«ng dee Hegnesiuaoxydes err eieht wird. Diese wird derart gSastig, dass m&n dem er f i Rdu sgege at see η Oeroi sch 'von ^ftgnealuaostyd. ■nnd Magnesiurosulfat sogar a^eh gewisse Anteile ν *;*■■» MagBseiximeulfat oder file gas« i u®ehl or i d bzw. Iffagneeiueieulfet- oder WagnesiuiaehlcsridlSeungea zusetzen kann, ohne des» sein# gSastlgen IigeBecbsften beeiatrffohtigt werde», ge lessen sieh in besonderen FSllen soger noch Vorteile in der Weiss erelelen, dass die Abbindezeiten bereits vorhandener MisQbUBgens -z.B.durch Susatg ven Magnesiuzseulf*t «ad/oder -Chlorid in fester und/oder flüssiger for® bei der Verarreitaag geändert oder genauer eingestellt werden Können.
Werden die MagaesiuBox^d-^egnesiu^smlffttgemieehe geiuSee der Irfindung unter reduzierenden Bedingungen hergestellt» so kann es v^rfcoissen, d»se Sulfide» wie Magnesiuiasulfid oder Caleiuro-StT fid, - wenn Ce.Ielamverbiaäungeii in den Ausgangeetoffen vorbinden sind»- "bei der seduKtio» gebildet werden. Obwohl diese Sulfide gewShaIieh nur in sehr geringen Mengen entstehen» stören sie doch die Weiterverarbeitung' der Iaeeenf weil sie dabei zu Sehwefelwaeserstoffentwicklung fahren Könne». Dieser Heehteil liest eich aber dadurch beaeitigeSj dees bei der
Verarbeitung der Missen «letal Io xyde» - Hyarctyde ^de*» Csrbcnete oder mehrere dieser Stoffe zugegen s iad, die, wie z.B. Ferro oder Ferrihydr'oxyd oder Rfseneisenerzs Kupferhydroxyd, ZinlchydroTyd oder dergl. mit Magnesiu®- bzw, Erdalkalisulfide» sieh au sei ehen SuTf id®« Uaeetzens die nicht oder nur schwer hy d r ο 1 y s i er ba r sind. Zwec Xm« ssig setzt te»η diese die Sehwefelwaeseretoffbildung verhindernden Stnffe der genannten oder anderen Art bei der Herstellung der Rbbindeflhipen Mischung mus Msgsies Iumoxyd5 MttgnesiuiG-Riilftt und gegebenenfi.ils FHllst-ffen oder euch schon vor der tetlwetssn Zersetzung dee Megnesiumsulfa tee zu. Man Tcann hierbei auch die Zusetzstcffe so ©,Uswihlen9 dtf ss sie öere fort Ifen Erzeugnis schon eine gewünschte Farbe erteilen. Ihre wir?mng. ist derart günstig, dass sie auch, bei self idhai t Igen, nach Art des Sorel ζ eisen te β erhärtenden Messen angewendet werden Tonnen, die auf ander esa Wege als des erfiladungsmenge.sson hergestellt worden sind.

Claims (1)

  1. Xm) T«*ίate#a ism? Herstellung von Xmms auf der iimci&g© von. Mag» MelMMyo>&agMM.weulfat# iMMaOaAere für SteinholeMreitomgt
    net, dan* ME^einas^i-ai^i^siiaeiilf&tgtÄeehe MrMftdet MVden» die di»>©h teilMlM thera&ee&e MTMtftMg ven Meg^elwemlfat oder Hydratro de« IlegnwelaMnilfatM geMSJie-n w#rdes eind«
    2«) Verfahren aeb AMprMh If Mwroh MkottMelehnetff daee aw ErMttgMg seüa©Xl erhärtender Iaeeea die töilweie© Zmmtsmg ble auf MegMftlimMiffttgehalt« tob etwa 89-4Q£ durchgeführt wird«
    3m) VerfehMn Meh AMprueh λ» Andaroh Mkenneeleiuie t» dann «ur MirtAMag langeener «Mrteaaei· MaeeMt St«la^lefmi%©d«iÄ#* ©en» die tellMlM ZerMtMHg feie m SagMelMumlfateehaltM von IMOffc9 e,B« 19-£$(* »sä MMOMenfeJLle Mlter getrleeea wird*
    4«) Verfahtea Bfeeii Ansprach 1-5» dadurch gekennMiohMt» dass bei der VerMndMhg von MegneelteriiilfetJwdrmtM ale AMgaageetoff ©Ine ZrMteimg d©9 Bali»« Mi etwa 100 - 4QÖ® m lange daroheeftttet «Iridi9 ble hei der weiter«! Behandlung dae Sai» sieht sehr Mtoilet·
    5·) Verfahren naefc Aaepmoh 1 · 4» dednreh geta*M**iete»tr ^mn lMMMiidere hol tor VerareeltMg emlfldhaltiger BagMeiMAxyd* Sa^@siasemlfat- na gegeMMfifall· Tt&Ueteffgealeehe KetallMyde ®d«? .Msrdrexyde beew* ©arh©Sftt# ®d#r ieslsoM© €&%mr Stoff© eage* eetst werde** die mit dem Seiarefel dee MegptelttneäLfidee ©4«p torgl* Ku nleht hmm* MhMr hydrelyelerharea Smlfid«» eleh «■<- MtMflU

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