DEP0003152DA - Verfahren zur Herstellung von Massen auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-Magnesiumsulfatgemisch - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Massen auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-MagnesiumsulfatgemischInfo
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- 238000000034 method Methods 0.000 claims 2
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Description
Ire 128
ALLÖBSBl^ÖHM
Akt i enge se 1 Is chaft
Akt i enge se 1 Is chaft
frankfurt/Main
Verfahren
zur Herstellung
von
Masuen auf der Grundlage
von Ma^eslumoayd~i^gaesiTmsulfat*
gemisch »
Mr die Herstellung von Steinholz verwendet man bekanntlich Magneeiiamoxyd und Magneaiumehloridlösungen. Diese beiden Ausgangsstoffe
werden unter Zueats geeigneter Klllstoffef s, B, Sägemehl, kurz vor der Heretellung dee Steinholzesf z. D. beim
Verlegen der PussbÖden, gemischt und eo wird die Mischung zu den gewünschten Gebilden ausgebreitet« Sie erhärtet dann gewöhnlich in einigen Stunden» Versuche, Magnesiumchlorid durch
Magnesiumsulfat zu ersetzen, haben bisher wenig Erfolg gehabt, da sich eine Eeihe schwerwiegender Ϊ ,enteile bemerkbar machten
insbesondere Yiaren Härte, ^asserbestandigksitf Hassfestigkeit
der aus Magnesiumoxyd und MagnesiumsulfatlSsungen hergestellten Massen zu gering und sie zeigten !Teigung zu Sclirumpfungen und
Ri β i!düngen β
Is wurde nun gefunden, dass sich erhärtete Massen aus Magnesiumoxyd Bhd Magnesiumsulfat, a» B. Steinholzfussböden, dadurch
mit gutem jSrfolg herstellen lassen, dass man die Herstellung auf der Grundlage von Magnesiumoxyd-Magneeiumsulfatgemischen
vornimmt, die durch teilweise Zersetzung, z. B» teilweise Eeduktion
von Kagnealumsulfat gewonnen wurden« Bie Sersetsung soll zweckmässig mindesten© soweit getrieben werden, dass noch
etwa 70 ^ des Sulfates in der Mischung erhalten bleiben« Beispielsweise wird bis auf 40-55 $ Magnesiumsulfat gehalt reduziert
um schnell erhärtende Massen zu erhaltene Die Hurtungsseiten betragen in diesem falle etwa wenige Minuten bis zu einigen
Stunden. Derartige Massen eignen sich vorzüglich als
>Nr. 128
IETAliLGESElLSOHAfT
Akt i enge s e11schaft
Fraa icf urt/Haiii
Akt i enge s e11schaft
Fraa icf urt/Haiii
Gipsersatz, "Dübelmasse, für Bauzwecke oder der gl. Langsamer erhärtende Massen9 die für das Abbinden mehrere Stunden und
sogar Tage brauchen, erhält man durch weitergehende Zersetzung des Magnesiumsulfates . Diese kann in besonderen Fällen ziemlich
weitgehend , ζ . Β, bis auf Sulfatreste τοη etwa 6-10 durchgeführt
werden, für Steinholzfussbcden sind solche Massen gut geeignet, die bis auf etwa 15 - 35 $ Magnesiumsulfat zersetzt
worden sind. Das Verfahren gemäss der Erfindung führt zu einem Magnesiumoxyd-Magnesiumsulfatgemisch j das die vorerwähnten
Nachteile nicht mehr hat. Die Härte der abgebundenen Massen ist mindestens ebenso gut, wie frei den Massen, die aus den bisher
bevorzugten Magnesiumoxyd-Magnesiumchloridgemisch en hergestellt wurden. Gewöhnlich liegt sie hoher. Wasserbeständigkeit und
Hassfestigkeit sind durchaus genügend und es treten Schrumpfungen und Rissbildungen nicht ax f. Als Füllstoffe können die
gleichen Stoffe verwendet werden, die man auch bisher bevorzugte.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass man nicht
erst
wie z. B, bei Sorelzementen jedesmal Oxydr Salzlösungen und Füllstoffe mischen und die Mengen der Komponenten aufeinander
abstimmen muss, Vielmehr kann man jetzt das Gemisch aus Oxyd, Sulfat und gegebenenfalls Füllstoffen in der Sabrik anfertigen
und, da diese Massen gute Lagerfähigkeit haben, auch beliebig lange auf Vorrat halten. Bei der Anwendung ist nur noch
erforderlich, Wasser in abgemessenen Mengens die aber auch in erheblichen Grenaen BGiwanken können, zuzusetzen. Hierbei
lassen sich durch die Bienge des zugesetzten Wassers noch besondere Wirkungen erzielen.
Für die Herstellung des erfindungsgemässen Gemisches aus Magnesiumoxyd und Magnesiumsulfat eignet sich beispielsweise ein
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Dis SerfSSitsang lleet tieft tuöh Ib *οSeren *fen <ä arehfCThren,
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ftf en behendelt srerSens 2.B,»irS ee in © inefö P©hret«.f©<vf©n ent*
frSssert u«v. fltrtaf iß ©ine^- Drehrohrofen «er set?.t o£er un'$-©Kenrt.
Des giß st ig® Veraalten-Qer erf IaduiigBgeffiieseB Sr« eugaisse ist, insofern Überraschend, «l-s atne Bass*, telefee durch Miselies
von ISftgneel»asslfat oder seinen Hydraten alt Magaesiusi-αχyd is dem oben als opt Iml angegebene» VerhffltBie Icei see wege Br-SOTgnies®
v-m der Gute ergibt^ die durch die ärfindung erzielt wird. Hierbei spielt» offenbar die te*p:.-eheaiiaeheB VerbfltBieee
bei® Iatetehen der föagaesiumoxyd-Phase innerhalb der Iagnesiumeulfatfcristell« ein« bee end ere Erllef' da hierdurch eins sehr
feine Verteil«ng dee Hegnesiuaoxydes err eieht wird. Diese wird derart gSastig, dass m&n dem er f i Rdu sgege at see η Oeroi sch
'von ^ftgnealuaostyd. ■nnd Magnesiurosulfat sogar a^eh gewisse Anteile ν *;*■■» MagBseiximeulfat oder file gas« i u®ehl or i d bzw.
Iffagneeiueieulfet- oder WagnesiuiaehlcsridlSeungea zusetzen kann, ohne des» sein# gSastlgen IigeBecbsften beeiatrffohtigt werde»,
ge lessen sieh in besonderen FSllen soger noch Vorteile in der Weiss erelelen, dass die Abbindezeiten bereits vorhandener
MisQbUBgens -z.B.durch Susatg ven Magnesiuzseulf*t «ad/oder -Chlorid in fester und/oder flüssiger for® bei der Verarreitaag
geändert oder genauer eingestellt werden Können.
Werden die MagaesiuBox^d-^egnesiu^smlffttgemieehe geiuSee der Irfindung unter reduzierenden Bedingungen hergestellt» so kann
es v^rfcoissen, d»se Sulfide» wie Magnesiuiasulfid oder Caleiuro-StT fid, - wenn Ce.Ielamverbiaäungeii in den Ausgangeetoffen vorbinden
sind»- "bei der seduKtio» gebildet werden. Obwohl diese Sulfide gewShaIieh nur in sehr geringen Mengen entstehen»
stören sie doch die Weiterverarbeitung' der Iaeeenf weil sie dabei zu Sehwefelwaeserstoffentwicklung fahren Könne». Dieser
Heehteil liest eich aber dadurch beaeitigeSj dees bei der
Verarbeitung der Missen «letal Io xyde» - Hyarctyde ^de*» Csrbcnete oder mehrere dieser Stoffe zugegen s iad, die,
wie z.B. Ferro oder Ferrihydr'oxyd oder Rfseneisenerzs Kupferhydroxyd,
ZinlchydroTyd oder dergl. mit Magnesiu®- bzw, Erdalkalisulfide» sieh au sei ehen SuTf id®« Uaeetzens die
nicht oder nur schwer hy d r ο 1 y s i er ba r sind. Zwec Xm« ssig setzt te»η diese die Sehwefelwaeseretoffbildung verhindernden
Stnffe der genannten oder anderen Art bei der Herstellung der Rbbindeflhipen Mischung mus Msgsies Iumoxyd5 MttgnesiuiG-Riilftt
und gegebenenfi.ils FHllst-ffen oder euch schon vor der tetlwetssn Zersetzung dee Megnesiumsulfa tee zu. Man
Tcann hierbei auch die Zusetzstcffe so ©,Uswihlen9 dtf ss sie öere fort Ifen Erzeugnis schon eine gewünschte Farbe erteilen.
Ihre wir?mng. ist derart günstig, dass sie auch, bei self idhai t Igen, nach Art des Sorel ζ eisen te β erhärtenden Messen
angewendet werden Tonnen, die auf ander esa Wege als des erfiladungsmenge.sson hergestellt worden sind.
Claims (1)
- Xm) T«*ίate#a ism? Herstellung von Xmms auf der iimci&g© von. Mag» MelMMyo>&agMM.weulfat# iMMaOaAere für SteinholeMreitomgtnet, dan* ME^einas^i-ai^i^siiaeiilf&tgtÄeehe MrMftdet MVden» die di»>©h teilMlM thera&ee&e MTMtftMg ven Meg^elwemlfat oder Hydratro de« IlegnwelaMnilfatM geMSJie-n w#rdes eind«2«) Verfahren aeb AMprMh If Mwroh MkottMelehnetff daee aw ErMttgMg seüa©Xl erhärtender Iaeeea die töilweie© Zmmtsmg ble auf MegMftlimMiffttgehalt« tob etwa 89-4Q£ durchgeführt wird«3m) VerfehMn Meh AMprueh λ» Andaroh Mkenneeleiuie t» dann «ur MirtAMag langeener «Mrteaaei· MaeeMt St«la^lefmi%©d«iÄ#* ©en» die tellMlM ZerMtMHg feie m SagMelMumlfateehaltM von IMOffc9 e,B« 19-£$(* »sä MMOMenfeJLle Mlter getrleeea wird*4«) Verfahtea Bfeeii Ansprach 1-5» dadurch gekennMiohMt» dass bei der VerMndMhg von MegneelteriiilfetJwdrmtM ale AMgaageetoff ©Ine ZrMteimg d©9 Bali»« Mi etwa 100 - 4QÖ® m lange daroheeftttet «Iridi9 ble hei der weiter«! Behandlung dae Sai» sieht sehr Mtoilet·5·) Verfahren naefc Aaepmoh 1 · 4» dednreh geta*M**iete»tr ^mn lMMMiidere hol tor VerareeltMg emlfldhaltiger BagMeiMAxyd* Sa^@siasemlfat- na gegeMMfifall· Tt&Ueteffgealeehe KetallMyde ®d«? .Msrdrexyde beew* ©arh©Sftt# ®d#r ieslsoM© €&%mr Stoff© eage* eetst werde** die mit dem Seiarefel dee MegptelttneäLfidee ©4«p torgl* Ku nleht hmm* MhMr hydrelyelerharea Smlfid«» eleh «■<- MtMflU
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