DEP0002978DA - Abstützungseinrichtung für Preßlufthämmer zum Vernieten von Stehbolzen - Google Patents
Abstützungseinrichtung für Preßlufthämmer zum Vernieten von StehbolzenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abstützeinrichtung für Preßlufthämmer zum Vernieten von Stehbolzen, wie sie z.B. bei den Wasserkammern von Lokomotivkesseln benutzt werden kann.
Bisher wurden solche Stehbolzen mittels Preßlufthammer nur je von einer Seite in der Art genietet, daß die Vorrichtung zum Nieten von Hand gegen den Stehbolzen gedrückt wurde, wobei gleichzeitig der Döpper gedreht werden mußte. Bei dieser Herstellungsweise wurde der betreffende Werkmann außerordentlich stark körperlich beansprucht, da er den stark vibrierenden Niethammer gegen den Nietkopf drücken mußte. Ein fernerer Nachteil besteht darin, daß die in den Döpper des Niethammers eingesetzte Zentrierspitze nach dem Vernieten von 3 bis 4 Stehbolzen unbrauchbar wurde und durch eine neue ersetzt werden mußte.
Gemäß der Erfindung wird der Preßlufthammer durch einen gegen einen festen Widerhalt sich abstützenden Preßluft- oder Wasserdruckkolben und nicht mehr von Hand gegen das zu vernietende Stehbolzenende gedrückt und dann in Betrieb gesetzt. Dabei hat der Bedienungsmann des Hammers lediglich den Döpper mittels der erfindungsgemäß an ihm angebrachten Handgriffe zu drehen, ohne irgendwie anderweitig in Anspruch genommen zu werden.
Es ist ferner möglich, die Stehbolzen von Feuerbuchsen und dergleichen in einem Arbeitsgang an beiden Enden zu vernieten, indem man die beiden dazu nötigen Preßlufthämmer in
einen U-förmigen Halter einsetzt, wobei dann beide Preßlufthämmer zunächst durch je einen Preßluftstempel gegen die zu vernietenden Enden der Stehbolzen gedrückt und dann durch Öffnen des Arbeitsventiles in Tätigkeit gesetzt werden. An jeder Seite der zu vernietenden Feuerbuchse ist dann je ein Mann nur damit beschäftigt, den Nietstempel durch einen Handgriff zu drehen, bis der Niet vollendet ist. Ein besonderer Vorteil des Gegenstandes der Erfindung besteht darin, daß durch denselben der Nietvorrichtung eine ruhige Halterung gegeben ist, so daß ein Tanzen des Döppers auf dem Nietkopf und das dadurch bewirkte Beschädigen der eingesetzten Zentrierspitze vermieden wird. Außerdem wird eine erhebliche Leistungssteigerung erreicht, so daß in der Zeiteinheit eine größere Anzahl von Stehbolzen als bisher vernietet werden kann.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Abstützeinrichtung zum Vernieten von Stehbolzen beispielsweise dargestellt
Abb. 1 zeigt die Verwendung der Einrichtung beim einseitigen Vernieten einer Feuerbüchse, wo das Gegenhalten ebenfalls durch einen Preßkolben mit Verlängerung erfolgt.
In der Abb. 2 ist ein U-förmiger Rahmen dargestellt, zwischen welchem sich zwei Niethämmer befinden, die durch in den Enden des U-förmigen Rahmens untergebrachte Preßkolben gegen den von beiden Seiten gleichzeitig zu vernietenden Stehbolzen gedrückt werden.
Der Niethammer 1 wird an seiner Handhabe 2 mit einem Preßkolben 3 starr verbunden, welcher im beispielsweise dargestellten Gehäuse 4, welches auf einem festen Widerlager ruht, durch Druck betätigt wird. Der Druckanschluß 5 ist mit einer Absperrung 6 versehen, die den Druck unter den Preßkolben 3 freigibt; dadurch wird der Niethammer 1 gegen den zu vernietenden Stehbolzen 7 gedrückt. Der in den Niethammer 1 eingesetzte Döpper 8 greift mit seiner Zentrierspitze 9 in den Stehbolzen 7. Nach dem Öffnen des Betätigungshebels 10 des Niethammers 1 arbeitet die Vorrichtung automatisch, so daß nur der Döpper 8 durch die an ihm befestigten Griffe 11 gedreht werden muß, um ein gleichmäßiges Vernieten zu erreichen. Der gleiche Vorgang des Anpressens erfolgt vor Inbe-
triebnahme des Niethammers 1 auf der Gegenhalteseite durch einen dort befindlichen Preßkolben 3 mit einer den Verhältnissen entsprechenden Verlängerung 12, welche gegen die als Widerlager dienende Feuerbüchsenwand 14 gesetzt ist. Beim gleichzeitigen Vernieten auf beiden Seiten werden die Niethammer 1, durch in einem U-förmigen Rahmen 13 angeordnete Preßkolben 3, gegen den zu vernietenden Stehbolzen gedrückt. Nach dem Anpressen, welches durch das Betätigen der Absperrung 6 erfolgt, werden die Niethämmer 1, wie oben beschrieben, in Tätigkeit gesetzt, so daß zu annähernd gleicher Zeit beide Köpfe des Stehbolzens vernietet werden.
Claims (4)
1.) Abstützungseinrichtung für Presslufthammer zum Vernieten von Stehbolzen, gekennzeichnet durch einen unter Luft- oder Wasserdruck stehenden, selbst wieder abgestützten und den Niethammer stützenden Presskolben (3).
2.) Abstützungseinrichtung nach Anspruch 1, unter Verwendung von zwei gegen die beiden Enden der zu vernietenden Stehbolzen einwirkenden Presslufthämmer, dadurch gekennzeichnet, dass beide Presslufthämmer durch Presskolben (3) abgestützt sind.
3.) Abstützungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen für die beiden Presskolben (3) durch die freien Schenkel eines U-förmigen Rahmens (13) gebildet sind.
4.) Vorrichtung zur Anwendung der Abstützungseinrichtung nach Anspruch 1 mit einem Döpper, dadurch gekennzeichnet, dass der Döpper drehbar und mit Handgriffen versehen im Niethammer gelagert sind.
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