DEP0002687DA - Garnhülse für Spinnmaschinen und Webstühle. - Google Patents

Garnhülse für Spinnmaschinen und Webstühle.

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Description

Hülse die zum Aufwickeln von Garn usw. dient und an Spinnmaschinen und Webstühlen benutzt wird.
Die bekannten Hülsen sind aus Pappe, Holz o.dgl. hergestellt, was naturgemäss eine schwierige Herstellung und eine nur kurze Lebensdauer der Hülsen bedingt. Auch ist schon vorgeschlagen worden, die Hülsen aus Metallblech herzustellen, wobei dann die Hülse aus mehreren Teilen bestehen muss und das Hülsenrohr selbst gezogen wird. Diese Herstellung ist einerseits schwierig und andererseits kostspielig, denn der untere verdickte Rand muss nachträglich fest mit dem Hülsenrohr verbunden werden. Da das Hülsenrohr aus Blech gezogen wird und äußerst dünn ist, weist es auch nur eine geringe Widerstandsfähigkeit und damit eine kurze Lebensdauer auf.
Diese Übelstände sind bei der Garnhülse nach der Erfindung dadurch beseitigt, dass das Hülsenrohr mit dem unteren Wulstrande aus einem einzigen Stück in gegossener Ausführung, zweckmässig aus Leichtmetall, besteht.
Ein Ausführungsbeispiel der Hülse nach der ERfindung ist in der Zeichnung dargestellt und zwar zeigen:
Abb. 1 die Hülse im Aufriss und Schnitt,
" 2 die Hülse im Aufriss und Ansicht.
Die Hülse a ist aus Leichtmetall gegossen, wobei der untere, wulstartige Rand b gleichzeitig mit dem Hülsenrohr a aus einem einzigen Stück besteht. Die Oberfläche der Hülse a wird mit Aufrauhungen c versehen, die beliebig, z. B. als umlaufende oder mit Steigung versehene Rillen o.dgl. ausgebildet sind, damit das aufzuwickelnde Garn einen guten Halt bekommt.
Der untere Rand b kann mit einem zylindrischen Ansatz d und hierzu anschliessend einem weiteren konischen Ansatz e versehen sein, um eine gute und zweckmässige Aufwicklung des Garns zu erreichen.
Die innere Wand f der konischen Hülse wird ausgeglättet, um einen guten Sitz des Kopfes g der Spulspin- del durch die Konizität zu erzielen. Dadurch ist eine gute und sichere Mitnahme und im Bedarfsfalle ein müheloses Abnehmen der Hülse gewährleistet.
Dadurch, daß die Hülse a aus gegossenem Material hergestellt ist, kann auch der obere Teil i mit starker Wandung versehen werden, so daß eine grössere Stabilität geschaffen wird, da gerade die Hülse an diesem Teil gegen Stoss, Druck o.dgl. gefährdet ist.
Desweiteren kann an dem Umfang der Hülse eine beliebige Anzahl Bohrungen j sowie Schlitze k vorgesehen sein, die es ermöglichen, dass beim weiteren Bearbeiten des Garnes, wie Trocknen o.dgl., auch die inneren Lagen des Garnes behandelt werden können.

Claims (4)

1. Garnhülse für Spinnmaschinen und Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenrohr mit dem unteren Wulstrand (b) aus einem Stück in gegossener Ausführung, zweckmässig aus Leichtmetall, besteht.
2. Garnhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenrohr am oberen Ende (i) eine stärkere Wand aufweist, als am übrigen Rohrteil.
3. Garnhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluss an den Wulstrand (b) ein Ansatz (d) sowie hieran anschliessend ein konischer Ansatz (e) vorgesehen sind.
4. Garnhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Hülsenmantel Aufrauhungen (c) beliebiger Art sowie Bohrungen (j) und Schlitze (k) angeordnet sind.

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