DEP0002562DA - Zusammenklappbares Sitz- und Liegemöbel - Google Patents
Zusammenklappbares Sitz- und LiegemöbelInfo
- Publication number
- DEP0002562DA DEP0002562DA DEP0002562DA DE P0002562D A DEP0002562D A DE P0002562DA DE P0002562D A DEP0002562D A DE P0002562DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furniture according
- backrest
- seat
- legs
- chair
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011120 plywood Substances 0.000 claims description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezweckt, ein leichtes, vorteilhaft aus Holz herstellbares Sitz- und Liegemöbel von vielseitiger Verwendbarkeit zu schaffen, das überall aufgestellt werden dann und sowohl als Sitz- als auch als Liegemöbel dem Körper die erwünschte Ruhelage bietet, sowie auf engstem Raum zusammenklappbar und so bequem zu befördern ist.
Die Erfindung besteht darin, dass ein hockerartiges Gestell einschließlich einer an seinem Sitz angelenkten, mit Kopflehne und Armlehne versehenen Rückenlehne zu einem flachen Paket zusammenklappbar ist, für sich allein als Hocker, als einfacher Sitzstuhl oder als Lehnstuhl, zusammen mit einer zugehörigen Tischplatte als Tisch oder Pult mit Sitz oder als Liegestuhl und einschließlich zusammen mit einem mit Füßen versehenen Verlängerungsstück als Ruhesofa oder als Bett aufgestellt werden kann.
Die erfindungsgemäß federnd ausgebildete Kopflehne ist bei der Gebrauchsform des Möbels als einfacher Sitzstuhl zwischen die Seitenholme der Rückenlehne eingeklappt und wird bei der Verwendung als Lehnstuhl hochgeschwenkt, bis sich die Holme der Kopflehne an der Stuhllehne abstützen. Die Rückenlehne wird durch Streben gehalten, die am Sitz feststellbar sind.
Für die Verwendung des Möbels als Tisch oder Pult wird die Stuhllehne bis zu einer geeigneten Schräglage in Verlängerung des Hockersitzes gebracht und durch die in die Stellung als Tischbeine ausgeschwenkten Rückenlehnenhalter abgestützt. Stützen, die bei der Gebrauchsform des Möbels als Lehnstuhl die an den Rückenlehnenhaltern eingelenkten Armlehnen abstützen, können dabei verschiedene Höhen des Tisches oder Pultes ergeben, zweimal als Kindertisch, das andere Mal als Tisch für Erwachsene. Für die Benutzung als Pult ist die Tischplatte in verschiedenen Schräglagen einstellbar.
In der Gebrauchsform des Möbels als Liegestuhl ist die Kopflehne ausgeschwenkt. Die Tischplatte bildet dann ein schwach federndes Rückenlager. Die gleiche Aufgabe hat die
Tischplatte bei der Verwendung des Möbelstückes als Ruhesofa oder Bett, wobei das Verlängerungsstück in verschiedenen Stellungen vorn am Hocker angesetzt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 das zu einem Paket zusammengelegte Sitzmöbel, von der Unterseite gesehen,
Abb. 2 den aufgestellten Hocker,
Abb. 3 den Stuhl mit Armlehnen und eingeklappter Kopflehne,
Abb. 4 den Kopfteil mit Kopflehne,
Abb. 5 den Liegestuhl,
Abb. 6 eine zu Abb. 5 gehörende Teilansicht in größerem Maßstab,
Abb. 7 eine Draufsicht auf den Sitz, ebenfalls in größerem Maßstab,
Abb. 8 einen Querschnitt des Sitzes nach der Linie VIII-VIII der Abb. 7,
Abb. 9 den Tisch mit Sitz,
Abb. 10 das Verlängerungsstück,
Abb. 11 das Ruhesofa,
Abb. 12 eine Teilansicht des Tisches bzw. des Pultes mit Sitz,
Abb. 13 eine zu Abb. 12 gehörige Draufsicht auf Rücken- und Kopflehne bei abgenommener
Tischplatte,
Abb. 14 bis 19 Einzelheiten.
Das zusammenklappbare Hockergestell hat in der üblichen Weise zwei wie Scherenarme angeordnete Beinpaare 1, 2, die durch Querleisten versteift sind. Die Beine 1 sind am oberen Ende durch eine Querstange 4 verbunden (Abb. 7 und 8), die unterhalb des Sitzes in einer Führung läuft, die durch die Sitzbretter und zwei am Sitzrahmen befestigte Längsleisten 5 gebildet wird. Diese Leisten sind nur so stark, dass sie schwach federn, wenn die Querstange 4, die durch die Führung der abgerundeten oberen Enden der Beine 1 an der Unterseite der Sitzbretter leicht gegen die Leisten gedrückt wird, über die Leisten gleitet. Am Ende der Vorwärtsbewegung schnappt die Querstange 4 in eine Rast der leisten 5 ein, wodurch die Beine und der Sitz des Hockers selbsttätig in der Gebrauchslage festgestellt werden. Während es beim Aufstellen bekannter zusammenklappbarer Hocker oft zu Verletzungen der Hände kommt, ist die Gefahr
bei der Handhabung des beschriebenen Hockergestelles vermieden.
Eine am Sitzrahmen des Hockergestelles angelenkte Rückenlehne 6 kann bei der Verwendung des Möbels als Stuhl in der hochgeklappten Stellung durch Streben 7 am Sitz 3 abgestützt werden. Die Streben sind am äußeren Ende der Rückenlehne angelenkt und tragen in einigem Abstand von ihren freien Enden eine eckige Querstange 8, die an ihrer rückwärtigen Seite stufenförmig abgesetzt ist (vgl. Abb. 8). Diese Querstange wird in dem Spalt zwischen oberen und mittlerem Sitzbrett eingelegt und in Ausschnitten 9 der seitlichen Rahmenzargen des Sitzes so weit zurückgeschoben, bis sie mit ihrem Absatz von vorn am mittleren Sitzbrett anliegt. In dieser Endstellung wird die Querstange 8 durch eine unter dem vorderen Sitzbrett angebrachte Feder 10, zweckmäßig eine Holzfeder, selbsttätig verriegelt. Wenn die Querstange durch den Sitzschlitz gedrückt wird, wird diese kleine Holzfeder 10 herunter gedrückt, und zwar so lange, bis sich die Querstange 8 in ihrer Endstellung befindet. Dann schnappt die Holzfeder 10 hoch und legt sich vor die Querstange 8, die dadurch selbsttätig verriegelt wird. Will man die Querstange 8 auslösen, so drückt man durch einen an der Rückseite des vorderen Sitzbrettes vorhandenen Ausschnitt 12 (Abb. 7) die Feder 10 so weit herab, dass sie die Querstange 8 freigibt, die man nun vorziehen und ausheben kann.
An jedem Rückenlehnenhalter 7 ist eine Armlehne 13 angelenkt, die durch eine ebenfalls mit der Strebe 7 gelenkig verbundene Stütze 14 in der Gebrauchslage festgestellt werden kann. Zu diesem Zweck hat die Stütze 14 an ihrem freien Ende einen Zapfen 15, der in ein entsprechendes Loch an der Unterseite der Armlehnen 13 eingreift.
Mit dem oberen Ende der Rückenlehne 6 ist eine Kopflehne 16 gelenkig verbunden. Die an der Rückenlehne 6 angelenkten Arme 17 der Kopflehne sind verhältnismäßig kurz. An diesen starren Armen 17 sind längere Holme 18 der Kopflehne befestigt, so dass eine ausreichende Federung der Kopflehne erreicht ist. In der hochgeklappten Stellung der Kopflehne legen sich an ihren Armen 17 befestigte Klötze 19 (Abb. 6) gegen die obere Querleiste 20 der Rückenlehne.
Für die Benutzung des Möbels als Tisch ist eine Tischplatte 21 aus Sperrholz versehen, die beispielsweise auf das aufgestellte Hockergestell aufgelegt werden kann.
Man hat dann einen einfachen Ablegetisch. Die Größe der Tischplatte entspricht den Abmessungen des zusammengeklappten
Stuhles, kann also mit diesem zusammen bequem befördert werden.
Um einen Tisch mit Sitz zu erhalten, werden die Rückenlehnenhalter 7 als Tischbeine benutzt. Sie werden zu diesem Zwecke in eine senkrechte Stellung ausgeschwenkt und durch die Armlehnen 13 gegen die Holme der Rückenlehne 6 verstrebt.
Ein durch eine Bohrung am freien Ende der Armlehne 13 gestreckter Stift 22 (Abb. 12 und 13) wird dabei je nach Höhe, die man dem Tisch geben will, in eines der Löcher 23 und 24 des Holmes der Rückenlehne 6 eingesteckt. Zweckmäßig ist der Stift 22 eine Schraube, die durch eine Flügelmutter gesichert wird (Abb. 19). Diese Schraube mit Mutter ist unter dem Armlehnenbrett mit einer kleinen Kette aufgehängt.
Für die Hochlage des Tisches wird die Armlehnenstütze 14 in die Verlängerung des Rückenlehnenhalters 7 gebracht und in dieser Stellung verriegelt. Man erhält so die höheren Tischbeine, die auf den Zapfen 15 der Stützen 14 stehen. Die Armlehnen 13 sind dabei mit den unteren Löchern 23 der Rückenholme 6 verbunden. Für die Tieflage des Tisches sind die Stützen 14 hochgeschwenkt. Die dadurch verkürzten Tischbeine stehen nunmehr auf den Enden der Rückenlehnenstreben 7 und die Armlehnen 13 sind durch die Zapfen 22 an den oberen Löchern 24 der Rückenlehnenholme 6 befestigt.
Ein Beispiel für die Verriegelung der Armlehnenstützen 14 mit den Streben 7 in der Strecklage zeigen die Abb. 16 bis 18. Die Verriegelung erfolgt durch einen Fallriegel 25, der in einem Ausschnitt 26 der Strebe 7 schwenkbar ist und in eine Ausnehmung 27 an der der Strebe zugekehrten Seite der Stütze 14 einfällt, wenn die Stütze beim Herunterschwenken in die Verlängerung der Strebe 7 gelangt (Abb. 16). Um die Verriegelung zu lösen, wird der Fallriegel 25 hochgedrückt, so dass er aus der Ausnehmung 27 heraustritt (Abb. 17), worauf die nicht mehr festgehaltene Stütze 14 wieder hochgeschwenkt werden kann.
Als die Auflage der Tischplatte 21 dient die in die waagerechte Lage oder eine Schräglage gebrachte Kopflehne 16, die in ihrer Lage durch gezahnte Stützen 28 gehalten wird, die mit einem Zahn über die mittlere Querleiste 29 der Rückenlehne 6 greifen (Abb. 12). Die Tischplatte ruht dabei auf Klötzchen 30, die an den Armen 17 der Kopflehne sitzen. Zum Festlegen der Tischplatte 21 am oberen Ende der als Tischbeine dienenden Streben 7 ist ein Federgesperre vorgesehen. Zwei
sn der Unterseite der Tischplatte befestigten kurzen Leisten 31 (zu vgl. die Darstellung der Leiste in größerem Maßstabe in den Abb. 14 und 15) sind mit je zwei Bohrungen 32, 33 und einem Einschnitt 34 versehen, in den ein federnder Draht 35 eingelegt ist, der die Bohrungen anschneidet. Von oben ist in das Ende jeder Strebe 7 eine Kopfschraube 36 eingesetzt. Beim Aufdrücken der Tischplatte springt der federnde Draht 35 über den Kopf der Schrauben 36. Zum Lösen des Gesperres wird der Draht an den aus der Leiste 31 vorstehenden Enden so weit zurückgedrückt, dass er die Köpfe der Schrauben 36 freigibt, worauf die Tischplatte abgehoben werden kann.
Durch Einklinken eines anderen Zahnes der Stützen 28 in die Querleiste 29 der Rückenlehne bringt man die Kopflehne 16 und damit die Tischplatte 21 in eine für die Benutzung als Schreibpult oder dgl. gewünschte Schräglage.
Bei der Verwendung des Möbels als Liegestuhl (Abb. 5) dienen die Streben 7 in der gleichen Weise, wie das vorstehend für den Tisch beschrieben ist, verschieden hoch einstellbare Beine. Die Kopflehne 16 ist ausgeschwenkt, die Tischplatte 21 liegt auf der in Schräglage befindlichen Rückenlehne 6 und bildet eine schwach federnde Rückenstütze. Mittels des vorstehend beschriebenen Federgesperres ist die Platte 21 am oberen Ende der Beine 7 festgelegt. Die Schrauben 36 werden aber nicht, wie bei dem Tisch, in die Bohrungen 32 der Leisten 31, sondern in die äußeren Bohrungen 33 eingeführt, damit die Platte 21 weniger weit über die Kopflehne herausragt und flach aufliegen kann.
Durch Absetzen eines mit Beinen versehenen Verlängerungsstückes 37 an das Hockergestell kann man ein Ruhesofa oder ein Bett schaffen. Je nach der gewünschten Länge der Liegestatt wird die Verlängerung mehr oder weniger weit über den Hockersitz geschoben, so dass sich eine oder mehrere Querleisten der Verlängerung in die Spalten zwischen den Sitzbrettern des Hockersitzes legen. Nach Bedarf wird auf das so hergestellte Sofa oder Bettgestell eine Decke, ein Strohsack oder eine Matratze 38, wie in Abb. 11 angegeben, aufgelegt. An dem Verlängerungsstück 37 sind bei dem dargestellten Beispiel zwei Beinpaare 39 angelenkt, infolgedessen kann dieses Verlängerungsstück auch als selbständiges Gestell, etwa als Eimerbank Verwendung finden.
Zum Zusammenklappen des Möbels - ohne Verlängerungsstück und Tischplatte - wird die Kopflehne 16 zwischen die
Arme der Rückenlehne 6 eingeschwenkt, die Streben 7 werden an die Stuhllehne herangeschwenkt und die Armlehnen 13 und die Armlehnenstützen 14 außen an die Streben. Sodann wird die Rückenlehne über den Hockertisch gelegt, der zwischen den Holmen der Rückenlehne Platz findet. Schließlich werden die Hockerbeine in üblicher Weise zusammengeklappt. Man erhält dann das aus Abb. 1 ersichtliche flache Paket, das wenig Raum beansprucht und gegebenenfalls zusammen mit der Tischplatte in eine taschenförmige Umhüllung gesteckt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung können die Teile der Kombination, in Einzelheiten abweichend, von der beschriebenen Ausführungsform ausgebildet sein; dies gilt insbesondere für die Anordnung der Kopflehne, die Abstützung der Rückenlehne und der Armlehnen, sowie die verschiedenen Verriegelungen. Die Kopflehne kann, anstatt ausschwenkbar, auch auf- und abschiebbar oder abnehmbar sein. Anstatt der Federsperre können lösbare Zapfenverbindungen benutzt werden usw. Beispielsweise können die als Beinverlängerungen ausgenutzten Armlehnenstützen 14 an den Rückenlehnenhaltern 7 in der Strecklage anstatt durch Fallriegel (Abb. 16-18) durch U-förmige Drehriegel festgelegt werden. Das hat den Vorteil, dass diese Verlängerungen auch im zusammengeschachtelten Zustand des Möbels durch die Drehriegel gesperrt werden können.
Ebenso kann der Stift 22, der die Armlehnen 13 mit den Holmen der Rückenlehne 6 verbindet, wenn die Armlehnen die Beine verstreben, zum Sperren der zusammengeschachtelten Teile benutzt werden. Der Stift wird zu diesem Zwecke so lang ausgeführt, dass er durch vier Löcher der Armlehne 13, der Rückenlehnenhalter 7, der Rückenlehnenholme 6 und der Kopflehnenarme 17 hindurchgeht. Der Stift hat zwei Rillen an den Stellen, wo die Arretierung in dem jeweiligen Falle benötigt wird. Am Endloch der zu arretierenden Holme befindet sich eine kleine Feder, die automatisch einschnappt, wenn der Stift durchgesteckt wird. Dadurch erübrigt sich ein jedesmaliges Anschrauben der Flügelmutter, wie diese nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. 19 erforderlich ist.
Anstatt einer Sperrholzplatte als Tischplatte kann auch ein Rost mit federnden Rückenlager für den Liegestuhl oder das Ruhesofa Verwendung finden. Um eine einfache Verbindung der Tischplatte bzw. des Rostes mit dem durch Zusammenklappen des Stuhles erhaltenen flachen Paket zu schaffen, kann an der Unterseite der Platte ein Zapfen mit Wirbel befestigt sein. Beim Zusammenlegen des Möbelstückes wird der Wirbel durch den Zwischenraum zwischen zwei Leisten des Stuhlsitzes hindurchgesteckt und dann gedreht. Dadurch wird die Tischplatte fest mit dem Paket verbunden; zugleich werden durch diese Verbindung die zusammengeklappten Teile zusätzlich gehalten.
Das flache Paket kann als Traggerüst eines Rucksackes Verwendung finden, wobei eine rostartige Ausbildung der Tischplatte vorteilhaft ist, da sie eine gute Anlage am Rücken ermöglicht. Auch kann das flache Paket vorteilhaft als erweiterter Gepäckträger für Fahrräder mit und ohne Rucksack Verwendung finden. Hierbei ist es nur nötig, das Paket, vermittels der Tragriemen auf dem üblichen, vorhandenen Gepäckträger des Fahrrades zu schnüren und die Enden der Traggurte durch einen Riemen oder ähnliches anzuziehen.
Claims (19)
1.) Zusammenklappbares Sitz- und Liegemöbel, dadurch gekennzeichnet, dass ein hockerartiges Gestell einschließlich einer an seinem Sitz angelenkten, mit Armlehnen und gegebenenfalls mit Kopflehne versehenen Rückenlehne zu einem flachen Paket zusammenklappbar ist, für sich allein als Hocker, als einfacher Sitzstuhl oder als Lehnstuhl, zusammen mit einer zugehörigen Tischplatte als Tisch oder Pult mit Sitz oder als Liegestuhl und schließlich zusammen mit einem mit Füßen versehenen Verlängerungsstück als Liegesofa oder als Bett aufgestellt werden kann.
2.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oben an der Stuhllehne (6) zwei außerhalb der Lehnenholme liegende Streben bzw. Armlehnenhalter (7) angelenkt sind, mit denen die Stuhllehne am Hockersitz (3) abgestützt wird.
3.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (7) am Sitz durch ein Gesperre verriegelbar ist.
4.) Möbel nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (7) an ihren freien Enden eine eckige Querstange (8) tragen, die an ihrer Rückseite stufenförmig abgesetzt ist und sich mit ihrem Absatz gegen eine Sitzleiste legt, wenn sie in einen Spalt zwischen zwei Sitzleisten eingelegt und in Ausschnitten (9) der seitlichen Rahmenzargen des Sitzes zurückgeschoben wird.
5.) Möbel nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung der Querstange (8) in ihrer Endstellung eine unter dem vorderen Sitzbrett angebrachte Flachfeder, vorzugsweise eine Holzfeder, (10) dient, die beim Einrücken der Querstange in den Sitzschlitz heruntergedrückt wird und hochschnappt, wenn die Querstange (8) in ihre Endstellung gelangt, und die zum Auslösen der Verriegelung durch einen an der Rückseite des vorderen Sitzbrettes vorhandenen Ausschnitt (12) herabgedrückt werden kann.
6.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Rückenlehne (6) des Stuhles eine ausschwenkbare oder ausschiebbare Kopflehne (16) verbunden ist, die außer Gebrauch zwischen den Holmen der Rückenlehne liegt.
7.) Möbel nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopflehne (16) zur Verbindung mit der Stuhllehne (6) dienende kurze starre Arme (17) und darüber hinaus-
ragende längere, federn nachgiebige Holme (18) hat.
8.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rückenlehnenhaltern (7) Armlehnen (13) und zur Abstützung dieser Armlehnen in der Gebrauchslage dienende Stützen (14) angelenkt sind.
9.) Möbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in ihrer Größe den Abmessungen des zusammengeklappten Stuhles angepasste Platte (21) aus Sperrholz o.dgl., die als Tisch- oder Pultplatte oder als schwach federnde Rückenstütze des Liegestuhles oder Ruhesofas benutzt werden kann.
10.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (21) auf der bis zu einer geeigneten Schräglage in Verlängerung des Hockersitzes gebrachten und an ihrem rückwärtigen Ende durch Beine abgestützten Stuhlrückenlehne (6) ruht, wobei die waagerechte Lage der Tischplatte oder die Schräglage der Pultplatte durch Zwischenglieder einstellbar ist.
11.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Auflage der Tisch- oder Pultplatte (21) die in die waagerechte Lage oder eine Schräglage gebrachte Kopflehne (16) dient, die in ihrer jeweiligen Lage durch Zahnstangen-ähnliche Stützen (28) gehalten wird, die über eine Querleiste (29) der Rückenlehne greifen.
12.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Tischbeine die in eine senkrechte Stellung ausgeschwenkten und durch die Armlehnen (13) gegen die Holme der Rückenlehne (6) verstrebten Rückenlehnenhalter (7) benutzt werden.
13.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Tischbeinen nach Bedarf ein- und ausschaltbare Verlängerungsstücke vorgesehen sind, um verschiedene Höhenlagen des Tisches oder Pultes einstellen zu können.
14.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verlängerung der Tischbeine die in die Verlängerung der Rückenlehnenhalter (7) gebrachten und in dieser Lage verriegelten Armlehnenstützen (14) dienen.
15.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung der Armlehnenstützen (14) mit dem Rückenlehnenhalter (7) in der Strecklage durch einen Fallriegel (25) erfolgt, der in einem Ausschnitt (26) der Strebe (7) schwenkbar ist und in eine Ausnehmung (27) an der der Strebe zurückgekehrten Seite der Stütze (14) einfällt, wenn die Stütze beim Herunterschwenken in die Verlängerung der Strebe (7) gelangt.
16.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tisch- oder Pultplatte (21) am oberen Ende der Beine durch ein Federgesperre festlegbar ist.
17.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Platte (21) befestigte kurze Leisten mit Bohrungen (32, 33) und einem Einschnitt (34) versehen sind, in den ein federnder Draht (35) eingelegt ist, der die Bohrungen anschneidet und beim Aufdrücken der Platte über den Kopf einer am oberen Ende des Beines eingesetzten Kopfschraube (36) springt.
18.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Beinpaar des hockerartigen Gestelles am Ende der Spreizbewegung selbsttätig verriegelt wird.
19.) Möbel nach Ansprüchen 1 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine das eine Beinpaar (1) am oberen Ende verbindende Querstange (4) unterhalb des Sitzes (3) in einer Führung läuft, die durch die Sitzbretter und zwei am Sitzrahmen befestigten schwach federnde Längsleisten (5) gebildet wird, und die Leisten mit Rasten versehen sind, in welche die Querstange am Ende der Spreizbewegung der Beine einschnappt.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1815331C3 (de) | Zusammenklappbarer Baby stuhl | |
| DE634778C (de) | Zusammenlegbarer Kinderstuhl | |
| DEP0002562DA (de) | Zusammenklappbares Sitz- und Liegemöbel | |
| DE1779030C3 (de) | Gartenmöbelgarnitur | |
| DE1291479B (de) | Klappsessel, insbesondere fuer Strand und Garten | |
| DE615049C (de) | In ein Liegemoebel umwandelbares Sitzmoebel | |
| DE816590C (de) | Klappstuhl mit oder ohne Armlehnen | |
| DE4208810A1 (de) | Liege mit Beinauflage | |
| DE405876C (de) | Klappstuhl | |
| CH282996A (de) | Liegestuhl. | |
| DE676219C (de) | Zusammenklappbares Vielfach-Sitz- oder Liegemoebel | |
| DE551362C (de) | Klappstuhl | |
| DE800886C (de) | Zusammenlegbarer Klappstuhl | |
| DE339958C (de) | Aufklappbares Kinderbett | |
| DE681594C (de) | Gestellrahmen fuer einen Liegestuhl | |
| DE1133517B (de) | In eine Ebene zusammenklappbarer Liegestuhl | |
| DE838806C (de) | Zusammenklappbarer Liegestuhl | |
| DE626746C (de) | Zusammenklappbarer Liegestuhl | |
| DE812704C (de) | Als Liege verwendbares, zusammensteckbares Rohrsystem mit Spanntuechern | |
| DE1201519B (de) | Zusammenklappbarer Tisch mit lotrecht schiebbaren und zu beiden Seiten paarweise angeordneten, klappbaren Tischplatten | |
| DE3127310A1 (de) | "klappsessel" | |
| AT344365B (de) | Klappsessel | |
| DE573352C (de) | Lehnstuhl mit am Sitzgestell angelenkten Lehn- und Beinstreben | |
| DE2646178A1 (de) | Abnehmbare rueckenlehne | |
| DE706712C (de) | Klappstuhl mit einer Rueckenlehne und zwei gegeneinanderschiebbaren Gestellseitenteilen |