DEP0002370DA - Bewehrung für dünnwandige Betonplatten - Google Patents

Bewehrung für dünnwandige Betonplatten

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DEP0002370DA
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Germany
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl.-Ing. Seewann
Original Assignee
Seewann, Theodor, Dipl.-Ing., Wilhelmshaven
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bewehrung für dünnwandige Betonplatten. Es soll durch sie insbesondere die Herstellung von brettartigen Betonteilen ermöglicht werden, also von Betonbrettern ausserordentlich geringer Dicke, die insbesondere als dünne Dachplatten oder für Decken sowie ggf. für Aussen- und Zwischenwände Verwendung finden können.
Die Erfindung besteht darin, dass als Bewehrung ein- oder beidseitig angeordnete Bleche dienen, die mit in die Betonmasse eingreifenden, ausgestanzten und schräg oder senkrecht zum Blech herausgebogenen Zungen versehen sind. Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besondere Ausbildung der Bewehrung.
Die Erfindung lässt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. 1) einen Schnitt durch eine dünne Betonplatte mit der neuen Bewehrung,
Abb. 2) einen Grundriss des Bewehrungsbleches,
Abb. 3) in einer auseinander gezeichneten Darstellung eine Betonplatte mit Bewehrungsblechen auf beiden Seiten.
Die besonders dünne etwa bretterartige Betonplatte wird erfindungsgemäss mit Hilfe von Bewehrungsblechen a gebildet, die mit herausgebogenen Zungen b versehen sind, so dass, wie aus Abb. 1) ersichtlich, diese winklig zueinander stehen. Es ist zweckmässig, den Zugen eine Schwalbenschwanzform b(sub)1 zu geben. Sie können aber ggf. auch noch anders ausgeführt, insbesondere gezackt, gerauht, wellenförmig gebogen oder mit Abbördelungen versehen sein. Sie greifen in die Betonschicht ein und verbinden das Bewehrungsblech mit dieser, wobei die Betonschicht auch noch mit anderen Bewehrungen, insbesondere Drähten, versehen sein kann.
In Abb. 3) ist gezeigt, dass die schwalbenschwanzförmig oder auch rechtwinklig ausgebildeten Zungen b rechtwinklig aus der Blechebene herausgedrückt sind. Auch hierbei werden beim Giessen des Betons c diese Zungen miteingegossen und in Beton verankert. Man kann dabei auch noch ein zweites Bewehrungsblech a(sub)1 auflegen, dessen Zungen b zu denen des unteren Bewehrungsbleches a versetzt sind. Die Länge der Zungen bestimmt dann zugleich die Dicke der hergestellten Platte.
Die Herstellung kann ggf. in einer Form erfolgen und es können dann nach Einbringen der Betonschicht die Platten nach gepresst werden. Dabei ist es möglich, auch kürzer als die Dicke der Platten ausgebildete Zungen anzuwenden.
Als Vergussmasse kann ggf. auch ein anderer abbindefähiger Werkstoff, bspw. Asbestzement o.dgl. Anwendung finden.
Auch eignet sich die Erfindung für andere Verbundstoffe, bspw. metallbewehrten Gips.

Claims (5)

1. Bewehrung für dünnwandige Betonplatten, bestehend aus Blechen, die mit in die Betonmasse eingreifenden ausgestanzten und schräg oder senkrecht zum Blech herausgebogenen Zungen versehen sind.
2. Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen schwalbenschwanzförmig geformt und in entgegengesetzten Richtungen aufgebogen sind.
3. Bewehrung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen gegeneinander versetzt sind.
4. Dünnwandige Betonplatte mit einer Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung ein- oder beidseitig angeordnet ist.
5. Betonplatte nach Anspruch 4 mit einer beidseitig angeordneten Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen des einen Bleches gegen die Zungen des anderen Bleches versetzt sind.

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