DEP0002158BA - Vorrichtung zur Sicherung von Glühlampen und dgl. gegen Diebstahl - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherung von Glühlampen und dgl. gegen DiebstahlInfo
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Description
foteDtanweti
Straße ί-
Bruno Benzow
Berlin RO 55
Heinrich Eollerstr„ 7„
Berlin RO 55
Heinrich Eollerstr„ 7„
Yorrichtung zur Sicherung von Glühlampen und dergl,
gegen Diebstahl«
Die in ihre Passung eingeschraubten Glühlampen oder sonstigen Schraubteile elektrischer Geräte sind
leicht ausschraubbar und werden deshalb oft von Unbe fugten entwendet a Man hat7 um diese Diebstahle zu
vermeiden, schon verschiedene Sicherungen vorgeschlagen, die meist sehr kompliziert waren, oder wie z„B» Schutz körbe
aus Drahtt unschön wirkten und deshalb nicht überall zur Verwendung kommen können,
Die Erfindung betrifft eine einfache Vorrichtung, die mit unbedingter Sicherheit den Diebstahl der
Lampe verhindert und es auch vermeidet 5 dass die Glühlampe, wenn sie sich bei Erschütterungen ä.z„Be
in Eisenbahn - oder sonstigen Fahrzeugen, in Fabrikbe trieben oder ähnliehen Anlagen, von selbst löst,
herausfallen kann.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Vorrichtung aus zwei Teilen, und zwar aus einem
um den Glühlampensockel drehbaren Ring mit einem oder mehreren abstehenden Stiften, und einer
aus dem Rande der Glühlampenfassung herausgebildeten oder an diesem in geeigneter Weise zu befestigenden
verstellbaren Arretierung besteht, In Längsschlitzen
dieser Arretierung gleiten die Stifte, Nocken oder dergl» des um den Lampensockel liegenden Ringes auf
und nieder, können aber durch einstellbare Scheiben am Herausgleiten nach unten gehindert werden,,
Es ist dadurch das völlige Herausschrauben der Lampe solange unmöglichs bis die nur dem Wissenden
teekannte richtige Einstellung der Irretierungsscheiben den Weg der Stifte freigibt, und die Lampe dann Yöllig
herausgeschraubt werden kann»
Die Sicherung ist ausser bei Glühbirnen auch zum gleichen Zwecke bei allen elektrischen Geräten
anwendbar, bei denen der Anschluss an das Leitungsnetz mittels eines Sinschraubteiles geschieht.
Die Teile, die zu dieser Sicherungsvorrichtung erforderlich sind, können leicht an den Einschraub fassungen
für Glühbirnen angebracht werden oder man kann bei Neuanfertigung solcher Fassungen, diese
Passungen gleich mit der Vorrichtung herstellen»
Sofern die Einschraubstellen für Glühlampen zum Halten eines Schirmes oder Reflektors dienen,
wird die Arretiervorrichtung als besonderes Teil ausgebildet und mit Mitteln versehen, um sie nach
Aufbringen des Schirmes oder Reflektors am Rande der Glühlampenfassung so zu befestigen, lEaas ein
unbefugtes Lösen durch Dritte nicht möglich ist.
Zur Veranschaulichung des ?/esens der Erfindung dient die Zeichnung, auf welcher eine
beispielsweise Ausführung der Sicherung dargestellt ist. Me Ausführung kann aber im Rahmen der Erfindung
auch anders sein und ist nicht auf die beschriebene Ausführung allein beschränkt»
Die Figur 1 zeigt eine Glühbirne, mit der Sicherungsvorrichtung, letztere im Schnitt, Fig.
veranschaulicht die bei dem Beispiel vorhandenen vier drehbaren Ringscheiben im einzelnen und Figur 3
stellt einen Schnitt A-B der Figur 1 dar.
Die GlühiSsE ist mit 1 bezeichnet und hat oben den üblichen mit Aussengewinde versehenen
Schraubteil 2, der in das Gewindeteil 3 der Fassung einzuschrauben ist» Um den unteren Rand des
Schraubteiles 2 wird ein Ring 4 herumgelegt, der gegenüberliegend je einen Stift 5 aufweist, die
waagerecht abstehen» Damit sich der Ring 4 nicht nach oben verschieben kann, ist ein Sprengring 6
auf das Gelinde des Einschraubsockels 2 der Glüh lampe aufgebracht.
Die Glühlampenfassung 3 wird an ihrem unteren Rande weiter nach unten geführt aaA es wird
ein besonderes Teil angesetzt, welches mit dem Rande der Fassung fest aber lösbar verbunden sein
muss, für den Fall, dass erst ein Lampenschirm um die Fassung 3 gebracht werden soll. Dieser an
der Fassung 3 vorgesehene nach unten gehende Teil 9 bieht nach aussen in das Ringteil Io um
und hält an seinem Rande durch Umbördelung 11 oder sonst in geeigneter Weise die untere Abdeckplatte 12,
Diese Abdeckscheibe 12 hat in ihrer Mitte einen kreisförmigen Ausschnitt für die Glühlampe, in
dessen Rand zwei Schlitze 21 vorgesehen sind, die genau gegenüberliegen. Auf den Ringteil Io
sind die Arretierungsringe 13, 14, 15, 16 aufgelegt. An dem Ringteil 9 ist der Abdeckring 7, oder zwei
oder drei Teile eines solchen Ringes angebracht, die sich unten gegen den obersten Arretierungsring
13 abstützen, sodass die Lage dieser Ringe gesichert ist, die Ringe aber leicht drehbar bleiben. In dem
nach unten gehenden Ringteil 9 und dem Boden Io sind Schlitze 8 vorgesehen, in denen die Stifte 5
des um den Glühlampensockel liegenden Ringes 4 hineinrgagen. Der Teil 7 hat dort, wo die Schlitze 8
im Ring 9 vorgesehen sind, Markierungen, ζJB* kleine Zapfen 7a7 ?·£*
Die Arretierungsringe 13, 14, 15, 16 sind an ihrem Rande bei dem Beispiele mit je sechs
nach oben bei 13 und 14 und nach unten bei 15 und 16 rechtwinklig abgebogenen Fahnen versehen, die
auf ihrer Aussenf lache Zahlen bezw«, Buchstaben aufweisen. Bei dem Beispiel tragen die Fahnen 17
des Ringes 13 die Zahlen 1 bis 6, die Fahnen 18 des Ringes 16 die Zahnen 7 bis O und die Buchstaben
a und b, die Fahnen 19 des Ringes 15 die Buchstaben
c bis h und die Fahnen 2o des Ringes 14 die Buchstaben i bis o· Der Innenausschnitt ler Ringe
13, 14, 15, 16 ist mit je zwei gegenüberliegenden Aussparungen 13a, 14a, 15a und 16a versehen.
Diese Aussparungen können verschieden angeordnet sein, nur müssen sie im Bereiche einer der sechs
Fahnen liegen« Bei dem Beispiele ist die Aussparung 13a mit der mit der Zahl 4 versehenen Fahne 17
übereinstimmend, die Aussparung 14a mit der Fahne 2o, die mit k bezeichnet ist, die Aussparung 15a mit der
Fahne 19, die mit e bezeichnet ist und die Aussparung 16a mit der Fahne 18, die mit 9 bezeichnet ist.
Gegenüber diesen Aussparungen, die mit je einer bestimmten Fahne übereinstimmen, ist die zweite
Fahne im Mittelausschnitt der Arretierungsscheiben vorgesehen,.
Das Einschrauben der Glühlampe 1 und deren Sicherung geschieht wie folgt;
Der Arretierungsring 13 wird so gedreht, dass die Fahne, die mit der Zahl 4 gezeichnet ist,
unter dem Markierungszeichen 7a steht, die Scheibe 14 bis die Fahne 2o, die mit dem Buchstaben k gezeichnet
ist unter dem Markierungszeichen 7b, die Scheibe 15 bis die Fahne , die mit dem Buchstaben e gezeichnet
ist unter dem Markierungszeichen 7b und die Scheibe 16 bis die Fahne, die mit dem Buchstaben 9 gezeichnet
ist, unter der Fahne 7a steht.
Diese Üntsicherungsstellung gestattet die Einfuhrung der Glühbirne. Diese wird zunächst mit
den Stiften 5 durch die Schlitze 21 in derunteren Abdeckscheibe 12 von unten eingeführt. Die Stifte 5
stossen gegen den Boden Io, worauf man die Lampe soweit dreht, dass die Stifte 5 unter die Schlitze 8
im Boden Io und die durch die Einstellung der Arre tierungsscheiben über dem Schlitze Io liegenden Aus sparungen
13a, 14a, 15a, und 16a oder unter die, diesen Aussparungen gegenüberliegende Aussparungen
kommen und mit der Lampe nach oben freien Durchtritt haben» Darauf wird die Lampe in ihre Fassung einge schraubt»
Nun werden die vier Arretierungsscheiben beliebig verdreht und es ist dadurch unmöglich, die
Lampe herauszuschrauben, weil einem Unwissenden weder durch Zufall noch durch Versuche die richtige Einstellung
der vier Arretierungsscheiben gelingen wird.
Um die Lampe wieder herausζ usehrauben? ist es erforderlich, dass die bestimmte, oben angeführte
Stellung der Hrretierungsscheiben wieder eingestellt wird» Die Einstellmöglichkeiten können bei der Fabrika tion
verschieden sein? und sind diese Einstellungen, da man auch mehr Fahnen anordnen kann, in vielen
hundert en von verschiedenen Arten möglich»
Claims (9)
1.) Vorrichtung zur Sicherung von Glühlampen und dergl» gegen Diebstahl, gekennzeichnet durch
einen am Glühl amp ens chraub teil (2) vorgesehenen Ring (4) mit abstehenden Arretierungsstiften (5)
und am Rande der Glühlampenfassung (3) drehbar gelagertei mit Schlitzen (13a, 14a, 15a, 16a)
für den Durchtritt der Stifte (5) versehenen Arretierungsscheiben (13, 14, 15, 16),
2·) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ring (4) gegen Verschiebung
nach oben durch einen Sprengring (6) oder dergl» gesichert ist.
3.) Vorrichtung nach den Ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagerung der
Scheiben (13, 14, 15, 16) die Glühlampenfassung (3) nach unten weitergeführt oder durch Ansatz
verlängert ist und dieses Teil (9) unten umbiegt und als Lager do) fur die Scheiben (13, 14, 15, 16)
dient.
4.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Lager teiles
(Io) mit einer Umbördelung (11) einen Boden (12) hält.
5.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (12) am Bande
seines Innenausschnittes, sowie der Lagerboden (10) und die Arretierungsscheiben (13, 14, 15, 16)
Schlitze für die Durchführung der Stifte (5) aufweisen,,
6„) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungsringe
(13, 14, 15, 16) Aufbiegungen (17, 18, 19, 20) oder derglo haben, die mit Kennmarkem, Zahlen,
Buchstaben oder sonstigen Zeichen versehen sind,,
7.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Rande der Glühlampenfassung
(3) eine bis auf die Arretierungsscheiben (13, 14, 15, 16) gehende Abstützung (7) als Ring
oder mehrere Teile eines Ringes vorgesehen ist,
8.) Vorrichtung na.ch den Ansprächen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Abstützung (7)
Markierungen (7e^T, die mit den Schlitzen (8) in den Lagerwandungen (9 und lo) übereinstimmen, vorgesehen
sind ρ
9.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet} dass die untere ^bdeekscheifte
(12) an ihrem Innenausschnitt m?4; zwei gegenüber liegende Aussparungen (21) ha"tea, die versetzt zu
den Ausschnitten (10) liegen.
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