DEP0002020DA - Repulsionsmotor mit erhöhtem Drehzahlbereich - Google Patents
Repulsionsmotor mit erhöhtem DrehzahlbereichInfo
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Description
Boveri & Cie. Aktiengesellschaft, Mannheim - .Käfertäl·
"üepulsiönsmotor mit erhöhtem Drehaahlbereich.*
Der Repulsionsmotor kann an und für sich .wie der Serien-Kollektormotor mit" Wechselstrom bei einer beliebigen Dresahl "betrieben .
werden« Er .hat ebenfalls eine" Reihenschluß charakteristik. E.r unter-scheidet·
sich aber wesentlich von dem Serienmotor darin, daß er nicht, -wie dieser, mit hohem-Übersynchronismus -betrieben werden
kann,«, denn er entwickelt ein Drehfei&, das, besonders in der Nähe der. synchronen Drehzahl fast vollkommen ists während der Serienmotor
mir örtlich an seine Pole gebundene Wechselfelder besitzt, Die beim Serienmotor verwendeten Wendepole können beim Repulsionsmotor
nicht-angeordnet werden^ weil seine Drehzahl durch Bürstenverschiebung-geregelt wird j der Orts an dem sich die .stromwendenden
Windungen des Läufers befinden, ist also gegenüber dem Ständer, veränderlich. Die Stromwendung muß daher durch andere Maßnahmen in den
sulässigen Grenzen -gehalten werden. Die durdb das Magnetfeld in den kurzgeschlossenen Läuferwindungen induzierte' Transforaia.torspanmang
ist um so großer,, je.mehr die Drehzahl von der synchronen Dxehssahl abweicht.« Dies ist die Ursache dafürs daß' der Motor nur mit einer ■
begrenzten übersynchronen Drehzahl betrieben werden kann*
. Aus diesen Gründen hat der Serienmotor auf.Traktionsfahr- saugen im Laufe?' der Entwicklung den Repulsionsmot.or völlig verdrängt,
denn der hohe Übersynchronismus erlaubt e,ine hohe Ausnutzung des Eis enge wicht^s der Maschine* daher ist das Gewicht eines- modernen
Serienmotors erheblich kleiner als das eines Repulsionsmotor g-lei-cher Leistung und Drehzahl. Diese Entwicklung erfolgte trots
der.Vorteile, die der Repulsionsmotor gegenüber dem Serienmotor "besitzt. Es sind die_s hauptsächlich folgende I'unlrtei
1). Der Repulsionsmotor kann für beliebige Ständerspannungen gewickelt werden, während die Spannung des Serienrtiotors
durch, die Läuferwicklung bzYu durch die Rücksicht auf die Stromwendung des Läufers begrenzt .wird-. Der Serienmotor
■ ' bra.ueht daher stets einen Transformator, der das Gewicht ■
. der gesamten Ausrüstung wesentlich erhöht und
2)» slie Regelung'der Drehzahl äes Repulsionsiübtors · erfolgt- in einfachster te.se durch Bürstenverschiebung". ■
Im' Gegensatz hierzu "benötigt dor Serienaiotor entweder ■ Anlaßw'iderstände odor einen Schalt apparat, der .den'·
iiiotbrrfnit-Anzapfungen an der-Sekundärwicklung " des Trans format OTS verbindet,". was abermals ·
• ein©~--Vergrößerung« a&m· Gesamtgewichtes1 be*dingt. .
Aufgrund dieser Sachlage scheint es trots der geschilderten Entwicklung berechtigt- au untersuchen.», ob die Verwendung eines
Repulsionsmotor^ auf ^aktionsfahrzeTigen- innerhalb der Leistnngs— grenzen, dieser-Motortype Wirtschaft lieh ist oder nicirt-j bzw.. ob
das Gewicht.einer Ausrüstung-.'mit Röpulsionssotorea einfacher Bauart gegenüber dem eines rait, Serienraotor ausgestatteten-* Fahrzeuges
wettbewerbsfähig ist» ..... . · .- "■-'.■ Beim Serienmo-fcor'kana die- Drehzahl ohne Rücksicht- auf. die·
PölzahX .gewählt -"werden.,, während' "beim Re-gul.sionsinoto-r die gefor» ' ~".
derte höchste ,Drehzahl -bereits" die-PoZsahl des· üiotors bes.tinunt· . Bei gQge-teQneT Freguens des speisenden letzes- ist' durch die -Back:- ·
s!entnahme auf die Stromwendung beim Anfahren die Leistung $e Pol begrenzt-. Also· ist durch, die, gpivÜHSohte oberste Drehzahl ia~ ■
folge, dieser Zusammeahänge· au<sh schon ,die Iieistung be^tioant } für
die der Kgtor- günstigenfalls, ausführbar ist.' '.'Wenn nun die verlangte Leistung höher ist als-dieser*Wert, so entsteht die For- ' ■
derungj, die Polieistung des Motors beim, normalen. Hennbetrieb su , "' erhöhen;, ohne daß die Stromwendung während des Anlaufes unzuiässig/schlecht
. Sie, Erfindung gibt "Mittel ■ an, mit denen dieses -Siel au
erreiehen iste . . ' - - ■'..'_ '■
■ - ■ Die Leistung. j.e Pol wird, ;bei diesen HepulsioasmotorenT
durch dia-Kielcsioht auf die ,Stranwendung, beim Anfahren- bafi«. "auf die .hierbei entwickelte'-.Traasformatorspaaniang. .begrenzt»
Bas erstrebte Ziel kann·.'dadurch-erreicht'"werden, daß das Feld in de.r" Ständerwicklung-während des Anlaufs herabgesatst 'wird.
Dies kann auf "mehrfache „'Je-ise ,ersielt werden. Man. kann z.B.
die Wicklung ±n zwei gleich© Hälften-zerlegen, die., bei normalem Lauf parallels bei Anlauf in Reihe ge schalt et .-werden.
D.ies Mittel hat den. Sacht eilj daß das" Feld .."beim Anlauf nur hulb so'groß ist als bei Lauf;" ,das vom. Motor-beim Anfahre»
entwickelt®. Moment .ist denaaaah .nur ein Viertel des ?/ertes>
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Claims (7)
- ' . ■ Pat ο μ t a η s ρ r ti c "fa. e ·: . . 'l).„ Repulsionsmotor nit - erhöhtem l>rehzahlbereieha dessenErregerfeld beim Anlauf frei wählbar herabgesetzt dadurch gekennzeichnet f daß durGh ümschaltiiagen in der Stänöerwiclclung das i'eld für den Anlauf auf einen Wert'-e*«*--sroir ,.sehen. X/2 und 1 herabgesetzt, wird,
- 2)* Schaltung für einen Repulsionsmotor nach Anspruch I9-' dadurch gekennzeichnet s daß im Stander zwei verschieden großes fest in Reihe geschaltet© Wicklitagen Ca5 h) vorhanden sind und -ein Schalter "beim Anlauf .das H©ts mit beiden WicELungen5 beim Lauf dagegen nur mit' der ficlcLiAng von der- 'größeren Windungszahl Ca) .verbindet t'Abb.l)^ '. ■ ■ -
- 3)-"Schaltung nach Anspruch 2j dadurch sekennzeichiiet-, daß .jede der Sicl&iuageaita^unaib.) über alle ^ole geführt ist»
- 41)* Schaltung für einen.Repulsionsmotor-nach Anspruch 3., •dadurch gekeioaseichnet, daß die ütanderwicüung. aus.sroei.verschieden großen, voneinander getrennten;^silwiclcltmgen besteht, die mittels eines Schalters beim Anlauf in Heih'e, :beim-Iiauf gegen« einander ges-Chaltet werden- (Abb.25» - ■
- g 5)·· 'Schaltung nach Anspruch 4·, dadurch geJEennsaichne-t,' aa.Bf&±e größer© /Wicklung für sich allein direjrt an -das ITet-a gelegt werden Kann ,(Abb..2a). .' - · - ■ ■
- 6). Schaltung nach Anspruch 4« dadui'ch selcennseichnet 9 daß jeds der .SeHwlcfcliangeii für sich flÄer_alla Pole geführt ist;
- 7)* Sshaltung nach Anspruch I5 dadurch gelcennzeiehaett daß die StänderwicKLung aus einer größeren. Ca ) ümd swei ileinerei unter sich gleichen TeilirjiclLLungsn-(a-,.t b) besteht, und daß di© Teilwieklung'b durch ©inen Schalter b@im Anlauf in "Reihe zn-Xauf dagegen parallel su a^ geschaltet w'irdCA"bb»3).i-rj BDViJKI & GIE., Aktiengesellschaft -51V4BCJ
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