DEP0001258DA - Verfahren zur Aufbereitung von Pflanzensäften - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Pflanzensäften

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DEP0001258DA
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Germany
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juices
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vegetable
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English (en)
Inventor
Otto-Rüdiger Karlsruhe Bieringer
Original Assignee
Homoia Pharmazeutische, Chemische und Nährmittelfabriken, Karlsruhe
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Description

Die Herstellung von Pflanzensäften, insbesondere zu Heilzwecken, ist bekannt. Diese Pflanzensäfte werden bisher überwiegend in flüssiger Form verwendet, müssen also in Flaschen aufbewahrt werden. Sie sind nur bei kühler Lagerung und nur befristet haltbar; der Inhalt einer einmal geöffneten Flasche muss innerhalb weniger Tage verbraucht werden, weil er sonst verdirbt.
Es ist auch bereits bekannt, die Säfte frischer Pflanzen mit Hilfe von Zucker, Milchzucker u.dgl., auszuziehen und mit Hilfe dieser Arzneiträger in Trockenform zu überführen oder diese Arzneiträger mit den Pflanzensäften zu tränken.
Von diesen bekannten Verfahren unterscheidet sich jenes nach der Erfindung dadurch, dass Pflanzen- und Gemüse-Säfte unmittelbar, also ohne Begleit- und Füllmittel in die trockene Form übergeführt und in Gestalt eines feinen Pulvers weiter verarbeitet oder verwendet werden. Die Trocknung erfolgt hierbei nicht mit den beispielsweise zur Herstellung von Trockenmilch benutzten Walzentrocknern, bei welchen durch die starke und lange währende Hitzeeinwirkung wertvolle Wirkstoffe vernichtet werden würden, sondern in neuartiger Weise, vorzugsweise durch Zerstäubung mit Sprühern, die infolge schonender Behandlung eine bessere Ausnutzung durch Erhaltung der wertvollen Bestandteile und der aromatischen Stoffe ermöglichen.
Die so gewonnenen Pulver können entweder rein verwendet oder mit Obst-Fruchtsaftpulvern - in gleicher Weise wie die Pflanzensäfte getrocknet - gemischt, beispielsweise in Schwingmühlen, und mit geeigneten geschmacklichen Zusätzen versehen werden. Sie werden zweckmässig in Tablettenform gepresst und können entweder in dieser Form eingenommen oder beim Verbrauch leicht in Wasser gelöst werden, wobei sie ihren ursprünglichen Charakter als Pflanzen- bzw. Obstsäfte wieder erhalten. Durch innige Mischung mit in gleicher Weise gewonnenen Obst- oder Früchtepulvern lassen sich auf diese Weise sehr gute Getränke gewinnen, die nicht nur als Heilmittel, sondern auch als wohlschmeckende Erfrischungsgetränke dienen. Der oft säuerliche herbe und unangenehme Geschmack der reinen Pflanzensäfte wird durch die Zumischung von Obst- und Fruchtsäften grundlegend verändert; die Säfte werden deshalb auch von kleinen Kindern gern eingenommen, die sich gegen schlecht schmeckende Arzneien zu sträuben pflegen.
Durch Zusatz von Natriumbicarbonat, Zitronen- oder Weinsteinsäure und Zucker können Tabletten erzeugt werden, die ein wohlschmeckendes, brausendes Heil- und Erfrischungsgetränk ergeben.
Gegenüber der bisher üblichen Verwendung von flüssigen Pflanzensäften bedeutet die Verwendung in Trockenform eine sehr erhebliche Verringerung des Volumens, erspart die Verwendung von Flaschen, erleichtert die Verpackung, ermöglicht eine bequeme Lagerung und zeitlich unbegrenzte Haltbarkeit, erlaubt ein bequemes Mitführen auf Reisen, beim Wandern, beim Sport usw. Dabei werden die in den
Säften enthaltenen Vitamine und Aromen geschont und die Begleitstoffe voll zur Entfaltung gebracht.

Claims (5)

1) Verfahren zur Aufbereitung von Pflanzensäften, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise gewonnenen Säfte ohne Füllmittel oder Trockenstoffe getrocknet und in Pulverform gebracht werden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säfte mit Hilfe von Düsentrocknern pulverisiert werden.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanzensaft- oder Gemüsesaftpulver mit in gleicher Weise aus Obst- und Fruchtsäften gewonnenen Pulvern innig gemischt werden.
4) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Pulvern besondere Zusatzstoffe, wie Natriumbicarbonat, Zitronen- oder Weinsteinsäure, Zucker u.dgl., beigemischt werden.
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulver oder Pulvermischungen in Tablettenform gepresst werden.

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