DEP0000837BA - Einrichtung zur Erzielung einer in zeitlichen Abständen erfolgenden Wasserabgabe, insbesondere für Beregnungsanlagen - Google Patents
Einrichtung zur Erzielung einer in zeitlichen Abständen erfolgenden Wasserabgabe, insbesondere für BeregnungsanlagenInfo
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Description
Rohrbau Mannesmann Gemeb.H4 in Düsseldorf
JSi nr i ohtunszur J|r ziel ungeiner>-abaQt w ο ίο ο n/fäüs ei
bbt^^^l
Die Erfindung bezieht sjieii auf eine anrieh bekannte Einrichtung, insbesondere für Beregnungsanla|en, wobei die Wasserabgabe ab satzweise
erfolgt und das Wasser einem aus einem Wasserleitungsnetz gespeisten, als Windkessel ausgebauten Vorratsbehälter entnommen
wird»
iSä ist vorgeschlagen worden, die Abflussleitung aus dem Vorratsbehälter mit einem sich selbstätig öffnenden und schließenden
Absperrventil auszustatten, das als. Teil eines Dif f-erqntialkolbens -ausgebildet ist* und zwar -a4# den. Teil mit der kleineren
Kolbenflp.ohe« Die gr.össere Kolbenfläche steht un-ter ?firkung ei« nes gleichbleibenden, jedoch zweckmassig regelbaren Gegendruckes,
der durch ein beliebiges Spannmittel» z,B, durch eine Feder oder durch einen Hilfswindkessel aufgebracht wird* Steigt bei dieser
Einriohtung infolge stetigen Wasserzuflusses der Druck im Vorratsbehälter tiber den Gegendruck, so öffnet sich das Absperrventil
und gibt den Abfluss- aus dem Vorratsbehälter frei, jedoch nur solange, bis der Druck im Vorratsbehälter soweit gefallen
ist, dass der Differentialkolhen unter der Wirkung des Gegendruckes bis zum Aufsitzen des Absperrventils zurückbewegt wird,
womit die Wasserabgebe wieder aufhört» Durch die ät§tig fortgesetzte Speisung des Vorratsbehälters steigt nunmehr in diesem
der Druck wieder au, bis das geschilderte Spiel von Heuern beginnt*
Es hat sich nun gezeigt, dass die Lüftung des Absperrventils oft schleichend und schon zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem der
Enddruck im Vorratsbehälter noch nicht voll erreicht worden ist« Es ist versucht worden, diesen Mißstand durch Einbau, eines zweiten
Differentialkolbens zu beseitigen, der mit seiner kleineaea
„2-
Kolbenfläche unter dem Druck des Vorratsbehälters und mit seiner grösseren unter dem des schleichend austretenden wassers
im Abflussrohr steht» Diese Vorrichtung ist -Vii und daher kostspielig«
Gemäss der Erfindung wird der angestrebte Zweck sehr einfach dadurch erreicht j dass die Sitzfläche des Absperrventils von einem
elastischen Polster z.B. aus Gummi gebildet ist, das unter Wirkung des im Saskias Vorrstsbehälter herrschenden Druckes sich
auch noch bei schwacher Lüftung des Absperrventils gegen die Dichtungsflächen anlegt und damit die Abdiehtuag solange gewährleistet,
bis der Druck im Vorratsbehälter gegenüber dem Gegendruck in dem gewünschten Maße erhöht ist und ein schlagartiges
Öffnen des ibsperrventils, wie gewünscht, zur Folge hat* Das Polster besteht zweckmässig aus einem Gummiring, der nur im unmittelbaren
Bereich der Dichtfläche frei liegt* während er mit seinen übrigen U«&ege4e43rda in einer geschlossenen kammer
untergebracht ist« Zur Vermeidung einer schwimmenden Stellung, des Absperrventils wird weiterhin vorgesehlagen, dieses auf einem
kurzen Teil seines Öffnungshubes eng schliessend im Ventilgehäuse nach Art eines Ventilkolbens zu. führen»
In Abbildung 1 ist die bekannte Vorrichtung zur absatzweisen Wasserabgabe schematisch dargestellt und Abbildung 2 veranschaulicht
eine Ausführungsform des erfindungsgemäss ausgebildeten Ventilsitzes für das als Teil eines Differentialkolbens ausgebildete
Absperrventil, Das Walser wird durch die Speiseleitung 1 dem als Windkessel ausgebildeten Vorratsbehälter 2 stetig zugeführt»
Der Differentialkolben 3 ist an der Seite der kleineren Solbenfläche als Absperrventil 4 ausgebildet? aafl der
Zufluss zu®. Abflussrohr 5 abwechselnd geöffnet und geschlossen^^.
Die andere Seite des Differentialkolbens mit der grösseren KoI-behfläche 6 steht unter gleichbleibendem, zweckmässig regelbarem
Gegendruck des Hilfskessels 7« Die Verbindungsleitung 8 dient zum Aufladen des HilfsSessels auf den gewünschten Gegendruck» In
Abbildung 2 ist der Järfindungsgegehstand dargestellt« Der Sitz für das Absperrventil ist aus dem Gummiring 9 gebildet, der bis
auf den unmittelbaren Bereich der Sitzfläche, wie ersichtlich, durch den Metallring 10 in eine geschlossene Kammer eingespannt
ist»
Die erwähnte kurze führung des Absperrventils 4 ist mit 11 bezeichnet»
Claims (1)
- Patentansprüche1«) Einrichtung* *«■£».^fiir Beregnungsanlagen, bei welchen^ zur Erzielung einer in zeitlichen Abständen erfolgenden Wasserabg1it)eYgö§3 ein·©« als^forr/atsbehälter dienende·!*, aus einem Wasserleitungsnetz gespeistes Windkessel einssdie Abflussleitung öffnenden bzw, schliessende!" Absperrventil vorgesehen ist, das den kleinen Kolben eines Differentialkolbens bildet, dessBü grössere Kolbenfläche unter gleichbleibendem, vorzugsweise regelbarem Niederdruck steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche für das Absperrventil von einem elastiscllen Polster, z*B. aus Gummi, gebildet ist«2») Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tentilsitz aus einem dicken Gummiring besteht, der nur its.unmittelbaren Bereich der Dichtungsringfläche frei liegt, wahrend er mit seinen übrigen u.rohniΐτ4.ίβ·& in einer geschlossenen Kammer untergebracht ist,3») Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil^!uf einem kurzen Teil^eines Offnungshubes vom Ventilgehäuse bzi« Abflussrohr eng umschlossen, d.h» nach Art eines Kolbens, geführt ist«
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