DEP0000822DA - Konservengefäßdeckel. - Google Patents

Konservengefäßdeckel.

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Publication number
DEP0000822DA
DEP0000822DA DEP0000822DA DE P0000822D A DEP0000822D A DE P0000822DA DE P0000822D A DEP0000822D A DE P0000822DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
outside
eopf
screw
sealing ring
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Battke
Original Assignee
Battke, Willi, Stuttgart-Obertürkheim
Publication date

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Description

Es sind bereits Konservengefäße belcannt," deren Versch'luBdeckel zwecks leichter öffnung der sterilisierten Gefäße mit Löchern versehen sind, die wiederum durch kleine^Metallplättchen mit..dazwischen liegendem Dichtungsring oder
luftdicht abgeschlossen wurden.
Zur Haltbarmachung unserer Gemüse,
hat sich die Sterilisierung und
G 0671 , .++ η
sonstiger Nahrungsmittel
der Konservengefäße durch Erh.itz»ag auf höhere Grade am zuverlässigst?
sten erwiesen. Der durch diesesErhitzesssg im Konservengefäß entstehende fast luftleere Baum läßt die äußere luft so schwer auf dem
aas f-ett
Deckel fft-i, daß sich derselbe nicht einfach abheben läßt. Natur?- gemäß ist der äußere Druck auf die großs Fläche des Deckels ungleich stärker, als auf winen kleinen Teil demselben. Aus diesem Grunde versah man die Mitte des Deckels mit einem kleinen Loch, das wieder durch ein Metallplättchen oder Stopfen von der Außenseite her abgedichtet wurde. Der Erfolg war zunächst verblüffend, als dieser gut schließende Deckel nach Lösung der Plättchen oder Stopfen und des dadurch bedingten Eindringens der Außenluft in das Innere des Gefässes nur noch lose auflag und sich leicht abheben ließ. Andererseits hat die Anordnung der auf der Außenseite des Deckels liegenden Verschlußplätüchen oder Stopfen zu großen Unzuträgliehkeiten geführt weil diese nicht genügend gesichert waren und sich bei der geringsten Unvorsichtigkeit, bei läng
3daß der Inhalt dem Verderben ausge-
■§üf ^Ti^dung bep.eiti
aserven ge-
't.
&servens;efäße
fäße sogar von selbst lösten, s
setzt war.
Diese Bachteile werden durch di Gegenstand der Erfindung ist ei
in dessen Mitte eine ventilartig^"Yo~r?reTniung angebracht ist, die es ermöglicht, das durch die Sterilisation fest verschlossene Gefäß leicht und gefahrlos ohne Beschädigung irgend welcher Teile zu öffnen. Zu diesem Zweck darf das in der Mitte des Deckels befindliche Loch nicht durch lose ungesichert® Plättchen oder Stopfen an der Außenseite des Deckels angeordnet sein, denn der Druck der Außenluft auf ei-fca so kleine Fläche, wie diese Gegenstände sie darstellen ist nicht stark genug, um sie gegen unvorsichtige Berührungen zu schützen oder zu verhüten, daß sie sieh mit der Zeit von selbst
, _ „ ., „ Die Erfindung besteht daher darin, daß durch vom Deckel ablosen. Β*-^»*:^1φθ·η3Θ*^η3Ιγ&:ι*-Β^^ eine im.Deckel angebrachte Öffnung eing^ Schraube mit verbreitertem, linen Dichtungsring haJ^£den Kopf νο2νίηΐ£η ΐ.η5£^:ο?ΐ£ϊ.η hindurchgesteckt ist, die durch eine außen aufgeschraubte Mutter fest-
ziehbar ist.
11.2.1946
.2 O.^EB. 19 4 G 00671
)ielsw©iee
Die Ausführung d©s neuen Deckels i|t in der Zeichnung^b&is dargestellt.
Fig« 1 zeigt die Draufsicht auf dej.
]?ig 2-4 zeigen den senkrechten Scrm±t1r"öür"ch di¥~"einzeiHsn Seil© des Verschlußdeekels,
" 5 äen senkrechten Schnitt des zus^ammen^esetzten^^eckgls^
6 den senkrechten Schnitt durch ^i||6'|)Mlf?^%ie^!S®I^Si a-ß mit aufgesetztem Yerschlußdeckel, -"Af·1Kih^ ·'» · i-'i^ Fig. 7 den Bankrechten Schnitt durch eine'EonsVrvehdos® mit aufgesetztem Yerschlußdeckel, J;-"'' 'v ~
Pig. 8 den senkrechten Schnitt durch ein Eonservenglas mit ivlassivrand -und aufgesetztem Deckel.
Die Vorrichtung besteht aus dem Konservengefäßdeckel. in dessen Mitte ein loch ο angeordnet ist, welches zur Aufmah^e einer Schraube a dient« Der Zopf dieser Schraube ist so breit ausgebildet, daß derselbe dem Dichtungsring b genügend Unterlage bietet« Hält man nun di® Schraube a mit dem Eopf nach unten, streift den Dichtungsring b darüber und führt dies© zusammengesetzten Seile von der unteren Seite des Deckels durch das loch Q9 ^ so liegt die Abdichtung am unteren !Teil des Deckels» Sodann wird die Schraubenmutter d aufgeschraubt und so fest angezogen, daß dieser Teil des Deckels absolut hermetisch abgeschlossen ist. Ss ist hieraus erkenntlich, daß beim gebrauch des Deckels auf einem Eons^rven- oder Sterilisationsgefäß die Abdichtung in das Inner© des G-sfäßes verlegt ist und durch keine äußere ungewollte Einwirkung besch.ad.igt oder unbrauchbar gemacht werden kann. Fahrtingsmittel, die durch Surilisation für längere Zeit haltbar gemacht werden sollen, sind somit nicht mehr dem Tsrderben ausgesetzt.
Der G-ebrauch des so zusa&mengesetzten Deckels zum Yerschluß d,er Eonservengefäß© ist denkbar einfach und unterscheidet sich durch nichts von dem G-ebrauch der bisher üblichen Deckel. Dagegen ist Offmasg dieser Gefäß© spielen^ leicht und gefahrlos. Linksdrehung der außenliegenden Schraubenmutter leistet äer Deckel keinerlei Widerstand mehr. Es tritt hierbei sogar ein© Doppelwirkung dadurch ein, «re der inner© luftleer© Raum durch seine Saugkraft die Tentilschraube nach unten zieht, während der Druck d@r Außenluft auf di© Schraubenmutter dieselbe nach unten drückt. Eine geringe Öffnung dieses Yentils genügt, um das Eonservengefäß

Claims (1)

  1. tem Eopf /a/, der zur/ Aufnahme exjiöe-^iohtungsringee /b/ dient, von der unteren Seite des Dec>@t^eingef1ihrt und von der oberen Seite vermittelst eineji-Sön^ubenmutter /d/ derart fest zusammengefügt
    werden
    sodaß dieser Teil des Deckels hermetisch abgeschlossen
    Wurtterui^rgisches
    Patentanspi*uch;
    24. April 1950
    Kon'servengefäßdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine in Deckel angebrachte öffnung; eine Schraube mit verbreitertem, einen Dichtungsring haltenden Eopf von innen nach außen hindurchgesteckt ist, die durch eine außen aufgeschraubte Mutter "festziehbar is~b.

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