DE850262C - Vorrichtung zum Verschliessen von Konservengefaessen mittels Vakuum - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen von Konservengefaessen mittels Vakuum

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DE850262C
DE850262C DEP41889A DEP0041889A DE850262C DE 850262 C DE850262 C DE 850262C DE P41889 A DEP41889 A DE P41889A DE P0041889 A DEP0041889 A DE P0041889A DE 850262 C DE850262 C DE 850262C
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DE
Germany
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vessel
vacuum
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lid
pump
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DEP41889A
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Inventor
Albert Heitmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/02Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65B31/025Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschließen von Konservengefäßen mittels Vakuum Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Konservengefäßeii mittels Vakuum, hei welcher das zu verschließende Gefäß mit zugehorigem Dichtungsring und Deckel in einen luftdicht verschließaren Behälter gestellt wird und durch Belüften des vorher durch eine Puml)e luftleer gemachten Behälters der Deckel durch atmosphärischen Druck auf das Gefäß dauerhaft schließend gepreßt wird.
  • Bei bekannten Verschließ vorrichtungen dieser Art wird das Konservengefäß mit aufgelegter Dichtung, meist einem Gummiring, und dem auf diesen Dichtungsring aufgelegten Deckel in den Vakuumbehälter gestellt und sodann der Behälter luftleer gepumpt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich i)ei einer beträchtlichen Anzahl so verschlossener Gefäße die Deckel nach kurzer Zeit wieder lösen, I.uft eindringt und der Inhalt verdirl)t Dieses Lösen der Deckel beruht auf der unzulänglichen Verschließweise, weil dabei währeiid des Luftleermachens der Deckel ganz auf dem Gefäß liegt, es ist deshalb keine Gewähr dafür vorhanden, daß im Gefäß heim Luftleermachen ein für sein dauerndes Verschlossenhalten geniigend wirksames Vakuum erzeugt wird.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist vorgeschlagen worden, den Deckel während des l uftleermachens des Vakuumbehälters vom zu schließenden Gefäß a.hgehoben zu halten und ihn erst nach dem Luftleermachen auf das Gefäß zu legen. Dies muß natürlich hei geschlossenem Vakuumbehälter und von außen her geschehen. Bekannte Vorrichtungen hierzu sind einesteils verwickelter Bauart, es sei dabei nur die nötige luftdichte Durchführung der Betätigungsorgane für die Deckelsenkvorrichtung erwähnt, andererseits sind sie nur umständlich und zelitraubend zu hedienen, weil jedesmal ein Deckel für das zu schließende Gefäß an der Senkvorrichtung angebracht werden muß. Dazu kommt noch die um- ständliche Arbeit für das Einstellen der Senkvorrichtung gegenüber dem zu verschließenden Gefäß.
  • Die Erfindung bezweckt, die beschriel)enen Nachteile der bisher bekannten Verschließ vorrichtungen zu beseitigen und eine Vorrichtung der be; schriebenen Gattung zu schaffen, welche schnell, leicht und bequem bedient werden kann und einen zuverlässigen Verschluß des Gefäßes gewährleistet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung zum Verschließen von Konservengefäßen unter Vakuum vorgeschlagen mit einem durch eine Pumpe luftleer zu machenden Aufnahmebehälter für das zu schließende Gefäß und einer Deckelabhehevorrichtung, die sich der Erfindung gemäß kennzeichnet durch eine am Aufnahmebehälter schwinghar angebrachte, mit Dichtungsflansch versehene Vakuumpumpe und eine während des ge schlossenen Zustandes der Verschließvorrichtung auf den auf dem zu schließenden Gefäß liegenden Deckel selbsttätig einwirkende und beim Offnen des Aufnahmebehälters selbsttätig außer Wirkung tretende Deckelabhebevorrichtung.
  • Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die geöffnete Vorrichtung; Fig. 3 zeigt als Einzelheit den oberen Pumpenteil mit Kolhenantriebsvorrichtung in Seitenansicht.
  • Ein zylindrischer Behälter I mit einer Grundplatte 2 und einem Flansch 3 für einen Dichtungsring 4 aus Gummi ist der im folgenden kurz Vakuumbehälter genannte Aufnahmebehälter für die zu schließenden Konservengefäße 5. Damit die üblichen Gläser zum Einmachen von Nahrungsmitteln in den heute gebräuchlichen Handelsgrößen verwendet werden können, ist eine sich gegen den Boden des Behälters 1 abstützende Druckfeder 6 vorgesehen, auf der eine Tragplatte 7 ruht. Unter dem Flansch 3 ist an der Behälterwand i eine Nase 8 angebracht; an ihr ist ein Bajonettverschluß g mit Handgriff 10 schwingl>ar befestigt.
  • Tm Zylinder II einer Kolbenpumpe mit Dichtungsflansch I2 ist ein gegen die innere Zylinderwandung gut abgedichteter Kolben I 3 untergebracht. Seine als Zahnstange ausgebildete Kolbenstange 14 steht im Eingriff mit einem Zahnrad 15. Es ist drehbar gelagert zwischen zwei auf dem Zylinderboden I6 befestigten Lagerböcken 17 auf einer Welle I8, an welcher eine Handkurbel 19 befestigt ist. Der Rücken der Kolbenstange 14 stiitzt sich gegen eine ebenfalls zwischen den Lagerböcken I7 drehbar gelagerte Laufrolle 20.
  • Durch ein Scharnier 21 sind der Pumpenzylinder II und der Vakuumhehälter I derart miteinander verbunden, daß die Pumpe in die in Fig. I in strichpunktierten Linien und in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage geschwungen werden kann.
  • Dies ist die Stellung, in welcher das zu schließende Konservenglas in den Vakuumbehälter I auf die Tragplatte 7 gestellt wird.
  • In der Verschlußstellung greift der Riegel 22 des Bajonettverschlusses über einen Halter 23 am Flansch I2 des Pumpenzylinders und preßt diesen mit seinem Flansch fest und luftdicht auf die Dichtung 4 des Vakuumbehälters 1.
  • Der Pumpenzyhuder ii hat unten eine Platte 24 mit Löchern 25, im folgenden Lochplatte genannt; der Raum des Vakuumbehälters 1 und der Raum unterhalb des Pumpenkolbens 13 sind so über die Löcher 25 miteinander verbunden.
  • Die Lochplatte 24 ist so ausgebildet oder so im Pumpenzylinder II angeordnet, daß sie an der Seite des Bajonettverschlusses in der Verschlußstellung der Vorrichtung (s. Fig. r, rechter Teil) einseitig auf den Deckel des Konserveiiglases drückt. Dadurch wird der Deckel an der gegenüherliegenden Seite vom Konservenglas abgehoben, und der Vakuumbehälter I und das Konservenglas 5 stehen so lange in Verbindung, wie sich die Vorrichtung in der vorher bschriebcnen Verschlußstellung befindet.
  • Diese Wirkung der Lochplatte 24 als Deckeloffenhalter wird dadurch erzielt, daß, wie in Fig. I dargestellt, ihre untere Fläche 26 und ihre obere Fläche 27 nicht planparallel zueinander s!ind, sondern die untere Fläche schräg zur oberen Fläche liegt, in dem Sinn, daß die größte Querschmitthöhe der Lochplatte dem Einwirkungspunkt des Bajonettverschlusses am nächsten und die klelinste Querschnitthöhe der Lochplatte diametral gegenülerliegt.
  • Die Wirkung der Lochplatte 24 als Deckeloffenhalter unterstützt die Druckfeder 6, welche das auf der Tragplatte 7 stehende Konservenglas gegen die Lochplatte drückt.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: In der Aufnahmestellung der Vorrichtung, l)ei welcher die Pumpe in die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage der Fig. I umgelegt ist, wird das zu verschließende Konservenglas mit aufgelegtem Dichtungsring 29 und aufgelegteam Deckel 28 auf die Tragplatte 7 gestellt, wol)ei das Gefäß 5 entsprechend seinem Gewicht um ein Stück nach unten geht. Dann wird die Pumpe in die Verschlußstellung zurückgeschwungen und mittels des Bajonettverschlusses die gegen das Äußere luftdichte Verbindung zwischen dem Vakuumbehälter I und dem Pumpenraum hergestellt. Beim Schließen der Vorrichtung und solange sie geschlossen ist, drückt die Lochplatte 24 einseitig in der in Fig. I gezeigten Lage auf den Deckel, so daß dieser an der gegenüberliegenden Stelle, der Einflußstelle der Lochplatte 24 auf dem Deckel, vom Gefäß abgehoben ist. Der Vakuumbehälter I und das Gefäß 5 sind somit ständig miteinander verbunden.
  • Durch Drehen der Handkurbel 19 in Richtung des Pfeiles der Fig. I wird das für ein dauerndes Verschlossenhalten des Konservenglases nötige Vakuum innerhalb des ganzen Systems erzeugt; hierfür ist auch für das Gefäß 5 volle Gewähr gegebell, weil ja heim Luftleermachen sein Deckel 28 ständig abgehoben ist.
  • I)as nunmehrige öffnen des Bajonettverschlusses wirkt sich anfangs so aus, daß der einseitige Druck der Lochplatte 24 auf den Deckel aufgehoben wird uiid dieser sich jetzt ganz auf den Dichtungsring des Gefäßes legt. Der beim weiteren Öffnen des Bajonettverschlusses in das System eindringende atn'osphäri sche Luftdruck preßt dann den Deckel fest und dauerhaft auf das Konservenglas.
  • Durch die Erfindung ist nicht allein eine Verschließ- und Koiiservierungsvorrichtung geschaffeii, die sich schnell, leicht und bequem bedienen läßt und einen zuverlässigen Dauerverschluß des Gefäßes gewährleistet, sondern auch eine Vorrichtung. die das Konservieren sowohl auf heißem als auch kaltem Wege gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Verschließen von Konservengefäßen unter Vakuum mit einer Pumpe zum Luftleermachen eines Aufnahmebehälters für das zu schließende Gefäß und einer Deckelabhebevorrichtung, gekennzeichnet durch eine am Vakuumbehälter (I) schwingbar angebrachte, mit Dichtungsflansch versehene Vakuumpumpe (ii) und eine während des geschlossenen Zustandes der Verschließvorrichtung auf den auf dem zu schließenden Gefäß liegenden Deckel (28) selbsttätig einwirkende und beim Öffnen des Aufnahmebehälters selhsttätig außer Wirkung tretende Deckelal)hehevorrichtung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen den Pumpenzylinder abschließenden, auf den Gefäßdeckel einseitig drückenden Lochboden (24) und eine federnde Tragplatte (7) für das zu schließende Gefäß.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vakuumbehälter (I) und der Vakuumpumpe (II) ein elastisches, zugleich dichtender Zwischenglied (4), beispielsweise ein Gummiring, gelegt ist.
DEP41889A 1949-05-06 1949-05-06 Vorrichtung zum Verschliessen von Konservengefaessen mittels Vakuum Expired DE850262C (de)

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