DEP0000789MA - Schaltungsanordnung zur Sperrung der Niederfrequenz bei einem Empfänger für frequenzmodulierte Schwingungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Sperrung der Niederfrequenz bei einem Empfänger für frequenzmodulierte SchwingungenInfo
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Description
Dr. Ing. Ernst Sommerfeld
Patentanwalt
{13b) Mündien 23
Dunantstr. 6
Dunantstr. 6
"PAOiBIHOIJ)"
Patentverwertungs-* & Elektro-Holding A*Gre§ GI)ARUS (Schweiz)
Patentverwertungs-* & Elektro-Holding A*Gre§ GI)ARUS (Schweiz)
Schaltungsanordnung zur Sperrung der Wiederfrequenz befit einem Empfänger für frequenzmodulierte Schwingungen®
Beim Empfang frequenziuodulierter Schwingungen macht sich in den Sendepausen ein starkes Rauschen
störend bemerkbar* Dieses Rauschen wird dadurch besondere stark bemerkbar weil infolge Fehlens einer trägerspannung
der Verstarkungsgrad des Zwischenfrequenaversbarkers auf einen hohen Wert reguliert wird© Ks sind Schaltungen bekannt
t welche es gestatten»dieses Rauschen unhörbar au machen« Bei diesen Schaltungen wird vor oder hinter dem
Diskriminator die Rauschspannunö entnommen 'Und in einer Verstarker stufe zusätzlich verstärkt und darauf in öimm
Gleichrichter gleichgerichtete Die so erhaltene Gleichspannung fiirkt auf die Gittervorspannung einer dem Diskriminator
folgenden Niederfrequens-Verstärkerröhre in der
".'«eise, dass die Vorspannung dieses Verstärkers stark negativ gemacht wird und so eine Sperrung des Durchlasses erfolgte
Erscheint nun der Träger des Empfangssignals, so v?ird am iJingang der Amplitudenbegrenzerröhre eine diesem Träger entsprechende
Gleichspannung erzeugt® Diese wird dem Gitter der vorerwähnten Niederfrequenz-Verstärkerröhre so zugeführt,
dass die zuvor stark negative Gittervorspannung sich wieder auf ihren Morraalwert einstellte Die Sperrung des Rohres wird
dadurch wieder aufgehobene
Diesen bekannten Schaltungen haftet nun
der Nachteil an? dass bei kleinen Hochfrequenz-Eingangssignalen der Sperr- und OeffnungsVorgang in einem mittleren Schwebezustand
stehen bleiben kann und so weder eine vollständig© Sperrung noch eine vollständige Oeffnung des Durchlasses erreicht wirde
Dieser Schwebezustand beeinträchtigt die Güte der üebertragung erhebliche Vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil«,
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für frequenzmodülierte Schwingungen zur Sperrung der
Niederfrequenz bei Aussetzen der Trägerschwingung® Die Erfindung besteht darin* dass Mittel vorgesehen sind zur Rückführung
einer Spannung aus dem Stromkreis, der die zu sperrende Niederfrequenzspannung führt auf das die Rauschspannung verstärkende
Verstärkerrohr, derart, dass eine zusätzliche, den Sperr- und Oeffnungsvorgang beschleunigende Wirkung erreicht
wird ο
ViQ Erfindung wird nun anhand Von AusfUhrungs«» näher erläutert*
l mlgt die Anschaltung einer eolchea Anordnung an ein« 3mp£an$@r für frequenzmoduliert· Schwingung
gen» Dem Diskriminator D des frequenaiBcdulierten Smpfänger* ist ein Schwingkreis 1 über den Kondensator 22 nachgeschaltet*
Kreis dient als Durahlaösfliter tür @in übdr dem Hörliegendes Frequenzband* Die mittlere Durchlass-
liegt s^B« bei 12 kEte« 3Dieö«r Schwingkreis ist Übe* fötentioineter 21 aaf das Steuergitter einer Vexstärker-*
röhre 2 geschaltet, welohe zweokmässig @in Säehrgitterrohr iste 3)®r Schwingkreis ist ferner über einen Kondensator 3 und
einen Parallelwiderstand 4 gegen Erde abgeleitet* Auf dies© Weis« nimmt da® Sitter d@s Verstärkerrohres die für die norm$il#
betriebsinasaljgü Verstärkung erfordernch®f negative Vorspannung von etwa 5»β ? mß* Ueber einen weiteren Widerstand $ besteht
eine ferbiaduag mit dem Gitterkreis einer der letateh Begrenzerstufen dea Zwischenfrequenzverstärkers %% über den Anschluss t
event),« Über den Anschluss %% Auf diese Weise wird die Gittervorspannung des &ohr@ü 2 von der Crittervorspannung des betreffendem
Segrenserrohres abhängig» Xm Anodenkreis des Verstärkerröhre® 2 1st ebenfalls ein Schwingkreis 7 eingeschaltet mit einea Frequenzdurchlassberelßh der dem fcreis 1
entsprießt® An diesem Schwingkreis 7 ist Über einen itonden** ©ator $ die Aned® eine® &l®ichrichters 9 Aögeechaltet® im
Gleichstromkreis dieses Gleichrichters liegt «in Widerstand %Qt
welcher einpolig an Erde liegt« Wenn über den Kondensate^ S eine Rau seilspannung auf den Gleichrichter gelangt* entstftfrl
an der Anode des Gleichrichters eine negativ* Gleichspannung© Dies® Gleichspannung wird dazu benütat die Gittervorspannung
einer Verstärkerröhre 11 $ welche die Hiederfrequtnis im nicht**
gesperrten Zustand verstärkt^ so zu verlagern» dass ®ine Sperrung des Durchlasses erfolgte. Diese Verlagörungsspannung wir4
d@m Gitterkreis des Rohres 11 üb@r den Widerstand 12 ssug®- führt® Die Zuführung der Niöderfrequenzspanarog mm dem
Diskriminator D erfolgt über einen Kondensator 14# Bs wird dabei zweckroassig ein© Vorverstärkerstufe zwischengöschaltet»
In der Kathodenleitung der au sperrenden Niöderfrequenzröhrs 11 ist der Kathodenwiderstand 16/smär 1? eingeschaltet« Der Wider*·
stand ist Über einen Parallelkondensator 18 für die au verstärkend® Niederfrequenz überbrückte ?on dieser Yerstärkerstuf®
aus erfolgt Qine Rückführung einer Spannung auf das di« Sausoiispannung irerstärkende Verstärkerrohr 2e Mir diese Rückführung
ist eine Verbindung von dem Spannungspunkt 19 auf dem, Kathoden«» widerstand 16/und 17 mit der Kathode der Rauschverstärkerröhr®
vorhanden* Die Kathode der Verstärkerröhre 2 1st für di€ rrequ#nsen der Rauschspannung über den Kondensator 20 gegen
£rd© abgeleitett Durch die Verbindung mit dem Punkt 19 wird das Kathodenpotential der Röhre 2 gegenüber Erde* aber auch
gegenüber dem Steuergitter zusätzlich gesteuert und zwar in Abhängigkeit vom Anodenstrom der zu sperrenden Niederfrequenz-Verstärkerröhre
S
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ist folgende ι
Bei Eintreffen eines Empfangssignals ist
der Durchgang des ganzen Empfängers bis zu den Niederfrequenz-Ausgangsklemmen
27 und 28 offen· Die Verstärkerröhre 11 hat dann ihre normale Gittervorspannung beispielsweise von
caβ 3-5 V* Die Vorspannung selber wird erzeugt durch den durch die Widerstände 16 und 17 fliessenden Anodenstrom0
Das Gitter der Röhre weist gegen Erde ein mittleres Nullpotential auf solange als der Gleichrichter 9 und damit der Widerstand
10 stromlos ist* In diesem Betriebszustand wirken die letzten Röhren des Zwischenfrequenzverstärker Z als Amplitudenbegrenzer«
Dadurch verschiebt sich die-mittlere Gittervorspannung insbesondere der letzten Stufe stark ins Negative®
Vom Anschlusspunkt Y am Gitterkreis dieser Röhre wird infolgedessen eine negative Gittervorspannung über den" Widerstand
5 dem Gitterkreis 1 zugeführt® Am Widerstand 4 entsteht ein© negative Gittervorspannung5 sodass das Gitter der
Röhre 2 im Sinne einer Sperrung verlagert wird» Diese sich so ergebende Sperrwirkung wird durch eine zusätzlich®? wesentlich stärkere Vergrösserung der Gitterspannung verstärkt
durch die von der Kathodenvorspannung von 11 über 1% der Kathode der Röhre 2 zugeführten Gleichspannung*
Sie vergrössert zusätzlich die sperrende Vorspannung zwischen Gitter und Kathode der Röhre 2# Spr@eh«* und Rauschspsnnungenj
welch© über den Kondensator 22 auf den Gitterkreia 1 gelangen, vermögen keine Auesteuerung des Rohres 2 hervorauruföju Infolgedessen ist der Anodenkreis 7 ohne Wechselspannung und am
Widerstand 10 ist keine den Durchlass von 11 sperrende Spannung vorhanden* Sobald nun suB« in einer Sprtehpaus0 das Empfangs««
signal wegbleibt, ändern sieh di© Verhältnisse vollständig* Die Verstärkerröhre 11 wird gesperrt« Durch di# eriindunge-»
gomässe Rückführung von Punkt 19 auf die Verstärkerröhre 2 wird dieser Vorgang zusätzlich beschleunigt $ sodas*» dieser
kippartig erfolgte Der Sperrvorgang ist folgender* Bei Weg*· bleiben des Signals verringert sich im Zwischenfreq,uenzv@iw
stärker % die negative Torspannung insbesondere di«j®üige der letzten Verstärkerstufβ * Dabei erhöht sich
Verstärkung dieser als Begrenzer wirkenden Vom Diskriminator D werden infolgedessen über den
in vermehrtem Masse Hauschsp^nnung©ns herrührend fön fangs st üfen und von StOrung&n auf d@m drahtlosen Uebertragungs·«»
wege j auf den Gitterkreis 1 gelangen« Gleichzeitig wird durets die sich vermindernde Gittervorspannung in der letzten Begrenzer
röhre Über den Widerstand/eine weniger stark negativ* Vorspannung dem Gitter der Röhr® 2 zugeführt» Infolg®d@ss^n wird
das Rohr für die über &@n Kondensator 2 kommtnd^ Rausehspannung durchlässig und überträgt diese verstärkt ^n den Anodenteeia 7»
Am Widerstand 10 entsteht i
Spannung 9ine dieser Rauscfespannung entsprechendes gegen Brd® negative Gleichspannung* Biese Spannung wirkt eich über ümh
Widerstand 12 auf die Gittervorspannung von 11 derart aus* das® der Anodenstrom in diesem Bohr verschwindet und so das Rohr
gesperrt wird* Gemäss dir Erfindung wird nun diese Sper?1«- wirkung noch dadurch beschleunigt * dass dureil das Yerechwin&tn
des Anodenstromes in Bohr 11 auch die positive Spannung am Punkt IS verschwindet und damit auch das vorher positive erhöhte
Kathodsnpotential am Rohr 2* Die positive Spannungser— höhüng des mittleren Gitterpotentials gegenüber der Kathod®
wird durch diese Rückführung von der Niede&frequenzstufe 11 noch weiter beschleunigt, sodass eine kipppartige Spe»uag des Rohras
U erfolgt» Durch diess Buchführung wird auch bei kleinen Empfangsspannungen immer eine scharfe Sperrung und Oeffnung erreicht« Der Sperr- und OeffnungsVorgang bleibt also nie auf
halbem Wege stehen? sondern die Steuerung erfolgt immer bis in die Bndlagen der beiden Betriebs zuständet Dadurch wird
©in© klarere und störgeräusciifreiare Uebertragung erhalten®
Die Rückführung einer Spännung aus dem zu sperrenden Niederfrequenz-Stromkreis kann in sehr verschiedener Weise erfolgenj
In der Fig «2 £s£ozum Beispiel ein© Rückführung dargestellt 9 wo die Aenderung des Schirmgitterstromes
im Niederfrequenzrohr 11 ausgenützt wird* Im Schirmgitter*· kreis dieser Röhr© ist der Widerstand 25 eingeschaltet* Gegen
JSrde ist der Kondensator 26 vorhanden> welcher für die Spreehströine einen Kurzschluss bildet« Sobald durch Verlagerung der
Gitterspannung über den Widerstand 15 die Röhre 11 geöffnet oder gesperrt wird, entsteht auch ein entsprechender Durchlass oder
Sperrung des Schirmgitterstromes und damit auch eine ent» sprechende Schwankung der SchiimgitteröpannUng J)as Schirmgitter
von 11 ist nun über den Widerstand 28 mit dem Schirm«» gitter der Röhre 2 verbunden* Der Kondensator 27 wirkt als
Kurzschluss für die verstärkten Rauschspannungen in Röhre 2@ Durch die Schwankung der Schirmgitterspannung an 11 wird ebenfalls
eine entsprechende Spannung der Schirmgitter spannung an 2 erhalten« Dadurch ergibt sich eine zusätzliche Aenderung
der Verstärkung am Rohr 2<> Diese ausatzliche Verstärkungsänderung addiert sich zur ursprünglichen VerstärkungsäJa&erungg,
hervorgerufen durch die Verschiebung der Gittervorspannung zufolge der aus dem Zwischenfrequenzverstärker über den Widerstand 5 entnommenen Steuerspannung,» Diaser Vorgang erfolgt
ebenfalls kippartig und vermeidet ein Stehenbleiben der Durchlassteuerung in einer und.efiniert©ja Iwischenlage*
Die Rückführung kann auch in der Weise erfolgeng dass im Beispiel der Jigel di® Spannung von Punkt 19
auf eine Bti&sgit-ter ^γ,ζ·Β· das Fanggittef der Röhre 2r
erfolgt® Die Kathode ist dann dirtkt oder über einen Widerstand parallel zum Kondensator 20 m3rt der Erde verbunden*
Dia Rückführung kaum auch in der Waise erfolgen , dass im Beispiel der Iigö2 die Schirmgitter spannung
der Röhre 11 über den Widerstand 28 mit dem Gitterkreis der Röhre 2 verbunden ist* Die dadurch sich ergebende höhere
positive Vorspannung am Gitter 1 bedingt eine entsprechen» de Erhöhung des Kathodenpotentials der Röhre 2, sodsuss di@
normale Gittervorspannung Gitter - Kathode bestehen bleibt®
Claims (8)
1) Schaltungsanordnung zur Sperrung der i
in Abhängigkeit Ton der B&uschepan&ung bed Aussetzen der Irägerschwingung bei einem Empfänger für frequenzmodulierte Schwingungen
9 dadurch gekennzeichnet, daes Mittel vorgesehen sind sur Erzeugung und Rückführung einer Qleichspanauag in Abhängigkeit
der Sperrung der lieäerirequeazspssaung,, auf das die Raußchepannung verstärkende Verstärkerrahr derart, das© eine
zusätzliche j den E'ntsperr- und Öeffamigsvorgang: beschleunigende wirkung erreicht wird.
2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, «läse die röckzuführende Spannung üqm Grleichetrom-Anodenkreis
der- su sperrenden Röhre entnommen ist.
3) Einrichtung, nach An.Bpruch 29 dadurch gekennzeichnet, ' dass die rüclcaui'ührende Spannung an in der Sathodenzuleitung
der zn sperrenden Röhre liegenden Widerständen abgenoaaiaen ist«,
4) Einrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,
ä&BB die rückEuführeade Spannung dem Seiiirmgitterstromkreis der zu sperrenden Röhre entnehmen ist,.
5) Einriohttang nach Anspruch I5 dadurch gekennaeiehnet, dass die. Rückführung ¥©fi-#e» in der Kathodenauleitung liegenden
Widerstände^! des die Eauechspannung verstärkenden Rohres erfolgt
6) Einrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführung auf das Schirmgitter ei es die Eau seh spannung
verstärkenden E ohr es erfolgt«,
ρ ?89 VIlla/21a4 B
7) Einrichtung nacli Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet»
dass die Buchführung auf ein Hilfsgitter des die Rauechepannuag verstärkenden Rohres erfolgt.
8) Einrichtung n&ch Anspruch. ls dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückführung auf dae Steuergitter des die Bauechspannung verstärkenden Rohres erfolgt.
"PateUol ά " Patentverwertungs« & Blektro-Holding A«-G,
6-larus
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