DEP0000724DA - - Google Patents
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Description
Frau Rosmarie Haupt , Altötting, Karl-Bοschstr, 10/II*
11iin. nriri\rr.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Befestigung
des Schuboberteils von leichtem Schuhwerk, wie z.B. Sommer«,
Strand-, Badeschuhen, Sandalen und dergl. an einer aus HoIs, Kork,
Kunststoff, Leichtmetall oder der^l. bestehenden Sohle,
Bei Schuhwerk der vorgenannten Art war es bisher üblich, den
Schuhoberteil an der Sohle mittels Nägeln oder durch Ankleben
zu befestigen. Diese Befestigungsart läOt insofern zu wünschen
übrig, als die Nägel sich injt der Zeit lockern oder rosten.
Außerdem entstehen durch die Benagelung in der Holzsohle häufig Sprunge, die das Schuhwerk vorzeitig unbrauchbar machen. Das
Unter Verwendung von Klebstoffen hergestellte Schuhwerk war selten wetterfest und Regen, Bodenfeuchtigkeit und dgl. führten zu
einer frühzeitigen Lockerung df>r Verbindung,
Der bekannten Arbeitsweise gegenüber zeichnet sich die erfindungsgemäße
Befestigungsart durch die Vermeidung von Nägeln und Klebstoffen aus und verhindert dadurch die den bekannten Verfahren
innewohnenden Nachteile,,
B3rfir>dungsgemäß wird die Befestigung des Schuhoberteils an
der Sohle dadurch bewirkt, daß Durchbohrungen vorgesehen sind, die quer durch die Sohle hindurch verlaufen. Durch diese Durchbohrungen
wird ein Band oder dgl, hindurchgezogen, das gleichzeitig durch Öffnungen, dje an dew Schuhoberteil angebracht sind,
hindurchgefijhrt wird xmd so eine fpste und -unlösbar^ Befestigung
schafft #
Der Schuhoberteil kann aus Leder, Textilien, Kunstfaser-Bastgewebe
und ähnlichen Materialien bestehen. Falls nicht schon
öffnungen vorhanden sind, die sich durch das Wirken oder Weben des
verwendeten Materials ergeben, dann müssen besonder*3 löcher, bei«·
spielsweise bei leder, eingestanzt werden, und zwar muß ihre Lage
sich in Übereinstimmung mit den Durchbohrungen d^r Sohle befinden*
Vorzugsweise besteht die Sohle aus Hol?, jedoch können auch
Sohlen aus Kork-, Kunststoff, gefüllten Kunststoffen, Leichtmetallen
und dergl* mittels der neuen Befestigungsart mit defm Schuhoberteil
verbunden werden. Wenn die Sohle, z.B. als durchgehende Keil-,
sohle aus Holz oder Kork hergestellt ist, dann werden die Durchbohrungen mittels einer üblichen Bohrvorrichtung angebracht. Man
kann bei Verwendung von Kunststoffen, Leichtmetallen und dgl, aber auch die Sohlen unmittelbar mit den erforderlichen Durchgängen
im Gieß- od*»i* Preßverfahren herstellen und den Durchgängen dann statt
eines runden auch einen eckigen, ovalen oder ähnlichen Querschnitt
erteilen. Der Abstand der "Borlöcher kann beliebig gewählt und
den jeweilig verwendeten Materialien angepaßt werden. Bei modischen
Sommer·^ Strand- oder Badeschuhen wird im all gemeinen nur
der vordere Teil der Gohle mit. ejn^m Schuhoberteil und dementsprechend
mit Durchbohrungen versehen und der Sit?, de^ Schubes am Fuß
durch ein Fersenband gesichert· Bei Schuhwerk mit durchgehendem
Schuhoberteil, bei dem auch eine Fersenkappe vorhanden ist, sind die Durchbohrungen über die gesamte Lenge der Sohle verteilt»
Statt einer ungeteilten Sohle können auch geteilte, angeleimte Sohlen mit der neuen Befestigung^ verarbeitet werden, was zumeist
bei Sandalen der Fall ist.
Statt eines Befestigungsbandes kann auch eine Schnur, eine Litze oder gegebenenfalls auch ein Dreht aus nichtrostendem Metall
zwecks Befestigung des Scnuhoberteils an der Sohle durch
die Durchbohrungen hindurchgezogen werden. Bringt man eine rings um die Sohl e in Höhe der Durchbohrungen verlaufende Hut an, so
kann man eine teilweise Versenkung des Befestigungsfeandes oder
dgl. erzielen. Schrägt man die Sohle nach unten und außen etwas ab, dann ist ein besonders dichtes Anliegen des Schuhoberteils an
der Sohle zu erreichen. Eine noch bessere Anpassung des Schuhoberteils
an die Sohle erzielt man, wenn nen einen schmalen Rand-
streifen der Sohle durch Fräsen oder dgl, entfernt.
Statt die Befestigung des Oberteils an der Sohle mit einem einzi
gen, durch die Durchbohrungen hindurehgeführten Band oder dgl# zu bewirken,
kann man such quer zum Fuß verlaufende und an dem Schuhoberteil
sitzende oder durch denselben hindurchgezogene Bänder durch die einzelnen Durchbohrungen hindurchführen und auf diese
Weise die Befestigung herbeiführen. Die Enden des Bandes bzw, der
Bänder können verknotet, vernäht oder verflochten werden.
Die neue Befestigungsart zeichnet sich durch außerordentliche Strapazierfähigkeit aus, ist wetterfest und hält allen Beanspruchungen
stand» Dadurch, daß weder 5"gel noch Klebstoff verwendet
werden, kann man das Schuhwerk mit V/asser und Seife reinigen, sodaß weitestgehende Hygiene gewährleistet ist. Die Lauffläche
der Sohle läßt sich mit Leder- oder Gummiflecken versehen und
durch modische Gestaltung des Schuboberteils oder der Keilsohle
wird ein in jeder Beziehung geschmaklich befriedigendes Erzeugnis erhalten.
Im folgenden soll die erfindungsgemäße Befestigung anhand
der Figuren 1-5 näher erläutert werden, ohne daß eine Beschränkung
der Erfindung auf die in den Figuren dargestellten Ausf Uhrungeforaen
beabsichtigt wäre»
Aus der Fig. 1 ist zu ersehen, wie in dem eigentlichen Sohlenteil 1 der durchgehenden Keilsohle 2 die Durchbohrungen 3 angeordnet
sind, Bei einer Dicke des Teils 1 der Sohle von etwa 14 mm weisen die Durchbohrungen 3 einen Durchmesser von 3 - 4 ram
auf,
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird der Schuhoberteil 4 auf der
Sohle 1 mittels des Befestigungsbandes 5 in der Weise befestigt, daß das Band 5 zuerst durch die öffnungen 6 des Schuhoberteils 4
und dann durch die dazugehörigen Durchbohrungen 3 geführt wird. Das Sana 5 kann auch in anderer Weise und Richtung dvrch die Durchbohrungen
3 durchgezogen werden. Bei der in Fig* 2 gezeigten Ausführwgsart
wird das Band von der Spitze aus bis snr Mitte des
Schuhes geführt, Der Halt des Schuh*»« am Fuß wird durch das Fersenband
7 gewährleistet.
In der Fig. 3 ist die nexie Befestigungsart bei ein^r Sandale
näher erläutert. Die Sohle 1 ist geteilt und zur gelenkigen
-. 4 —
Verbindung der einzelnen Sohlenteile ist dje durchgehende Sohle 8
aus dünnem Leder, Filz oder dgl,, an der die einzelnen Sohlentetle
befestigt sind, vorgesehen. Da der Oberteil 4 bei dieser Ausführungsform
auch eine Fersenkappe^aufwnist, sind die Durchbohrungen
über die gesamte Länge der Sohle 1 verteilt. In der beschriebenen Ausführung können auch Hausschuhe oder dgl. hergestellt
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Claims (1)
1.) Befestigung des Schuhoberteils an einer aus Holz, Kork, Kunststoff und dgl, bestehenden, durchgehenden oder geteilten Sohle bei Sommer-, Strand-, Badeschuhen, Sandalen und dgle,
dadurch gekennzeichnet, daß dje Sohle querverlaufende Durchbohrungen aufweist und die Befestigung mittPls eines Bandes oder
dgl,, das durch diese Durchbohrungen und durch an derfl Schuhoberteil befindliche öffnungen hindurengeführt wird, bewirkt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß dje Sohle querverlaufende Durchbohrungen aufweist und die Befestigung mittPls eines Bandes oder
dgl,, das durch diese Durchbohrungen und durch an derfl Schuhoberteil befindliche öffnungen hindurengeführt wird, bewirkt wird,
2,) Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle eines ^!neigen Befestigungsbandes soviele Bänder als
Durchbohrungen vorhanden sind, verwendet werden, wobei die
Bänder entweder Teile des Schuhoberteile darstel]en oder durch
den Oberteil quer zum Fuß verlaufend hindurchgezogen werden.
Bänder entweder Teile des Schuhoberteile darstel]en oder durch
den Oberteil quer zum Fuß verlaufend hindurchgezogen werden.
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