DEP0000496DA - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Mineralwolle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von MineralwolleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das sogenannte Düsenblasverfahren, bei dem die geschmolzene Masse durch eine Düse mit vielen in einer Reihe angeordneten Öffnungen austritt und die Ströme der geschmolzenen Masse anschliessend durch Druckmittelstrahlen, die von beiden Seiten auf diese einwirken, zerfasert werden.
Gemäss der Erfindung werden hierbei Ströme mit ovalem oder ähnlichem flachen Querschnitt verwendet, die so angeordnet sind, dass die flachen Seiten der Ströme nebeneinander liegen und die Längsachsen der ovalen Querschnitte quer zu der Reihe liegen. Hierdurch gelingt es, in einer Düse bestimmter Größe, d. h. in einer Reihe von bestimmter Länge, eine grössere Zahl Öffnungen mit gleich grossem Querschnitt unterzubringen, ohne dass der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen kleiner wird.
Auf diese Weise kann die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erheblich gesteigert werden. Bezogen auf die erzeugte Wollemenge wird der Materialbedarf für die Düsen, die meist aus Platin bestehen, kleiner und ebenso der Aufwand für die Heizung der Düsen. Auch der Druckmittelverbrauch, der einen bedeutenden Kostenfaktor darstellt, wird kleiner, denn die Stärke der Druckmittelstrahlen braucht nicht geändert zu werden.
Wesentlich ist, dass der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen nicht kleiner wird, sonst würde die Gefahr, dass je zwei oder mehrere benachbarte Ströme der geschmolzenen Masse zu einem dickeren Strom zusammenlaufen, grösser werden.
Es ist an sich bereits bekannt, bei ähnlichen Verfahren ovale Düsenmündungen zu verwenden, und zwar mit dem Zweck, Fäden bzw. Fasern mit ovalem Querschnitt herzustellen. Hierbei ist jedoch die Längsachse der Düsenmündungen in der Richtung der Düsenreihe angeordnet, sodass die Wirkung gemäss der vorliegenden Erfindung nicht eintritt. Bei der vorliegenden Erfindung behalten die Fäden oder Fasern den ovalen Querschnitt nicht, weil die Schmelze die Düsenmündungen mit sehr hohen Temperaturen bzw. in sehr dünnflüssigem Zustand verlässt.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Mineralwolle, bei dem die geschmolzene Masse durch eine Düse mit vielen in einer Reihe angeordneten Öffnungen austritt und die Ströme der geschmolzenen Masse anschliessend durch Druckmittelstrahlen zerfasert werden, die von beiden Seiten auf diese einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass Ströme mit ovalen oder ähnlichen Querschnitten verwendet werden, die so angeordnet sind, dass die flachen Seiten der Ströme nebeneinander liegen und die Längsachsen der ovalen Querschnitte quer zu der Reihe liegen.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise aus Platin hergestellte Vielfachdüse mit ovalen Öffnungen, die so angeordnet sind, dass die flachen Seiten der Öffnungen nebeneinander liegen und die Längsachsen der ovalen Querschnitte quer zu der Reihe liegen.
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