DEO0000009MA - Geodätisches Gerät - Google Patents
Geodätisches GerätInfo
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Description
Gerät
Bei geodätischen Geräten, z,Be bei Nivellieren und Theodoliten, ist bekanntlich eine spielfreie und doch
leichte Drehung um eine sehr genaue Vertikalachse erforderlich. Die bisher verwendeten zyXindrischen und kegelförmigen
Achsen und die dazu gehorxgen Büchsen sind nur schwer sehr genau zu schleifen und haben daher hinsichtlich
ihrer Leistung häufig Mangels Um diese zu umgehen» hat man auch schon das Vertikalachs ensystem in Form einer auf
Kugeln laufenden Platte ausgebildet;» Wenn hier ein einwandfreier Gang erzielt werden soll, so erfordert das außergewöhnlich
gute Lauf kugeln, eine Bedingung, die in der Praxis ebenfalls nur schwer erfüllbar ist*
Die Erfindung betrifft ein geodätisches Geräty dessen Vertikalachsensystem ebenfalls aus einer auf einer Auflage
drehbaren Platte besteht, wobei die Auflage im Gegensatz zur bekannten Anordnung jedoch keiner besonders genauen
Bearbeitung bedarf, Erfindungsgemäß ist die Auflage als Dreipunktlagerung ausgebildet. Eine solche Lagerung hat
bekanntlich den Vorteil, daß die durch die drei Punkte vorgegebene Ebene von einer darauf liegenden ebenen Platte
stets genau eingehalten wird» Die drehbare Platte, die dann als Grundplatte z„B« für das drehbare Fernrohr dienen
kann, muß natürlich ebenso wie bei der bekannten Anordnung plan geschliffen sein0 Planschliff "bietet im Gegensatz zu
einem Hohlschliff aber keine "besorxclere Schwierigkeiten«
Um ein zügiges Drehen der Pia+--te ohne notwendige Schmierung durch Öl und Fett zu erreichen, werden die
drei Lagerpunkte, auf denen sich die Platte dreht, zweckmäßig als Graphitklötzchen ausgebildet.
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die arehbare Platte dadurch zentriert t cLaß an ihrer Unterseite
in der Mitte ein Hohlkegel angeordnet wird, der einen mit der Grundplatte des Geräts fest; verbundenen balligen
Kegel umgreift* Der ballige Kegel liegt dann praktisch nur mit einer Linie am HoHkegel an* Auf den Lauf der Platte
in Bezug auf die Dreipunkt-Lagerung hat diese Zentrierung keinen Einfluß, Selbstverständlich ist es auch möglichj
umgekehrt an der drehbaren Platte den balligen itegel und an der Grundplatte den diesen umgreifenden Hohkegel anzuordnen*
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die Feinverstellung des Vertikalachsensystems von der Grob«
Verstellung völlig getrennt, und zwar vorzugsweise so, daß sowohl die Grob- wie die Feinverstellung den gesamten
Verstellwinkel bestreichen können. Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung wird das dadurch erreicht,
daß die drei Lagerklötze der drehbaren Platte von einer zweiten FIstte gotragan werden} die ihrerseits auf einer
auf der festen Gerätegrundplatie vorgesehenen zweiten Drei-' punkt-Lagerung frei drehbar ist. Die !feinverstellung kann
dann zwischen die erste, obere und die zweite Platte gesiegt werden, während die Grobverstellung durch Verdrehen
der zweiten unteren Platte gegenüber der festen Gerätegrundplatte hervorgerufen wix-d« Als Ieinverstellung kann ein zwischen den beiden Platten wirkender
Schneckentrieb Verwendung finden 9 während die Grobverstellung zweckmäßig einfach von Hand durch Drehen
der Platte erfolgt»
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel ein "Nivellier
gemäß der Erfindung dargestellt* Abb, I zeigt das Nivellier schematisch in der Seitenansicht zum Teil
im Schnitt, während Abb. 2 einen. Schnitt durch das Gerät nach Abb, 1 entsprechend der Linie A-B-C darstellt.
Der in Abb, 1 gezeichnete Schnitt; durch das Gerät verläuft längs der Linie D-E in Ab"be2.
Das Fernrohr 1 des TJivellieirs ist auf einer Trägerplatte 2 starr befestigt. Diese Platte trägt an ihrer
Unterseite drei Graphitklötzchen 5, die auf der planparallel geschliffenen Ringscheibe 3 aufliegen» Die
Ringscheibe ihrerseits wieder ist auf drei weiteren Graphitklötzchen 6 drehbar gelagert, die in die Grundplatte
4 eingelassen sind. Zur Zentrierung der Scheibe 3 ist die Grundplatte 4 mit einem Bund 4' versehen,
der in die Scheibe 3 eingreift* Die Scheibe 3 dreht sich auf der aus den Graphitklötzchen 6 bestehenden Dreipunkt"
lagerung* während der !Fernrohrträger 2 wiederum eben*- falls mit der 'a:ae den'Graphitklötzchen 5 bestehenden
Dreipunkt lagerung auf der Singscheibe 3 drehbar ist« Die Zentrierung des !Fernrohrträgers erfolgt mittels
eines balligen Kegels 8? der in die Grundplatte 4 ein-
gelassen ist. An der Unterseite des Fernrohrträgers 2 ist ein gerader Hohlkegel 9 vorgesehen,» der den
balligen Kegel 8 umgreift» Dei» Hohlkegel ist mittels einer federnden Lasche IO an der Unterseite der Platte
2 festgeschraubt. Durch Einst;eilen des Federdrucks kann dabei eine mehr oder weniger starke Bremsung der
Verstellbewegung erreicht werden* Um ein Abheben des Fernrohrträgers 2 zu vermeiden f umgreift dieser
mittels seines Außenmantels und eines anschraubbaren Bundes 21 die Grundplatte 4,
dem
Die Verstellung des Fernrohrs erfolgt bei/Ausführungsbeispiel nach Abb» 1 sowohl durch eine Grobwie
durch eine Feinbewegung· Zur Feinbewegung dient eine Schnecke 11, die im Fernrohrträger 2 drehbar
gelagert ist und in die Ringscheibe 3 eingreift (Abb,2), Zu diesem Zweck ist der äußere Rand dieser
Ringscheibe als Schneckenrad ausgebildet» Durch Verstellen der Rändel 7 erfolgt somit eine Feinverstellung
des Fernrohrträgers 2 gegenüber der Ringscheibe 3* Diese ihrerseits ist gegenüber dem Geratest erbau 4 grobverstellbax, und zwar indem man den
Fernrohrträger 2 von Hand verschwenkt» Letzterer ist 3a bei TCichtbetätiggn'jdes Feintriebs gegenüber der
Ringscheibe 3 blockiert.
Claims (1)
1. Geodätisches Gerät, dessen Vertikalachsensystem aus einer zentrierten Platte bestehtj die auf
einer Auflage drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage als Dreipunkt lagerung
ausgebildet ist.
2* Geodätisches Gerät nach Anspruoh 1} dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Platte mit einer
geschliffenen Fläche auf den drei Lagerpunkten aufliegt»
3, Geodätisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiohnet, daß die drei Lagerpunkte aus Graphitklötzchen
bestehen, die auf einer Grundplatte befestigt sind»
4« Geodätisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zentrierung der drehbaren
Platte in der Mitte von deren Unterseite ein balliger Kegel oder ein Hohlkegel angeordnet ist, der in einem
mit der Gerätegrundplatte fest verbundenen geraden Hohlkegel eingreift bzw» einen in gleicher Weise
angeordneten balligen Vollkegel umgreift»
5* Geodätisches Gerät nach Anspruch 1 mit einer Grob- und einer Feinverstellung des Vertikalachs ensystems,
dadurch gekennzeichnet, daß die Grob- und die Feinverstellung unabhängig voneinander zu betätigen
sind ρ
6, Geodätisches Gerät nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Grob- wie die Feinverstellung
den gesamten Drehwinkel bestreichen,
7« Geodätisches Gerät nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, daß die drei Xagerpunkte der drehbaren
Platte auf einer zweiten Platte angeordnet sind, die ihrerseits auf einer auf eier festen Gerätegrundplatte
angeordneten zweiten D3?eipunktlagerung frei drehbar ist,
8» Geodätisches Gerat nach^Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet j daß die erste Platte und die Grundplatte
die Lagerpunkte tragen und die dazwischen liegende zweite Platte planpa2?allel geschliffen ist,
9„ Geodätisches G©rät nach. Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Platten gegen
ihr® Lagerung mittels einer !Feinstellschraube ver«- drehbar istf während die zweite Platte gegenüber ihrer
Lagerung unmittelbar von Hand grob verstellbar ist»
10, Geodätisohes Gerät nach Anspruoh 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine drehbare Platte, vorzugsweise
die untere, einen Schneckenradkranz trägt, in den eine fest an der andern drehbaren Platte gelagerte,
durch eine Hnadhabe drehbare Feinstellschnecke eingreift,
11, Geodätisches Gerät nach Ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehplatte mit einer einstellbaren
Bremsung ausgerüstet ist«.
12» Geodätisches Gerät nsich Anspruoh Ij dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Platte durch einen
mit der festen Grundplatte zusammenwirkenden Ansatz gegen Abheben gesichert ist.
1Ur
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