DEN0010784MA - - Google Patents

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DEN0010784MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Juni 1955 Bekanntgemacht am 23. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei einer Vorrichtung zum Bewegen eines gelochten Bildfilmstreifens mittels einer gezahnten, mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen Antriebsrolle, welche nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, ist die Zahnteilung wenigstens gleich der Länge einer Bildfläche auf dem nicht geschwundenen, Filmstreifen bemessen und werden die Bildflächen der Reihe nach beleuchtet oder abgetastet und wird im Zeitraum zwischen dem Beleuchten oder Abtasten einer Bildfläche und dem Beleuchten oder Abtasten der nächsten Bildfläche der Filmstreifen an der Stelle der Antriebszähne (des Antriebszahns) durch eine eingeklemmte Feder, die aus einer bestimmten Anfangslage periodisch freigegeben wird, von der Antriebsrolle abgeschlagen.
Um zu verhüten, daß die Feder im Betrieb dauernd schwingt, kann die Feder in der Querrichtung mit Dämpfungsorgänen versehen werden, so· daß die Anfangslage besser bestimmt ist. Es wurde
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, jedoch gefunden, daß dies in der Praxis schwer zu verwirklichen ist.
Die Erfindung bezweckt, einen anderen. Weg anzugeben, auf dem eine bestimmte Anfangslage erzielbar ist.
Gemäß der Erfindung wird die Feder nach einem Zeitraum, der gleich der Schwingungsdauer der eingeklemmten Feder ist, nach dem Freigeben aus der bestimmten Anfangslage abgefangen.
ίο Auf diese Weise wird die Feder, wenigstens einige Zeit nachdem die Vorrichtung die richtige Drehzahl erreicht hat, gerade im Augenblick, in dem die Geschwindigkeit sämtlicher Punkte der Feder gleich Null ist, abgefangen, denn nach dem Freigeben aus der Anfangslage kehrt die eingeklemmte Feder nach ihrer Eigenschwingungsdauer in diese Anfangslage zurück. Hierbei ist angenommen, daß die Feder eine sehr geringe innere Dämpfung aufweist und daß die während einer Schwingungsperiode von dieser Feder geleistete Arbeit klein ist im Verhältnis zu der in ihr gespeicherten Energie. Sollte in der Praxis gefunden werden, daß die vorstehend erwähnte Annahme nicht zutrifft, so ist dennoch nach dem Zeitraum, der gleich der Eigenschwingungsdauer der eingeklemmten Feder ist, die Geschwindigkeit ihrer sämtlichen Punkte gleich Null, während die Feder jedoch, nicht völlig in ihre Anfangslage zurückkehrt. Auch in diesem Falle kann durch passende Wahl der Ahfangvorrichtung die Feder gerade in dem Augenblick, in dem die Geschwindigkeit ihrer sämtlichen. Punkte gleich Null ist, abgefangen werden und danach durch die Abfangvorrichtung in die ursprüngliche Anfangslage zurückversetzt werden. Die Anfangslage wird dadurch bestimmt, daß die Feder in dieser nicht schwingt. Die Abfangvorrichtung könnte beispielsweise aus einem Magnetfeld bestehen,, das durch eine periodisch erregte Spule erzeugt wird. Eine einfache Ausführungsform der Abfangvorrichtung ist ein Exzenter. Bei der zuletzt erwähnten Ausführungsform der Erfindung ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß das Rasselgeräusch der Feder infolge der Zusammenarbeit mit dem Exzenter erheblich verringert wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform, bei der die Feder von einem Exzenter abgefangen wird, besteht im einfachsten Falle, wenn die innere Materialdämpfung gleich Null ist und die von der Feder während einer Schwingungsperiode geleistete äußere Arbeit auch gleich Null ist, der Exzenter \^ aus einer um ihre Achse kontinuierlich angetriebenen kreisförmigen Scheibe, die an ihrem Umfang um emelr-Wilikel mit einer Aussparung versehen, ist, welcher Winkel in der Schwingungsdauer der eingeklemmten Feder durchlaufen wird. In. der Praxis hat die Feder innere Materialdämpfung und muß sie auch äußere Arbeit leisten. Die in. der Praxis infolge der inneren. Dämpfung und der äußeren. Arbeit auftretende Amplitudenverringerung ist jedoch derartig, daß eine immer vorgesehene Abrundung zwischen der Aussparung und dem Umfang der Scheibe bereits genügen, kann, um die Feder in ihre ursprüngliche Ausgangslage zurückzuversetzen. Es ist nunmehr auf einfache Weise erzielt, daß die Feder von dem kreisförmigen Umfang des Exzenters' in ihrer ursprünglichen Anfangslage abgefangen wird, d. h. bei einer Geschwindigkeit der Feder, die gleich Null ist.
Die Verwirklichung des vorstehend erwähnten Prinzips bereitet Schwierigkeiten bei einer Vorrichtung, bei der die eigene Schwingungsdauer der Feder erheblich kleiner als die Umlaufzeit des Exzenters ist, oder bei der der Exzenter aus einer gleichachsig zur Antriebsrolle ,angeordneten und unmittelbar mit dieser gekuppelten Scheibe besteht, weil hierbei eine Anzahl Aussparungen, am Umfang der kreisförmigen Scheibe vorgesehen sein muß, die gleich der Zähnezahl der Antriebsrolle ist. Der Exzenter würde nach jeder Freigabe der Feder hinreichende Bewegungsmöglichkeit geben müssen, was der 'verfügbare Raum nicht zuläßt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Feder für diese Fälle mit einem Nocken zur Zusammenarbeit mit dem Exzenter versehen. Dieser Nocken, kann, leicht so bemessen, werden, daß er mit Rücksicht auf die Bewegung der Feder hinreichende Bewegungsfreiheit, in einer Aussparung am Umfang der Scheibe besitzt. Bei einem gleichachsig zur Antriebsrolle angeordneten Exzenter genügt daher eine einzige Scheibe, deren Drehzahl gleich derjenigen der Antriebsrolle ist.
Um die Vorrichtung ohne weiteres in Betrieb setzen zu können, wenn der Nocken noch nicht auf dem Umfang des Exzenters aufruht, sondern sich gerade in, einer Aussparung befindet, in welcher Lage die Feder somit nicht gespannt ist, ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Nocken mit einer schrägen. Seite versehen, wodurch die Feder aus der Ruhelage selbsttätig in die Ausgangslage gebracht wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines schematisch, dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In, der Figur ist eine Antriebsrolle ι mit Zähnen 2 versehen, über die ein Film 3 läuft. Eine U-förmige Feder 4 ist mit beiden, Schenkeln in einer Klemmvorrichtung 5 eingeklemmt und um die Antriebswelle 6 der Antriebsrolle 1 herumgebogen.. Die Antriebswelle 6 trägt einen Exzenter 7 in Form einer kreisförmigen Scheibe, bei der bei 8 jeweils ein Teil des Umfangs um einen Winkel α fehlt, der gerade SO' groß gewählt ist, daß er in der Schwingungsdauer der ■ eingeklemmten Feder 4 durchlaufen wird. Für die Zusammenarbeit mit dem Exzenter 7 ist die Feder 4 mit einem Nocken. 9 versehen, der in, der Ausgangslage auf dem Umfang des Exzenters 7 ruht und zum Freigeben der Feder 4 von den Aussparungen 8 freigegeben wird. Die Feder ist mit einem Organ 11 zum Abschlagen des Films 3 vom Förderzahn 10 versehen. Sowohl die Aussparungen 8 als auch der Nocken 9 weisen zusammenarbeitende schräge Seiten 12 bzw. 13 auf, wodurch die Feder 4 selbsttätig in die Ausgangslage zurückgeführt wird, wenn der Nocken 9 sich in. einer Aussparung 8 befindet. Durch Drehung des Exzenters 7 läuft die schräge Seite 12 an der
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schrägen Seite 13 empor, so daß der Nocken 9 mit der Feder 4 angehoben wird. Zur richtigen Einstellung kann der Exzenter 7 gegenüber der Antriebsscheibe ι verdreht und arretiert werden, während die eigene Schwingungsdauer der Feder 4 mittels der Klemmvorrichtung 5 veränderlich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zum Bewegen eines gelochten Bildfilmstreifens mittels einer gezahnten, mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen, Antriebsrolle, deren Zahnteilung wenigstens gleich der Länge einer Bildfläche auf dem nicht geschwundenen Filmstreifen bemessen ist und bei der die Bildflächen der Reihe nach beleuchtet oder abgetastet werden und im Zeitraum zwischen dem Beleuchten oder Abtasten, einer Bildfläche und dem Beleuchten oder Abtasten der nächsten Bildfläche der Filmstreifen von einer eingeklemmten Feder, die periodisch aus einer bestimmten Anfangslage freigegeben wird, an der.Stelle der Förderzähne (des Förderzahnes) von der Antriebsrolle abgeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder nach einem mit dem Freigeben aus der definierten Anfangslage beginnenden Zeitraum, der gleich der Schwingungsdauer der eingeklemmten Feder ist, abgefangen, wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Feder von einem Exzenter abgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter aus einer um ihre Achse kontinuierlich angetriebenen kreisförmigen Scheibe besteht, die am Umfang mit einer Aussparung versehen ist um einen Winkel, der in der Schwingungsdauer der eingeklemmten Feder durchlaufen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Feder von einem Exzenter abgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder mit einem Nocken zum Zusammenarbeiten mit dem Exzenter versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken, mit, einer schrägen Seite versehen ist, wodurch die Feder aus einer Ruhelage selbsttätig in, die Ausgangslage zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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