DEN0009130MA - - Google Patents

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DEN0009130MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Juni 1954 Bekanntgemacht am 8. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für ihrerseits zur Sicherung der Bolzen von durch solche gelenkig miteinander verbundenen Teilen verwendete Spaltkeile.
Die zusätzliche Sicherung solcher Spaltkeile gegen die Möglichkeit ihres Lösens, z. B. infolge Bruchs der Schenkel spreizen, ist in allen den, Fällen notwendig, in denen die Forderung absoluter Sicherheit gestellt werden muß, wie z.B. im Falle der Bolzenverbindungen bei Zwisohengeischirren zum Anschlagen des Förderseiles oder des Unterseiles an Förderkörbe und für andere Hebe- und Fördervorrichtungen im Bergbau und allgemeine Verwendungszwecke, z. B. Großhebezeuge u. dgl.
Die bekanniten Konstruktionen solcher Sicherungen bedingen sämtlich zusätzliche Maßnahmen, wie z. B. dais Eindrehen-einer Rille, in die sich ein die Sicherung bildender Federring einlegt, oder auch von Sacklödhern, die ein federndes Element an Ort und Stelle halten, in den Bolzen, so daß für eine
509 598/155

Claims (2)

N 9130 XI/35a bestimmte Sicherung immer nur ein in dieser Sicherung angepaßter Weise bearbeiteter Bolzen verwendet worden kann. Außerdem ist bei allen bekannten Sicherungen mit der Gefahr zu rechnen, daß der in Aussparungen des Bolzens eingelegte Federring, Bügel od. dgl. sich im Falle z. B. eines Stoßes aus seinen Rasten herauslöst und damit die Sicherung illusorisch wird. ίο Durch die Erfindung wird eine Spaltkeilsicherung geschaffen, die alle diese Nachteile vermeidet, weil sie irgendwelche besondere Maßnahmen am Βο1ζ<Ίΐ überhaupt nicht erfordert und nach ihrem Anbringen zwar erforderlichenfalls jederzeit wieder lösbar, andererseits aber unbedingt gegen unbeabsichtigtes Losen, auch im Falle äußerer mechanischer Einwirkungen, gesichert ist. Diese Vorteile werden gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß als Sicherung ein nach dem l'rinzip des Schlüsselringes ausgebildeter, aus einer sich auf einem verhältnismäßig erheblichen Teil ihres Unifanges überlappenden Windung bestehender Ring aus Federstahl verwendet wird, der in einer Bohrung im Kopf des Spaltkeiles hängt und nach Aufspreizen im Bereich der Überlappung mit dem einen freien Ende der Windung, das zweckmäßig etwas abgebogen ist, durch ein Langloch im anderen Endes des Spaltkeiles hilldurchgeführt wird, um dann durch Verdrehen des Ringes so weit, daß der überlappte Bereich des Ringes freikommt, in seine endgültige Lage verbracht zu werden, in der er jedes Leisen dos Spaltkeiles unbedingt verhindert. Der Ring ist also bereits vor eier Einführung des Spaltkeiles mit diesem verbunden und damit unverlierbar, was gerade für den vorzugsweisen Verwendungszweck der durch ihn gebildeten Sicherung unter den Verhältnissen im Borgbau von besonderer Bedeutung ist. In den Abbildungen ist ein vorzugsweises Ausführnngsbeispiel eier neuen Spaltkeilsicherung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 in Seitenansicht das Ende eines zu sichernden Gelcnkbolzcns mit eingesetztem gesiYhertcm Spaltkeil; Abb. j veranschaulicht in der Abb. 1 entsprechenden Darstellung, wie das Einbringen des Ringes erfolgt ; Abb. 3 ist eine1 Voreleransicht; Abb. .| zeigt den Sicherungsring für sich. In den Abbildungen ist mit 1 der Gelenkbolzen bezeichnet, dessen Ende von der den Spaltkeil 2 aufnehmenden diametralen Schlitzbohrung durchdrungen wird. Der Kopfteil des Spaltkeiles 2 weist ein Locih 3' und seine beiden Schenkclendeii 4, die nach seinem Hindurchstecken in der üblichen Weise leicht auseinandergespreizt werden, wie dies Abb. 3 erkennen läßt, in der Nähe des Bolzenumfangs, d.h. in ihrem nicht auseinandergespreizten Bereich ein. Langloch 3 auf. Der die Sicherung gemäß der Erfindung bildende Federring 6 besteht aus einer einzigen Federwindung, deren Enden sich, wie bei 7 ersichtlich, auf etwa ein Drittel des Umfangs überlappen. Die freien linden der Ringwindung sind leicht nach außen abgespreizt und zweckmäßig etwa« angeschärft. Dieser Ring wird — wie ein Schlüsselring — durch Einfädeln des einen freien Endes der Ringwindung in das Loch 3' in dem Spa.ltkeilkopf mit diesem verbunden. Vorzugsweise wird der Spaltkeil bereits mit dem damit verbundenen Sicherungsring geliefert. Zwecks Einbringens des Sicherungsringes braucht dieser lediglich nach Einführen des Spaltkeiles in den Schlitz des Bolzens über das Bolzenende herübergeklappt zu werden, worauf — wie dies beim Aufziehen eines Schlüssels auf den Schlüsselring geschieht — die beiden Windungen im Bereich der Überlappungsstelle auseinandergespreizt werden, das eine freie Ende in da:s Langloch eingeführt wird und nun der Ring unter Gleiten des anderen Windungsendes auf dem Spaltkeil so weit verdreht wird, bis dieses Ende frei wird und derRing seinem geschlossenen Zustand annimmt. Die Demontage der Sicherung kann in ebenso einfacher Weise in umgekehrter Reihenfolge der Arbeitsvorgänge erfolgen. Pat ε ν τ α ν s ρ r ü c. ii ε :
1. Sicherung für ihrerseits die Bolzen von durch solche gebildeten gelenkigen Verbindungen sichernden Spaltkeilen bei Zwischengeschirren für Fördervorrichtungen im Bergbau, Großhebezeugen od. dgl., gekennzeichnet durch einen sich mit seinen Enden auf einem Teil des Umfangs überlappenden, aus einen" Windung bestehenden Federring, der durch eine Bohrung des Spaltkeilkopfes und ein Langlocih im Bcreich der Schenkelenden des in den Schlitz des Bolzens eingeführten Spaltkeiles nach dem Prinzip eines Schlüsselringes hindurchgeführt ist.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gc- *°S kennzeichnet, daß die beiden Enden der Federwindung etwas gegenüber dem Ringkörper abgespreizt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 598/155 11.55

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