DEN0000418MA - Beleuchtungseinrichtung für nicht schienengebundene Spielfahrzeuge - Google Patents
Beleuchtungseinrichtung für nicht schienengebundene SpielfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung für nicht schienengebundene Spielfahrzeuge, insbesondere Spielzeugautos. Sie ist darauf gerichtet, derartige Fahrzeuge mit einer dem großtechnischem Vorbild weitgehend entsprechenden Beleuchtung auszurüsten unter Berücksichtigung der spielzeugtechnischen Gegebenheiten.
Nach der Erfindung besitzt das Spielfahrzeug Scheinwerfer bzw. Rücklichtlampen nachahmende elektrische Glühbirnen, welche an eine im Fahrzeuggehäuse untergebrachte Batterie oder sonstige geeignete Stromquelle angeschlossen sind, deren Stromkreis durch einen Handhebel öffen- und schließbar ist. Vorzugsweise ist die Batterie unter der "Motorhaube" angebracht, die aufklappbar und schließbar bzw. mit einem aufklappbaren und schließbaren Deckel versehen ist.
Ein gemäß der Erfindung mit "Scheinwerfern" und/oder "Rücklichtern" versehenes Spielzeugauto übt eine gesteigerte Spielwirkung aus. Es bietet nicht nur einen reizvollen Anblick, wenn ein
solches Fahrzeug mit eingeschaltetem Licht, namentlich in dunklen Räumen, fährt, es bietet sich dadurch dem Spieler eine Reihe zusätzlicher Spielmöglichkeiten, indem er Nachtfahrten usw. in seine Spielvorgänge eingliedert. Dabei ist von besonderem Vorteil, dass die Stromquelle, d.h. die Batterie, unter der "Kühlerhaube" sich befindet. Zum Einen ergeben sich dadurch kurze Stromwege zu den vorderen Scheinwerfern, zum Andern wird auf diese Weise kein für das Laufwerk, das Getriebe oder andere Bestand- und Zubehörteile des Fahrzeuges sonstig benötigter Raum beansprucht. Es kommt hinzu, dass infolge der Aufklappbarkeit und Schließbarkeit der Motorhaube das Spielfahrzeug eine weitere Angleichung an das großtechnische Vorbild erfährt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jeder, in eine Fassung eingesetzten Glühbirne ein Deckring vorgeschaltet, der am Gehäuse angezapft ist und derart winkelförmigen Querschnitt besitzt, dass der eine Winkelschenkel sich gegen die betreffende Wand des Gehäuses abstützt, der andere Winkelschenkel die Glühbirne vorn ringförmig einfasst und abdeckt. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Glühbirne nicht freiliegt, also der Gefahr der Beschädigung kaum ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorzug liegt darin, dass die Glühbirne einen zusätzlichen Halt findet, mithin daran gehindert ist, in ihrer Fassung hin- und herzuwackeln. Außerdem bringt diese Ausbildung den Vorteil, dass der Eindruck entsteht, es sei der Glühbirne eine Scheinwerferscheibe vorgeschaltet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist
Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein Vorderteil eines Spielzeugautos,
Fig. 2 eine Vorderansicht dazu in teilweisen Querschnitt,
Fig. 3 eine Unteransicht des Fahrzeuggehäuses.
Das Fahrzeuggehäuse a besitzt eine aufklappbare "Motorhaube". Zu diesem Zweck ist die Haube mit einem Deckel b versehen, der um seine Hinterkante c mittels eines auf der Zeichnung nicht dargestellten Scharniers nach oben schwenkbar ist.
Unter dem Deckel b der "Motorhaube" befindet sich eine aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff bestehende Tragplatte d, auf welche beim gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Trockenbatterie e auflegbar ist, welche mit ihren beiden Federkontakten f und g sich an die Gegenkontakte h und i anlegt. Von diesen ist der eine, z.B. der Kontakt h, an die Leiste k angeschlossen, deren hochkantgestellte Endteile l und m so angeordnet sind, dass die je in eine geeignete, aus Gründen zeichnerischer Klarheit nicht dargestellte Fassung eingeschraubter Glühbirnen n mittels ihres Kontaktknopfes o daran anliegen. Der andere Kontakt, z.B. der Kontakt 1, steht durch die Leitung p mit der Masse des in diesem Fall metallischen Fahrzeuggehäuses in Verbindung.
An geeigneter Stelle ist in den Stromweg ein Schalter eingelassen, der mittels eines geeigneten Handhebels zu betätigen ist. Es kann beispielsweise eine Klammer q vorgesehen sein, in welche der in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Handhebel r, wodurch der Stromkreis geschlossen ist, während dieser geöffnet ist, wenn der Handhebel die strichpunktiert dargestellte Stellung einnimmt.
Den Glühbirnen n ist ein Haltering s vorgeschaltet, der winkelförmigen Querschnitt hat. Der eine Winkelsteg des Ringes legt
sich gegen die Gehäusewand an und ist an dieser mittels durchsteckbarer Zapfen befestigt. Der andere, ungefähr rechtwinklig dazu verlaufende Winkelsteg deckt die Glühbirne an ihrem Rand ringförmig etwas ab. Sie tritt also nach außen nur mit einem kugelhaubenartigen Abschnitt in Erscheinung. Es entsteht daher der äußere Eindruck, dass ein großtechnischer Scheinwerfer hervorruft. Außerdem finden die Glühbirnen auf diese Weise einen zusätzlichen Schutz und Halt.
Claims (5)
1) Beleuchtungseinrichtung für nicht schienengebundene Spielfahrzeuge, insbesondere Spielzeugautos, dadurch gekennzeichnet, dass Scheinwerfer bzw. Rücklichtlampen nachahmende elektrische Glühbirnen vorgesehen sind, welche an eine im Fahrzeuggehäuse untergebrachte Batterie oder sonstige geeignete Stromquelle angeschlossen sind, deren Stromkreis durch einen Handgriff geöffnet und geschlossen werden kann.
2) Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterie in der aufklapp- und schließbaren Motorhaube untergebracht ist.
3) Beleuchtungseinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorhaube einen Deckel besitzt, der um seine hintere Kante mittels eines nahe bei der Windschutzscheibe angebrachten Scharniere hochklappbar ist.
4) Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder in eine Fassung eingesetzten Glühbirne ein Haltering vorgeschaltet und dieser an das Fahrzeuggehäuse angezapft ist.
5) Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering winkligen Querschnitt besitzt und die zugehörige Glühbirne teilweise ringförmig abdeckt.
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