DEM0028491MA - - Google Patents

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DEM0028491MA
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bucket elevator
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Oktober 1955 Bekanntgeniacht am 18. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung geht aus von einem Becherelevator für körniges oder mehliges Gut mit Gutaufgabestelle am Schachtfuß.
Das Bestreben, die Förderleistung der Becherelevatoren zu steigern, hat zur Entwicklung schnell laufender Elevatoren geführt, insbesondere solcher, bei denen das Zugmittel ein Gurt ist, auf dem die Becher befestigt sind.
Die Steigerung der Gurtgeschwindigkeit erfordert aus Gründen der Betriebssicherheit sehr sorgfältig die Einhaltung genügend großer Abmessungen der Schächte für das auf- und absteigende Trum. Einmal neigen die langen Gurte nebst Bechern zum »Schlagen«, zu Schwingungen und Verdrehungen und zum anderen treten bei sehr engen Schächten Saug- und Druckwirkungen der in ihnen befindlichen Luft auf, die unerwünscht sind. Die Vergrößerung des Abstandes zwischen den Bechern und den Schachtwänden führt indes zwangläufig zu gewissen Förderverlusten, einmal durch das im Bereich des Schächtfußes am Umkehrrad tangential abgeschleuderte Gut und zum anderen durch das im Bereich des freilaufenden Teiles des aufsteigenden Trums aus den Bechern infolge Rüt-
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telwirkung herausgeschleuderte Gut. Dieses ab- und herausgeschleuderte Gut sammelt sich im Schachtfuß und muß von neuem aufgenommen wer-
: den. Es ist leicht einzusehen, daß die relativen Förderverluste mit der Gurtgeschwindigkeit steigen müssen.
Gemäß der Erfindung werden die' geschilderten Mängel durch die Anordnung von mindestens einer Ablenkfläche im Bereich des aufsteigenden Trums
ίο vermieden. Diese Ablenkfläche ist von der Schachtwand aus etwa konkav zu den Bechern hin gebogen und lenkt das von den Bechern ab- oder aus ihnen herausgeschleuderte Gut so ab, daß es von den Bechern wieder aufgenommen werden kann. Je nachdem, ob von . den Bechern ab- oder aus den Bechern herausgeschleudertes Gut abgelenkt werden soll, erstreckt sich die "Ablenkfläche in Förderrichtung oder ihr entgegen zu den Bechern hin. Die Ablenkfläche kann elastisch nachgiebig gegenüber den Bechern angeordnet sein, um Ver-, klemmungen oder Schanzungen sicher zu verhindern. Ferner kann ihr Mindestabstand von den Bechern und auch ihre Höhenlage einstellbar sein. Zumindest die Teile der Ablenkfläche, die mit den Bechern in Berührung kommen können, sollen aus einem solchen Werkstoff bestehen; der Funkenbildung bei Berührung mit den Bechern ausschließt. Zweckmäßig ist ferner eine schaufelartige Ausbildung der Ablenkfläche, um die ablenkende Wirkung in Richtung auf die Becher zu unterstützen.''■ Die Erfindung wird im folgenden an Hand verschiedener, in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsformen näher erläutert.
Abb. ι zeigt einen abgebrochenen Schnitt durch einen Becherelevatör mit Gutaufgabestelle auf der entgegengesetzten Seite des aufsteigenden Trums i. Gegenüber den Bechern 2 sind zwei Ablenkflächen 7 und 8 an der Schachtwand angeordnet, von denen die eine im Bereich der Fußscheibe 3, die andere im Bereich des freilaufenden Teiles des aufsteigenden Trums ι liegt. Das Gut, das innerhalb des Schacht ■ fußes 4 im wesentlichen durch Fliehkraftwirkung von den Bechern 2 abgeschleudert wird, wird an der Fläche 7 umgelenkt und gelangt so in die Becher, die sich jeweils gegenüber der Ablenkfläche 7 befinden. Das durch Schlagen des Gurtes und der Becher 2 im freilaufenden, d. h. nicht geführten Teil des Trums 1 aus den Bechern herausgeschleuderte Gut fällt nach unten, wird aber vor Erreichen des Schachtfußes von der Ablenkfläche 8 ■ abgefangen und in die Becher geleitet.
Unter gewissen Umständen kann auf die untere Ablenkfläche 7 verzichtet werden, dann nämlich, wenn der Schachtboden 10 der Hüllkurvenfläche der Becher 2 angepaßt und dicht an diese herangelegt ist, wie Abb. 2 zeigt. Bei dieser Ausführung kann also eine Ablenkfläche 8 oberhalb des Schachtfußes 4 ausreichend sein.
■: Ist, wie Abb. 3 zeigt, die Gutaufgabestelle auf
der Seite des aufsteigenden Trums 1 angeordnet, so kann leicht das von den Bechern im Bereich des Schachtfußes 4 abgeschleuderte Gut in den Einfülltrichter 9 zurückfliegen und die Gutzufuhr wird vor allem durch Stauung und Wirbelbildung gestört. Das läßt sich durch einen Schieber 11 im Einfülltrichter 9 vermeiden, der nicht nur den Gutstrom regeln läßt, sondern zugleich auch als Ablenkfläche 7 ausgebildet sein kann.
In Abb. 4 ist eine Ausführungsform der Ablenkflächen 7 und 8 dargestellt, die mehrere Möglichkeiten zugleich veranschaulicht. Einmal bilden Fläche 7 und Fläche 8, durch ein gerades Stück getrennt, eine bauliche Einheit, zum anderen sind die Ablenkflächen 7 und 8 elastisch nachgiebig senkrecht zum aufsteigenden Trum angeordnet — es können also keine Verklemmungen auftreten — und schließlich ist das Ganze noch höhenverstellbar und dadurch an die für die beabsichtigte Wirkung günstigste Stelle der Schachtwand 5 zu bringen.
Der Abstand der Flächen 7 und 8 voneinander und auch von den Bechern 2 richtet sich im wesentlichen nach den Abmessungen des Elevators und seiner Gurtgeschwindigkeit. Ebenso ist ihre etwa konkave, Form den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, im Schachtfuß und oberhalb dessen mehrere Ablenkflächen übereinander anzuordnen.
Handelt es sich um mehliges oder sehr feinkörniges Fördergut, das zum Kleben neigt, so kann ein schwaches Bespülen der Ablenkflächen mit Luft angebracht sein. Dadurch läßt sich ein Festsetzen von Gutteilchen an den Flächen vermeiden.
Es ist auch denkbar, den Ablenkflächen 7 und/ oder 8 eine hochfrequente schwingende Bewegung mit sehr kleiner Amplitude zu erteilen, die gleichfalls ein Festsetzen von Gutteilchen an den Ablenkflächen verhindert, ohne die Ablenkung selbst störend zu beeinflussen:1

Claims (9)

Patentansprüche.- 1o°
1. Becherelevator für körniges oder mehliges Gut mit Gutaufgabestelle am Schachtfuß, ge-
■ kennzeichnet durch mindestens eine im Bereich des aufsteigenden Trums (1) an der Schachtwand (5) angeordnete und den Bechern (2) zugewendete Ablenkfläche für von den Bechern (2) abgeschleudertes oder aus den Bechern herausgeschleudertes Fördergut.
2. Becherelevator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine im Schachtfuß
(4) angeordnete und von der Schachtwand (5) aus in Förderrichtung (6) etwa konkav zu den Bechern (2) hin gebogene Ablenkfläche (7).
3. Becherelevator nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mindestens eine oberhalb des Schachtfußes (4) angeordnete und von der Schachtwand (5) aus gegen die Förderrichtung
(6) etwa konkav zu den Bechern (2) hin gebogene Ablenkfläche (8).
4. Becher elevator nach Anspruch ,2 oder 3, gekennzeichnet durch höhenverstellbar an der Schachtwand (5) angeordnete Ablenkflächen (7 bzw. 8),
5. Becherelevator nach Anspruch 2, 3 oder 4, gekennzeichnet durch einstellbaren Mindest-
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abstand der Ablenkfläche (7 bzw. 8) von den Bechern (2).
6. Becherelevator nach Anspruch 2 bis 5 wahlweise, gekennzeichnet durch im wesentlichen senkrecht zum aufsteigenden Trum (1) elastisch nachgiebig gelagerte Ablenkfläche (7 bzw. 8).
7. Becherelevator nach Anspruch 2 bis 6 wahlweise, gekennzeichnet durch schaufelartig ausgebildete Ablenkflächen (7 bzw. 8).
8. Becherelevator nach Anspruch 2 bis 7 wahlweise, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens Teile der Ablenkfläche (7 bzw. 8) aius einem Werkstoff bestehen, der Funkenbildung bei Berührung mit den Bechern (2) ausschließt.
9. Becherelevator nach Anspruch 1 bis 8 wahlweise, gekennzeichnet durch einen zugleich als Ablenkfläche (7 bzw. 8) ausgebildeten Schieber (11) im Einfülltrichter (9) für das Fördergut.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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