DEM0023847MA - - Google Patents

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DEM0023847MA
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scissors
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung; 20. Juli 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung "betrifft eine Stielbaumschere nach Patent 816616, Nach diesem Patent ist eine schwenkbare Anordnung des gesamten Scherenkörpers in der Ebene der Scherenarme vorgesehen. Diese Ausbildung stößt jedoch bei der praktischen Ausführung auf einige Schwierigkeiten hinsichtlich der leichten, sicheren und dauerhaften Befestigung der Schere am Scherenstiei, hinsichtlich der Angriffsstelle(n) der Zuglitze an dem (den) Scherengriff(en) und hinsichtlich einer unbehinderten Arbeitsweise, Um aber dennoch leicht an Astwerk gelangen eu können, an das man bei einer Lage der Schere in Richtung des Scherenstieles nur schwer oder überhaupt nicht herankommen kann, ist die Schere gemäß dieser Erfindung schwenkbar um eine in der Ebene der Scherenarme liegende Achse ausgebildet.
Diese Ausbildung hat vor jener nach dem Patent 816 616 den Vorteil, daß die Befestigungsmittel des Scherengriffes am Stielende als Drehachse dienen, um die der gesamte Scherenkörper zum Beschneiden sonst überhaupt nicht oder nur schwer erreich baren Astwerks gedreht werden kann. Wesentlich dabei ist auch noch, daß das Litzetiende zwischen der oberen Führungsrolle und dem beim Schneiden gegenüber dem Seherenstiel beweglichen Scherengriff im wesentlichen die gleiche Lage beibehält wie bei in Richtung des Scherenstiels weisender Schere;
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und daß daher auf den Scherengriff bei einem bestimmten öffnungswinkel der Scherenblätter bei beliebiger Schwenklage der Schere stets genau der gleiche günstige Zug 'ausgeübt wird.
, Gemäß dieser Erfindung kann die Schere um jeden beliebigen Winkel um die Schwenkachse gedreht und in der jeweiligen Lage festgestellt werden. Zweckmäßig ist einer der Scherenarme auf einem Zapfen seitlich am Scherenstiel angeordnet.
ίο Bei hohlem Stielende kann der Zapfen z. B. aus einer durch den hohlen Stielteilhindurchgeführten, / mit einem Flansch sich auf der Innenseite des Stielteiles gegen diesen abstützenden Hülse bestehen und einer der beiden Scherenarme eine öffnung aufweisen, mittels derer .er, auf die Hülse aufgeschoben wird; ferner sind Mittel vorgesehen, um Hülse und Scher.enarm gemeinsam oder getrennt für sich am* Scherenstiel nach Belieben lösbar zu verspannen. Durch die Hülse hindurch wird der an dem frei beweglichen Scherenarm angreifende (Litzen-)Zug zum Schließen der Schere nach einer im hohlen Stielteil untergebrachten Rolle geführt.
Das zur Befestigung des Scherenkörpers dienende hohle Stielende kann von dem übrigen Stielteil ge-trennt hergestellt und an diesem nach Belieben lösbar befestigt werden-. Abgesehen davon, daß das Stielende als Ersatzteil dienen kann oder bei Beschädigung des übrigen Stielteiles sich auch auf einen neuen Stiel aufsetzen läßt, läßt sich ein getrennt für sich hergestelltes Stielende hinsichtlich der Befestigungsmittel für den Scherenarm leichter
-■ bearbeiten: ·"- ..-..--■.,-.-,..·.■*.-. ··■■ * ■■■-
Bemerkenswert ist, mit welch einfachen Mitteln — unter gleichzeitiger verbilligter Herstellung der gesamten Stielbaumschere —■ die Befestigung des Scherenkörpers am Stiel, sein Schwenken in eine beliebige gewünschte Lage und sein Verspannen in dieser Läge sich erzielen lassen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, die nur das zur Befestigung des Scherenkörpers dienende Stielende zeigt, während der übrige Stielteil mit dem Mechanismus zum Schließen der Scherenblätter nach Patent 816 616 als für diese Erfindung unwesentlich nicht darge-
45' stellt ist.
Dem Patent 816 616 und dieser Erfindung gemeinsame Teile haben jeweils gleiche Bezugszeichen.
ι und 2 sind die beiden Scherenblätter. Der Arm3 des Scherenblatfes' 1 sitzt auf einem Zapfen4, der in diesem Falle aus -einer, am Stiel 6 befestigten Hülse besteht. Der andere Scherenarm 7 ist um den Scherenbolzen 8 gegenüber dem Scherenstiel 6 schwenkbar. Beide Arme 3, 7 stehen ständig unter der Wirkung einer Druckfeder 9, die die Schere in Öffnungsstellung zubringen bzw. zu halten sucht.
Der um den Scherenbolzen 8 frei drehbare
Scherenarm 7 weist an seinem Ende eine Nut io auf, in die die ' Schlaufe ii einer Zuglitze 12 eingelegt ist, durch;.;die der Scherenraum 7.. im Schließungssinne 'der Schere betätigt wird. Die Zuglitze 12 wird durch die Hülse 4 hindurch über eine im Stielende 6 untergebrachte Führungsrolle 15 dem (nicht dargestellten) Mechanismus zur Betätigung der Schere im Schließungssinne zugeführt.
Die Hülse 4 legt sich mit einem Flansch 28 gegen die Innenseite des oberen hohlen Stielendes 6 an. Auf die Hülse 4 ist ferner, außen eine Scheibe 29 aufgeschoben, die sich mit einer Aussparung von gleichem Durchmesser wie der Außendurchmesser des hohlen Stielendes 6 gegen die Außenseite des letzteren satt anlegt. ■
Das untere Ende des festen Scherenarmes 3 weist eine Öffnung auf, mittels deren der Arm 3 auf die Hülse 4 aufgeschoben und bis zu einer satten Anlage gegen die Scheibe 29 geführt ist. Die gegen den Scherenarm 3 anliegende Seite, der Scheibe 29 und der entsprechende Teil des Scherenarmes 3 selbst sind vorzugsweise flach. Auf der anderen Seite des Scherenarmes 3 ist eine Spannmutter 30 auf das freie Ende der hierzu in dieser Stelle mit einem Außengewinde versehenen Hülse 4 aufgeschraubt. Durch diese wird gleichzeitig der Flansch 28 fest gegen das Stielende 6 und der Scherenarm 3 fest gegen die Scheibe 29 angezogen.
Das mit einem Schlitz 31 versehene obere Stielende 6 wird auf den übrigen Stiedteil aufgesetzt und durch Anziehen eines Spannbandes 32 auf dem nicht dargestellten Stielteil befestigt.
Als Spannmutter 30 wird vorzugsweise eine Flügelmutter verwendet.
Bei Lockerung der Spannmutter 30 kann der Scherenkörper um die (bei geschlossener Schere wie in der Zeichnung mit dem Litzenteil zwischen Nut 10 und Führungsrolle 15 zusammenfallende),^ in der Ebene der Scherenarme 3, 7 liegende Achse in beiden Richtungen um 3600 und darüber hinaus verschwenkt werden.
Nach Verschwenken des Scherenkörpers um den gewünschten Winkel wird der Scherenkörper durch Anziehen der Mutter 30 in dieser Lage wieder verspannt, um einwandfrei mit der Stielbaumschere arbeiten zu können.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stielbaumschere nach Patent 816 616 mit schwenkbar angeordnetem Scherenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherenkörper um eine in der Ebene der Scherenarme liegende Achse in beiden Richtungen um 3600 und darüber hinaus verschwenkbar ist.
2. Stielbaumschere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die schwenkbare Anordnung eines" Scherenarmendes auf einem Zapfen-seitlich am Scherenstiel. ■■'■■' : .
3. Stielbaumschere nach den Ansprüchen 1 und 2 mit hohlem Stielteil auf der'Seite des Scherehkörpers, gekennzeichnet durch eine durch, den hohlen Stielteil hindurchgeführte, mit einem Flansch auf der Innenseite des Stielteiles sich gegen diesen abstützende Hülse, ein Auge in einem der beiden Scherenärme zum Aufschieben des .Scherenarmes auf die Hülse und durch'Mittel zum beliebig lösbaren Verspannen des Scherenarmes auf der Hülse gemeinsam oder getrennt für sich, wobei der'an dem frei beweg -
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lichen Scherenarm angreifende Zug durch die Hülse hindurchgeführt ist und über eine Rolle im oberen Stielende läuft.
4. Stielbaumschere nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines der beiden Scherenarme auf der Hülse zwischen der Außenseite des hohlen Stielteiles und auf einer auf das Außenende der Hülse aufgeschraubten, nach Belieben lösbaren Mutter (Spannmutter).
5. Stielbaumschere nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Befestigung des Scherenkörpers dienende hohle Stielende von dem übrigen Stielteil getrennt hergestellt und an diesem nach Belieben lösbar befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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