DEM0023633MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. Juli 1954 Bekanntgemacht am 15. März 1956
In Schächten und Gerüsten, z. B. solchen für Zangen-, Stripperkrane u. dgl., sind häufig die
Platzverhältnisse so beengt, daß insbesondere größere Kabelquerschnitte infolge der bei diesen
erforderlichen großen Biegeradien nur schwierig untergebracht werden können. Häufig kommt noch
die Forderung hinzu, die Hängekabel so kurz wie möglich zu bemessen, um diese in Wärmebetrieben
den von unten kommenden Strahlungen nicht zu stark auszusetzen.
Die Erfindung betrifft einen Kabelschuh für elektrische Kabel, die gegeneinander bewegliche Organe
verbinden.
Gemäß der Erfindung ist der Kabelschuh im wesentlichen durch zwei Teile gebildet, die miteinander
gelenkig, z. B. nach Art eines Scharnieres, verbunden sind und wovon der eine Teil das bewegliche
Ende des Kabels trägt, während der andere Teil auf einem der zueinander veränderliche
Lagen einnehmenden Organe fest angeordnet ist. Die beiden Teile jedes Kabelschuhes werden zweckmäßig
übereinstimmend ausgebildet. Dabei werden die Gelenkstellen eines jeden Kabelschuhteiles je
nach der Höhe der Stromstärke ein- oder mehrschenkelig' ausgebildet. Dabei wird das Gelenk
eines jeden Kabelschuhes durch eine dessen beide
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Claims (7)
- M 23633 VIIId/21 cHauptteile leitend verbindende flexible Litze, ein Metallband oder mehrere Metallbänder, überbrückt.Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist dadurch gegeben, daß die über ihr Gelenk hinweg leitend verbundenen Kabelschuhteile vom Gelenk durch zwischengeschaltete isolierende Glieder getrennt sind. Dabei kann der nicht das Kabel tragende Kabelschuhteil vom Träger des Kabelschuhgelenkes ίο räumlich getrennt angeordnet sein. Ein besonderes Merkmal der Erfindung ist noch dadurch gegeben, daß mehrere parallel zueinander angeordnete Kabel einzeln in benachbart liegenden Kabelschuhteilen befestigt, einschließlich ihrer Isolation jedoch gemeinsam durch abstandsbildende Schellen zusammengehalten sind. Dadurch werden sämtliche Kabel gleichzeitig und gleichförmig auch dann bewegt, wenn nur ein einzelnes Kabel einen Bewegungsimpuls erfährt. Durch die gelenkige Ausbildung der Kabelschuhe wird der beim Durchhängen der Kabel auftretende Biegeradius an der Austrittsstelle des Kabels aus dem Kabelschuh praktisch auf Null verringert. Die Länge der Kabel wird hierbei so bemessen, daß die Kabel in den End-Stellungen des beweglichen selbsthaltenden Organs nur gering durchhängen und nahezu eine Gerade bilden.In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung im Grundzuge dargestellt, und zwar zeigtFig.· ι das Montagebild eines unter Zuhilfenahme. der erfindungsgemäßen Einrichtung in einem Schacht zwischen einem festen und beweglichen Organ befestigten Kabels in verschiedenen Stellungen,Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Kabelschuh im Längsmittelschnitt,Fig. 3 die Draufsicht auf den Kabelschuh nach Fig. 2 mit einer zum Teil im Schnitt dargestellten Gelenkstelle,Fig. 4 den Längsmittelschnitt durch eine besondere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kabelschuhes,Fig. 5 eine besonders ausgebildete Einzelheit eines Kabelschuhteiles,Fig. 6 die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des gelenkigen Kabelschuhes nach der Erfindung,Fig. 7 die Seitenansicht der dreiteiligen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kabelschuhes, Fig. 8 die Draufsicht auf die Anordnung mehrerer Kabelschuhe nach der Erfindung in einer Gruppe,Fig. 9 eine besondere Gruppenanordnung von Kabelschuhen,Fig. 10 eine Einzelheit zur Fig. 9. Die Fig. 1 zeigt ein Kabel 1 in den ihm durch die Bewegung eines Teiles 2, z. B. einer Traverse, innerhalb eines Schachtes 3 erteilten verschiedenen Stellungen I, II, III. Um das Kabel in den Stellungen I und III möglichst einer Geraden nähern zu können, sind die Enden des Kabels 1 in Kabelschuhen 4 (Fig. ι bis 7) befestigt, die durch ein Gelenk 5, z. B. in der Art eines Scharnieres, mit einem weiteren Kabelschuh 6 mittel- oder unmittelbar verbunden sind. Die unmittelbare Verbindung der Kabelschuhe 4 und 6 miteinander lassen die Fig. 2 bis 4 und 8 erkennen. Die Kabelschuhe 6 sind in jedem Fall starr an der Schachtwandung 3 bzw. der Wand der im Schacht nach oben oder unten zu bewegbaren Traverse 2 od. dgl. befestigt. Um die Isolation der Kabelschuhe gegenüber ihren Trägern 2 bzw. 3 zu verbessern, ist der Kabelschuh4 nach den Fig. 1, 6 und 7 nicht unmittelbar mit dem Scharnier 7 verbunden, sondern unter Zwischenfügung eines Isolationsteiles 8. Der zweite Flügel 9 des Scharnieres 7 ist sodann wiederum auf einem Isolationsstück 10 fest angeordnet, das seinerseits z. B. auf der Wand der Traverse 2 befestigt ist. In der Fig. 1, links, und der Fig. 6 ist auf dem Isolationsstück 10 nicht nur der Flügel 9 des Scharnieres 7 befestigt, sondern auch der Kabelschuhteil 6, an dem sodann das Anschlußkabel 11 für die auf der Traverse untergebrachten elektrischen Mittel mündet. Der Kabelschuh 6 kann jedoch auch, wie die Fig. 7 und die Fig. i, rechts, erkennen läßt, auf einem besonderen Isolationsteil 12 fest vorgesehen sein, der an der Wandung des Schachtes 3 festgelegt ist. Je nach den zur Anwendung kommenden Stromstärken go können die Kabelschuhe 4, 6 eines Gesamtkabelschuhes einen oder mehrere Lagerschenkel 13, 14 (Fig. 3, 5, 8) besitzen. Ganz gleich, ob die Kabelschuhe, wie es in den Fig. 2, 3 und 8 dargestellt ist, unmittelbar gelenkig miteinander verbunden oder räumlich durch Zwischenstücke- oder -räume voneinander getrennt sind, werden diese zweckmäßig durch eine flexible Litze 15 (Fig. 2, 4) bzw. ein oder mehrere Metallbänder miteinander leitend verbunden. Sind mehrere Kabel 1 (Fig. 8) parallel nebeneinander angeordnet, so können diese zweckmäßig unter Einschluß ihrer Isolation gemeinsam durch abstandsbildende ' Schellen 16 miteinander verbunden werden, wobei die blanken Teile dieser Kabel von den Kabelschuhen 4 bzw. 6 gehalten werden. Durch diese Anordnung erfahren sämtliche Kabel 1 schon dann eine Bewegung, wenn ein einziges Kabel einem Bewegungsimpuls ausgesetzt wird.In Fig. 10 ist eine nachgiebige Verbindung der Kabelschuhe 4, 6 durch eine Flachlitze 17 allein gezeigt. Insbesondere diese Kabelanschlüsse eignen sich vorteilhaft zu einer Anordnung der Kabel 1 in Gruppen (Fig. 9). Zu diesem Zwecke werden die Kabel ebenso wie in Fig. 8 durch abstandsbildende Schellen i6a erfaßt Und gehalten, die ihrerseits mit ihren Schenkeln 18 an Lagerwinkeln 19 angelenkt sind. Die Lagerwinkel 19 sind sodann ihrerseits am Schacht 3 oder an der Wand der Traverse 2 in an sich bekannter Weise befestigt.FATENTANSPRuCHR:i. Kabelschuh für elektrische Kabel, die gegeneinander bewegliche Organe verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kabelschuh im wesentlichen durch zwei Teile (4, 6) gebildet697/347M 23633 VIIId/21 cwird, die miteinander gelenkig, z. B. nach Art eines Scharniers (13, 14, 5), verbunden sind und wovon der eine Teil.(4) das bewegliche Ende (is) des Kabels (1) trägt, während der andere Teil (6) auf einem der zueinander veränderliche Lagen einnehmenden Organe (2 bzw. 3) fest angeordnet ist.
- 2. Kabelschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kabelschuh (4, 6) aus zwei übereinstimmenden Teilen besteht.
- 3. Kabelschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Höhe der Stromstärke die Gelenkstelle (13, 14) eines jeden Kabelschuhteiles (4, 6) ein- oder mehrschenkelig ausgebildet ist.
- 4. Kabelschuh nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (13, 14, 5) eines jeden Kabelschuhes (4,6) durch eine dessen Hauptteile (4, 6) leitend verbindende flexible Litze, ein Metallband oder mehrere Metallbänder (15) überbrückt wird.
- 5. Kabelschuh nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelschuhteile (4, 6) über ihr Gelenk (Scharnier) hinweg leitend verbunden und von diesem durch zwischengeschaltete isolierende Glieder (8, 10) getrennt sind.
- 6. Kabelschuh nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht das bewegliche Kabel (1) tragende Kabelschuhteil (6) vom Träger (10) des Kabelschuhgelenkes (7) räumlich getrennt angeordnet ist (12).
- 7. Kabelschuh nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel zueinander angeordnete Kabel (1) einzeln in benachbart liegenden Kabelschuhteilen (4, 6) leitend befestigt, einschließlich ihrer Isolation jedoch gemeinsam durch abstandsbildende Schellen (16, i6a) zusammengehalten sind, derart, daß sämtliche Kabel gleichzeitig und gleichförmig jedem irgendeinem Einzelkabel erteilten Bewegungsimpuls folgen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 697/347 3.56
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